Wahlarena der L-IZ.de & LZ zur Bundestagswahl 2017

#BTW17 Die Kandidaten stellen sich vor: Daniela Kolbe (SPD)

Für alle LeserSeit Anfang März 2017 stellt die L-IZ.de gemeinsam mit der LEIPZIGER ZEITUNG die Direktkandidaten der Parteien in den Wahlkreisen (WK) 152 (Leipzig I, Leipzig-Nord) und 153 (Leipzig II, Leipzig-Süd) vor. Drei Fragen wurden dazu an die Kandidaten versandt. In der Folge haben alle Leser und Leipziger die Möglichkeit, ihre eigenen Fragen an die Kandidaten zu richten, welche die Kandidaten in der Folge nach Themen sortiert beantworten werden. Hier also die Grundvorstellung der Kandidatin der Leipziger SPD, Daniela Kolbe (WK Nord, Leipzig I, 152).
Artikelserie "BTW17" - Teil 14 von 14

Was halten Sie für das größte Problem in der heutigen Gesellschaft & wie wäre es zu lösen?

Deutschland geht es gut. Wir sind ein sehr reiches Land. Allerdings ist dieser Reichtum sehr ungleich verteilt. Ob jemand etwas aus sich machen kann, hat leider zu wenig damit zu tun, was er oder sie leistet und zuviel damit, aus welchem Elternhaus man stammt und wieviel Geld man hat.

Wenn es in Deutschland gerechter zugehen soll, dann brauchen wir gute Löhne und Renten, ein gerechtes Steuersystem und bessere Bildung.

Was glauben Sie in Berlin speziell für Leipziger Belange tun zu können?

Jede Menge. Einer der besten Momente der letzten Zeit war es für mich, dem Mindestlohn zustimmen zu können. Der hilft ganz vielen Leipzigern, ebenso wie die Begrenzung der Leiharbeit und die Rente mit 63.

Auf meiner Agenda stehen unter anderem noch: eine stärkere Unterstützung von Familien, eine Solidarrente, die garantiert, dass wer jahrzehntelang gearbeitet hat, im Alter anständig leben kann und eine Bürgerversicherung, die Schluss macht mit der Zwei-Klassenmedizin in unserem Land.

Wie stehen Sie selbst zur Demokratie derzeit in Deutschland – gibt es hier Veränderungsbedarf?

Ich bin überzeugte Demokratin. Der Ton, in dem derzeit manche Debatte geführt wird, macht mir aber Angst. Was wir in dieser Situation brauchen, ist eine klare Haltung. Die SPD – sei es mit Martin Dulig in Sachsen, oder Martin Schulz im Bund – vertritt eine solche glasklare Haltung.

Und wir brauchen viele, viele Demokratinnen und Demokraten, die sich ganz klar für unsere Demokratie, für Gerechtigkeit und Pluralismus positionieren, da wünsche ich mir noch mehr von.

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Für alle LeserDie beiden letzten Konzerte der Saison gehören traditionell den Leipzigerinnen und Leipzigern. Wie in den Vorjahren folgten am Freitag wieder Tausende der Einladung des Gewandhausorchesters ins Rosental zum „Klassik airleben“. Alexander Shelley führte die Zuhörer als Dirigent und Moderator durch einen Streifzug quer durch die populäre Klassik. Auf dem Programm standen Werke von Komponisten wie Rossini, Mozart, Bizet und Gounod.
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Fläche an der Schulze-Delitzsch-Straße. Archivfoto: Ralf Julke

Archivfoto: Ralf Julke

2016 gestand Leipzigs Verwaltung ein, dass die Kaufverhandlungen für das einstige Bahngelände an der Schulze-Delitzsch-Straße in Volkmarsdorf ergebnislos eingestellt worden waren. Was im Leipziger Osten ziemliches Unverständnis auslöste. Denn eigentlich plant die Stadt hier schon seit Jahren, einen richtigen Volkspark anzulegen. Nun droht ihr auch dieses Grundstück durch die Lappen zu gehen, mahnt der Stadtbezirksbeirat Leipzig-Ost.
Studierende haben Ideen entwickelt, wie man die Magistrale im Leipziger Norden beleben kann
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Foto: Alena Endres, ISB, Universität Leipzig

Für alle LeserEine Straße wiederbeleben ist ein bisschen wie Zeitung machen. Am Ende muss es fließen, braucht es markante Geschichte, unverwechselbare Eindrücke und ein paar hübsche Stellen zum Verweilen. An letzteren fehlt es auf der Georg-Schumann-Straße ganz augenscheinlich. So könnte man das Ergebnis eines Real-Labors Leipziger Studierender auf den Punkt bringen.
Eine Petition erster Klasse und die Hoffnung auf weniger Fluglärm im Leipziger Norden
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Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWas der Petitionsausschuss des Bundestages am Mittwoch, 21. Juni, beschloss, ist nach zehn Jahren Warten, Klagen, Kritisieren die Bestätigung, dass die Bürgerinitiativen am Flughafen Leipzig/Halle die ganze Zeit Recht hatten. Auch Flugsicherungen können sich Planfeststellungsbeschlüsse nicht einfach auslegen, wie sie lustig sind. Bürger haben ein Recht darauf, dass solche Beschlüsse eingehalten werden.
Sabine Friedel bittet um Entschuldigung, stellt aber Brunhild Kurth ein grottenschlechtes Zeugnis aus
Sabine Friedel, SPD Sachsen. Foto: Götz Schleser

Foto: Götz Schleser

Für alle LeserWie sieht eigentlich das Sitzenbleiber-Zeugnis einer Ministerin aus? So, wie es Sabine Friedel, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, am Donnerstag, 22 Juni, in der Landtagsdebatte demonstrierte. Die SPD darf zwar seit 2014 ein bisschen mitregieren. Aber dafür sorgen, dass genug Lehrerinnen und Lehrer eingestellt sind, muss Brunhild Kurth, die Kultusministerin der CDU.