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106 Millionen Euro für den Saale-Elster-Kanal? – AHA fordert die komplette Veröffentlichung der Potenzialanalyse

Zum Neuseenland-Kongress während der Messe "Beach und Boat" wurde die Potenzialanalyse zum Elster-Saale-Kanal vorgestellt - mit einer Prognose der benötigten Mittel für den Ausbau: immerhin 106 Millionen Euro. Doch die zugrunde gelegten Zahlen für den Betrieb sieht auch der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) mit großer Skepsis.

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Alexander Krauß (CDU): „Wer nur für Sozialleistungen zu uns kommt, ist nicht willkommen“
Polizeibericht, 28. April: Technikgeräte gestohlen, 75-Jähriger schwer verletzt, Vermeintliche Handwerker
Flughafen Leipzig/Halle: Kein Anspruch auf Änderung der bereits gerichtlich gebilligten Nachtflugregelungen
Fall Freital: CDU und SPD zur Sondersitzung des Verfassungs- und Rechtsausschusses
Statement der Leipziger Uni-Rektorin zur Pharmazie-Ausbildung: Lösung in Arbeit, aber noch nicht spruchreif
Heiko Kosel (Linke): Fragwürdige Praxis der Justiz bei sorbenfeindlichen Straftaten
Grüne: Der schwere Anschlag auf die Asylbewerberunterkunft in Freital hätte möglicherweise verhindert werden können
Bartl (Linke) nach Ausschuss-Sondersitzung: Forderung nach Aufklärung zu Freital-Ermittlungen war richtig
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Das Bildungsalphabet – Heute: G wie Gehorsam
Das Bildungsalphabet –G wie Gehorsam. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Gymnasium und Bildung – geht da was zusammen? Provokante Frage. Die Antwort ist so einfach wie kompliziert, so klar und doch so verworren zugleich. Fast alles und fast nichts. Jeder, der sich mit Bildung beschäftigt, weiß es, spürt es – jeden Tag. Bildung zu vermitteln ist Herausforderung und Kunst zugleich. Und was noch viel schlimmer ist: Das Verstehen eines zwar einfach scheinenden, aber kompliziert verlaufenden Prozesses. Denn das Erklären, Begreiflich machen, Emanzipieren – was wir uns alle so sehr wünschen – das sind oftmals auch Teile eines Entmündigungsprozesses.
Rundfunkgebühren, ja, wofür eigentlich? – Teil 3
Blick zum MDR-Hochhaus in Leipzig. Foto: Ralf Julke

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Kann man sich eigentlich daran gewöhnen, dass Zustände eingefahren sind und sich in Diskussionen um „Rundfunkbeitrag rauf oder runter“ erschöpfen, ohne dass über die eigentlichen Möglichkeiten oder Ansprüche an einen öffentlichen Sender überhaupt noch diskutiert wird? Auch Falk Neubert, medienpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, sieht nicht wirklich die Notwendigkeit, beim MDR etwas anders zu machen. Seine Antworten auf unsere Fragen.
Petitionsausschuss will Sanierung des Alten Rathausturms noch 2017 sehen
Altes Rathaus mit blassem Turm und Werbung für die Ausstellung „Moderne Zeiten“. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Manchmal hat auch der Petitionsausschuss des Leipziger Stadtrates keine Geduld mehr mit den Ausreden der Stadtverwaltung zu uralten Vorhaben. 2011 und 2013 hat der Leipziger Stadtrat eigentlich alle Weichen gestellt, um den Turm und die Fassade des Alten Rathauses einmal gründlich sanieren zu lassen. Doch dann sorgten lauter Sparhaushalte dafür, dass das Projekt immer wieder gestrichen wurde.
Letzter Sanierungsschritt im Heinrich-Budde-Haus würde 1,1 Millionen Euro kosten
Das Heinrich-Budde-Haus in der Lützowstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Der Stadtbezirksbeirat Nord zeige sich jüngst beinah ein bisschen verärgert, dass die Leipziger Stadtverwaltung noch keinen Sanierungsplan für das Heinrich-Budde-Haus in Gohlis vorgelegt hat. Aber da erwischte man das zuständige Kulturamt wohl auf dem falschen Fuß. Das reagiert jetzt mit der Antwort, das Anliegen aus dem Stadtbezirksbeirat sei doch längst Verwaltungshandeln. Nur wenn das Geld nicht da ist, kann auch keiner weiterbauen.
Eine Reform der Abfallüberwachung in Sachsen ist überfällig
Deponie Cröbern. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Ein uralter sächsischer Müllskandal hat am Dienstag, 26. April, zumindest im benachbarten Sachsen-Anhalt noch eine gerichtliche Folge gehabt: Das Landgericht Halle hat den ehemaligen Betriebsleiter der Deponie Cröbern (Landkreis Leipzig) zu drei Jahren Haft verurteilt - wegen Bestechlichkeit sowie Steuerhinterziehung in sieben Fällen. Aber ursächlich ging es seinerzeit um zehntausende Tonnen illegal verschobenen Mülls aus Italien.
Bissspuren erzählen vom gewaltsamen Ende eines Menschen in der Urzeit des heutigen Marokkos
An beiden Enden des Oberschenkelknochens eines 500.000 Jahre alten Homininen aus Marokko befinden sich Beißspuren, die von Fleischfressern stammen. Foto: MPI f. evolutionäre Anthropologie

Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie

Dass der Mensch vor einigen hunderttausend Jahren nicht unbedingt immer das oberste Glied in der Nahrungskette war, sondern auch selbst manchmal auf dem Speiseplan anderer Tiere stand, war eigentlich zu vermuten. Der Jäger wurde, wenn er nicht aufpasste, natürlich selbst zum Gejagten. Nun konnte mit einem Oberschenkelknochen aus einer Höhle in Marokko erstmals eines dieser alten Dramen belegt werden.
Wie man beim Nachdenken über Glauben auf einmal bei der Frage nach den richtigen Werten im Leben landet
Hans-Jürgen Vogelpohl, Andrea Winkler-Wilfurth: Glaube bewegt, Glaube steckt an. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für Hans-Jürgen Vogelpohl ist Glaubensverbreitung eigentlich sein Beruf. 1971 wurde der heute 75-jährige zum Priester geweiht, war ab 1978 Militärseelsorger und von 1992 bis 2006 Seelsorger bei der Bundespolizei in Bayern. Und danach mochte er eigentlich auch nicht aufhören, für den Glauben zu werben. Muss ja doch irgendwie funktionieren in diesen ungläubigen Zeiten, oder?
Premiere am 29. April im DachTheater: Komödie „Die Streiche des Scapino“ von J.B. Molière
„Die Streiche des Scapino“: Foto: DachTheater

„Die Streiche des Scapino“: Foto: DachTheater

Die Theatergruppe „Klassisch blöd?“ und Elli, ein Hund spielen im DachTheater die Komödie „Die Streiche des Scapino“ von J. B. Molière, deren Premiere am 29. April 20 Uhr stattfinden wird.
Rechte Drähte in Sachsen: Von Staatsanwaltschaften, Verfassungsschutz, Polizeibeamten und Extremisten + Video
Markus Ulbig (Mitte, Profil) und seine Polizei. Alles in Ordnung im Freistaat. Foto: L-IZ.de (Achiv)

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Sachsens Innenminister Markus Ulbig hat es mal wieder ins Fernsehen geschafft. Nicht immer schmeichelhaft, wenn dies ausgerechnet bei Frontal21 geschieht und es um Unterlassungen der Behörden geht. Am Abend des 26. April 2016 strahlte das ZDF einen Bericht über etwas aus, was man wohl leider erneut „sächsische Verhältnisse“ nennen muss. Nicht ganz neu für L-IZ – Leser tauchen dabei neben dem Anschlag auf die „Mangelwirtschaft“ in Dresden und der Freitaler „Bürgerwehr“ im Beitrag über Sachsens Zustände mit Alexander Kurth und Fernando V. auch alte Bekannte wieder auf. Es geht mal wieder um all das, was man im Freistaat unterlässt und verdreht, wenn es um Rechtsextreme geht.
Das Bildungsalphabet – Heute: F wie Folgen
Das Bildungsalphabet – F wie Folgen: Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

„Das hat Folgen!“ Welcher Pädagoge hat nicht schon einmal diesen Satz gedacht, gehofft, gesagt? Morgens, mittags, prinzipiell immer. Wenn er als „Senderkapitän“ pausenlos bis hin zum SOS piepende Signale in die Lernatmosphäre eines Unterrichtsraumes hinausschießt. Ein oder zwei empfangende Bordmatrosen sich auf den geistigen Hochsitzen eines „Titanic“-Kreuzers befinden, der Rest der Klasse bisweilen den Eindruck macht, als hält er Siesta in den Kajüten … Ignorierend den Umstand, dass der Passagierdampfer Bildungssystem sich kurz vor dem finalen Crash befindet. Ignorieren? Nein. Jeder Kapitän braucht eine Mannschaft. Jeder Trainer Spieler. Schwierig nur, wenn er gleichzeitig auch Schiedsrichter sein muss. Und Platzverweise nicht geben darf.
Innenminister spielt weiter Rechts-Links, Opposition erklärt Verfassungsschutz zum Spätzünder
Jahrelang wurden die rechtesxtremen Brandstifter in Sachsen verharmlost. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Am Dienstag, 26. April, stellten Innenminister Markus Ulbig (CDU) und der Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV), Gordian Meyer-Plath, den sächsischen Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2015 vor. Dabei nahm vor allem der Innenminister den Mund ziemlich voll. „Der Verfassungsschutz schützt unsere Demokratie“, meinte Markus Ulbig.
Was Sachsens Verfassungsschützer 2015 alles über rechtsextreme Terrornetzwerke gelernt haben
Verfassungsschutzbericht 2015. Cover: Freistaat Sachsen, Landesamt für Verfassungsschutz

Cover: Freistaat Sachsen, Landesamt für Verfassungsschutz

Da staunten sogar die Kollegen von der „Zeit“, als sie den am Dienstag, 26. April, veröffentlichten „Verfassungsschutzbericht 2015“ lasen und die rechtsextremistische Terrorzelle aus Freital drin fanden. Das Jahr 2015 war augenscheinlich für Sachsens Verfassungsschützer ein Jahr, in dem sie eine Menge gelernt haben.
Mit großen Plakaten in der Rosa-Luxemburg-Straße thematisiert Stefan Koppelkamm die Zerstörungswut totalitäter Herrschaft
Stefan Koppelkamm: Bilder der Zerstörung Nr. 2. Sprengung der Paulinerkirche. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Insbesondere jene Leipziger, die seit gestern durch die Rosa-Luxemburg-Straße gefahren sind, haben ein paar großformatige Plakate gesehen, wie man sie auch in Leipzig eher seltener im Straßenraum sieht. Für gut eine Woche - vom 26. April bis 5. Mai 2016 - zeigt der Fotograf Stefan Koppelkamm im Leipziger Stadtraum fünf Bilder der Zerstörung. Praktisch parallel zu einer Ausstellung im Museum der bildenden Künste.
Kann der Leipziger Stadtrat die nächtlichen Abkurvungen übers Stadtgebiet tatsächlich einfach verbieten?
Natürlich kein Kaffeekränzchen. Bildmontage: L-IZ

Bildmontage: L-IZ

Es gibt keinen Grund, in unserem Land über Politikmüdigkeit zu lamentieren oder immer wieder die Frage zu stellen, warum immer mehr Bürger von der Politik der etablierten Parteien die Nase voll haben. Es gibt zu viele Beispiele, in denen gerade diese Etablierten zeigen, dass ihnen die Bürger eigentlich egal sind. Und dazu dienen Instrumente, in denen Verantwortung einfach delegiert wird. Etwa an eine fluguntaugliche Fluglärmkommission.
Sparkasse Leipzig erwirtschaftet 2015 wieder einen Gewinn von 17 Millionen Euro
Andreas Koch und Dr. Harald Langenfeld bei der Bilanzpressekonferenz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Leicht gemacht wird es der Sparkasse Leipzig nicht unbedingt, ihre Brötchen zu verdienen und am Jahresende Überschüsse abzuliefern. Auch wenn am Jahresende 2015 wieder ein Jahresüberschuss von 17 Millionen Euro zustande kam - so wie 2014 auch. Aber es hätte mehr sein können. Die Niedrigzinspolitik der EZB verhagelt auch der Sparkasse Leipzig einen Teil ihres Geschäfts.