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Leipzig kann Wurzner Straße endlich ausbauen: Freistaat gibt 1,7 Millionen dazu

Die Stadt Leipzig hat am Donnerstag, 20. Dezember, einen Förderbescheid über 1,7 Millionen Euro vom Landesamtes für Straßenbau und Verkehr für den Ausbau der Wurzner Straße erhalten. Die Mittel werden vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zur Verbesserung der kommunalen Infrastruktur zur Verfügung gestellt.

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Leo denkt mal über Leipziger Zukünfte und einen Kurt-Biedenkopf-Platz nach
Bekloppt rumstehen an Ampeln - selbst wenn man von frei laufenden Fahrrädern gejagt wird. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Ich bin ja einer dieser Zeitgenossen, die sich ihr Lesefutter noch in Zeiten besorgten, in denen eine 2015 auf dem Titel ein 100-prozentiges Zeichen dafür war, echte Science Fiction in die Hand zu bekommen. Daran wurde ich jüngst etwas unverhofft erinnert, als ich die geschenkte "Bild"-Zeitung zum Leipziger Jubiläum an dieser Stelle beschmökerte. Da gab's auch einen Beitrag von Sven Janszky, Trendforscher seines Zeichens.
11. globaLE startet am 6. August: „Lasst uns nicht wie Sklaven leben!“
In dieser Woche startet das globalisierungskritische Leipziger Filmfestival. Bereits zum elften Mal findet die Reihe statt. Die globaLE, dass ist eine politische Filmreihe, die mit den Mitteln des Films die globalen Auswirkungen des Neoliberalismus und die Widerstände dagegen dokumentiert. In den nächsten zehn Wochen werden insgesamt 23 Filme an unterschiedlichen Orten aufgeführt.
Wird die ostdeutsche Wirtschaft von Russland-Sanktionen getroffen oder doch eher vom abgestürzten Rubelkurs?
Die aktuelle Stimmung in der ostdeutschen Industrie. Grafik: IW Halle

Grafik: IW Halle

Irgendwo da draußen ist Sommerloch. Zeit und Platz für wilde Interviews mit Leuten, die lange nicht zu Wort kamen. Mario Ohoven zum Beispiel, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), der in der LVZ vom Samstag, 1. August, mal wieder für Steuererleichterungen für Reiche werben durfte. Und gleichzeitig vermeldete die Zeitung: "Russland-Sanktionen treffen Ost-Wirtschaft immer härter".
Büros und Wohnungen in Leipzig sind nicht für Hitzezeiten gebaut
Rettung an heißen Tagen: ein Plätzchen am Brunnen auf dem Richard-Wagner-Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Was machen die Leipziger bei brütender Hitze? Das war eine zentrale Frage aus der Befragung der Leipziger zum Klimawandel, deren Ergebnisse Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal in der vergangenen Woche vorgestellt hat. Denn unter Tagen mit hoher Hitzebelastung leiden sie ja schon heute. Im vergangenen Jahrhundert hat sich deren durchschnittliche Zahl schon von 5 auf 11 pro Jahr erhöht. Bis zum Jahrhundertende wird es Jahre geben, da erreicht die Zahl der Hitzetage 27.
Zwei Leipziger ziehen mit Esel auf Spendentour von Kenia nach Uganda
Wibke, Wolfgang und der noch namenlose Esel vor Aufbruch zur großen Tour. Foto: Donkeywalk.weebly.com

Foto: Donkeywalk.weebly.com

Leipzig ist nicht nur eine Stadt, in der sich Menschen aus aller Welt wohl fühlen. Abenteuerlustige Leipziger fühlen sich auch in aller Welt wohl. So wie zwei ganz besondere Globetrotter, die es in diesem Sommer nach Rusinga Island in Kenia verschlagen hat, wo sie mithelfen, ein Hostel auf die Beine zu bringen. Ein besonderes Hostel, das eine wichtige Rolle für eine Schule am Ort spielt. Aber was hat ein Esel namens Esel damit zu tun?
Auch die Paul-Robeson-Schule bekommt für drei Jahre eine Container-Erweiterung
Paul-Robeson-Schule in der Jungmannstraße in Wahren. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Die Stadt plant und der Zahn der Zeit nagt. In Leipzigs Schulgebäuden hat er zum Teil 60 Jahre und länger genagt, ohne dass ein Baufachmann gewagt hätte, mal hinter Deckenverschalungen und Wandverputz zu schauen. Das Ergebnis, das für immer neue Achdujees im Stadtrat sorgt: geplante Sanierungen werden happig teurer und dauern länger. Wie derzeit am Heisenberg-Gymnasium in Möckern, was Folgen für die Paul-Robeson-Schule in Wahren hat.
Tanners Sommer-Special-Interview mit dem Theatermann und Lazygrass-Sänger Gabor Zsitva
Theatermann und Lazygrass-Sänger Gabor Zsitva. Foto: privat

Foto: privat

Im Sommer sind auch mal andere Dinge wichtig. Da soll ausgeruht werden und wenn's schön ist, dürfen ein paar Gedanken freigelassen werden zum Selbst und zum Morgen der Welt. Deshalb fragt Tanner Menschen nach ihrer Eigensicht und bringt diese dazu innezuhalten und darüber nachzudenken. Heute: Der Tanzgott, Theatermann und Lazygrass-Sänger Gabor Zsitva.
„Nein zum Heim“ – Mitgründer in Erstaufnahme ehrenamtlich tätig
Unterstützer vor der Freitaler Flüchtlingsunterkunft. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Freital kommt nicht aus den Schlagzeilen, aufgrund der zahlreichen Aktivitäten gegen die Asylbewerberunterkunft im Hotel „Leonardo“ und deren Unterstützer. Rassismusgegner äußerten vor Kurzem Vorwürfe gegen einen Ehrenamtler im Heim. Pikant: Er war ein „Nein zum Heim“-Mitorganisator. Der Unterbringungs-Betreiber "Pro Shelter" entband ihn daraufhin von seinen Aufgaben. Mittlerweile sieht man keine Gründe mehr, den Helfer von seinem Amt fernzuhalten.
Gastmanns Kolumne: Frohes Fest!
2015 Jahre nach der berühmten Nummer in Bethlehem: Unser Stall ist leider schon voll – bitte flüchten Sie weiter. Foto: Daniel Thalheim

Foto: Daniel Thalheim

Wenn das Thermometer in Deutschland mal wieder über die 30-Grad-Marke klettert, weiß man verlässlich, dass Weihnachten bald vor der Tür steht. Zumindest in den Geschäften. In wenigen Tagen wird endlich die harte Zeit vorbei sein, in der wir keine Dresdner Stolle und Pulsnitzer Lebkuchen erwerben konnten.
Die LVB und ein „offener“ Brief: Krankenzahlen und Betriebsklima (Teil 2)
Die Verantwortung im Fahrdienst ist sehr hoch und es gibt sehr klare Regeln. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Die Online-Ausgabe der Leipziger Volkszeitung veröffentlichte am 21. Juli einen Artikel. Darin wurde ein Brief von sechs Straßenbahnfahrern auszugsweise zitiert. Fahrdienstmitarbeiter der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) erhoben schwere Vorwürfe gegen Konzernleitung und Betriebsrat. Sie kritisierten auch die Tarifpolitik und marode Gleisanlagen. Im ersten Schritt gingen also auch Anfragen an die LVB selbst heraus und einige Antworten zu den verschiedenen Vorwürfen kamen zurück.
Sachsen hat jetzt keinen Grund mehr, das Pflanzengift Glyphosat zu verharmlosen
NABU-Aktion gegen den Pflanzenkiller Glyphosat. Foto: NABU

Foto: NABU

Am Mittwoch, 29. Juli, veröffentlichte die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) eine Monografie (Studie) zum Krebsrisiko des Ackergiftes Glyphosat. Ein Thema, das ja bekanntlich auch den Sächsischen Landtag beschäftigt, den Bundesrat sowieso. Aber da hat ja bekanntlich die sächsische Regierung mal wieder eine Sonderrolle gespielt und so getan, als sei das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat eigentlich harmlos.
In Parks und Grünanlagen werden die Leipziger zum Faust und schlendern und verweilen mit und ohne Pudel
Verweilen und spazieren: Beim ersten Sonnenstrahl treibt's die Leipziger in den Clara-Park. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Die meisten Leipziger sind durchaus bereit, mehr zum Klimaschutz beizutragen: 53 Prozent sagten in der "Bürgerumfrage 2014", dass sie das tun würden, 36 Prozent wiegten den Kopf und sagten "teils/teils". Und die Umfrage zeigte auch, warum so viele "teils/teils" ankreuzten: Die Angst ist groß, dabei wieder einmal kräftig draufzuzahlen. Denn es ist ja nicht so, dass sie die aktuelle Stadtpflege nicht bezahlen.
Notenkunst am See: Seeklang-Festival beim KAOS-Kultursommer
Kulturwerkstatt KAOS direkt in der Idylle (Foto: KAOS/Presse)

Foto: KAOS/Presse

Singer-Songwriter-Konzerte, Workshops und eine offene Bühne erwarten am zweiten Augustwochenende ihre Gäste. Der KAOS-Kultursommer steht wieder an. Nach dem Wiedereinzug der Kulturwerkstatt KAOS in die beschauliche Idylle der frisch sanierten Ulrich-Villa samt Teich in der Wasserstraße, gibt es Grund zum Feiern. Das Seeklang-Festival ist die erste öffentliche Veranstaltung der „KAOS-Truppe“.
Warum lösen junge Leute eigentlich ihre Ausbildungsverträge so oft vorzeitig?
Kassensturz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Über Studienabbrecher wird ja derzeit in Deutschland heftig diskutiert. Ministerinnen und Minister wollen "jede Anstrengung unternehmen", um die Abbrecherzahlen zu senken. Es ist eigentlich egal, ob es um Schulabbrecher, Studienabbrecher oder Ausbildungsabbrecher geht - in der Politik herrscht das Stereotyp des Versagens vor. Differenzierungen gibt es kaum. Also gibt's primitive Lösungsvorschläge für Probleme, die meist gar keine sind.
88 Prozent der Leipziger wünschen sich mehr Bäume in den Straßen
Wichtiges Innenstadt-Grün: Grünanlage an der Richard-Wagner-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Auch wenn es ein paar Seiten und Fragen zu Extremereignissen und Katastrophen gab in der Leipziger Befragung zum Klimawandel 2014, drehen sich die meisten Kapitel im Bericht natürlich um die Frage der Hitzebelastung. Das ist das Thema, bei dem Bürger und Verwaltung tatsächlich die größten Anpassungsleistungen schaffen können. Wenn sie wollen. Wenn sie es nicht vertrödeln und auf die lange Bank schieben.