Grünen-Kritik am Vergabeprozess zur Jugendherberge am Auensee

Wirtschaftsdezernat verwahrt sich gegen Kritik am Schneckentempo der städtischen Ämter

Für alle LeserDa haben die Grünen wohl eine wunde Stelle erwischt, als sie am Freitag, 11. August, mit einer Pressemitteilung den weiteren Verfall der Jugendherberge am Auensee thematisierten. Das hatten sie schon vor einem Jahr getan und damals von der Verwaltung die Auskunft erhalten: Alles geht seinen Gang. Aber das scheint nicht der Fall zu sein. Das Liegenschaftsamt reagierte prompt.

„In großer Sorge drängen wir (zum wiederholten Male) auf eine Sicherung der ehemaligen Jugendherberge am Auensee und haben diesbezüglich wieder eine Anfrage eingebracht“, hatte die Grünen-Fraktion thematisiert, was ihr am Niedergang der einstigen Jugendherberge der Stadt auf der Seele brennt. „Mittlerweile ist diese durch Vandalismus und den langjährigen Leerstand stark in Mitleidenschaft gezogen, das Objekt offenkundig schwer beschädigt und durch Diebstahl ausgeräumt, mit rechtsradikalen Symbolen beschmiert und das ganze Areal macht einen sehr verwahrlosten Eindruck.“

Und teuer wird die Verwahrlosung auch noch. Denn Anlieger würden berichten, dass durch eine gestohlene Wasseruhr Unmengen von Wasser wohl über längere Zeit – unbemerkt durch das verantwortliche städtische Liegenschaftsamt – ausgeflossen sind.

Dass die Neuverpachtung des Hauses nicht ganz leicht wird, dessen ist sich der stadtentwicklungspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Tim Elschner, bewusst: „Zahlreiche Initiativen vor Ort, der Bürgerverein Möckern-Wahren, die anliegenden Gewerbetreibenden und das städtische Grünflächenamt haben mit dem Spielplatz und den Infotafeln den See zu einem attraktiven Naherholungsgebiet werden lassen. Umso unverständlicher ist es, wie sich die ehemalige Jugendherberge damit in höchst unschöner Weise von den liebevoll sanierten Objekten Haus Auensee, Gasthaus und Bootsverleih, Parkeisenbahn- und Spielplatzgelände abhebt.“

Man wisse um die Schwierigkeiten am Standort – durch die Lage des Objektes ist der Zugang zum Grundstück für jeglichen motorisierten Verkehr gesperrt, Be- und Entladungen könne der zukünftige Nutzer, wenn überhaupt, nur mit Sondergenehmigung durchführen. Aber in anderen Parkanlagen und städtischen Waldgebieten gehe es mit etwas gutem Willen aller Beteiligten auch, stellt Tim Elschner fest.

Aber das alles hätte man ja klären können. Doch an dieser Stelle sei das Leipziger Liegenschaftsamt wohl überfordert, so Elschner: „Für mich reiht sich dieses Objekt in eine Kette anderer ein, für die sich wohl niemand im Liegenschaftsamt verantwortlich fühlt. Ob Felsenkellergewölbe, Skala oder über lange Zeit das Kino der Jugend – alles was kein schnelles Geld bringt, scheint wohl für Bürgermeister Albrecht und sein Liegenschaftsamt nicht interessant. Dabei gäbe es mit dem Parkeisenbahn e. V., dem Bürgerverein Möckern/Wahren oder der Auwaldstation bei einem Willen der Stadt ganz sicher Möglichkeiten der sinnvollen öffentlichen Nutzung. Aber der Wille müsste eben vorhanden sein …“

Lange hat es gedauert, bis Leipzigs Verwaltung überhaupt Verständnis dafür entwickelt hat, dass manche Immobilien einen anderen Umgang brauchen und man frühzeitig mit möglichen Investoren oder Betreibern kooperieren muss, damit überhaupt ein tragfähiges Nutzungskonzept zustande kommt.

Aber dass das Liegenschaftsamt damit überfordert sei, wollte das Dezernat Wirtschaft und Arbeit, dem es untergeordnet ist, am Freitag, 11. August, nicht auf sich sitzen lassen.

Dass der Fall komplex ist, bestätigt es: „Die ehemalige Jugendherberge am Auensee ist im Erbbaurecht als Bike & Breakfast ausgeschrieben worden. Da eine zukünftige Nutzung der Gebäude aufgrund der Lage in einem Naturschutzgebiet sehr stark eingeschränkt ist und sich die Gebäude bereits vor Ausschreibung in einem schlechten Zustand befanden, gestaltete sich das Vergabeverfahren sehr schwierig. Auf die Ausschreibung gab es mehrere Interessenten, so dass durch das Amt mehrere Konzepte zu prüfen waren. Allen Bietern wurde bereits während des Ausschreibungsverfahrens empfohlen, sich vorab mit dem Amt für Bauordnung und Denkmalpflege in Verbindung zu setzen bzw. eine Bauvoranfrage zu stellen. Im Gegensatz zu Veräußerungen gegen Höchstgebot indem nur der Preis zählt, ist die Auswertung und der Vergleich der angebotenen Konzepte zeit- und beratungsintensiver.“

Aber ein ganzes Jahr ohne Klärung, wo man schon bei der letzten Anfrage der Grünen mehrere Bewerber hatte?

Dass das Liegenschaftsamt zu lange brauche, „Vorgänge zu bearbeiten, also zu intensiv zu prüfen“, will das übergeordnete Dezernat so nicht stehen lassen.

„Das Liegenschaftsamt bearbeitet seine Vorgänge stets mit den gegebenen Kapazitäten und der notwendigen Sorgfalt im Interesse der Stadt. Dabei kann es vorkommen, dass sich komplexe Vorgänge über mehrere Monate hinziehen. Auch Erfahrungen anderer Städte zeigen, dass Konzeptvergaben von der Ausschreibung bis hin zur Zuschlagserteilung über ein Jahr dauern, und einen hohen personellen Betreuungsaufwand für Kaufinteressenten mit sich ziehen“, betont das Dezernat. „Jeder zukünftige Eigentümer will im Vorfeld sichergestellt haben, dass sein Nutzungskonzept überhaupt genehmigungsfähig ist. So müssen z. B. brandschutzrechtliche Gutachten eingeholt und mit dem Bauordnungsamt abgestimmt werden. Diese Prozesse ziehen sich mitunter sehr lange hin, ohne dass das Liegenschaftsamt das Verfahren beschleunigen könnte.“

Aber das Körnchen Wahrheit steckt dann wohl im letzten Satz der Erklärung aus dem Wirtschaftsdezernat: „Zudem kommt es zu Zeitverzögerungen, wenn ein Kaufinteressent sein Interesse zurückzieht und das gesamte Verfahren mit weiteren Interessenten von vorn begonnen werden muss.“

Da hat dann wohl ein Interessent nach all der schon 2016 formulierten Schwergängigkeit des Verfahrens sein Angebot zurückgezogen und alles musste von neuem begonnen werden. Wenn das freilich jedes Mal mehr als ein Jahr dauert, werden wohl auch noch andere Interessenten die Geduld verlieren. Denn so viel Zeit wie die „intensiv prüfenden“ Behörden haben sie in der Regel nicht.

Die Grünen-Anfrage zur ehemaligen Jugendherberge am Auensee.

In eigener Sache: Abo-Sommerauktion & Spendenaktion „Zahl doch, was Du willst“

LiegenschaftsamtAuenseeJugendherberge
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 

Kommentar schreiben



Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Polizeibericht, 23. August: Wahlplakate zerstört, Radlader verschwunden, Niedergestochen
Cammerspiele Leipzig: Wiederaufnahme SIE
Das 11. Pappbootrennen im Kanupark Markkleeberg
Junge Union Leipzig: Leipzig = Großstadt = KEINE Sperrstunde
Briefwahllokal im Rathaus Markkleeberg geöffnet
Erster Sieg für Leipziger Galoppclub „Rennstall Scheibenholz e.V.“
Überfall auf Tankstelle: Polizei fahndet nach zwei Räubern
Tischkarten für den Olympiaball am 7. Oktober 2017 in der Red Bull Arena sichern
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Der Stadtrat tagt: Leipzig voll auf Elefanten?
Bürgermeister Ulrich Hörning erklärt, wie die Verwaltung fit bleibt. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVerwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning hatte die undankbare Aufgabe, zwei Dinge zum Thema „Wildtiere im Zirkus“ in Leipzig zu verkünden. Zum einen, dass die Landesdirektion Sachsen den Ratsbeschluss, keine Wildtier-Zirkusse mehr auf kommunalen Flächen zuzulassen, rechtlich beanstandete. Und nun – als Folge daraus – nur die Möglichkeit bestehe, den eigenen Beschluss zurückzunehmen oder zu klagen. Gegen die Landesdirektion. Auch wenn die ganze Sache eher auf Bundesebene entschieden werden müsste.
Leipzig 2030: Wie plant man für eine Stadt mit 100.000 Einwohnern mehr?
Leipzig 2030 - wohin geht die Reise? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEinmal musste die Pressekonferenz am heutigen Mittwoch, 23. August 2017, verschoben werden. Dann war das Protokollzimmer 259 im Neuen Rathaus doch fast zu klein für die Journalisten, die doch zu gern gewusst hätten, wie sich Oberbürgermeister Burkhard Jung das Leipzig des Jahres 2030 vorstellt. Das soll ja das neue Stadtentwicklungskonzept, an dem seine Verwaltung zwei Jahre lang gearbeitet hat, irgendwie abbilden.
Der Stadtrat tagt: Problem Kulturvandalismus in Leipzig?
Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke (Linke). Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserZerstörung und Beschmutzung von Denkmälern in Parks und Friedhöfen machen auch vor Leipzig nicht Halt. So wurde das Zöllner-Denkmal im Rosental 2016 zerstört und drei der darum postierten Statuen geklaut. Die AfD-Fraktion im Leipziger Stadtrat fragte nun genauer nach der Problematik Vandalismusschäden, Gegenmaßnahmen und Kosten.
Die August-Stadtratssitzung im Livestream
Der Stadtrat im Livestream. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserIn der heutigen Ratsversammlung muss der Leipziger Stadtrat u. a. über die Aufhebung der Sperrstunde nach Sächsischem Gaststättengesetz entscheiden. Auch wie es mit der Jugendherberge am Auensee weitergehen soll, die Aufwertung des Stadtordnungsdienstes als Polizeibehörde und wie der ÖPNV in der Leipziger Innenstadt verbessert werden kann, beschäftigt die Stadträte am heutigen Tag. Dies und viele weitere Punkte überträgt die L-IZ wieder live aus dem Ratssaal, anschließend steht neben den Liveberichten auch der Videomitschnitt zur Verfügung.
Der Stadtrat tagt: Ladestationen für E-Autos in Leipzig
Michael Schmidt ( Grüne) Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserWer ein neues Auto kauft, weiß eigentlich immer, wo sich auch eine Tankstelle dafür findet. Deutlich komplizierter als bei Diesel oder Benziner ist genau dieser Standardvorgang des Tankens bei den elektrisch betriebenen Pkws. Wo, wie und wie lange soll man „tanken“, wie viele Stellen gibt es dafür bereits in Leipzig und reichen diese aus? Bei wenigen E-Autos genügt eine eher zentrale Struktur vielleicht, doch wer mehr Elektromobilität möchte, muss wohl oder übel eben diese Frage lösen.
Der Stadtrat tagt: Die Innenstadt erhält Trinkbrunnen
Abstimmung im Stadtrat. Am Ende ging die Mehrheit gegen die Linie 9 Richtung Markkleeberg. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEin klares Votum für gesundes Wasser in der Innenstadt: Der Stadtrat votierte einstimmig für einen Vorschlag des Jugendparlaments, neue Trinkbrunnen zu errichten. Sollte eine Testphase positiv verlaufen, sollen womöglich im gesamten Stadtgebiet solche Einrichtungen aufgestellt werden.
Der Stadtrat tagt: Wärmestrahler werden gebührenpflichtig
Abstimmung im Stadtrat. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserGastronomen müssen künftig für Wärmestrahler zahlen. Dies hat der Stadtrat auf Antrag der CDU beschlossen. Ausgangspunkt war ein Antrag von Linken und Grünen, die ein vollständiges Verbot gefordert hatten. Dieses Vorhaben fand jedoch keine Mehrheit, die Verwaltung bezeichnete eine solche Regelung gar als rechtswidrig.
SPD-Fraktion beantragt Ertüchtigung für den Radweg von der Industriestraße zur Rennbahnbrücke
Rennbahnbrücke. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWahrscheinlich wundern sich Leipzigs Verkehrsplaner immer wieder, wo Leipzigs Radfahrer überall langfahren, um irgendwie schnell, sicher und heil ans Ziel zu kommen. Und dass die Schnellwege-Vorstellungen etwa im Konzept zum Clara-Zetkin-Park so gar nicht zu dem passen, was Radfahrer eigentlich brauchen. Gar sozialdemokratische Radfahrer.
In Lindenthal ist lärmmäßig alles bestens und in der Fluglärmkommission bemüht man sich ja
Kurze Abkürzung übers Stadtgebiet. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für FreikäuferOb sich Leipzigs Verwaltung mit der Antwort auf die Einwohneranfrage von Lars Kirchhoff besonders beliebt macht, ist wohl zu bezweifeln. Der hatte sich mit der Frage an die Stadt gewandt, ob man dort um die extremen Lärmbelastungen im Leipziger Nordwesten überhaupt wüsste und was man zu tun gedenke, das zu ändern.
200 fehlende Polizisten können in Leipzig nicht durch den Stadtordnungsdienst kompensiert werden
Stadtordnungsdienst bei einem Termin auf dem Leipziger Markt. Archivfoto: Ralf Julke

Archivfoto: Ralf Julke

Für alle LeserAlle Jahre wieder präsentiert auch Leipzigs Polizei die neue Straftatenstatistik. Meist gibt es dann ein lautes Geschrei und gerade konservative Parteien malen feurige Schreckensbilder von steigender Kriminalität. Meist folgen dann dicke Forderungen an OBM und Ordnungsdezernat, die Stadt solle bitte mehr tun. Zum Beispiel die Stadtordnungsbehörde zur Polizeibehörde aufwerten, wie jüngst die CDU beantragte.
Die Zschochersche bekommt erst einmal eine Behelfsampel an der Elsterpassage
Möglicher Ampelstandort an der Elsterpassage. Archivfoto: Marko Hofmann

Archivfoto: Marko Hofmann

Für alle LeserDer Stadtbezirksbeirat Leipzig-Südwest ist schon seit längerem bekannt dafür, dass er sich mit den Problemen im Stadtbezirk lange und ausgiebig beschäftigt. Und zwar so lange, bis man selbst einen Vorschlag machen kann, der ein Problem, mit dem sich die Bewohner von Großzschocher, Plagwitz oder Schleußig herumschlagen, lösen ließe. Einem solchen Vorschlag stimmt jetzt das Baudezernat für die Zschochersche Straße zu.
Drei Fraktionen beantragen den Ausschluss von diskriminierender Werbung auf Leipzigs Straßen
Werbe-Display mit Fersehwerbung. Archivfoto: Ralf Julke

Archivfoto: Ralf Julke

Für alle LeserEin paar Außenwerberechte hat die Stadt Leipzig noch zu vergeben. Die entsprechende Vorlage ist jetzt im Stadtrat. Aber wenn der öffentliche Raum schon so umfassend mit Werbung zugepflastert wird, dann sollte diese Werbung wenigstens ein paar Regeln einhalten. Das finden gleich drei Fraktionen im Leipziger Stadtrat.
Kalender aus dem Sax Verlag für 2018 zeigt, wie lichtdurchflutet Leipzig in seinen stilleren Momenten ist
Kalender „Leipzig 2018“, Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für Freikäufer Heimlich pirscht es sich heran – das Jahr 2018. Die Mahnung taucht als Kalender auf: Ritschratsch, in vier Monaten geht das alte Jahr zu Ende. Und nun? Nun hält man Ausschau nach den Bildern, die einen im nächsten Jahr begleiten können, monatsweise an der Wand über dem Schreibtisch. In diesem Fall: Leipzig, so, wie es sich von seiner Postkartenseite zeigt.
Prozess um Dolmetschermord: Neuer Befangenheitsantrag und heftiger Schlagabtausch
Richter Norbert Göbel leitet den Prozess gegen Mohammad a., Entessar A. und Santa A. Foto: Martin Schöler

Foto: Martin Schöler

Für FreikäuferNach den Geständnissen und dem Plädoyer der Staatsanwaltschaft Ende Juli schien der seit fast einem Jahr laufende Prozess um den brutalen Mord an einem afghanischen Dolmetscher nun auf der Zielgeraden. Doch die Verteidigung spielt unbeirrt neue Karten aus. Am Dienstag kam es am Landgericht zu giftigen Wortwechseln und einem Befangenheitsantrag gegen die 3. Strafkammer – nicht zum ersten Mal.
Gastkommentar von Christian Wolff: Christdemokratischer Eiertanz
Universität Leipzig. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Für alle LeserDas heute in der Leipziger Volkszeitung (LVZ) – http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Sachsens-Finanzminister-zum-Paulinum-Zweitteuerstes-Bauwerk-seit-1990 – veröffentlichte Interview mit dem sächsischen Finanzminister Georg Unland (CDU) lässt aufhorchen. Denn er ist es ja, der für morgen zu einer „Bauabschlussfeier“ in die „in die Aula“, gemeint ist wohl die neue Universitätskirche St. Pauli, eingeladen hat – einer Feier, die im Protokoll eigentlich nicht vorkommt.