Artikel zum Schlagwort Brexit

„Harter Brexit könnte im Laufe der Verhandlungen revidiert werden“

Brexit: Verhandlungsexperte Smolinski warnt vor Lose-Lose-Lösung

Foto: privat

Heute stellt die britische Premierministerin Theresa May den schriftlichen Antrag zum Austritt ihres Landes aus der Europäischen Union. Nachdem das Austrittsverfahren nach Artikel 50 des Lissaboner Vertrags eingeleitet wird, haben die EU und das Vereinigte Königreich zwei Jahre Zeit, die Austrittsbedingungen zu verhandeln sowie die Regeln zu vereinbaren, die die zukünftige Beziehung zwischen beiden bestimmen werden. Remigiusz Smolinski, Honorarprofessor für Verhandlungsführung an der HHL Leipzig Graduate School of Management, sieht wichtige Hebel bei beiden Parteien, ihre Verhandlungsmacht punktuell oder dauerhaft stärken zu können. Jedoch wendet er ein: „Wenn diese Mächte aufeinander prallen, besteht das Risiko, Fronten zu verhärten und Weiterlesen.

Am 14. März im Europa-Haus

Post-Brexit-Diskussionen: Chancen einer gemeinsamen Asyl- und Migrationspolitik für Europa

Die Einwanderungsbewegung nach Europa des Jahres 2015 sowie die Hindernisse für eine gemeinsame europäische Migrationspolitik stehen im Mittelpunkt der post-Brexit-Diskussionen zur Zukunft des europäischen Projekts. Gründete das Projekt ursprünglich auf einem Versprechen von Frieden und Wohlstand, konzentrieren sich die heutigen Vorschläge für eine Vertiefung der Europäischen Union fast ausschließlich auf ein vage gehaltenes Versprechen von Sicherheit. Weiterlesen.

Volkshochschule startet neue Veranstaltungsreihe

Das un/einige Königreich – Großbritannien und der Brexit

Am kommenden Donnerstag, dem 10. November, 19 - 21 Uhr, startet die Volkshochschule Leipzig in der Aula, Löhrstraße 3 - 7, mit einer neuen Veranstaltungsreihe zum Brexit in Großbritannien. Am 23. Juni stimmten die Briten in einem Referendum über den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union ab. 51,9 Prozent der Bürger entschieden sich für den Austritt aus der EU, der nun in den kommenden Jahren verhandelt werden muss. Allerdings sind sich die Briten nach wie vor nicht einig. Anmelden und weiterlesen.

Aus Fehlern der Russland-Sanktionen lernen

Neuhaus-Wartenberg (Linke): Maschinenbau-Unternehmen vor Brexit-Folgen schützen

Luise Neuhaus-Wartenberg, Sprecherin für Mittelstand der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, erklärt zu Befürchtungen sächsischer und ostdeutscher Maschinenbau-Unternehmen, es könnte in Folge der EU-Austrittsverhandlungen Großbritanniens zu einem Wegfallen dieses Marktes kommen: „Die Entwicklung der Maschinenbaubranche in Sachsen und Ostdeutschland insgesamt ist erfreulich. Gerade in Sachsen sind die Maschinenbauer von enormer wirtschaftlicher Bedeutung, eine andauernde positive Entwicklung käme daher nicht nur den Unternehmen, sondern vor allem den aktuellen und neuen Beschäftigten zugute.“ Weiterlesen.

Kasek: „Mehr Europa wagen - It’s Yourope!“

„It’s Yourope!“: Grüne rufen zum Aktionstag für ein besseres Europa auf

Das Projekt der europäischen Union ist in Gefahr. Überall in Europa breitet sich der Nationalismus aus und immer mehr Bürger wenden sich ab. Dies hat auch die Entscheidung in Großbritannien zum Brexit deutlich gemacht. Dazu erklärt Jürgen Kasek, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Sachsen: „Die Entscheidung für den Brexit ist mehr als bedauerlich. Wir Grüne sind jedoch überzeugt davon, dass wir Fragen der Gegenwart nur geeint beantworten können.“ Weiterlesen.

Sachsens Staatsregierung soll offensiv um polnische Fachkräfte aus Großbritannien werben

Angesichts der unsicheren Zukunft polnischer Fachkräfte in Großbritannien nach der Brexit-Entscheidung hoffen Vertreter der polnischen Regierung auf eine Rückkehr zahlreicher Landsleute nach Polen. Dazu erklärt Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP Sachsen und Präsidiumsmitglied der Bundespartei: „Die sächsische Staatsregierung sollte jetzt die Gunst der Stunde nutzen und offensiv um polnische Fachkräfte für Sachsen werben.“ Weiterlesen.

Die europäische Krankheit ist auch eine deutsche

Eine Zukunft hat die europäische Politik nur, wenn sie lernt, transparent zu agieren

Foto: spdfraktion.de (Susie Knoll / Florian Jänicke

Großbritannien ist überall. Die Zentrifugalkräfte, die die europäische Staatengemeinschaft zu zerlegen drohen, sind überall spürbar. Und es sind nicht die Nationalisten, die es so weit haben kommen lassen - auch wenn sie jetzt die gewaltige Chance sehen, die Geschichte wieder um 60 Jahre zurückzudrehen. Wo die Glaubwürdigkeit bröckelt, das hat jetzt der Chemnitzer Bundestagsabgeordnete Detlef Müller (SPD) ganz beiläufig festgestellt. Anmelden und weiterlesen.

Ohne eine Kugel?

Gastkommentar von Christian Wolff: Der Brexit zu Ende gedacht

Foto: Michael Freitag

Großbritannien tritt aus der EU aus. Das Ergebnis der Volksabstimmung ist eindeutig. An der demokratischen Legitimation dieser Entscheidung kann es keinen Zweifel geben. Dennoch ist der Beschluss verheerend und in höchstem Maß beunruhigend – nicht weil das Pfund an Wert verliert, nicht weil es möglicherweise zu wirtschaftlichen Problemen in Großbritannien kommt, nicht weil das Land eventuell vor Neuwahlen steht, nicht weil den Scheidungsprozess jetzt zwei Jahre lang die EU-Bürokraten bestimmen werden, mit denen man eigentlich nichts mehr zu tun haben will. Anmelden und weiterlesen.

Rechte Hetze darf nicht über Kritik an EU-Politik hinwegtäuschen

Brexit: Die EU-Eliten sind verantwortlich

Die britische Entscheidung für den EU-Austritt ist aus Sicht von Attac ein alarmierendes Zeichen für die tiefe Krise der Europäischen Union. „Die Menschen in Europa haben genug davon, durch nicht gewählte Institutionen regiert zu werden, die im Interesse von Konzernen statt von normalen Menschen handeln“, sagt Hugo Braun vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. „Wir sind es leid, unser Leben vom Willen der Finanzmärkte, Konzerne und Eliten diktieren zu lassen.“ Weiterlesen.

BdSt: „Der Brexit wird teuer für alle Steuerzahler!“

Der Präsident des Bundes der Steuerzahler Deutschland e.V., Reiner Holznagel, und der Präsident der Taxpayers Association of Europe, Rolf von Hohenhau, zur Entscheidung der Briten für ihren Austritt aus der EU: „Die Briten haben sich für einen Austritt aus der Europäischen Union entschieden. Der Brexit ist ein bitterer Moment für ganz Europa. Weiterlesen.

Nach dem Brexit

Wirtschaftlich wird der Austritt Großbritanniens auch sächsische Export-Unternehmen treffen

Foto: Ralf Julke

Den Kurssturz des Britischen Pfund gab es dann gleich am Freitagmorgen, 24. Juni, dem Tag, an dem klar war, dass die Briten am 23. Juni mit 52 zu 48 Prozent für den Austritt Großbritanniens aus der EU gestimmt hatten, für den „Brexit“. Das wird zwangläufig wirtschaftliche Folgen haben für beide Seiten. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hat schon mal versucht, die möglichen Folgen zu zeichnen. Anmelden und weiterlesen.

Rico Gebhardt (Linke) zum Brexit: „Partei ergreifen für eine soziale europäische Idee!”

Zum Ausgang des Referendums über einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union erklärt Rico Gebhardt, Landes- und Fraktionsvorsitzender der sächsischen Linken: „Das ist kein guter Tag für die Europäische Union und noch weniger für eine soziale, europäische Idee. Und ich glaube auch nicht, dass es ein guter Tag für Großbritannien ist. Wahrscheinlich wird der Brexit nicht nur das Ausscheiden Großbritanniens aus der EU bedeuten, sondern gar den Zerfall des Vereinigten Königreichs. Schwierige Zeiten kommen jetzt auf die Menschen im Land, aber auch in ganz Europa zu.“ Weiterlesen.

Anja Klotzbücher (Linke): Den Brexit als Warnzeichen nehmen – die Europäische Union sozial reformieren

Zum Referendum von Großbritannien über einen Austritt aus der Europäischen Union erklärt Anja Klotzbücher, europapolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: Das Referendum über den Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union muss ein Warnzeichen für alle Europäer*innen sein. Auch wenn es ein knapper Sieg des Brexit-Lagers ist, ist die Freude bei den rechtspopulistischen und rechten Parteien in Europa riesig. Weiterlesen.

Staatsminister Thomas Schmidt: „Brexit für Neuanfang in der EU nutzen!“

„Der Ausgang des Referendums in Großbritannien ist ein Schock, aber er kam nicht überraschend“, so Sachsens Staatsminister Thomas Schmidt zur mehrheitlichen Entscheidung der Briten, aus der EU auszutreten. „Ich kritisiere schon lange die überbordende Bürokratie, die von Brüssel aus jedes noch so kleine Detail regeln will. Das bringt die europäische Idee in Gefahr. Weiterlesen.

Grüne zum britischen Votum für einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union

Zum Ausgang des britischen Referendums über den „Brexit“ und den unmittelbaren wirtschaftspolitischen Auswirkungen des Abstimmungssieges der britischen Befürworter eines Ausstieges aus der EU erklären Claudia Maicher, europapolitische Sprecherin, und Gerd Lippold, wirtschaftspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen: „Der heutige Tag ist ein trauriger für die Europäische Union und alle, die sich seit Jahrzehnten für die europäische Integration einsetzen. Wir müssen die Entscheidung der Briten akzeptieren, sollten aber daraus lernen.“ Weiterlesen.

„Brexit“-Hotline für Handwerksbetriebe aus der Region Leipzig

Der 23. Juni war ein Schicksalstag für die Europäische Union. Die Briten haben sich mit ihrem Votum für den „Brexit“ entschieden und damit eine unüberschaubare Schockwelle ausgelöst, die sowohl auf der Insel als auch auf dem Kontinent jahrelang zu spüren sein wird. Die Handwerkskammer zu Leipzig hat unter 0341 2188-301 eine Hotline für Handwerksbetriebe geschaltet, die von dieser Situation betroffen sind. Sie ist werktäglich von 7 bis 18 Uhr besetzt. Bis Montag den 27. Juni kann die Hotline in Notfällen rund um die Uhr erreicht werden. Weiterlesen.

Tillich: Bedauern über den Ausgang des Brexit-Referendums

Bundesrats- und Ministerpräsident Stanislaw Tillich zum Ergebnis des Referendums der Briten über den Verbleib in der EU: „Ich bedauere die Entscheidung der britischen Wähler. Es wird nun sorgfältig über die Beziehung Großbritanniens zur Europäischen Union zu verhandeln sein. Wir sind auch nach dem Austritt zu konstruktiven Gesprächen über neue Formen einer engen Zusammenarbeit bereit. Wir verabschieden uns nicht - Großbritannien bleibt europäisch auch ohne die Europäische Union.“ Weiterlesen.

Brexit-Votum – Wirtschaftsminister Martin Dulig: „Ein trauriger Tag für Europa“

Martin Dulig (SPD), Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Freistaat Sachsen zum Votum der Bürgerinnen und Bürger in Großbritannien: „Es ist ein trauriger Tag für Europa und ich bedauere die Entscheidung für einen Austritt aus der Europäischen Union. Die negativen Folgen dieser Entscheidung müssen jetzt wohl vor allem die Briten tragen.“ Weiterlesen.