Anzeige

Anzeige

OBM-Kandidatenrunde bei der Leipziger Wirtschaft (2): Warum hat Leipzig so viele Schulabgänger ohne Abschluss?

Dass die Bildungspolitik eigentlich auch Wirtschaftspolitik ist, das haben wohl die Wirtschaftskammern viel früher begriffen als die politischen Akteure, von denen einige den Zusammenhang auch im Jahr 2013 noch immer ungläubig betrachten. Seit Jahren liegen die Zahlen der Schulabgänger ohne Abschluss in Leipzig deutlich über 10 Prozent, 2009 sanken sie sogar auf 10,7 Prozent, schnellten dann aber 2010 auf 14 Prozent, 2011 sogar auf 15,2 Prozent. Ein Desaster.

Anzeige

Den ganzen Beitrag lesen und Kommentare schreiben? Hier anmelden:

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

RB Leipzig: Antirassistische Spruchbänder im Stadion unerwünscht
Das besagte Spruchband. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Auch bei einem sogenannten Retortenverein wie RB Leipzig gibt es mittlerweile zahlreiche Fans, die sich im Stadion und außerhalb gegen Menschenfeindlichkeit engagieren. Zumindest ersteres sieht der Verein jedoch nicht gern. Wenn Rasenballsport Leipzig einen Verein wie den FC St. Pauli empfängt, so wie dies am vergangenen Wochenende geschehen ist, dann handelt es sich um ein Duell der Gegensätze. Nicht nur trifft dabei der Retorten- auf den Kultclub, auch könnte der Stellenwert einer aktiven Fanszene für die Vereinsoberen kaum unterschiedlicher sein - insbesondere wenn es darum geht, sich antirassistisch zu positionieren.
„Bonjour Paris!“ (3): Der unterirdische Nahverkehr in Paris
Noch unübersichtlicher als der Leipziger und Berliner Hauptbahnhof: der Pariser Gare du Nord. Foto: Patrick Kulow

Foto: Patrick Kulow

Gerade eben sind wir mit dem Flugzeug aus Berlin im Pariser Süden auf dem Flughafen Orly gelandet. Den Eiffelturm, das Schloss Versailles und das gewaltige Häusermeer haben wir aus der Vogelperspektive betrachtet. Nun steht uns eine etwas kleinere Reise durch das Pariser Stadtgebiet bevor: der Flughafen ist im Süden der Metropole, unsere Ferienwohnung im Norden.
Mord im Hochhaus: Servicetechniker entdeckte leblosen Körper im Aufzugschacht
Sebastian T. beim Prozessauftakt am 20. August. Foto: Martin Schöler

Foto: Martin Schöler

Im Indizienprozess gegen den mutmaßlichen Täter Sebastian T. (30) sagte am Donnerstag der Techniker aus, der am 11. September 2013 den verstorbenen Adriano H. (22) aufgefunden hatte. Der Obdachlose war in einem Grünauer Plattenbau in der 14. Etage in den Aufzugschacht gestürzt, während sich die Kabine im Erdgeschoss befunden hatte.
Kundgebung in Schönefeld: Aktivist soll Pfefferspray gegen Polizisten eingesetzt haben
Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Gegen eine NPD-Kundgebung in Schönefeld hatte es im Dezember 2013 erheblichen Widerstand gegeben. Um auf die Aufzugsstrecke der Rechtsextremen zu gelangen, soll ein Aktivist Pfefferspray eingesetzt und damit zwei Polizisten verletzt haben. Der Fall wird nun vor dem Amtsgericht Leipzig verhandelt.
Die Direktorin der Grundschule am Rabet im L-IZ Interview
Grundschule am Rabet. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Das neue Schuljahr hat auch in der Grundschule am Rabet am Montag begonnen. Das letzte hatte mit viel medialer Aufmerksamkeit geendet. Kicking Girls wurde vorgestellt. Viel Prominenz war anwesend und auch Frau Trummer, Direktorin der Schule, hatte eine Rede gehalten. Interviews wollte sie der anwesenden Presse nicht geben. Das L-IZ Interview ist insofern eine Ausnahme. Ihr Blick ging vor allem nach vorne. Besonders nach dem versöhnlichen letzten Schultag.
Willkommensfest in Heidenau soll verboten werden
Banner von Dresden Nazifrei. Quelle: Dresden Nazifrei

Quelle: Dresden Nazifrei

Es waren nur wenige Beamte im Einsatz, als es an zwei Tagen hintereinander zu Angriffen auf die provisorische Asylunterkunft in Heidenau am letzten Wochenende kam. Für das kommende hat die Versammlungsbehörde des Landkreises Sächsische Schweiz am Donnerstag den polizeilichen Notstand ausgerufen. Die Durchführung eines Willkommensfestes in der Stadt, welches vom Bündnis Dresden Nazifrei angemeldet wurde, ist damit gefährdet.
Erwerbsloseninitiative vor Gericht: Mitglied wegen Körperverletzung schuldig gesprochen
Amtsgericht Leipzig. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Mit hohen Ambitionen ist die Erwerbsloseninitiative (ELO) am Dienstag in einen Prozess am Amtsgericht Leipzig gestartet. Das Mitglied Lars M. (48) wurde angeklagt, im Jobcenter in der Georg-Schumann-Straße gegen ein ausgesprochenes Hausverbot verstoßen zu haben. Es kam zu einer Auseinandersetzung mit Sicherheitsmitarbeitern, bei denen mehrere Personen verletzt wurden. Richter Tom Maciejewski verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen.
Wagners Leipziger Klavier steht wieder in Bayreuth
Richard Wagner leibhaftig an seinem Grab! Ein Bayreuther Living-History-Darsteller und Touristen machen eine Kutschfahrtpause an der Familiengruft im Garten der „Villa Wahnfried“. Foto: Karsten Pietsch

Foto: Karsten Pietsch

Vor Wagners Villa „Wahnfried“ sieht es aus, als wäre nichts geschehen. Kaffeetassen und Kuchengabeln klappern vor dem Gärtnerhaus. Es ist alles wieder in Ordnung. Sommer 2014 war der Garten noch als Baustelle verwüstet, Bauleute parkten ihre PKWs neben der Wagner-Gruft. Vor zwei Jahren rollten noch Bulldozer zwischen Gräbern und Terrasse entlang. An der Eingangstür klaffte eine Grube, so tief, wie das Haus hoch war.
Am 13. September: Gastspiel des Bläserquintetts der Sächsischen Bläserphilharmonie
Foto: Sächsische Bläserphilharmonie

Foto: Sächsische Bläserphilharmonie

Unter dem Titel Leipzig - Wien - Caracas unternimmt das Bläserquintett der Sächsischen Bläserphilharmonie am 13.9., 17 Uhr, im ehemaligen Oberen Bahnhof Delitzsch eine musikhistorische Weltreise. Das Ensemble spannt einen Bogen von barocken Werken Johann Sebastian Bachs über Klassisches von Wolfgang Amadeus Mozart, romantischen Stücken Antonín Dvoráks bis hin zu lateinamerikanischen Rhythmen verschiedener Epochen. Die fein abgestimmten Arrangements für Querflöte, Oboe, Waldhorn, Fagott und Klarinette würzen die Musiker geschickt mit kurzweiliger Moderation.
Austellung zur Nacht der Kunst: Zu Hause in der Georg-Schumann-Straße
Die Ausstellung - Fotoporträts und Interviewausschnitte - gibt Einblicke in das Leben von Bewohnern der Georg-Schumann-Straße und macht anhand biografischer Erzählungen Zeitgeschichte aus erster Hand lebendig. Wer ist eigentlich in der Georg-Schumann-Straße zu Hause? Wie lebten die Menschen in der DDR und wie haben sie sich nach 1990 zurechtgefunden? Was bestimmte ihren Lebensweg und welche Erinnerungen haben sie an die Zeit, als hier im Stadtviertel Industrie und Handwerk blühten?
Bevor junge Leipziger eine Zwangsräumung erleben, können sie mit der LWB das Ding mit dem Wohnen und Mieten lernen
Einladungskarte der LWB: So entspannt kann man liegen, wenn man die Haushaltskasse im Griff hat. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Kann man Wohnen lernen? Muss man Wohnen lernen? Irgendwie schon. Dieser Gedanke reifte so langsam bei der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB). Zahlen gab es. Auch bei den LWB beobachtete man seit Jahren den Trend steigender Zwangsräumungen. Aber man schaute noch etwas genauer hin und erschrak ein wenig, denn die meisten Zwangsgeräumten waren ausgerechnet junge Leute zwischen 18 und 34 Jahren.
Intelligente Mobilität in Leipzig braucht mehr als ein paar neue Antriebe
Auch Teilauto ist in Leipzig schon mit E-Auto unterwegs. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Klingt doch gut, was sich das Leipziger Wirtschaftsdezernat da gedacht hat: Leipzig soll eine "Stadt für intelligente Mobilität" werden. Über die Vorlage haben wir schon berichtet. Die Grünen haben sie nun auch gelesen und hatten dabei auch so ein Gefühl: Irgendetwas fehlt doch da? Kann es sein, dass es das Fell des Bären ist? Breit lässt sich die Vorlage über die wichtige Rolle des Stadtkonzerns bei der Weiterentwicklung der Elektromobilität in Leipzig aus.
Wenn in Sachsen Aufklärungsstrukturen fehlen, wird man der rechtsextremen Gewalt nicht Herr
Wenn es um Rechtsextremismus geht, ist Sachsens Verfassungsschutz erstaunlich still. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Ein misslungener Brandanschlag auf eine neue Unterkunft für Asylbewerber in der Sommerfelder Straße in Leipzig, und schon prasseln die Erklärungen aus Partei- und Jugendgruppen ins Mailfach. Zumindest aus dem Bereich SPD, Grüne, Linke und gesellschaftlich aktiven Gruppen. Aber reicht der Appell?
Gefahrenstelle Nr. 19 im Leipziger Radnetz: Unübersichtlich am Stannebeinplatz
Gorkistraße / Kreuzung Waldbaurstraße: Wer hier Rad fährt, tut gut daran, Blickkontakt mit den Autofahrern aufzunehmen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Auch der Stannebeinplatz in Schönefeld ist ein schönes Beispiel für verkehrsorganisatorische Unübersichtlichkeit. Wer mit dem Rad von der Rohrteichstraße zum Stannebeinplatz kommt, erlebt mal wieder einen Radweg, der fröhlich an der Schönefelder Allee endet. Also wieder in den Kfz-Verkehr einfädeln, damit man die Freude hat, an der Kreuzung Gorkistraße / Waldbaurstraße in ein Hupen, Drängen und Ignorieren zu geraten.
Auch Grimma hat jetzt seinen Stadterkunder „Orte der Reformation“
Orte der Reformation: Grimma. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Punkt für Punkt füllt sich die Landkarte. Immer neue großformatige Publikationen aus der Reihe "Orte der Reformation" erscheinen und stellen all jene Städte vor, die vor 500 Jahren im Zentrum standen, als Luthers Thesen die Welt veränderten. Grimma darf natürlich nicht fehlen, schon wegen Katharina nicht. Man kann sie sogar besuchen.