Artikel zum Schlagwort Denkmale

Mit Manfred Rudersdorf auf Denkmalsuche

Wie Leipzigs Bürgertum sich im 19. Jahrhundert seinen Klassiker-Kanon im Stadtbild schuf

Foto: Ralf Julke

Band 3 der „Schriften des Leipziger Geschichtsvereins“ ist schmal und voller Fotos. In einer Rede zum Tag der Stadtgeschichte im November 2015 hat sich Manfred Rudersdorf mal auf den Weg gemacht und die Leipziger Innenstadt besichtigt, genauer: ihre Denkmäler. Die stehen ja nicht ohne Grund da. Die Leipziger wollten mit ihnen auch nicht nur ein Zeichen setzen, sie erinnern auch an wichtige Männer. Anmelden und weiterlesen.

Wolfgang Kil (Berlin): Über Geschichtsarbeit und die Suche nach Identität

Vortrag am 10. November: Vom Wert der Denkmäler nach dem Bildersturm

Die Auflösung der Sowjetunion liegt jetzt ein Vierteljahrhundert zurück, doch entgegen aller Erwartung hat der zeitliche Abstand die ererbten Konflikte kaum gemindert. Während sich Ökonomie und Staatlichkeit mit viel Kraftaufwand transformieren ließen, hat eines der gravierendsten gesellschaftlichen Experimente der UdSSR – ihre Konstruktion als Vielvölkerreich – sich im Nachhinein als schwere Hypothek erwiesen: In den neu gegründeten Nationalstaaten sind nun umfängliche Volksgruppen aus anderen Teilen der einstigen Union zu integrieren – ohne dass es dafür positive Ideen einer irgendwie multiethnischen Verfasstheit gäbe. Beinahe überall wird stattdessen auf die Durchsetzung „nationaler Leitkulturen“ gepocht. Anmelden und weiterlesen.

Wie eine historische Dachkonstruktion zukunftsfähig wird Überschrift

HTWK Leipzig präsentiert modernisiertes Zollingerdach auf der Denkmal-Messe in Leipzig

Mit einem maßstäblich verkleinerten Nachbau eines historischen Zollingerdaches sowie Bauaufnahmen historischer Bauwerke aus dem Großraum Leipzig präsentiert sich die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) auf der diesjährigen „denkmal“, der Europäischen Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung, in Leipzig. Vom 10. bis 12. November 2016 erleben die Messebesucher, wie die speziell gefertigte Dachkonstruktion aus über 200 individuell gefertigten Einzelteilen vor Ort aufgebaut wird. Anmelden und weiterlesen.

Goerdeler-Denkmal vor dem Neuen Rathaus wird saniert

Vor der Südwestecke des Neuen Rathauses am Martin-Luther-Ring erinnert ein Denkmal an Dr. Carl Friedrich Goerdeler. 17 Jahre nach der Einweihung des Denkmals muss nun die elektrische Anlage mit der Beleuchtung erneuert werden. Gleichzeitig wird der Glockenschacht gereinigt und gestrichen. Die Arbeiten beginnen in dieser Woche und sollen rund zwei Monate dauern. Anmelden und weiterlesen.

Stellungnahme zum Artikel: Jetzt ist es an der Uni Leipzig, sich zu ihrer „Euthanasie“-Geschichte zu bekennen

Foto: Ralf Julke

Als Mitglied des Behindertenbeirates und Gründungsmitglied der Beirats-AG zur Schaffung eines Euthanasiemahnmales und somit Miteinreicher dieses Antrages muss ich folgendermaßen Stellung beziehen. Die Universität Leipzig bekennt sich inzwischen zu Ihrer „Euthanasie“- Geschichte. Seit einem Jahr laufen die Vorbereitungen zur Schaffung einer Dauerausstellung zu den „Euthanasie“-Verbrechen am neuen Bildungscampus in der Jahnallee. Es geht zum einen um die Mahnung und das Gedenken, aber insbesondere auch um die Auseinandersetzung in der Gegenwart und unser Menschenbild sowie die Einstellung gegenüber Menschen mit Behinderung. Anmelden und weiterlesen.

Ein Gedenkstein für die „Kindereuthanasie“ in Leipzig

Jetzt ist es an der Uni Leipzig, sich zu ihrer „Euthanasie“-Geschichte zu bekennen

Foto: Ralf Julke

Eigentlich hätte Leipzigs Sozialdezernat einfach rückmelden können: „Klar. Volle Zustimmung. Der Platz für ein Denkmal an die Opfer der ‚Kindereuthanasie‘ wird sich finden. Macht einfach.“ Stattdessen formulierte die Verwaltung einen „Alternativvorschlag“ auf den Antrag des Behindertenbeirates, ein solches Denkmal vor der Uni aufzustellen. Denn jetzt ist erst einmal ein anderes Haus am Zug. Anmelden und weiterlesen.

Jetzt braucht es noch die Zustimmung der Stadt für den Standort

Gedenkstein zur Mahnung an die NS-Kindereuthanasie in Leipzig soll vorm Uni-Campus seinen Platz finden

Foto: Ralf Julke

Die Uni ist einverstanden. Jetzt muss noch die Stadt mitspielen und den Standort für ein Denkmal genehmigen, das vor dem Haupteingang der Universität Leipzig an die Opfer des NS-Kindereuthanasie-Programms erinnert. Denn es waren Professoren der Uni Leipzig, die dabei eine ganz frühe Rolle spielten. Anmelden und weiterlesen.

Vortrag im Stadtarchiv thematisiert Umgang mit Kriegerdenkmalen

Am Donnerstag, 28. April, 18:30 Uhr, hält der Stadthistoriker Claus Uhlrich im Vortragsraum des Stadtarchivs Leipzig einen Vortrag zum Thema „Der Umgang mit Kriegerdenkmalen in Leipzig nach 1945“. Anhand von Dokumenten aus dem Stadtarchiv und Fotografien geht er der Frage nach, welche Einstellung die Leipziger und die Besatzungsmächte 1945 zu den Kriegerdenkmalen der ferneren und nächsten Vergangenheit hatten und welche Konsequenzen sich aus den verschiedenen politischen Standpunkten für die Umgestaltung des Stadtbildes ergaben. Weiterlesen.

Vortrag im Stadtarchiv thematisiert Umgang mit Kriegerdenkmalen

Am Donnerstag, 28. April, hält der Stadthistoriker Claus Uhlrich im Stadtarchiv Leipzig einen Vortrag zum Thema "Der Umgang mit Kriegerdenkmalen in Leipzig nach 1945". Anhand von Dokumenten aus dem Stadtarchiv und Fotografien geht er der Frage nach, welche Einstellung die Leipziger und die Besatzungsmächte 1945 zu den Kriegerdenkmalen der ferneren und nächsten Vergangenheit hatten und welche Konsequenzen sich aus den verschiedenen politischen Standpunkten für die Umgestaltung des Stadtbildes ergaben. Weiterlesen.

Mehr Prämien, mehr Partner, neuer Internetauftritt

„Pegasus – Schulen adoptieren Denkmale“ lädt zum Mitmachen ein

Bis zum 10. Juni 2016 können sich sächsische Schulklassen um eine Prämie im Landesprogramm „Pegasus – Schulen adoptieren Denkmale“ bewerben. Das Programm, das 2015 sein 20jähriges Jubiläum feierte, wartet mit vielen Neuerungen auf. Die Anzahl der Prämien in Höhe von je 500 Euro hat sich von 14 auf 23 erhöht. Weitere Einrichtungen, wie z. B. das Landesamt für Archäologie, haben sich dem Landesprogramm angeschlossen und unterstützen die Schulen. Weiterlesen.