Artikel zum Schlagwort Antisemitismus

Leipziger demonstrieren gegen Antisemiten

Die PARTEI marschiert gegen Luther und für Sonneborn + Video

Foto: Alexander Böhm

Für alle LeserAm Nachmittag demonstrierten circa 60 Personen gegen das 500. Martin-Luther-Jubiläum und thematisierten den Lutherischen Antisemitismus. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Partei Die PARTEI. Der Demonstrationszug zog ab 13 Uhr vom Connewitzer Kreuz zum Neuen Rathaus. Zentrale Forderung war die Umbenennung des Martin-Luther-Rings in Martin-Sonneborn-Ring. Weiterlesen.

Podiumsdiskussion am 23. Mai: Antisemitismus im Fußball im Anschluss an „Juller“-Vorstellung

Foto: Tom Schulze

Das Theater der Jungen Welt und der RB-Leipzig-Fanclub Rasenballisten e.V. laden im Anschluss an die Vorstellung von „Juller“ am 23. Mai um 19:30 Uhr zu einer Podiumsdiskussion zu Antisemitismus und Fußball. „Juller“ bringt das Leben des deutschen Fußball-Nationalspielers jüdischer Herkunft Julius Hirsch auf die Bühne. Das Theaterstück „Juller“ basiert auf der Biografie des siebenmaligen deutschen Nationalspielers, der im Holocaust ermordet wurde. Einst wurde Hirsch als Innenstürmer im DFB-Trikot verehrt, 30 Jahre später von den Nationalsozialisten nach Auschwitz deportiert. Weiterlesen.

Antisemitische Hetzschriften aus Leipzig

Ein Schelm

Buchcover Schelmverlag Screenshot

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 37Wie kann man in heutigen Zeiten als Fan des Dritten Reiches Hitlers „Mein Kampf“ neu herausbringen, Alfred Rosenbergs NS-Schriften vertreiben und weitere antisemitische Hetzschriften als Nachdrucke im Netz verkaufen? Offenbar, indem man in den Produktbeschreibungen Bücher wie „Judas der Weltfeind“ oder „Das Buch Isidor“ vom ehemaligen Reichspropagandaminister Joseph Goebbels mit schelmischen Worten begleitet und sich vor allem vom Inhalt distanziert. Anmelden und weiterlesen.

Das nahende Ende eines Urheberrechts und die überfällige Aufarbeitung eines Mythos

Der Historiker Sven Felix Kellerhoff erzählt die durchaus lehrreiche Geschichte des Hitler-Buches „Mein Kampf“

Foto: Ralf Julke

Ist "Mein Kampf" gefährlich? Werden die Deutschen wieder alle zu Nazis, wenn im Januar möglicherweise Berge von Neuauflagen von Hitlers Kampfschrift in die Buchläden kommen? Denn dann läuft das Urheberrecht für das Monsterbuch des Herrn Hitler aus, der sich am 30. April 1945 das Leben nahm. Dann kann auch der Freistaat Bayern die Veröffentlichung nicht mehr unterbinden. Anmelden und weiterlesen.