Artikel aus der Rubrik Engagement

Bänke, Bäume, Brunnen und Fontänen

SPD-Fraktion beantragt Verbesserung der Leipziger Patenschaftsmodelle

Foto: Ralf Julke

Die Leipziger sind gern Paten. Wo sie Verbesserungen im öffentlichen Raum unterstützen können, engagieren sie sich auch nach ihren Möglichkeiten. Sie sponsern Bäume, finanzieren Bänke, helfen bei der Inbetriebnahme von Brunnen. Nur ein bisschen kompliziert ist das Ganze, findet die SPD-Fraktion im Stadtrat. Das müsste einfacher gehen. Anmelden und weiterlesen.

Artenschutz braucht finanzielle Unterstützung

NABU Sachsen fordert Sachsens Landwirtschaftsminister zum Umdenken bei der Agrarförderung auf

Foto: Ralf Julke

Egal, welchen Teil der sächsischen Wirtschaftspolitik man anschaut, jeder sieht irgendwie aus, als wolle man das 20. Jahrhundert ins 22. hinüberretten. Selbst dann, wenn wirtschaftlich deutlich stärkere Bundesländer im Bundesrat neue Wege zu gehen versuchen, wirft Sachsen sein „Nein“ in den Ring. So auch am 10. Februar wieder, als es um ein Umsteuern in der Landwirtschaft ging. Anmelden und weiterlesen.

Sozialgesetzgebung

„Wer hat uns verraten?“ Ein neues Sozialgesetz und die Realität in Leipzig + Video

Bild: Screen Facebookvideo Feiertag

Für alle LeserDirk Feiertag, sonst als durchaus ruhiger Zeitgenosse, Rechtsanwalt in Leipzig und Mitglied der Initiative „Sanktionsfrei“ bekannt, ist sauer. So sauer, dass er seinen Facebookkommentar und Aufruf zur Hilfe seit dem 20. Februar 2017 mit dem Spruch einleitet „Wer hat dieses Kind verraten? – Die Sozialdemokraten!“. Worum es geht, erklärt der erklärte Leipziger Gegner der Hartz IV-Gesetze in einem Video und mit einer Erläuterung zu einem aktuellen Fall in seiner Praxis. Es geht um nichts weniger als ein Bundesgesetz, welches seit Ende 2016 die Sozialhilfe für EU-Bürgern in Deutschland neu regelt. Weiterlesen.

Wenn die Bäume verschwinden, leidet die Stadt

NABU Leipzig ruft dazu auf, eine Petition für ein neues Baumschutzgesetz in Sachsen zu unterzeichnen

Foto: Ralf Julke

Seit dem 6. Februar gibt es eine sachsenweite Kampagne, um Stimmen für eine Petition zu sammeln, die Sachsen wieder eine richtige Baumschutzgesetzgebung verschaffen soll. Und der Leipziger NABU findet das logischerweise gut. Denn gerade Städte wie Leipzig leiden unter dem drastischen Lebensraumverlust für die in der Stadt heimischen Arten. Anmelden und weiterlesen.

Warum nicht auch für Leipzig eine Wippe?

Stiftung „Friedliche Revolution“ plädiert für korrespondierende Freiheitsdenkmäler in Berlin und Leipzig

Foto: Ralf Julke

Eigentlich sind beide Wettbewerbe um ein Denkmal für die Friedliche Revolution gescheitert. In Berlin sogar zwei Mal. Denn beim Siegerentwurf des zweiten Wettbewerbs sind die Kosten aus dem Ruder gelaufen. In Leipzig wurde so sehr getrickst, dass der ganze Wettbewerb abgeblasen werden musste. Aber die Leipziger Akteure lassen nicht locker und veröffentlichen jetzt einen „Ruf aus Leipzig“. Anmelden und weiterlesen.

Naturschutz sichern durch Landerwerb

NuKLA hat vier naturnahe Flächen an der Weißen Elster erworben

Foto: NuKLA e.V.

Dass es der NuKLA e.V. immer ernst gemeint hat mit dem Erwerb wertvoller Flächen in der Elsteraue, das zeigt er jetzt: 6 Hektar Auenland hat er ersteigert und damit umgesetzt, was bei Schlobachs Hof 2016 nicht ganz geklappt hatte. Schon da hatte der umtriebige Naturschutzverein die Vision einer eigenen Naturschutzstation direkt am Objekt der eigenen Bemühungen. Anmelden und weiterlesen.

Kein Anlass für Appeasement

Gastkommentar von Christian Wolff: NPD, Höcke und Trump

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDas, was spätestens seit der gespenstisch-nazistischen Rede Björn Höckes (AfD) in Dresden jeden beunruhigen sollte, ist die Parallelität heutigen Geschehens zu den Ereignissen in den Jahren vor der Nazi-Herrschaft. Natürlich wiederholen sich politische Abläufe nicht. Aber damals wie heute zerbrechen die politischen Bewegungen, die Bündnisse, die Kooperationen über Grenzen hinweg, die nach den Erfahrungen des 1. Weltkrieges versucht hatten, im Innern demokratische Verhältnisse aufzubauen, Pluralität zu entfalten und nach außen durch Völkerverständigung zukünftigen Kriegen vorzubeugen. Weiterlesen.

Gastkommentar von Christian Wolff: Legida gibt auf – wir bleiben wachsam

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserNach zwei Jahren eine gute Nachricht: Der Pegida-Ableger „Legida“ wird vorerst montags nicht mehr aufmarschieren. Damit können die Demonstrationen und Kundgebungen des Bündnisses „Willkommen in Leipzig – eine weltoffene Stadt der Vielfalt“, von „Leipzig nimmt Platz“, von „NoLegida“ und anderen Gruppen in den vergangenen zwei Jahren einen hoffentlich nachhaltigen Erfolg vorweisen. Denn unser Ziel war nicht nur, der unerträglichen Hetze und dem widerlichen Hass, dem offen propagierten Rassismus und der Demokratiefeindlichkeit direkt entgegenzutreten. Weiterlesen.

Rechtsextremismus

Zwei Jahre Legida: Leipziger Initiativen rufen für kommenden Montag zu breitem Gegenprotest auf + Video

Foto: Alexander Böhm

Für alle LeserAm Montag möchte Legida in Leipzig mit einer Demonstration das zweijährige Bestehen feiern. Am 12. Januar 2015 war die rechtsextreme Bewegung erstmals auf die Straße gegangen. Mehrere Bündnisse und Initiativen rufen zu Gegenprotesten auf. Weiterlesen.

2017 – was kommt?

Leipzigs Freiwilligenagentur möchte gern einen Ressourcenpool für Gemeinwohlorganisationen starten

Foto: Freiwilligenagentur Leipzig

Für alle LeserManchmal ist helfen ganz einfach. Z. B. wenn eine Stadt wie Leipzig weiß, wer was anbietet, wer welche Angebote und Ressourcen allen zur Verfügung stellt. Das kann man ganz, ganz groß denken und damit eine wirklich neue Stadtgemeinschaft erfinden. Oder man fängt erst einmal in dem Rahmen an, den es eigentlich schon gibt – den der gemeinnützigen Vereine und Organisationen, die oft noch ziemlich einsam vor sich hinmuddeln. Weiterlesen.

Stiftung „Bürger für Leipzig“ will’s wissen

Wird die Hilfe für Geflüchtete in Leipzig leichter durch eine eigene Online-Plattform?

Foto: Dresden für Alle e.V.

Die Dresdener probieren es schon aus. Und es scheint richtig gut zu funktionieren. Wenn man die Website Afeefa.de aufruft, erscheint eine große Dresden-Karte mit allen möglichen Angeboten für Menschen, die in der großen Stadt an der Elbe Zuflucht gefunden haben. So etwas fehlt in Leipzig irgendwie noch, stellt die Stiftung „Bürger für Leipzig“ fest und fragt jetzt die Leipziger selbst, ob das auch für die Messestadt sinnvoll wäre. Anmelden und weiterlesen.

Eine bedenkliche Wortwahl

Leipzigs Flüchtlingsrat bekommt einen verwunderten Offenen Brief auf seinen weihnachtlichen Offenen Brief

Repro: L-IZ

Wenn ein ganzes Land scheinbar versinkt in skurrilen Diskussionen über Flüchtlinge und wie dankbar sie für ihre Aufnahme zu sein hätten, dann ist es nicht verwunderlich, dass sich diese schräge Dankbarkeitserwartung auch in Offene Briefe verirrt, wie sie eigentlich hochengagierte Vereine wie der Leipziger Flüchtlingsrat versenden. Der hat gerade einen Offenen Brief gegen Gewalt und sexuelle Übergriffe in vier Sprachen versendet. Anmelden und weiterlesen.

Krieg in Syrien

250 Menschen solidarisieren sich mit umkämpfter Stadt Aleppo

Foto: Alexander Böhm

Die Ereignisse in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo bewegt weltweit die Menschen. Am Mittwochabend demonstrierten auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz circa 250 Menschen Solidarität mit den Menschen in der umkämpften Stadt. Wer in diesem Konflikt dabei der Schuldige sein soll, machten die Demonstranten deutlich. Anmelden und weiterlesen.

Die Ostwache bekommt ein durchaus positives Signal

Der Stadtrat tagt: Eine Einwohneranfrage zur Ostwache mit ungewöhnlich positiver Antwort

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserSie saßen auf der Empore und warteten auf den Aufruf der Anfrage des Bürgervereins „Anger-Crottendorf“ zur Zukunft der Ostwache. Im Saal die beiden Vertreter des Vereins, unter ihnen Jens-Eberhard Jahn. Sie gemeinsam lauschten den Antworten von Baudezernentin Dorothee Dubrau zu ihrer Idee mit der Ostwache. Sie sollten eine kleine Überraschung erleben. Am Ende schaltete sich sogar OB Burkhard Jung zu und fand zustimmende Worte. Weiterlesen.

Stadtteilzentrum in Bürgerhand, Schwimmhalle oder Stadtreinigungsdomizil

Alte Feuerwache Ost: Achtung, der Bürger meldet sich zu Wort + Interview

Bild: IG Ostwache

Für alle LeserIm Rahmen der Abstimmung und Ablehnung eines neuen Schwimmhallenbaus auf dem Otto-Runki-Platz an der Eisenbahnstraße fiel der Name seitens der CDU-Fraktion bereits laut. Die „Ostwache“ in Anger-Crottendorf und deren zukünftige Nutzung am Parkbogen Ost rücken mehr und mehr ins Zentrum politischer Debatten. Sah die CDU-Fraktion noch in der Diskussion um den Runki-Platz hier einen guten Platz für eine Schwimmhalle gegeben und verwies auf die S-Bahn-Anbindung, plant die Stadtverwaltung eigentlich, Teile der Stadtreinigung in der ungenutzten Immobilie unterzubringen. Beides scheint wenig mit dem zu tun zu haben, was sich seit einem Jahr eine Interessengemeinschaft mit bereits 40 Weiterlesen.

Sächsisch geht auch anders

„Literatur statt Brandsätze“ erhält Aktivpreis für Demokratie und Toleranz und stiftet das Preisgeld gleich dem neuen Verein „Lauter Leise e.V.“

Foto: Livian Lehmann

Eigentlich ist sie gerade mal acht Monate alt, im März 2016 gegründet. In der Zeit, als das große Feuer aus der Berichterstattung zu den Flüchtlingen schon raus war, aber dafür haufenweise sächsische „besorgte“ Bürger, Politiker und Montagsspaziergang-Büttenredner ausflippten und verbale Brandsätze ins Publikum schleuderten. Da gründeten Leipziger Autorinnen und Autoren die Initiative „Literatur statt Brandsätze“. Anmelden und weiterlesen.

Förderverein ruft Alarm

Wenn sich kein neuer Vorsitzender findet, muss der Wildparkverein Leipzig aufgeben

Foto: Verein der Freunde und Förderer des Wildparks Leipzig e.V.

„Der Verein der Freunde und Förderer des Wildparks Leipzig steht aufgrund personeller Probleme kurz vor der Auflösung“, meldet der 2002 gegründete Verein, der sich um die Attraktivität des beliebten Ausflugszieles kümmert. „Sollte bis zum Jahresende kein Vorsitzender gefunden werden, bleibt nach Aussage des Vorstandes nur noch die Möglichkeit, den Verein innerhalb der nächsten Monate abzuwickeln.“ Anmelden und weiterlesen.

Junge Menschen stellen Fragen und Forderungen

Amnesty International Deutschland auf der Straße: 5 Jahre NSU und nix gelernt + Bildergalerie

Foto: L-IZ.de

Ein wenig später als geplant trudelt die Gruppe junger Menschen auf dem kleinen Willy-Brandt-Platz ein, jeder ein gelbes Schild in der Hand. Ein „Flashmob“ war angekündigt, doch die Amnesty-Gruppe hat etwas ganz Leises, Ruhiges vor. Eher eine Art Mahnwache, stehen sie im Kreis und zeigen stumm Daten und Nachrichten. Zu Übergriffen, Verletzungen von Menschen in den letzten Jahren und immer schwingt ein Wort mit. NSU – fünf Jahre später. Was haben die Verfolgungsbehörden bis heute von rechtem Terror verstanden und was nicht. Die Schilder machen schnell klar – offenbar nicht viel. Anmelden und weiterlesen.

Kein Geld mehr für die Denkmalrettung?

Petition will Sachsens Regierung dazu bewegen, den Erhalt von Kulturdenkmalen auch ab 2017 weiter zu fördern

Foto: Ralf Julke

Sachsens Denkmalschützer sind aufs höchste alarmiert. Will die Staatsregierung ab 2017 die Mittel zur Erhaltung von Denkmalen im Freistaat Sachsen tatsächlich auf Null kürzen? Oder war es nur ein Versehen des Finanzministers, dass er in diesem Haushaltsposten eine Null hinmalte? Sie gehen von einem Versehen aus, starten aber trotzdem sicherheitshalber eine Petition. Man weiß in Sachsen ja nie ... Anmelden und weiterlesen.