Sommerpause

RB Leipzig schlägt wohl bald auf dem Transfermarkt zu

Für alle LeserAbgesehen von Torwart Yvon Mvogo hat sich RB Leipzig bislang auf dem Transfermarkt für die kommende Saison zurückgehalten. Mehrere Medien berichten nun, dass sich dies bald ändern könnte: Aus Salzburg soll der defensive Mittelfeldspieler Konrad Laimer kommen und von Galatasaray Istanbul der Linksaußen Bruma. Derweil muss RB Leipzig offenbar auch um seine eigenen Spieler kämpfen: Der FC Liverpool bietet angeblich 57 Millionen Euro für Naby Keita.

Fußball-Bundesligist RB Leipzig steht offenbar kurz davor, die ersten neuen Feldspieler für die kommende Saison zu verpflichten. Nach übereinstimmenden Medienberichten möchte der defensive Mittelfeldspieler Konrad Laimer von RB Salzburg in die Messestadt wechseln. Er soll einen Vierjahresvertrag erhalten und sechs bis acht Millionen Euro Ablöse kosten. Präsidenten, Manager und Trainer in Österreich hatten den 20-Jährigen in der vergangenen Woche zum besten Feldspieler der abgelaufenen Saison gewählt.

Ebenfalls im Visier von Sportdirektor Ralf Rangnick und Cheftrainer Ralph Hasenhüttl ist der Linksaußen Bruma gelandet. Der 22-jährige Portugiese steht im Moment bei Galatasaray Istanbul unter Vertrag. Derzeit verhandeln beide Vereine offenbar noch über eine Ablösesumme im zweistelligen Bereich. Die von einer portugiesischen Zeitung kolportierten 18 Millionen Euro werden sowohl von der LVZ als auch der lokalen Sportredaktion der „Bild“ angezweifelt.

Bereits im April hat RBL den 22-jährigen Torhüter Yvon Mvogo unter Vertrag genommen. Er wechselt für fünf Millionen Euro vom Schweizer Erstligisten Young Boys Bern nach Leipzig. Mvogo erhielt einen Vierjahresvertrag. Die drei Spieler haben zusammengerechnet weit über 150 Partien in Nachwuchs-Nationalmannschaften absolviert – allein Bruma kommt auf 75.

In den vergangenen Wochen wurden zahlreiche weitere Namen in die Gerüchteküche geworfen, darunter die Linksaußen Valentino Lazaro (21) von RB Salzburg und Amin Younes (23) von Ajax Amsterdam sowie Stürmer Maximilian Philipp (23) vom SC Freiburg. Der Transfer von Philipp zu RB Leipzig steht laut „Sky Sport News“ bereits fest. Insgesamt sollen angeblich etwa 40 Millionen Euro für fünf bis sechs neue Spieler investiert werden, damit sich die Mannschaft in Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League behaupten kann.

Im Gegenzug möchte RB Leipzig eigentlich keinen Stammspieler abgeben. Zuletzt sorgte jedoch ein Gerücht für Aufsehen, wonach der FC Liverpool 57 Millionen Euro für Naby Keita bietet. Zudem meldete sich wieder einmal der Berater von Emil Forsberg zu Wort und sprach von einem möglichen Wechsel des Rekord-Vorlagengebers zu einem europäischen Topclub. Ähnlich hatte sich der Berater allerdings schon in der Winterpause geäußert – für die Fans besteht diesbezüglich also zunächst wenig Grund zur Sorge.

Mit einigen Abgängen ist aber in jedem Fall zu rechnen: Insbesondere Rani Khedira und Davie Selke werden höchstwahrscheinlich nicht über die Sommerpause hinaus bleiben. Selke wird womöglich zurück zu Werder Bremen wechseln. Auch die zurückkehrenden Leihspieler Atinc Nukan, Anthony Jung, Massimo Bruno und Nils Quaschner dürften in Leipzig keine Zukunft haben – im Gegensatz zu Elias Abouchabaka, Agyemang Diawusie und Nicolas Kühn. Die drei Nachwuchskicker rücken im Sommer in den Profikader auf.

In eigener Sache: Lokaler Journalismus in Leipzig sucht Unterstützer

RBLEmil ForsbergRalf RangnickBundesligaRalph HasenhüttlNaby KeitaTransfer
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 

Kommentar schreiben



Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Inter Leipzig verleiht Spieler an Dynamo Dresden; erste Neuzugänge von RB Leipzig und aus Mainz
Polizeibericht, 26. Juni: Radlerin verletzt, Handys geraubt, Motorrad entwendet
Wagner-Festtage der Oper Leipzig mit Mythen-Tetralogie
Prof. Bahriye Aktas übernimmt Leitung der UKL-Klinik für Frauenheilkunde
Aufklärungsmeldung zu einem schweren sexuellen Missbrauch eines Kindes
Leipziger Kleingärten des Jahres ausgezeichnet
Verkehrseinschränkungen rund um Global Space Odyssey
Logistische oder taktische Gründe? Sammelabschiebung nach Afghanistan nicht abgesagt, sondern auf unbekannten Zeitpunkt verschoben
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Norbert Bunges Fotografien in einem Band
Norbert Bunge: Fotografien. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Am Ende kommt zusammen, was zusammengehört. Auch wenn die Fotografie in Ost und West über 40 Jahre scheinbar getrennte Wege ging. Mit beeindruckenden Fotografien gerade im Ostteil des geteilten Landes, wie nun schon Dutzende Fotobände aus dem Lehmstedt Verlag eindrucksvoll belegen. Aber manche Bände zeigen auch, dass sich die Welten berühren konnten – so wie bei Norbert Bunge.
Interview zu Trauertherapie im Internet (Teil 1): „Die Schwelle, Hilfe zu suchen, ist geringer“
Eine Onlinetherapie soll Trauernden helfen. Foto: Pixabay

Foto: Pixabay

Als Ergänzung zu herkömmlichen Therapien gibt es für Trauernde, die beispielsweise den Verlust einer krebskranken Person nicht überwinden können, mittlerweile ein Angebot im Internet. Im ersten Teil des Interviews erklärt Anette Kersting, die Direktorin der Uniklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, wie genau die Onlinehilfe funktioniert und welche Erfahrungen ihr Team bislang damit gemacht hat.
Selbstjustiz mit 25 Jahren Verspätung: Trio nach Überfall auf mutmaßlichen Sexualtäter auf der Anklagebank
Ronny U., Daniel D. und Matthias P. müssen sich vor dem Landgericht wegen schweren Raubes verantworten. Foto: Martin Schöler

Foto: Martin Schöler

Der 19. Februar wird Horst G. (52) für immer in Erinnerung bleiben. Gegen 18.30 Uhr stürmten Daniel D. (27) und Matthias P. (24) die Wohnung des Leipzigers in der Lene-Voigt-Straße. Zuvor hatte sich sein früherer Mitbewohner Ronny U. (35) unter einem Vorwand Zutritt zu dem Plattenbau verschafft. Die Männer wollten ihr Opfer offenbar für ein Verbrechen bestraften, das über ein Vierteljahrhundert zurückliegt.
Disziplinarverfahren noch nicht abgeschlossen: Kontroverse um AfD-Richter Jens Maier dauert an
Eine nicht von allen geliebte Partei ... Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Kontroverse um Richter Jens Maier dauert an. Der Jurist, der am Landgericht Dresden tätig ist, kandidiert für die sächsische AfD auf Platz zwei der Landesliste für den Bundestag. Aufgrund öffentlicher Äußerungen besteht der Verdacht, Maier könne gegen das richterliche Mäßigungsgebot verstoßen haben. Seit 18. April ist gegen den 55-Jährigen ein Disziplinarverfahren anhängig.
Binee-Termin bei Porsche: Wie kommen kleine Elektrogeräte schneller zurück in den Wertstoffkreislauf?
Joachim Lamla, Burkhard Jung und Martin Jaehnert. Foto: Marco Prosch, Porsche

Foto: Marco Prosch, Porsche

Na, den erzählen wir noch. Ist kein Witz. Ist sogar ein bisschen ernst. Und es geht nur indirekt um Porsche. Auch wenn bei einem Termin bei Porsche auch der Oberbürgermeister der Porsche-Stadt Leipzig angeflitzt ist. Aber im Kern geht es um ein kleines Unternehmen, das versucht, eine gute Idee als Geschäftsgrundlage umzusetzen.
Leipzigs Umweltamt mahnt den NuKLA e. V. ab für eine Bootsnutzung, die es selbst duldet
Boote an der Connewitzer Schleuse. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Ist es eine Eulenspiegelei? Eine Narretei? Oder die Kraftmeierei eines Amtes, das eigentlich im Unrecht ist? Eine ziemlich sinnfreie Retourkutsche dafür, dass ein kleiner, unnachgiebiger Verein das allmächtige Umweltamt der Stadt Leipzig zu Dingen zwingt, die man dort eigentlich nicht will? Zum Beispiel: Klären, wer eigentlich auf Leipzigs Gewässern gewerblich Boot fahren darf. Das ist nämlich bis heute nicht geklärt.
LVZ-Explosions-Geschichte beruht sichtlich auf einer falsch verstandenen Statistik
Juliane Nagel in der Leipziger Ratsversammlung. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserDa hat die LVZ am 14. Mai wohl so richtig danebengehauen mit ihrem Interview mit Leipzigs Polizeipräsident Bernd Merbitz, das sie betitelte mit „Kinder- und Jugendkriminalität explodiert – Leipzigs Polizeichef schlägt Alarm“. Zwei Antworten aus Landtag und Stadtrat zeigen nun, dass von Explosion keine Rede sein kann. Augenscheinlich war da wirklich jemand unfähig, Statistiken richtig zu lesen.
Wann hat denn Sachsen seine 1.000 Polizisten mehr?
Polizeieinsatz. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle LeserNoch fehlt zwar in jedem einzelnen Ministerium in Dresden ein belastungsfähiges Personalkonzept und der Finanzminister erzählt schon wieder von neuen Einschnitten ins Landespersonal. Aber tatsächlich weiß man zumindest bei Sachsens Polizei, wie viele Leute fehlen. 1.000, so ungefähr. Das hatte noch die von Innenminister Markus Ulbig eingesetzte Kommission so festgestellt. Und Valentin Lippmann fragt lieber nach, wo die denn bleiben.
Wie mit falschen Zahlen die Kinderkriminalität in Leipzig zum Politikum aufgeblasen wurde
Sozialbürgermeister Thomas Fabian im Leipziger Stadtrat. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserEs ist nicht nur die LVZ, die mit dem scharfen Dreh ihrer Geschichten dafür sorgt, dass die „besorgten Bürger“ in Leipzig immer wieder frisches Futter bekommen und in Angst und Schrecken versetzt werden. Der MDR ist da nicht viel besser. Am 18. Mai meldete er: „Kinderkriminalität enorm gestiegen“. Und wunderte sich nicht mal, dass einige Leute sich über diese Interpretation wunderten.
Allein auf kommunalen Grundstücken sollen bis 2018 zwölf neue Kindertagesstätten entstehen
Bauplatz für Kita und Förderschule an der Alten Messe. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserKaum ein Thema hält Leipzigs junge Eltern nun seit zehn Jahren so in Atem wie die Frage nach freien Kita-Plätzen für ihre Kinder. Die Stadt kommt mit dem Bau neuer Kindertagesstätten einfach dem rasanten Bevölkerungswachstum nicht hinterher. Zur letzten Ratsversammlung fragte deshalb die SPD-Fraktion besorgt an, wie es um die Pläne für weitere Kindertagesstätten in Leipzig steht.
Eine reich illustrierte Spurensuche in der Leipziger Wirtschaftsgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts
Jane Wegewitz, Tom Pürschel: Broder, Cerf & Löbl - Nachbarn auf Zeit. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Noch ist das große Buch über die jüdische Kultur in Leipzig bis 1933 nicht geschrieben. Mit Bernd-Lutz Langes Büchern ist das Thema vor Jahren ja überhaupt erst einmal wieder öffentlich geworden. Und seitdem ist Vieles emsige Nachhol-Arbeit. Denn aus dem Leipziger Stadtbild sind die einstigen jüdischen Nachbarn fast völlig verschwunden. Jane Wegewitz und Tom Pürschel waren in Schleußig auf Spurensuche.
Mobile Jugendarbeit Leipzig e.V.: Auf der Straße unterwegs – für dich, deine Gruppe, deinen Stadtteil
Streetwork in Leipzig-Grünau. Die Mobile Jugendarbeit Leipzig geht da hin, wo die jungen Menschen sind. Foto: Mobile Jugendarbeit Leipzig e.V.

Foto: Mobile Jugendarbeit Leipzig e.V.

Für alle Leser„Wir sind Streetworker - also kommen wir zu dir! Vielleicht nicht gerade nach Hause, aber zu den Orten, an denen du dich sonst so triffst, z.B. Plätze, Einkaufszentren, Parks oder Jugendclubs. Das bietet dir die Chance, alle möglichen Dinge, die dich im Moment ärgern, traurig oder unsicher machen, mit einem Sozialarbeiter besprechen zu können, ohne gleich in ein Amt oder eine Beratungsstelle gehen zu müssen. Unser Angebot ist natürlich freiwillig - du entscheidest selbst, worüber du mit uns sprechen möchtest.“ So versuchen wir in alltagstauglicher Sprache unseren zentralen Arbeitsansatz zu beschreiben.
Die Kontaktstelle Wohnen in Leipzig: Gelebte Integration bei der Wohnungssuche
Die Kontaktstelle Wohnen sucht gemeinsam mit Freiwilligen und Geflohenen Wihnungen. Foto: Zusammen e.V.

Foto: Zusammen e.V.

Für alle LeserWer nach Deutschland flieht, muss oft Monate in Erstaufnahmelagern und Gemeinschaftsunterkünften verbringen. Der eigene Wohnraum zum Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben und zum guten Ankommen in der Gesellschaft. Seit Anfang 2016 unterstützt die Kontaktstelle Wohnen in Leipzig geflüchtete Menschen bei der Wohnraumsuche. Das Projekt bringt Leipziger Ehrenamtliche und Geflüchtete zusammen, die dann gemeinsam auf Wohnungssuche gehen.
Der Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V.: Seit 28 Jahren für die Umwelt
Die bekannte Ökofete des Ökolöwen. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer Ökolöwe ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 1989 im Interesse des Natur- und Umweltschutzes in Leipzig arbeitet. Wir setzen uns für eine umweltgerechte und ökologisch nachhaltige Entwicklung der Region Leipzig ein. Schwerpunkte unseres Handelns sind: Umweltpolitische Arbeit und Naturschutz, Umweltbildung, gesunde Ernährung, nachhaltige Mobilität und grüne Stadtgestaltung. Hier gibt es zahlreiche Verzweigungen zu speziellen Themengebieten. Wir arbeiten öffentlich, informieren und beraten, klären auf und bieten aktive Unterstützung. Einmal im Jahr führen wir darüber hinaus alle Aktiven und Interessenten auf der bekannten Leipziger Ökofete im Clara-Zetkin-Park zusammen.
Abo-Sommerauktion & Spendenaktion „Zahl doch, was Du willst“
Die Sommer-Auktion der L-IZ & der LEIPZIGER ZEITUNG. Lokaljournalismus abonnieren & Vereinen unter die Arme greifen.

Bild: LZ & L-IZ.de

Für alle LeserWie Sie vielleicht bereits in der ersten kleinen Anzeige in der Juni-Ausgabe der LEIPZIGER ZEITUNG Nr. 44 gesehen haben, werden wir gemeinsam mit der LZ eine große „Sommer-Auktion“ durchführen. Das heißt, ab sofort werden wir 250 Kombi-Jahres-Abonnements für den tagesaktuellen Lokaljournalismus der L-IZ.de und die gedruckte Leipziger Monatszeitung gemeinsam zu ständig sinkenden Preisen anbieten. Aller drei Tage sinkt ab sofort der Preis von 120 Euro ab, bis alle 250 Abonnements vergeben sind. Gleichzeitig gehen dabei 25 % aller Einnahmen als Spenden an insgesamt sechs Leipziger Vereine.