Artikel zum Schlagwort Mindestlohn

IAB-Studie zum Mindestlohn

Mindestlohn trägt vor allem zur Normalisierung des ostdeutschen Arbeitsmarktes bei

Foto: Ralf Julke

Was hat die Einführung des Mindestlohns eigentlich bewirkt? Ein Effekt jedenfalls war, dass tausende Minijobs in Vollzeitarbeitsplätze verwandelt wurden. Das zeigt jetzt auch eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die Daniela Kolbe, Generalsekretärin der sächsischen SPD, zu dem Fazit bringt: Der Mindestlohn ist ein Segen für Ostdeutschland. Anmelden und weiterlesen.

Arbeitsmarktintegration: Ungleichbehandlung nützt niemandem

Foto: René Loch

Zum Vorstoß des sächsischen CDU-Fraktionsvorsitzenden Frank Kupfer, für Flüchtlinge ein eigenes Lohnmodell schaffen zu wollen, erklärt Hassan Soilihi Mzé, Vorsitzender der SPD Leipzig: „Herrn Kupfers Vorschlag zu einem Kombi-Lohnmodell für Flüchtlinge greift viel zu kurz. Bei der Verbindung von Arbeitgeberanteil und öffentlicher Förderung entstehen den Betroffenen zwar keine Einkommensverluste – aber ist der Weg dahin wirklich der, den wir wollen?“ Weiterlesen.

Homann: Mindestlohn nicht antasten

SPD lehnt Ausnahmen für Geflüchtete ab

Foto: Götz Schleser

Henning Homann, stellvertretender Vorsitzender und Sprecher für Arbeitsmarktpolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zur Debatte um Kombilohn statt Mindestlohn für Geflüchtete (vgl. LVZ/DNN vom 9. Januar): „Ein Kombilohn für Geflüchtete würde die Arbeitslöhne für den Arbeitgeber deutlich günstiger machen als die für alle anderen Arbeitnehmer. Das würde zu Recht für Ärger sorgen.“ Weiterlesen.

Zwei Jahre Mindestlohn in Sachsen

Arbeitsminister Martin Dulig: Niedrige Löhne sind kein Standortvorteil – Tariflöhne helfen bei der Fachkräftesicherung

Foto: SPD Sachsen

Arbeitsminister Martin Dulig zu Erhöhung des Mindestlohnes ab Januar 2017: „Es ist gut, richtig und angemessen, dass der gesetzliche Mindestlohn steigt. Die Anhebung auf 8,84 Euro ab Januar 2017 ist eine gute Nachricht für die Beschäftigten in Sachsen. Die Vorhersagen vieler Kritiker, dass die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes Anfang 2015 zu massiven Jobverlusten führen wird, ist durch die anhaltend gute Konjunktur und Nachfrage nach Arbeitskräften insbesondere einer steigenden sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung widerlegt. Weiterlesen.

Tarifrunde Systemgastronomie – Gewerkschaft will „mehr als Mindestlohn“

Leipzig: NGG fordert Lohn-Plus für Beschäftigte bei McDonald’s & Co.

Foto: NGG Leipzig-Halle-Dessau

M wie McDonald’s – M wie Mindestlohn? In Leipzig können Beschäftigte der Restaurant-Kette noch nicht darauf hoffen, ab Januar deutlich mehr als den gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 Euro pro Stunde zu bekommen. Der Grund: Der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS), zu dem auch Marken wie Burger King oder Nordsee gehören, sperrt sich in der laufenden Tarifrunde weiterhin gegen ein kräftigeres Lohn-Plus. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. Weiterlesen.

Frust in den Backstuben – Viele Bäcker müssen vom Mindestlohn leben

1.000 Bäckerei-Beschäftigte in Leipzig verdienen zu wenig Brötchen

Foto: NGG Leipzig-Halle-Dessau

Dicke Luft in den Backstuben: Wenn es ums Brötchenverdienen geht, schneiden die Bäcker in Leipzig schlecht ab. Das kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Viele der rund 1.000 Bäckerei-Beschäftigten in Leipzig werden mit dem gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro abgespeist. Wer Glück hat, liegt ein paar Cent drüber. Der Lohn-Geiz im Bäckerhandwerk ist extrem, dreist und unverschämt“, sagt Jörg Most. Der Geschäftsführer der NGG Leipzig-Halle-Dessau wirft der Innung vor, Bäckereien bewusst zu „Armutslohn-Betrieben“ zu machen. Weiterlesen.

Zweites Quartal 2016: Erwerbstätigenzahl wächst

Der Abbau der marginalen Beschäftigung in Sachsen geht munter weiter

Grafik: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik

Am Donnerstag, 20. Oktober, veröffentlichte das Sächsische Landesamt für Statistik gleich zwei Meldungen – eine zur Beschäftigung im Jahr 2015 und den verblüffenderweise sinkenden Beschäftigtenzahlen. Und gleich dazu die Statistik zum 1. Halbjahr 2016: Der Beschäftigungsaufbau geht (wieder) weiter. Es ist schon erstaunlich, wie der Mindestlohn wirkt. Anmelden und weiterlesen.

Bürgerumfrage 2015, Teil 2

Leipziger sind nicht reich geworden, aber zufriedener

Foto: Ralf Julke

Auch das verblüffte den OBM, als er die Zahlen der neuen „Bürgerumfrage 2015“ las: Mit 79 Prozent erreichte die „Lebenszufriedenheit“ der Leipziger 2015 einen neuen Rekordwert. Als die Bürgerumfrage 1992 begann, lag der Wert noch bei 47 Prozent. Und irgendwie scheint das nicht zu passen zu einer Stadt, die bei den Einkommen immer am unteren Tabellenende liegt im Vergleich deutscher Großstädte. Das hat sich ja nicht geändert. Anmelden und weiterlesen.

+++Fällt aus!+++Daniela Kolbe im Gespräch mit Bundesministerin Andrea Nahles

+++Aus gesundheitlichen Gründen musste Bundesministerin Andrea Nahles ihren geplanten Besuch am Donnerstag in Leipzig absagen. Die Veranstaltung „Anpacken für gute Arbeit - Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles im Gespräch“ in der Galerie KUB muss damit leider ausfallen.+++Am Donnerstag, den 18. August 2016 hat die Leipziger SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, zu Gast. Unter dem Titel „Anpacken für gute Arbeit“ wollen beide ab 18:30 Uhr in der Galerie KUB, Kantstraße 18, mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Anmelden und weiterlesen.

Arbeitsvolumen in Sachsen 2014

Endlich ging die Zahl prekärer Jobs spürbar zurück und wurde mehr Arbeit bezahlt als noch 2013

Foto: Ralf Julke

Was sagen Arbeitszeiten eigentlich über Arbeitszeiten aus? Sachsens Statistiker (und nicht nur sie) versuchen das jedes Jahr aufs Neue herauszubekommen. Meistens kommt so eine Art Rätselraten heraus und eine rundgelutschte Geschichte von Vielarbeitern und Wenigarbeitern. Als wenn das Land seit Jahren emsig darum kämpfte, endlich die 20-Stunden-Woche zu bekommen. Nur: Die Geschichte stimmt so nicht. Anmelden und weiterlesen.

Prophezeite Negativszenarien sind ausgeblieben

Vorstellung der Ergebnisse der Studie zum Mindestlohn in sächsischen Betrieben

Sächsische Betriebe und Beschäftigte sind sowohl direkt als auch indirekt vergleichsweise stark von der Einführung des allgemeinen flächendeckenden Mindestlohns betroffen. Rund 44 Prozent der sächsischen Betriebe in Sachsen haben nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns 2015 ihre Stundenlöhne infolge der Einführung des Mindestlohnes auf mindestens 8,50 Euro angehoben. In den anderen ostdeutschen Bundesländern liegt der Durchschnitt bei 36 Prozent. In Sachsen profitieren rund 16 Prozent der Beschäftigten vom gesetzlichen Mindestlohn - 12 Prozent in anderen Teilen Ostdeutschlands. Weiterlesen.

Vorschlag für höheren Mindestlohn ab 2017

Das IWH Halle hält Mindestlohn für einen gefährlichen Eingriff in den ostdeutschen Arbeitsmarkt

Foto: Ralf Julke

Am Mittwoch, 29. Juni, hat die Mindestlohnkommission die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland auf 8,84 Euro je Stunde ab Anfang 2017 festgelegt. Die Bundesregierung muss nun prüfen, ob sie dieser Empfehlung folgt und den gesetzlichen Mindestlohn per Rechtsverordnung zum 1. Januar 2017 anhebt. Und wieder prallen Zustimmung und Owei-Rufe aufeinander. Anmelden und weiterlesen.

Eine Rückwärtsrechnung ins Jahr 2014

Sachsen war schon vor dem 1. Januar 2015 rechnerisch überdurchschnittlich vom Mindestlohn betroffen

Karte: Bundesamt für Statistik

Dass sogar der Blick in die Vergangenheit erhellende Einsichten bringen kann, zeigt jetzt eine Meldung des Statistischen Landesamtes. Das hat sich jetzt mal eine Sonderauswertung des Bundesamtes für Statistik vorgenommen. Und das hat sich das Thema Mindestlohn mal mit den Zahlen von 2014 angeschaut. Da gab es zwar noch keinen Mindestlohn, aber die Betroffenheit der Regionen ließ sich ausrechnen. Anmelden und weiterlesen.

Daniela Kolbe (SPD): Endlich klare Regeln gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen

Die Koalition hat sich auf ein Gesetz zur schärferen Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen geeinigt. Die Leipziger SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe erklärt dazu: „Das Gesetz ist ein erster wichtiger Schritt zur Einschränkung des Missbrauchs von Leiharbeit und Werkverträgen. Ich freue mich, dass die SPD sich damit am Ende durchsetzen konnte. Viele Menschen in Leipzig und unserer Region sind in Leih- und Zeitarbeit beschäftigt. Zukünftig werden ihre Rechte gestärkt. Es gilt das Prinzip ‚gleiches Geld für gleiche Arbeit‘.“ Weiterlesen.

Martin Dulig zur Einigung bei der Arbeitsmarktreform: „Schluss mit Lohndumping und Missbrauch bei Leiharbeit und Werksverträgen“

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles erklärte gestern nach einem Treffen der Regierungskoalition in Berlin, dass man sich auf eine schärfere Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen geeinigt habe. Dazu erklärt der sächsische Arbeitsminister Martin Dulig: „Ich freue mich sehr, dass im Streit um die Arbeitsmarktreform ein positiver Durchbruch erzielt wurde. Die Einigung ist richtig und gut. Auch in Sachsen bekennen wir uns weiter klar zur Leih- und Zeitarbeit.“ Weiterlesen.

Nico Brünler (Linke): Gerade in Sachsen ist ein existenzsichernder Mindestlohn dringend nötig – Höhe muss vor Altersarmut schützen

Zur Unternehmensbefragung zum Thema Mindestlohn, deren Ergebnisse heute von den sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie dem Ifo-Institut Dresden vorgestellt worden sind, sagt Nico Brünler, Sprecher für Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der Linksfraktion: Die Argumente der Wirtschaftsverbände wiederholen sich, werden dadurch aber nicht besser. Weiterlesen.

Eine ifo-Umfrage und ein gelassener SPD-Abgeordneter

58 Prozent der sächsischen Unternehmen fürchten weitere Mindestlohnerhöhung

Foto: Ralf Julke

Da haben sich alle daran gewöhnt, dass es in Deutschland einen Mindestlohn gibt und die meisten Unternehmen ganz gut damit leben können. Da wird schon wieder über eine Anhebung des Mindestlohns debattiert. Im Juni soll der Vorschlag auf den Tisch. Da haben die sächsischen IHK lieber mal ihre Mitgliedsbetriebe gefragt, ob sie da noch mithalten können. Anmelden und weiterlesen.

Mindestlohn wirkt

Henning Homann (SPD): Gute Arbeit entscheidend für Sachsens Zukunft

Henning Homann, stellvertretender Vorsitzender und Sprecher für Arbeitsmarktpolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zum Tag der Arbeit 2016:„Eine gute Zukunft wird unser Freistaat nur mit guter Arbeit haben. Gute Arbeit mit Tariflöhnen. Gute Arbeit mit starken Gewerkschaften und Betriebsräten. Gute Arbeit für Fachkräfte. Wir gestalten jetzt den Arbeitsmarkt für die Zukunft Sachsens. Mit der SPD werden nun die Prioritäten wieder richtig gesetzt.“ Weiterlesen.

Interesse an höherem Einkommen?

Seit 2013 steigen die Arbeitszeiten der Sachsen wieder deutlich an

Grafik: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Endlich mal Pause? Endlich mal raus aus dem Hamsterrad? Selbst die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ hat mitgekriegt, dass die Ostdeutschen wesentlich mehr arbeiten als ihre Brüder und Schwestern im Wesen: „Ostdeutsche arbeiten zwei Wochen mehr als Westdeutsche“, erzählte sie am Samstag, 26. März. Zitierte dann aber wieder so eine Art „Arbeitsmarktexperten“. Anmelden und weiterlesen.