Artikel zum Schlagwort Bar Kochba

Vom 22. bis zum 25. Juni

3. Internationales, interkulturelles Fußballbegegenungsfest

Foto: L-IZ.de

Vom 22. bis zum 25. Juni 2017 findet unter der Schirmherrschaft des Leipziger Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Feist das 3. Internationale, interkulturelle Fußballbegegnungsfest statt. Das Internationale, interkulturelle Fußballbegegnungsfest erinnert an den 1939 zwangsaufgelösten jüdischen Fußballclub SK Bar Kochba Leipzig und das Schicksal wie den großen Leidensweg seiner vielen Mitglieder. Weiterlesen

17 Jugend-Mannschaften, ein Promi-Erinnerungsspiel und das Begegnungsfest in Leutzsch

Bar Kochba reloaded: Aller guten Dinge sind (mindestens) drei + Video

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Für alle LeserWer am 7. Juni Veranstalter Christoph Schumacher so reden hörte, merkte eine gewisse Zufriedenheit in der fröhlichen Anspannung im Vorfeld einer gut organisierten Geschichte. Zum dritten Mal geht es in den Ring für mittlerweile 17 C-Jugendmannschaften aus dem In- und Ausland, wenn am 23. bis 25. Juni in Leipzig der Fußball rollt. Beim „Max und Leo Bartfeld Cup“, längst aber auch beim Traditionsspiel der national besetzten Promiauswahl des SK Bar Kochba gegen die 1. Männermannschaft der BSG Chemie. Gewachsen sei es, das „Internationale Fußballbegegnungsfest 2017“, welches auch in diesem Jahr im Ariowitschhaus, im Alfred-Kunze-Sportpark und in Weiterlesen

Vor 78 Jahren. Im Gedenken an die Opfer der Pogrome vom 7. bis 13. November 1938

Ein kleiner Exkurs durch jüdische Sportgeschichte (5): Max und Leo Bartfeld – Eine Leipziger Geschichte von unzähligen

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Für alle LeserEs sind zwei Menschen, derer seit zwei Jahren beim internationalen Fußballbegegnungsfest stellvertretend für viele Menschen jüdischen Glaubens gedacht wird: die Brüder Max und Leo Bartfeld. Sie beide waren Leipziger, Sachsen, Deutsche und Juden. Max und Leo waren erfolgreiche Kaufleute, engagiert für die Stadt Leipzig und besonders für ihren Fußballclub Bar Kochba, zu deren besonders rührigen Mitgliedern sie zählten. Beide spielten in der 1. Fußball-Herrenmannschaft, wirkten noch in anderen Sportarten des Vereins mit. Weiterlesen

Vor 78 Jahren. Im Gedenken an die Opfer der Pogrome vom 7. bis 13. November 1938

Ein kleiner Exkurs durch jüdische Sportgeschichte (4): Die Zäsur 1935 und das Ende Bar Kochbas + Video

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Für alle LeserDie Nürnberger Rassegesetze, welche am 15. September 1935 formell auf dem Reichsparteitag der NSDAP beschlossen werden, erschüttern die Überzeugungen im „Reichsbund jüdischer Frontsoldaten“ (RjF) in eine Vereinbarkeit von jüdischem Glauben und dem nationalsozialistischen Führerstaat endgültig. Und verengen gleichzeitig die Möglichkeiten der Makkabi-Bewegung wie auch des Bar Kochba Vereins, in Deutschland zu wirken, deutlich. Was die Nazis von den Bemühungen des RjF halten, zeigt sich im unmittelbar folgenden Verbot jeglicher politischen Tätigkeit bereits 1936 und die Auflösung des Bundes 1938. Weiterlesen

Vor 78 Jahren. Im Gedenken an die Opfer der Pogrome vom 7. bis 13. November 1938

Ein kleiner Exkurs durch jüdische Sportgeschichte (3): Das Hakenkreuz hält Einzug in Leipzig + Video

Foto: SML Kopie v. Orig. Gerda Landsberg

Für alle LeserVergleicht man die Zeit ab 1933 mit den Zuständen in der Weimarer Republik, sprechen viele heute noch von den sogenannten „Goldenen 20ern“. Für die jüdischen Sportvereine des Landes sind es in jedem Fall die Jahre, in denen sie an allen regulären Ligen teilnehmen und ihr Vereinsleben weitgehend störungsfrei leben können. Sie sind damit vollständig in das damalige Sportwesen integriert, wenn sie auch intern noch gespalten auftreten. Weiterlesen

Vor 78 Jahren. Im Gedenken an die Opfer der Pogrome vom 7. bis 13. November 1938

Ein kleiner Exkurs durch jüdische Sportgeschichte (2): Bar Kochba wächst immer weiter + Video

Quelle: SML Pauckert S. 131 / Tüpfelhausen e.V.

Für alle LeserBereits in den Jahren 1922 bis 1924 kann Bar Kochba Leipzig auf 900 aktive Sportler verweisen und ist zu dieser Zeit einer der größten Vereine im Verband der Mitteldeutschen Ballspielvereine. Trotz der Namenswahl tritt Bar Kochba nach außen unpolitisch und neutral auf, was eine Bedingung für die Teilnahme am Ligabetrieb Sachsens der damaligen Zeit war. Mehr noch, Bar Kochba wird auch ein gesellschaftlicher Anlaufpunkt für die Leipziger, wenn der Verein im Krystallpalast oder dem heutigen Schauspiel Leipzig (ehem. Centraltheater) das Chanukka-Fest ausrichtet. Weiterlesen

Vor 78 Jahren. Im Gedenken an die Opfer der Pogrome vom 7. bis 13. November 1938

Ein kleiner Exkurs durch jüdische Sportgeschichte (1): Bar Kochba – Leipziger Sport unter dem Davidstern + Video

Foto: Stadtarchiv Leipzig

Für alle LeserSeit gerade einmal drei Jahren ist die Erinnerung an einen Teil Leipziger Stadtgeschichte dank der Bemühungen des Tüpfelhausen e.V., der Initiative 1903, dem Netzwerk Blau-Gelb und dem Sportmuseum Leipzig Stück um Stück ins Gedächtnis der Stadt zurückgekehrt. Der einstige jüdische Sportverein „Bar Kochba“ prägte nicht nur die Sportlandschaft der Messestadt und das jüdische Gemeindeleben mit. Er war bis zu seiner Auflösung 1939 in Folge der Novemberpogrome 1938 in Leipzig ein wichtiges Stück Heimat für die jüdischen Mitbürger der Stadt. Was über die Geschichte des Vereins und die Tage vom 7. bis 13. November 1938 bislang bekannt Weiterlesen

Erinnerungsort am ehemaligen Bar-Kochba-Sportplatz ist sinnvoll

Die Zerstörung des ehemaligen jüdischen Fußballplatzes des SK Bar Kochba Leipzig beschäftigt SPD-Stadtrat Claus Müller, in dessen Wahlkreis das Areal liegt und der selbst Mitglied in der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft ist: „Wir verurteilen, dass hier ohne Rücksicht auf die Tradition und die Geschichte des Areals Tatsachen geschaffen wurden. Natürlich, dass Gelände ist in Privatbesitz, sodass wir dem Eigentümer nicht vorschreiben können und wollen, was er zu tun und zu lassen hat, aber dennoch hätte man hier doch deutlich mehr Fingerspitzengefühl zeigen können.“ Weiterlesen

Die Bagger sind fertig

Bar Kochba war einmal: Nun bleibt vielleicht noch eine Erinnerungstafel

Foto: Privat

Es ist bereits vorbei und die Spurensuche bei Ämtern, Beteiligten und Empörten ist eine mühsame. Mancher schweigt. Betrachtet man den Fortschritt der Planierungsarbeiten auf dem ehemaligen Vereinsgelände von Bar Kochba an der Dübener Landstraße, Ecke Delitzscher, dann ist ein eventueller Baustopp seitens des Leipziger Bauordnungsamtes vor allem eines – vergossene Milch. Zumindest aber die Überreste des Denkmals und der kleinen Mauer könnten gerettet werden, sofern sie im Laufe des heutigen Nachmittags nicht abtransportiert wurden. Teils uralter Baumbestand ist längst passé, der Schaden ist schon da. Weiterlesen

Ein Parkplatz an historischem Ort

Jüdische Sportgeschichte planiert: Bar Kochba – Denkmal unter Schutt beerdigt

Foto: Privat

Dass die Bauaktion auf dem Platz an der Dübener Landstraße ein Nachspiel haben wird, ist bereits klar. Seit zwei Wochen begradigen Baumaschinen den Sportplatz des ehemaligen jüdischen Fußballclubs Bar Kochba in Leipzig. Das kleine Denkmal am Rande ist nicht mehr zu sehen, Schutt und Geröll wurden einfach drüber gekippt. Offenbar soll hier, wo ein gehöriges Stück Leipziger Fußballtradition zu Hause war, zukünftig ein Parkplatz für das nahe liegende VW-Autohaus entstehen. Dabei waren offenbar Denkmal und eine kleine Mauer mit einem eingelassenen Davidstern ebenso egal, wie die Geschichte des Ortes an sich. Weiterlesen

Eine Lücke in der Leipziger Sportgeschichte

Gedenkveranstaltung eröffnet internationales Begegnungsfest

Foto: Alexander Böhm

Mit einer Gedenkveranstaltung an die ehemaligen jüdischen Sportvereine in Leipzig wurde am Freitag das internationale Fußballbegegnungsfest des Tüpfelhausen e.V. eröffnet. Am Sonntag spielt eine internationale Besetzung in der Sportschule Egidius Braun um den Max & Leo Bartfeld-Pokal. Daneben finden noch weitere Veranstaltungen statt. Weiterlesen