Artikel zum Schlagwort Biodiversität

Leipziger Forschung zum Klimawandel

Höhere Temperaturen verschärfen die Konkurrenz um knappe Ressourcen

Foto: Tom Künne/Forschungszentrum iDiv

In Leipzig und einigen anderen mitteldeutschen Städten arbeiten ja Forscher seit geraumer Weile daran, ein paar besondere Folgen des Klimawandels zu erkunden. Ihnen geht es mal nicht um Wolken, Fluten und Eisberge, sondern um das, was die steigenden Temperaturen mit der biologischen Vielfalt anrichten. Und bislang belegen etliche Experimente, dass sich diese Vielfalt verringert. Selbst Milben bleiben nicht verschont. Weiterlesen

Eine erste Studie des iDiV zu den Auswirkungen von Straßen auf Raubtiere

Wenn der Wolf auf der Autobahn stirbt

Foto: raincarnation40 / Pixabay.com

Eigentlich kommt man bei all dem Geschrei, das in Deutschland angestimmt wird, wenn es um Wölfe, Bären oder Luchse geht, gar nicht auf die Idee, Raubtiere für besonders gefährdet zu halten. Doch nicht durch menschliche Landschaften, gar Straßen! Aber selbst Menschen wissen, wie gefährlich Straßen sind. Und sie beschneiden die Lebensräume auch der kühnsten Raubtiere. Weiterlesen

Bedrohter Feldbewohner

Sachsens Hamster leben auf einer winzigen Insel bei Delitzsch

Foto: Sybille Daden / pixelio.de

„Seit Jahrzehnten sind die Feldhamster in Deutschland immer seltener geworden. Aus vielen Landschaften sind sie schon lange ganz verschwunden“, schreibt das Sächsische Umweltministerium auf seiner Homepage. Auch in Sachsen sieht es um den kleinen Feldbewohner nicht gut aus. Gehört hat man eh lange nichts von ihm. Also hat die linke Landtagsabgeordnete Susanne Schaper einmal nachgefragt. Weiterlesen

UfZ-Forscher nehmen „Greening“-Programm der EU unter die Lupe

Wer Schutz der Artenvielfalt in der Landwirtschaft will, muss die richtigen Schutzräume fördern

Foto: UFZ, Thomas Hesse

Die Bestände der Feldlerche sind im Sinkflug, die Bestände etlicher Hummel- und Schmetterlingsarten sind massiv geschrumpft. Und wer nach den blauen Blüten des früher weit verbreiteten Acker-Rittersporns sucht, wird heute vielerorts enttäuscht. Die Artenvielfalt der europäischen Agrarlandschaften ist in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Die Industrialisierung der Landwirtschaft zeigt dramatische Folgen. Aber wie rettet man die letzten Reste der Vielfalt? Weiterlesen

Josef Settele zu einem der Vorsitzenden für das Globale Assessment des Weltbiodiversitätsrates berufen

Foto: UFZ / Sebastian Wiedling

Prof. Dr. Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) wurde zu einem der Vorsitzenden für das Globale Assessment des Weltbiodiversitätsrates IPBES berufen. Er ist damit einer von weltweit drei Wissenschaftlern, die dafür ausgewählt wurden. Gemeinsam mit der Argentinierin Prof. Dr. Sandra Díaz und dem Brasilianer Prof. Dr. Eduardo Brondízio ist der Agrarökologe nun verantwortlich für die erste interdisziplinäre Studie des IPBES, die den weltweiten Zustand von Biodiversität und Ökosystemleistungen erfasst. Weiterlesen

Ein iDiV-Forschungsbefund mit Aha-Efekt für Landwirtschaftsminister

Schon moderate Wiesenbewirtschaftung zerstört das biologische Gleichgewicht nachhaltig

Foto: iDiV

Es wird langweilig in unseren Fluren. Und das hat auch damit zu tun, dass der Mensch kaum noch Räume lässt, in denen sich Natur ungestört entfalten kann. Für ein gewisses Aufmerken sorgte jüngst eine Meldung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv): Der Verlust an Vielfalt beginnt nicht erst, wenn der Mensch intensiv Landwirtschaft betreibt. Schon der regelmäßige Eingriff zerstört Lebensräume. Weiterlesen

„Wir verlieren biologische Vielfalt gleich dreifach.“

Der Leipziger Biologe Dr. Marten Winter zur McDonaldisierung der Welt

Foto: Stefan Bernhardt, iDiv

Vom 2. bis 17. Dezember 2016 tagt in Cancún, Mexiko, die UNO-Biodiversitätskonferenz der Convention on Biological Diversity (Biodiversitäts-Konvention, CBD). Für den Leipziger Biologen Dr. Marten Winter ein Grund, seiner Sorge Ausdruck zu geben. Denn wir verlieren gerade den Artenreichtum unserer Welt. Die Ökosysteme verarmen, gleichen sich immer mehr an. Winter spricht von einer „McDonaldisierung“ der Welt. Weiterlesen

Leipziger Auengespräche: Was bringt der Auwald den Bürgern?

Zum nächsten Leipziger Auengespräch am 5. Dezember ab 17 Uhr sind auch Leipzigs Bürgerinnen und Bürger herzlich in den Veranstaltungssaal der Universitätsbibliothek Albertina (Beethovenstraße 6) eingeladen. Als Gesprächspartner zum Thema Biodiversität und Ökosystemleistungen in der Leipziger Auenlandschaft stehen Prof. Dr. Christian Wirth (Direktor des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung) und Dipl.-Ing. Andreas Sickert (Leiter der Abteilung Stadtforsten im Amt für Stadtgrün und Gewässer der Stadt Leipzig) zur Verfügung. Um eine kurze Bestätigung der Teilnahme per E-Mail an die Adresse nissen@sklk.de wird gebeten. Weiterlesen

Erst große Artenvielfalt macht Wiesen zu Dienstleistern im Ökosystem

Blühende Wiesen unter der Lupe Leipziger Grasland-Forscher

Foto: UFZ / André Künzelmann

Alles an einer Wiese ist wichtig. Und je bunter sie ist, umso komplexer und stabiler ist eine Wiese als Ökosystem. Und irgendwie sind Wiesen – so einfach sie aussehen – das beste Labor dafür, wenn man herausfinden will, wie komplex Ökosysteme sein müssen, damit sie als Lebensraum für die unterschiedlichsten Lebewesen funktionieren. Deswegen gehören Wiesen zum Arbeitsprogramm der Forscher vom UfZ-Leipzig. Weiterlesen

Wissenschaftler Carsten Meyer erhält ein Freigeist-Stipendium der VolkswagenStiftung

Leipziger Forscher erhält knapp eine Million Euro für Biodiversitätsforschung

Foto: Stefan Bernhard, iDiv

Am Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Universität Leipzig wird der gelernte Biologe in den kommenden fünf Jahren damit die gesellschaftlichen Ursachen des weltweiten Artenschwundes untersuchen. Das Aufdecken der komplexen globalen Zusammenhänge zwischen Wirtschaft, Landnutzung und Biodiversität soll künftig helfen, die Artenvielfalt wirkungsvoller schützen zu können. Weiterlesen

Finanzierungszusage über weitere vier Jahre für das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung

36,5 Mio Euro Förderung für iDiv-Leipzig-Halle-Jena

Foto: Stefan Bernhardt, iDiv

Das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig hat sich mit Erfolg um eine weitere Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beworben. Nach einer internationalen Begutachtung im April beschloss die DFG auf ihrer Hauptausschuss-Sitzung am Dienstag in Mainz, dass das DFG-Forschungszentrum iDiv über weitere vier Jahre finanziert werden soll. Weiterlesen

Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig erhält Millionenförderung für weitere vier Jahre

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute die Förderung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig für eine zweite Förderphase 01.10.2016 bis 30.09.2020 beschlossen. In den Jahren von 2016 bis 2020 stehen für die weitere Forschung nun rund 36,4 Millionen Euro zuzüglich einer Programmpauschale der DFG zur Verfügung. Weiterlesen

Erschreckende UN-Bilanz: Bis zu 150 Arten gehen täglich verloren

Internationale Konferenz in Leipzig: Größtes Artensterben seit dem Ende der Dinos

Foto: Freeimages

Vom 4.- 8. Juli 2016 findet in Leipzig die GEO BON Open Science Conference statt. Mehrere hundert internationale Experten kommen hier im Rahmen des globalen Beobachtungssystems für biologische Vielfalt GEO BON zusammen. Auch um unter anderem globale Standards zur Erhebung und Zugänglichkeit von Daten zu bestimmen. Denn um das globale Problem „Biodiversitätsverlust“ vollständig erfassen und bekämpfen zu können, braucht es eine solide Datenbasis. Weiterlesen

UFZ-Wissenschaftlerin erhält renommierte Humboldt-Professur

Wissenschaftsministerin Dr. Stange gratuliert Biodiversitätsforscherin Prof. Dr. Tiffany Knight

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ Leipzig darf sich dieses Jahr gemeinsam mit der Universität Halle-Wittenberg über eine Alexander von Humboldt-Preisträgerin freuen. Die international renommierte Ökologin und Biodiversitätsforscherin Prof. Dr. Tiffany Knight von der Washington University, Saint Louis, Missouri (USA) erhält heute in Berlin die „Alexander von Humboldt-Professur 2016“. Die Humboldt-Stiftung stellt fünf Millionen Euro für fünf Jahre zur Verfügung. Weiterlesen

Freistaat muss seiner Verantwortung für die biologische Vielfalt gerecht werden

Petition „Sachsens Natur bewahren!“

Naturschutzpraktiker fordern in einer Petition rasche und entschiedene Maßnahmen zur Stärkung der Instrumente des Naturschutzes. Laut Verfassung des Freistaates Sachsen ist der Schutz der Umwelt als Lebensgrundlage Pflicht. Doch die Artenmannigfaltigkeit in Sachsen schwindet dramatisch. Der NABU Sachsen schließt sich den Forderungen des Initiators der Aktion, Jens Weber aus dem Osterzgebirge, an und bittet alle Bürger, die ebenfalls die Aktion unterstützen wollen, die Petition zu unterzeichnen und bis zum 18. März 2016 an den NABU Sachsen zu senden. Weiterlesen

Ein erstaunlich menschliches Ergebnis aus der Biodiversitätsforschung

Es sind immer die Individuen der gleichen Art, die am heftigsten miteinander konkurrieren

Foto: Joachim Eckstein

Als hätten sich auch noch ein paar Philosophen, Soziologen und Politilogen unter die Waldforscher im mitteldeutschen iDiV gemischt, so klingt es, wenn eine der letzten Meldungen aus dem Forschungsverbund in diesem Jahr lautet: "Benachbarte Bäume konkurrieren weltweit gleich um Wachstumsvorteile". Dabei sieht es ganz so aus, als würden sich Bäume genauso wie Menschen benehmen. Weiterlesen

Selbst auf bakterieller Ebene gilt: Vielfalt gewinnt

Artenvielfalt macht Ökosysteme unter schlechten Umweltbedingungen stabiler

Foto: UFZ

Es ist in der Politik genauso wie in Landwirtschaft und Umweltschutz: Falsches und vor allem vereinfachtes Denken führt zu falschen Entscheidungen. Eigentlich ist das 21. Jahrhundert das Jahrhundert der komplexen Systeme. Und kaum ein Phänomen macht das deutlicher als der Klimawandel. Es sind die komplexen, artenreichen Systeme, die die größte Widerstandskraft bei drastischen Veränderungen aufweisen. Weiterlesen

Zumindest am Grasland kann man's schon beweisen

Artenvielfalt macht Ökosysteme widerstandsfähiger gegen Klimaextreme

Foto: Ralf Julke

Als das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) 2013 in Leipzig gegründet wurde, war eigentlich schon klar, dass die Biodiversitätsforschung eines der Mega-Themen der Gegenwart sein würde. Und dass es dabei um mehr gegen würde als um artenreiche Tümpel und bunte Wiesen. So langsam schält sich auch eine erste, wichtige Erkenntnis heraus: Artenreichtum sichert unsere Lebensgrundlage. Weiterlesen

Leipziger Forscher entschlüsseln das Kiwi-Genom

Wie wurde aus dem Kiwi eigentlich ein nachtaktiver Vogel?

Foto: Dieter Schütz / Pixelio

Er ist der beliebteste flugunfähige Vogel auf Erden: der neuseeländische Kiwi. Wohl auch, weil er mit seinen Stummelflügeln und dem langen Schnabel so tollpatschig aussieht. Aber ein Tollpatsch ist er eigentlich nicht, auch wenn er vom Aussterben bedroht ist. Tatsächlich ist er sogar ideal an seinen Lebensraum angepasst. Und das seit ungefähr 35 Millionen Jahren. Weiterlesen

Neues Forschungsergebnis mit Beteiligung des Leipziger UFZ

Hummeln sind vom Tempo des Klimawandels völlig überfordert

Foto: UFZ

Die heutigen ökologischen Systeme sind sensibel, höchst sensibel, denn sie sind an ein sehr schmales Fenster von klimatischen Bedingungen angepasst. Wenn sich das Klima verändert, reagieren Lebewesen darauf höchst unterschiedlich. Und die meisten sind nicht schnell genug, zu reagieren, wie nun eine Studie zu Hummeln bestätigt, an der auch wieder Forscher des in Leipzig ansässigen Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) beteiligt waren. Weiterlesen