Artikel zum Schlagwort Schauspiel Leipzig

Erfolgreiches Jahr 2016 am Schauspiel Leipzig

Foto: L-IZ.de

Das Schauspiel Leipzig kann erneut auf ein positives Jahr zurückblicken. Neben zahlreichen künstlerischen Erfolgen wie Festivaleinladungen zu den Ruhrfestspielen Recklinghausen, den Mülheimer Theatertagen oder dem Berliner Theatertreffen der Jugend konnte das Haus unter Intendant Enrico Lübbe im vergangenen Jahr insgesamt 120.000 Besucher verzeichnen, ein Plus von knapp 12.000. Weiterlesen.

Wer bin ich, wenn ich nicht mal auf die Suche gehe?

„Peer Gynt“-Premiere im Schauspiel am 28. Januar

Foto: Schauspiel Leipzig

Der Kerl war ein Widerspruch. Schon immer. Ein Aufschneider, der seine brave bürgerliche Umwelt nicht ernst nimmt. Und nicht vorsorgt, indem er seine materiellen Verhältnisse klärt. Logisch, dass dieser Peer Gynt schon bei seinen ersten Auftritten für Verstörungen sorgte. Man kommt doch nicht weit, wenn man nicht erst mal für Sicherheit sorgt, oder? Gute Frage für den 28. Januar. Dann ist Premiere im Schauspiel. Anmelden und weiterlesen.

2017 – was kommt?

War and Peace – sehr frei nach Leo Tolstoi

Foto: David Baltzer

Einen Krieg nur aus russischer Perspektive beschreiben? Gar noch einen Krieg, von dem alle Welt glaubt, die richtige Sichtweise zu haben? Das ist ein ganz brandaktuelles Thema. Mit dem Leo Tolstoi 1868/1869 Furore machte, als sein Roman „Woina i mir“ erschien. Eigentlich ein Monstrum von Roman, den man zwar verfilmen, aber nicht in einen Theaterabend zwängen kann. Mit einem Trick aber gelingt es, was am 19. Januar im Schauspiel Leipzig zu erleben sein wird. Anmelden und weiterlesen.

Jeder zweite Besucher ist unter 35 Jahre alt und die Auslastung steigt auf 76,8 Prozent

Zuschauerbefragung im Schauspiel Leipzig: Verjüngungskur und Auslastungssteigerung

Foto: L-IZ.de

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 37Das Schauspiel macht dem Theater der Jungen Welt die Jugendlichen und jungen Erwachsenen streitig. Das ist ein Ergebnis einer Zuschauerbefragung, die der kommunale Eigenbetrieb zwischen Dezember 2015 und April 2016 durchgeführt hat. Angesprochen wurde dabei das Publikum bei 42 Vorstellungen, verteilt über alle Spielstätten. Seit Enrico Lübbe 2013 das Schauspiel leitet, sind die Zuschauerzahlen wieder kontinuierlich gestiegen, was sicher auch die Stadtpolitik freuen dürfte. Anmelden und weiterlesen.

„Der Minusmensch“

Familienplanung der Zukunft: Schauspiel Leipzig beschäftigt sich mit Samenspende, Social Freezing und Co.

Foto: Rolf Arnold

„Social Freezing“ bezeichnet das Einfrieren unbefruchteter Eizellen ohne medizinischen Grund. Die Methode ermöglicht Frauen, die im Augenblick keine Kinder bekommen können, eine höhere Wahrscheinlichkeit auf eine Schwangerschaft jenseits der 35. Der Theaterautor Till Müller-Klug hat sich des bizarren wissenschaftlichen Phänomens angenommen. Am Sonntag feierte sein Stück „Der Minusmensch“ in der Diskothek Premiere. Anmelden und weiterlesen.

Eine Hommage an die böse Frau

Gastspiel im Schauspiel Leipzig: GRRRRRL von Henrike Iglesias

Foto: Paula Reissig

Henrike Iglesias haben eine Mission: Das Böse in sich begrüßen. Dem Bösen ein Zuhause geben. Das Böse um sich herum versammeln. Good girls go to heaven, bad girls go everywhere. „GRRRRRL“ ist ein Abend über böse Frauen und über die produktive Kraft der Zerstörung. Eine Hommage an das Unangepasste, das Hässliche, das Laute. Eine Hommage an die böse Frau. Anmelden und weiterlesen.

„Eine vielfache Faszination“

Vor der „Kruso“-Premiere: Der Schauspielregisseur Armin Petras im Gespräch mit L-IZ.de

Foto: Alexander Böhm

Armin Petras zählt zu den führenden Schauspielregisseuren im deutschsprachigen Raum. In Leipzig inszeniert der Intendant des Stuttgarter Schauspiels Lutz Seilers Wenderoman „Kruso“. L-IZ.de hat den bekannten Theatermacher vor der Premiere in der Theaterbar „Pilot“ getroffen. Anmelden und weiterlesen.

Relevant und unspielbar

Claudia Bauer inszeniert Peter Richters Wenderoman „89/90“ – Ein Interview

Foto: Rolf Arnold

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus der aktuellen Ausgabe 35Hausregisseurin Claudia Bauer bringt am Schauspiel Leipzig den Wenderoman „89/90“ auf die Bühne. Autor Peter Richter schildert in dem Werk, wie er als Jugendlicher den politischen Umbruch in Dresden erlebt hat. Am morgigen Freitag, 16. September, feiert das Stück Premiere. Anmelden und weiterlesen.

89/90: Die große Eröffnungspremiere der neuen Spielzeit im Schauspiel Leipzig

Foto: Rolf Arnold

Am 16. September ist es so weit: Die große Eröffnungspremiere der neuen Spielzeit 2016/2017 steht ins Haus! Mit 89/90 nach dem Roman von Peter Richter hebt sich endlich wieder der Vorhang auf der Großen Bühne. Hausregisseurin Claudia Bauer inszeniert den Auftakt der Doppelperspektive auf die Wendezeit, gefolgt von Armin Petras’ Sicht auf Lutz Seilers hochgelobten Roman KRUSO am 1. Oktober. Anmelden und weiterlesen.

Spielfreude wird groß geschrieben

Kooperations-Seniorenspielclub „Die Spielfreudigen“ von Volkssolidarität Leipzig und Schauspiel Leipzig startet in neue Spielzeit

Foto: Rolf Arnold

Schauspiel Leipzig und Volkssolidarität Leipzig laden jung gebliebene Seniorinnen und Senioren ein, bei dem Theaterprojekt „Die Spielfreudigen“ mitzuwirken. Der Seniorenspielclub brachte im Juni das selbst entwickelte Stück „Koffer voller Sehnsucht“ auf die Bühne des Schauspiel. Jetzt geht er in seine neue Spielzeit und sucht neue Mitstreiter, die aktiv werden sowie Körper und Geist fit halten möchten. Gemeinsames neu auszuprobieren, zu tanzen, zu singen und neue Bekanntschaften zu knüpfen sind weitere gemeinsame Anliegen der Kooperationspartner. Anmelden und weiterlesen.

Schauspiel Leipzig

„Wählen Sie die 1…“: Interrobang setzen sich mit Callcenter-Logiken auseinander

Foto: Michael Bennett

Das Performance-Kolletiv Interrobang erforscht in interdisziplinären Kunstprojekten gesellschaftspolitische Probleme, Themen und Fragestellungen. In der performativen Installation „Callcenter Übermorgen“, die Dienstag und Mittwoch in der Residenz gastierte, beschäftigen sich die Künstler mit dem sozialen Phänomen des Auswählens. Anmelden und weiterlesen.

Schauspiel Leipzig zum „Jugend Theater Festival Schweiz “ eingeladen

Foto: Rolf Arnold

Die Produktion „Wunderland“ des Jugendclub „Sorry, eh!“ am Schauspiel Leipzig ist soeben auch zum 3. Jugend Theater Festival Schweiz 2016 nach Basel eingeladen worden. Es ist die dritte hochkarätige Festivaleinladung für die Inszenierung von Yves Hinrichs nach Texten von Gesine Danckwart, die bereits beim Bundestreffen der Jugendclubs an Theatern 2016 und beim 37. Theatertreffen der Jugend 2016 in Berlin aufgeführt wurde. “Wunderland” wird im Herbst die einzige Produktion aus Deutschland sein, die in Basel aufgeführt wird. Der Jugendclub “Sorry, eh!” wurde 2013 gegründet und wird von Schauspieler und Regisseur Yves Hinrichs geleitet. Weiterlesen.

"Die Räuber" im Schauspiel Leipzig

Politikum Erbfolge. Schillers Jugendwerk mit spielerischen Variationen

Foto: Schauspiel Leipzig / Rolf Arnold

Zur zweiten Vorstellung ist der Saal voll junger Leute, Skateboards und Musikinstrumente wurden an der Garderobe abgegeben, die über 30-jährigen Besucher sind Minderheit. Im Foyer laden Flyer zum „Koffer voller Sehnsucht“ ein, einem Mehrgenerationenprojekt der „Spielfreudigen“ in Kooperation mit der Volkssolidarität Leipzig. An so was war bei Familie Moor nicht zu denken. Anmelden und weiterlesen.

Premiere am 14. Juni in der Baustelle: „Der Weibsteufel“ von Karl Schönherr

Foto: Rolf Arnold

Liebe und Ökonomie, Idealismus und Macht, menschliche Natur und rationales Kalkül. In einer warmen Hütte fern der Stadt, zwischen schroffen Felswänden und unter grollenden Regenwolken verlieren sich ein junges Ehepaar und ein Polizist in der Disharmonie dieser Gegensätze: bewusst und unbewusst, gesagt und gefühlt, körperlich und geistig, schuldig und unschuldig. Weiterlesen.

Am 19. Juni: Schauspiel Leipzig lädt zu interkulturellem open-air-Sommerfest

Foto: Tamara Stoll

Am Sonntag, den 19. Juni, findet auf der Bosestraße vor dem Schauspielhaus von 14 Uhr bis 19 Uhr ein großes open-air-Sommerfest statt. Eine mongolische Jurte dient als Spielzelt, vom Riesenwackelturm bis zum ägyptischen Brett- und arabischen Strategiespiel wird eine Fülle von Spielmöglichkeiten für jedes Alter angeboten. Weiterlesen.

Am 8. Juni: Leseabend mit Friedhelm Eberle im Leipziger MdbK

Quelle: Schauspiel Leipzig

Der Andrang im Beckmann-Saal des Museums der bildenden Künste war einfach zu groß. Zur ersten Lesung von Friedhelm Eberle aus „Alte Meister. Komödie“ von Thomas Bernhard im März mussten etliche Interessierte außen vor bleiben, daher entschloss man sich zu einer Wiederholung des Abends. Er wird veranstaltet vom Freundeskreis Schauspiel Leipzig e.V. und dem Neuen Leipziger Kunstverein. Das ehemalige Ensemblemitglied und heutige Ehrenmitglied des Schauspiel Leipzig Friedhelm Eberle wird begleitet von Keti Warmuth am Klavier. Weiterlesen.

Schauspiel Leipzig sucht männliche und weibliche Darsteller und Sänger für Gesang- und Sprechchor

Das Schauspiel Leipzig plant für die kommende Spielzeit ein Projekt, das sich aus der Perspektive zweier Texte mit dem Themenfeld Ideologie, Hybris und Humanismus auseinandersetzt. Mit einem Doppelabend aus Bertolt Brechts/Hanns Eislers „Die Maßnahme“ und Aischylos’ „Die Perser“ werden zwei Texte an Wendepunkten der Geschichte in Korrespondenz gestellt. Weiterlesen.

„Wunderland“ eröffnet Berliner Theatertreffen der Jugend 2016

Foto: Rolf Arnold

Entschuldigen müssen sich die SchauspielerInnen von „Sorry, eh!“ wahrlich nicht. Im Gegenteil – große Ehre für Regisseur Yves Hinrichs und seine Truppe: Die Produktion „Wunderland“ des Jugendclubs „Sorry, eh!“ am Schauspiel Leipzig eröffnet am kommenden Freitag, 3.6., 20 Uhr, das 37. Berliner Theatertreffen der Jugend 2016 im Haus der Berliner Festspiele (3.-11. Juni 2016). Die Aufführung, die bereits beim 26. Bundestreffen der Jugendclubs an Theatern im Januar als eine der „bemerkenswerten 6“ Stürme der Begeisterung beim Publikum auslöste, ist die einzige sächsische Produktion und auch die einzige, die zu beiden der großen bundesweiten Festivals der Jugendclubs eingeladen wurde. Weiterlesen.