Artikel zum Schlagwort Bibliotheca Albertina

Die Universitätsbibliothek Leipzig ist „Bibliothek des Jahres 2017“

Foto: Universität Leipzig/Swen Reichhold

Die Universitätsbibliothek Leipzig erhält den mit 20.000 Euro dotierten nationalen Bibliothekspreis des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv) und der Deutschen Telekom Stiftung. Er wird am 24. Oktober 2017, dem „Tag der Bibliotheken“, in Leipzig verliehen. Digital autonom, frei zugänglich und innovationsstark – so betiteln die Preisverleiher in ihrer gemeinsamen Presseerklärung die Universitätsbibliothek Leipzig. Weiterlesen.

Frühchristliches und Kurioses

UB Leipzig: Dreitägige Sonderausstellung der Papyrus- und Ostrakasammlung

Foto: Uni Leipzig

Vom 23. bis 25. Juni 2017 wird die in der Bibliotheca Albertina aktuell laufende Ausstellung „Bildwechsel“ für kurze Zeit um einige Kostbarkeiten ergänzt: im Rahmen einer internationalen Fachtagung von WissenschaftlerInnen der griechisch-lateinischen Papyrologie, wird die Universitätsbibliothek Leipzig außerdem „Frühchristliches und Kurioses“ aus ihrer Papyrus- und Ostrakasammlung präsentieren. Die Ausstellung hat wie gewohnt an allen drei Tagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Weiterlesen.

Das abenteuerliche Leben mittelalterlicher Fragmente

Vortrag am 27. April: Verworfen, zerschnitten, geklebt und aufgelöst

Fragm. lat. 412

Die Universitätsbibliothek Leipzig beheimatet eine der größten Handschriftensammlungen Deutschlands. Weniger bekannt ist allerdings, dass die Fragmentsammlung mit etwa 800 Signaturen einen signifikanten Teil dieses Bestandes bildet. Im Rahmen des Projektes Fragmentarium, unterstützt von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, werden die ersten rund 250 Fragmente erschlossen, digitalisiert und in der Datenbank Fragmentarium Digital Library veröffentlicht. Weiterlesen.

Symposium am 25. April: Brotkunst Kulturphilosophie?

Wie man mit Kulturphilosophie Geld in der freien Wirtschaft verdient

Foto: Uni Leipzig

Fast alle Philosophiestudierenden können sich an den Moment erinnern, in dem sie ihren Eltern ihren Studienwunsch „beichteten“: Entsetzte Gesichter flankiert von der bangen Frage, was man denn mit einer brotlosen Kunst, einer Geisteswissenschaft, anzufangen gedenke? – Das gilt erst recht für die, die sich der Kulturphilosophie widmen wollen. Der Makel der Minus-Philosophie steht im Raum. Weiterlesen.

Rundgang mit Thomas Thibault Döring, Kurator der Ausstellung

Ausstellungsführung am 19. März: „Bildwechsel. Buchillustration in der Reformationszeit“

Foto: Universitätsbibliothek Leipzig

Mit der durch Martin Luther angestoßenen Reformation veränderte sich nicht nur das Bild der Welt, sondern auch die Art und Weise, wie die Welt abgebildet wurde. Das zeigt sich in Büchern, die in der Reformationszeit gedruckt wurden und die reiches Anschauungsmaterial bieten. 27 Drucke aus der Zeit sind derzeit in der Albertina aufgeschlagen. Zu sehen sind in acht Bildergalerien Buchillustrationen, die belehren, erzählen, erbauen und ermahnen, bekennen, Visionen zeigen, verspotten und vieles mehr. Weiterlesen.

Neue Ausstellung in der Bibliotheca Albertina ab 10. März

Wie Buchillustrationen die Weltwahrnehmung in der Reformationszeit veränderten

Foto: Universitätsbibliothek Leipzig

Natürlich kann man in der Buchstadt Leipzig kein Lutherjahr begehen, ohne auf die Rolle des Buches in Luthers Wirken einzugehen. Und genau das tut ab Freitag, 10. März, eine Bibliothek, wo man weiß, worum es geht und über die richtigen Bestände dazu verfügt. Die Universitätsbibliothek lädt ein zur Ausstellungseröffnung „Bildwechsel. Buchillustration in der Reformationszeit“. Anmelden und weiterlesen.

Bibliotheca Albertina

Kabinettausstellung: August Leskien. Der erste Slawist in Leipzig

Foto: Universitätsbibliothek Leipzig

Die Slawistik an der Universität Leipzig kann auf eine fast 150-jährige Geschichte zurückblicken. Erster Slawist ist Johann Heinrich August Leskien (1840-1916). Er wird 1870 auf die Professur für Slawistik berufen und 1876 zum ordentlichen Professor ernannt. In vielfältiger Weise wirkte Leskien auf die Ausbildung der Slawistik als Universitätsfach in Deutschland und darüber hinaus. Er galt als einer der führenden Köpfe der sogenannten „Junggrammatiker“, die in Analogie zu den Naturgesetzen von der Unveränderlichkeit der Lautgesetze überzeugt waren. Weiterlesen.

Ausstellung in der Bibliotheca Albertina: Weihnachten mit Gutenberg und Luther

UBL: Libri.Sep.A.1503

„Es begab sich aber zu der zeyt“ – so heißt es bei Luther zu Beginn der Weihnachtsgeschichte. Die Übersetzung Luthers ist derzeit und noch bis zum 29. Januar in der Bibliotheca Albertina zu sehen. Auch die Gutenbergbibel ist auf derselben Seite aufgeschlagen, allerdings ist dort der Text Lateinisch. Beide Bücher sind die Stars in einer auch sonst prominent besetzten Bücherschau mit Werken aus der Frühzeit des Drucks. Weiterlesen.