Artikel zum Schlagwort Abschiebungen

Ulbig: „Klares Signal an Ausreisepflichtige und Straftäter“

Sachsen schiebt straffällige Tunesier ab

Foto: SMI

Sachsen hat heute mit einem eigenen Sammelcharter insgesamt 19 Tunesier in ihr Heimatland ausgeflogen. An der Abschiebung beteiligten sich auch die Länder Bayern mit vier sowie Nordrhein-Westfalen und Thüringen mit jeweils einer Person. Von den 13 aus Sachsen stammenden Ausreisepflichtigen saßen neun in Haft. Innenminister Markus Ulbig betonte: „Die Abschiebung ist ein klares Signal an Ausreisepflichtige und potenzielle Straftäter. Wer kein Bleiberecht hat oder sich nicht an unsere Gesetze hält, muss das Land verlassen.“ Weiterlesen.

Ulbig: „Zielstrebiges Vorgehen zur Sicherheit des Landes“

Sachsen schiebt islamistischen Gefährder ab

Foto: SMI

Sachsen hat am Freitagabend, 2. Juni 2017, einen islamistischen Gefährder via Frankfurt am Main nach Marokko ausgeflogen. Der 24-Jährige saß seit dem 21. April 2017 in Abschiebungshaft. Zuvor hatte Innenminister Markus Ulbig gegen ihn eine Abschiebungsanordnung nach § 58a Aufenthaltsgesetz erlassen. Das Amtsgericht Leipzig ordnete daraufhin die Abschiebungshaft an. Weiterlesen.

Ulbig: „Wir setzen geltendes Asylrecht um“

Sachsen schiebt erneut Nordafrikaner ab

Foto: SMI

Sachsen hat heute mit einem eigenen Charter insgesamt 21 Tunesier in ihr Heimatland ausgeflogen. An der Sammelabschiebung beteiligten sich auch die Länder Baden-Württemberg mit sieben, Nordrhein-Westfalen mit vier, Niedersachsen mit einer und Bayern mit zwei Personen. Von den sieben ausreisepflichtigen Tunesiern aus Sachsen saßen fünf bereits in Haft. Weiterlesen.

Juliane Nagel (Linke): Nur eines ist „sicher“ – dass nach Afghanistan nicht abgeschoben werden kann

Foto: DiG/trialon

Zum heute im Sächsischen Landtag beratenen Antrag der Linksfraktion „Abschiebungen nach Afghanistan aussetzen – Sicherheitslage neu bewerten“ (Parlaments-Drucksache 6/8768) sagt Juliane Nagel, Sprecherin für Flüchtlings- und Migrationspolitik der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: Auf der Website des Auswärtigen Amtes ist – mit Stand 15.03.2017 – unter der Überschrift „Reisewarnung“ zu lesen: „In ganz Afghanistan besteht ein hohes Risiko, Opfer einer Entführung oder eines Gewaltverbrechens zu werden. Landesweit kann es zu Attentaten, Überfällen, Entführungen und anderen Gewaltverbrechen kommen.“ Weiterlesen.

Luan bleibt! Jusos Leipzig und die linksjugend Leipzig fordern ein dauerhaftes Bleiberecht

Foto: René Loch

Der Leipziger Gymnasiast Luan Zejneli wurde angewiesen bis zum 23.02.2017 nach Kososvo zurückzukehren. Er ist Schüler der Max-Klinger-Schule in Grünau und dort in den Regelunterricht integriert. Die Jusos Leipzig und die linksjugend Leipzig fordern ein dauerhaftes Bleiberecht für Luan. Weiterlesen.

Max-Klinger-Gymnasium

Luan soll bleiben: Schüler kämpfen gegen drohende Abschiebung

Foto: René Loch

Für alle LeserEin 18-jähriger Schüler des Max-Klinger-Gymnasiums in Grünau soll innerhalb der nächsten sieben Tage in den Kosovo zurückkehren. Anderenfalls drohen ihm Festnahme und Abschiebung. Seine Lehrer und Mitschüler kämpfen für seinen Verbleib in Deutschland. Eine Online-Petition hat bereits mehr als 3.000 Unterstützer. Weiterlesen.

Ein Innenminister mit Abschieberitis

Sachsen tut alles, um Flüchtlinge aus Afghanistan schnellstmöglich wieder loszuwerden

Foto: Ralf Julke

Die Sorge ist verständlich, die die Landtagsabgeordnete der Linken, Juliane Nagel, umtrieb, als sie die sächsische Staatsregierung nach den Abschiebungen nach Afghanistan fragte. Denn viel zu offenkundig versuchen deutsche Innenminister, ausgerechnet das Bürgerkriegsland zum sicheren Herkunftsstaat zu erklären. Abgeschoben wird trotzdem. Da kennt auch Sachsens Innenminister Markus Ulbig nichts. Anmelden und weiterlesen.

Warum näher damit beschäftigen?

Auf Familien wird in der sächsischen Abschiebepraxis keine besondere Rücksicht genommen

Foto: Ralf Julke

Schon seit 2014 stand Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) für seine Härte im Umgang mit Asylsuchenden in der Kritik. Damals sorgte eine nächtliche Abschiebung einer jungen Frau aus Leipzig für Schlagzeilen, die gerade volljährig geworden war und bei Nacht und Nebel von Polizisten aus ihrer Familie gerissen und abgeschoben wurde. Geändert hat sich an Ulbigs Praxis bis heute nichts. Im Gegenteil. Anmelden und weiterlesen.

Ulbig begrüßt Ergebnisse gemeinsamer Gespräche mit Bundesinnenminister und tunesischem Amtskollegen in Berlin

Abkommen soll Rückführung der illegal in Deutschland lebenden tunesischen Staatsangehörigen beschleunigen

Im Ergebnis eines Treffens von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière, dem Innenminister der Tunesischen Republik Hédi Majdoub und Sachsens Innenminister Markus Ulbig, haben Deutschland und Tunesien heute in Berlin ein Abkommen über eine engere Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich abgeschlossen. Schwerpunkte der Kooperation zwischen den beiden Ländern sind die gemeinsame Bekämpfung der organisierten Kriminalität und des internationalen Terrorismus sowie Möglichkeiten bei der Verhinderung der illegalen Migration. Anmelden und weiterlesen.

Ulbig: „Planungen jetzt in die Tat umsetzen“

Sachsens Ausreisegewahrsam wird in Dresden gebaut

Der Ausreisegewahrsam zur Durchsetzung der Ausreisepflicht abgelehnter Asylbewerber wird in Dresden an der Hamburger Straße entstehen. Das vorgesehene Objekt dient als Übergangslösung bis zur Fertigstellung einer Abschiebungshaftanstalt (mit Ausreisegewahrsam). Vorgesehen sind derzeit 30 Plätze. Ein Zeitpunkt für die Inbetriebnahme steht noch nicht fest. Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) ist gegenwärtig dabei, die Voraussetzungen für den Ausreisegewahrsam zu schaffen. In dem Gebäudekomplex an der Hamburger Straße befindet sich bereits seit Herbst 2015 eine Erstaufnahmeeinrichtung des Freistaates Sachsen. Weiterlesen.

Asylpolitik in Sachsen

Zahl der Asylsuchenden in Sachsen ging seit Januar deutlich zurück, dafür wurden die Abschiebungen verdoppelt

Grafik: Landesdirektion Sachsen

Die Zahlen sprechen für sich: 9.001 Asylbewerber hat Sachsen bis zum 30. Juli aufgenommen. Das waren schon sichtlich weniger als zum selben Zeitpunkt im Vorjahr, als bis zu diesem Zeitpunkt schon 10.498 Asylbewerber gezählt wurden. Die großen Zahlen entstanden ja auch in Sachsen erst im zweiten Halbjahr. Am Jahresende waren dann 69.900 Asylbewerber gezählt worden. Anmelden und weiterlesen.

Kraftmeierei auf Innenministerart

Grüne fordern ein Ende der rabiaten sächsischen Abschiebepraxis

Foto: Ralf Julke

Wenn es um Abschiebungen geht, kennt Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) keine Gnade. So wie zuletzt am 20. April, als er mit der Inbrunst eines Toraufsehers schmetterte: „Unser Ziel ist es, geltendes Asylrecht konsequent anzuwenden. Dazu gehört es auch, Menschen ohne Bleiberecht zwangsweise in ihre Heimatländer zurückzuschicken. Wir werden die Abschiebezahlen weiter steigern.“ Anmelden und weiterlesen.