Artikel zum Schlagwort Ariowitsch-Haus

Vortrag von Anja Thiele am 27. April

Jüdische Erfahrung der Shoah in der DDR-Literatur

Obwohl die staatliche Erinnerungspolitik der DDR die Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden im Nationalsozialismus marginalisierte, gab es eine heute fast in Vergessenheit geratene Erinnerung an die Shoah aus jüdischer Perspektive im Medium der Literatur. Nicht wenige wichtige Schriftsteller_innen der DDR waren jüdischer Herkunft und hatten im Exil oder in den Lagern den Holocaust überlebt. Autor_innen wie Arnold Zweig, Stephan Hermlin, Jurek Becker und Günter Kunert setzten sich, entgegen einer weitverbreiteten Meinung der deutschsprachigen Germanistik (und anderen Disziplinen), in ihren Texten öffentlich mit der jüdischen Erfahrung der Shoah auseinander. Weiterlesen.

Straßenmusik deluxe

Alex Jacobowitz mit seinem Marimbaphone zu Gast im Ariowitsch-Haus

Foto: PR

Alex Jacobowitz ist ein bekannter Virtuose, der aus seinem Marimbaphone Töne zaubert, die das Publikum auf der ganzen Welt fasziniert und mitreißt. Unter dem Titel „Singende Hölzer“ widmet er sein Konzert am 6. November im Ariowitsch-Haus der Reichskristallnacht am 9. November 1938, um einerseits ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen, aber vor allem auch ein fröhliches, optimistisches und lebendiges Judentum zu präsentieren. Anmelden und weiterlesen.

„Ikh hob dikh tsifil lib“ heißt es am 11. September

Sharon Brauner & Karsten Troyke in concert im Ariowitsch-Haus

Foto: Jessica Brauner

Noch vor einem Monat konnte man die großartige Sängerin Sharon Brauner im ZDF in dem Film „Auf das Leben!“ als junge Ruth neben Hannelore Elsner sehen, am kommenden Sonntag ist sie zusammen mit ihrem Berliner Kollegen und berühmten jiddischen Chansonsänger Karsten Troyke im Ariowitsch-Haus zu Gast. Anmelden und weiterlesen.

Ausstellungseröffnung am 4. September im Saal des Ariowitsch-Hauses

Tür an Tür – Geschichte und Geschichten jüdischer Nachbarn in Leipzig

Foto: S. Spencer, Katalog Jüdische Woche

Mit jüdischem Leben in Leipzig verbindet man am ehesten das Zentrum und Waldstraßenviertel, aber nicht einen Stadtteil wie Schleußig. Ein dreiköpfiges Projektteam hat sich im Auftrag der MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH eben dieser Geschichte gewidmet und portraitiert in einer Wanderausstellung dort ehemals lebende jüdische Familien. Geschichte und Geschichten aus dem Alltags- und Erwerbsleben erlauben einen Einblick in die Zeit zwischen 1900 bis zum Beginn der Verfolgung und Vertreibung und schlagen die Brücke bis in unsere Zeit. Anmelden und weiterlesen.

Tschaikowski – Rimski-Korsakov – Glinka

Das Ariowitsch-Haus meldet sich aus der Sommerpause zurück

PR-Foto

Die schönsten Arien von Belcanto sowie Lieder von Tschaikowski, Rimski-Korsakov und Glinka (nach Gedichten von Puschkin, Fet und Tolstoi)sowie ältere russische Romanzen und innige Volkslieder singt Liudmila Shikhova (Sopran) aus Sankt-Petersburg, die Gewinnerin des internationalen Gesangwettbewerbs in Orvieto (Italien) und Preisträgerin des Gesang-wettbewerbs „Romanziada“ in Moskau. Anmelden und weiterlesen.

„Mein persönlicher Blick auf die Gründerjahre Israels“

Fotoausstellung des israelischen Fotografen Moshe Gross im Saal des Ariowitsch-Haus

Foto: Moshe Gross

Vom 12. Mai bis 3. Juli stellt das Ariowitsch-Haus Fotos aus den Gründerjahren Israels aus. Moshe Gross ist ehemaliger Leipziger. Er wurde 1925 in Leipzig geboren, wanderte 1933 mit seinen Eltern über Paris nach Palästina aus. In Israel studierte er Werkzeugschlosserei/Elektrizität und Elektronik/Optik. Nach dem Studium bildete er sich vor allem als Fotograf weiter und gründete sein eigenes Fotostudio. Seit 1948 begleitete er mit seiner Kamera den Aufbau Israels. Ein besonderes Interesse galt dabei vor allem der modernen Architektur, die in Israel in den 50er Jahren aus dem Boden schoss und die er in großartigen Fotos festhielt. Weiterlesen.