Artikel zum Schlagwort Buchstadt

Das mathematische Kapitel in der Geschichte des Teubner Verlages

Das Leben und die Tragik des Verlegers Alfred Ackermann-Teubner

Foto: Ralf Julke

Es ist noch keine große Biografie, eher eine kleine. Gerhard Ackermann und Jürgen Weiß ging es eher um das Jubiläum, das eigentlich keines ist. Eher einer der tragischen Momente in der Geschichte des Teubner Verlags in Leipzig, als Alfred Ackermann-Teubner vor genau 100 Jahren aus dem Verlag ausschied. Womit der Teubner Verlag seine Spitzenposition als Mathematik-Verlag einbüßte. Anmelden und weiterlesen.

Ausstellungseröffnung am 8. September

Gerhard Hopf: Bilder aus einer Buch-Stadt. Leipzig 1971-1991

Foto: Lehmstedt Verlag

Der Fotograf Gerhard Hopf hat mehr als zwanzig Jahre lang die Arbeit der Leipziger Büchermenschen in den Verlagen, Buchhandlungen, Druckereien und Bibliotheken der späten DDR-Zeit verfolgt. Mit seiner Kamera hat er die „Geburt“ der Bücher in den graphischen Betriebsstätten erlebt, die Mühen der Verteilung verfolgt und den „Run“ der Leser auf die heiß begehrten Lesestoffe dokumentiert. Seine legendär gewordenen Fotos aus dem ehemaligen Graphischen Viertel von Leipzig scheinen aus heutiger Sicht wie aus der Zeit gefallen zu sein, und doch schlug hier das Herz der Buchstadt Leipzig. Anmelden und weiterlesen.

Ein unmöglicher Besuch beim berühmtesten Leipziger Weltreisenden

Am Dienstag, 10. Mai, ist Friedrich-Gerstäcker-Day

Foto: Ralf Julke

Diesen Geburtstag nehmen wir vorweg. Damit, wer mag, vielleicht sogar hingehen kann: Salomonstraße 3. Da steht zwar kein Haus, auch kein Denkmal, nicht mal ein geschnitzter Pirat. Aber wo sonst sollte man den 200. Geburtstag eines der berühmtesten Leipziger Schriftsteller feiern? Am 10. Mai wäre Friedrich Gerstäcker 200 Jahre alt geworden. Anmelden und weiterlesen.

Eine Würdigung für einen Leipziger Verleger

Friedrich Arnold Brockhaus, das Lexikon und der clevere Kampf gegen die deutschen Zensoren

Foto: Ralf Julke

Wer in Leipzig ein Lexikon der berühmten Leute zusammenstellen wollte, hätte kein Problem, hunderte Leizigerinnen und Leipziger zu finden, die da hinein gehören. Natürlich gehörten allein dutzende Leipziger Verleger hinein. Dieser hier zum Beispiel, dem Günther Gentsch jetzt ein eigenes Büchlein gewidmet hat: Friedrich Arnold Brockhaus. Anmelden und weiterlesen.

Universitätsbibliothek zeigt mittelalterliche Buchmalerei des 15. Jahrhunderts in Leipziger Handschriften

Die Farbenpracht der Bücher kurz vorm Zeitalter des Buchdrucks in Leipzig

Foto: UB Leipzig

Da bahnt sich etwas an, nämlich noch eine Ausstellung, die den Leipzigern im 1.000. Jahr der Ersterwähnung einen Einblick gibt in ein Stück Stadtgeschichte - in diesem Fall farbenprächtig und ein richtiger Hingucker. Denn die Universitätsbibliothek zeigt ab Freitag ein paar Schätze aus ihrem mittelalterlichen Handschriftenbestand. Anmelden und weiterlesen.

Schließung, Neustart, Lesefutter

In der Karl-Liebknecht-Straße 126 werden wieder Bücher verkauft – sogar signierte

Foto: Buchhandlung Südvorstadt

Um Buchhandlungen muss man kämpfen. Sie sind zu wichtig, um sie einfach verschwinden zu lassen. Im Sommer haben wir an dieser Stelle über das Ende zweier Buchhandlungen auf der Karl-Liebknecht-Straße berichtet. Eine hat am 29. Oktober wieder aufgemacht: unter neuem Namen, mit neuem Mut. Am 2. Juni hatte an der Ecke Karl-Liebknecht-Straße (Richard-Lehmann-Straße) "Kü’s Buchhandlung" geschlossen. Anmelden und weiterlesen.

Der Leipziger Reclam Verlag zwischen 1945 und 2006

HTWK Leipzig und Verein „Literarisches Museum“ zeigen ab 3. November Reclams Ost-Kosmos

Foto: Ralf Julke

Ab dem 3. November wird in der Hochschulbibliothek der HTWK ein Stück Leipziger Verlagsgeschichte gezeigt. Zusammen mit dem gemeinnützigen Verein „Literarisches Museum“ zeigt die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) dort die Ausstellung „Reclams Kosmos. Zeugnisse eines universalen Programms (Zweiter Teil: Zeitraum von 1945 bis 2006 in Leipzig)“. Anmelden und weiterlesen.

Vom Jüngsten Tag

Ein Lesebuch über das zukunftsweisende Programm des Leipziger Kurt Wolff Verlages

Foto: Ralf Julke

Es gibt Bücher, die muss man einfach machen. Sie sind überfällig. Auch für das Gedächtnis der Buchstadt Leipzig. Denn vor 100 Jahren spielte hier die Musik. Nicht für lange, für knappe elf Jahre. Aber diese elf Jahre waren für die moderne deutsche Literatur der eigentliche Zündfunke. Und dafür steht ein Mann besonders: Kurt Wolff. Man kann und sollte zwar auch den ersten Rowohlt Verlag mitrechnen, den Ernst Rowohlt 1908 gegründet hatte. Anmelden und weiterlesen.

Zwei Geburtstage, zwei Preise

Connewitzer Verlagsbuchhandlung darf sich jetzt „Hervorragende Buchhandlung“ nennen

Foto: Ralf Julke

Es ist etwas in Bewegung im Land. Leser laufen wieder öfter in die Buchhandlung um die Ecke. Ein fast schon verabschiedetes Relikt in Zeiten der riesigen Sortimentsbuchhandlungen und gar des alles erdrückenden Online-Buchhändlers. Am Donnerstag, 17. September, setzte Kulturstaatsministerin Monika Grütters in Frankfurt ein Zeichen und lud 108 Buchhändler zur Preisvergabe ein - darunter auch zwei Leipziger. Anmelden und weiterlesen.

Zwei Abschiede auf der "KarLi"

Wie in Leipzig wieder ein Stück Buchkultur verschwindet

Foto: Ralf Julke

Es ist noch gar nicht so lange her, da schwärmten die angehenden Buchwissenschaftlerinnen des Leipziger Instituts für Buchwissenschaft von der Buchhandlungsdichte auf der "Karli". Den schwärmerischen Bericht stellten sie im März auf ihren Buchmesse-Blog. Bücherwelten könnten so schön sein. Gäbe es da nicht ein gravierendes Problem: den bequemen Online-Einkauf. Anmelden und weiterlesen.

Hörbücher, QR-Codes und E-Book-Store

Literatur ist in Leipzig längst mehr als nur Buch

Foto: www.franklybooks.com

Der Februar-Treff des Börsenvereins ist auch jedes Mal Gelegenheit für Verleger aus Mitteldeutschland, das vorzustellen, was sie jenseits des klassischen Büchermachens so anstellen. Hörbücher zum Beispiel, Bücher, die ins Internet verlinken oder gleich E-Books. Kein leichter Markt. Denn die technischen Möglichkeiten verändern sich zwar rasend schnell. Tun das aber auch die Lesegewohnheiten? Anmelden und weiterlesen.

Zeitgeschichte, Thriller, 1.000 Jahre

Mitteldeutsche Verleger lassen schon mal was gucken vor der Buchmesse in Leipzig

Foto: Ralf Julke

Was hat der 24. Februar eigentlich mit dem Büchermachen zu tun? Eigentlich nicht viel, außer dass es noch knapp drei Wochen bis zur Leipziger Buchmesse sind, die für Verlage, die wirklich das Lesepublikum ansprechen wollen, immer mehr zur Nr. 1 in Deutschland wird. Für Verlage aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ein Muss. Ein Heimspiel mit Bringepflicht. Und der Börsenverein lädt vorher immer ein zur Schnupperstunde. Anmelden und weiterlesen.