Artikel zum Schlagwort Burgaue

Ein LVZ-Artikel, ein Dementi und ein Kontra

Häuslebau direkt an der Burgaue und ein fehlendes Gesamtkonzept für das Leipziger Auensystem

Karte: Stadt Leipzig

Es gibt Geschichten, die sind nicht so einfach über einen Leisten zu scheren. So wie die, die die LVZ am Freitag, 28. April, brachte: "Stadt lässt Häuslebau an der Burgaue zu. Anwohner des Forstweges gehen auf die Barrikaden / Inzwischen Anwälte eingeschaltet". Das mit den Anwälten rief dann umgehend Leipzigs Verwaltung auf den Plan, die sofort ein Dementi verschickte. Anmelden und weiterlesen.

Natürliche Hochwasser für die Auen

Könnte Leipzig einfach so den Rückbau von Deichen im Auenwald beantragen?

Foto: Ralf Julke

Hat Leipzigs Auenwald überhaupt eine Chance, jemals wieder ein von natürlichen Hochwassern durchspülter echter Auenwald zu werden? Die Frage stand ja wieder im Raum, seit sich die befragten Leipziger in der „Bürgerumfrage 2015“ deutlich für die Wiederherstellung natürlicher Überflutungsgebiete aussprachen. Natürlich hat das Konsequenzen. Darüber redet nur keiner. Zumindest nicht ernsthaft. Anmelden und weiterlesen.

Eine Verwaltungsgesellschaft bekam am Donnerstag den Zuschlag für Schlobachs Hof

Geht der Eiertanz um Hochwasser und Naturschutz um Schlobachs Hof jetzt von vorn los?

Foto: Gernot Borriss

Alles wie gehabt bei Schlobachs Hof, könnte man sagen nach der Versteigerung am 12. Mai am Amtsgericht Leipzig. Weder die Stadt Leipzig, die für das direkt im Naturschutzgebiet gelegene Grundstück geboten hat, noch die Initiative um den NuKla e.V. hat den Zuschlag bekommen. Mindestens 1 Million Euro war das Mindestgebot. Den Zuschlag bekam eine Verwaltungsgemeinschaft. Anmelden und weiterlesen.

Zukunft für Schlobachs Hof

AHA signalisiert Unterstützung, NuKla hat Spendensammlung zur Ersteigerung von Schlobachs Hof gestartet

Foto: Ralf Julke

Nach dem NuKla e. V. hat sich nun auch der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e. V. (AHA) zu Schlobachs Hof zu Wort gemeldet. Der Hof - bis zum Hochwasser 2011 als Reiterhof und Gasthof genutzt - soll versteigert werden. Rund 1 Million Euro könnte das bringen. Der Ökolöwe hatte an die Stadt appelliert, die Gelegenheit zu nutzen, ein Stück Naturschutzgebiet wieder in ihre Hand zu bekommen. Anmelden und weiterlesen.

Vor der geplanten Versteigerung

Schlobachs Hof könnte eine Naturschutzstation mitten im Leipziger Auenwald werden

Foto: Gernot Borriss

Manchmal kribbelt es Leipziger Naturschützern einfach in den Fingern, wenn sie die Zeitung aufschlagen und Dinge lesen wie die Nachricht zur Versteigerung von Schlobachs Hof. Der liegt mitten im Überschwemmungsgebiet der Burgaue. Jede kommerzielle Nutzung verbietet sich hier eigentlich. Warum also kauft die Stadt das Areal nicht einfach selbst, fragte der Ökolöwe deshalb postwendend am 11. Februar. Anmelden und weiterlesen.

2016 - was kommt

Die Auswertung einer Bürgerumfrage mit seltsamen Einzelfragen. Nr. 3: Wie hätten Sie Ihren Auwald gern?

Foto: Ralf Julke

Frage 44 in der Leipziger Bürgerumfrage 2015 ist zumindest verzwickt. Solche Fragen stellt man normalerweise Bürgern, die tief im Thema stecken. Und Teile der Fragen hätten nach der speziellen "Umfrage zum Leipziger Neuseenland 2014" eigentlich nicht wieder auftauchen dürfen, weil die damaligen Ergebnisse eindeutig waren. Anmelden und weiterlesen.

NuKla wirbt für Leipziger Auwald als Sächsisches Vorzeigeprojekt

Wenn der Auwald gerettet werden soll, muss sich auch die Landestalsperrenverwaltung an der Revitalisierung der Elsteraue beteiligen

Foto: Wolfgang Stoiber

In Sachsen wird viel geredet. Auch viel Schönes. Wenn alles auch umgesetzt würde, wäre Sachsen ein Land, in dem es vor Initiative und Unternehmergeist nur so knistern würde. Seit einem Jahr hat es Wolfgang Stoiber eigentlich schwarz auf weiß, dass der Leipziger Auwald eigentlich ein echtes Vorzeige-Projekt in Sachen Naturschutz sein könnte. Anmelden und weiterlesen.