Artikel zum Schlagwort Diskriminierung

Geflüchtete fühlen sich in Deutschland willkommen, werden aber auch oft diskriminiert

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange und sächsisches Forschungsnetzwerk IFRiS stellen Ergebnisse einer Befragung von Geflüchteten vor

Foto: Götz Schleser

Zusammen mit der sächsische Wissenschaftsministerin Dr. Eva Maria Stange stellte das Forschungsnetzwerk Integrations-, Fremdenfeindlichkeits- und Rechtsextremismusforschung in Sachsen (IFRiS) heute in Dresden die Ergebnisse ihrer Pilotstudie „Flucht und Integration“ (FLIN) vor. Diese zielte auf darauf, die Erfahrungen und Einstellungen von Geflüchteten im sächsischen Raum mittels einer Befragung zu erkunden. Weiterlesen.

Ausstellung „Strafraum Sachsen 2.0 – Fußball zwischen Ressentiment und Integration“

„Strafraum Sachsen 2.0 - Fußball zwischen Ressentiment und Integration“ ist die aktualisierte Version der gleichnamigen Ausstellung, die vor ein paar Jahren von der Initiative für mehr gesellschaftliche Verantwortung im Breitensport-Fußball (IVF) konzipiert und sachsenweit präsentiert wurde. Mit Freude dürfen wir nun bekannt geben, dass gestern die Schautafeln für unsere neue Version in Druck gegangen sind. Anmelden und weiterlesen.

Vortrag am 29. September in der galerie KUB: Zur Situation der Roma in Serbien

Serbien wurde im Herbst 2014 als sicherer Herkunftsstaat eingestuft. Auch wenn die Anerkennung der Asylanträge seitdem gegen Null geht, wurden 2015 nach Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge 16.700 Anträge gestellt. Ca. 90 % der AsylbewerberInnen aus Serbien waren Roma. Nicht nur Deutschland forderte Serbien und auch andere Balkan-Länder dazu auf, die Rechte der Roma in ihrer Heimat zu stärken und damit die Zahler derer, die in der EU Schutz suchen nachhaltig zu senken. Eine deutliche Verbesserung der Lebensbedingungen von Roma in ihren Herkunftsländern zeichnet sich jedoch derzeit nicht ab. Vielmehr werden Diskriminierungstendenzen verstärkt. Anmelden und weiterlesen.

„Diskriminiert?!“ – Nächster Donnerstagsdiskurs an der Universität Leipzig

„Diskriminiert?! - Ein Thema auch für Leipzig und seine Hochschulen“. So lautet der Titel des nächsten Donnerstagsdiskurses, der am 9. Juni ab 19:30 Uhr im Audimax der Universität Leipzig stattfinden wird. Universitätsrektorin Prof. Dr. Beate Schücking lädt damit zur Fortsetzung des Diskurses über die Grenzen der Meinungsfreiheit ein, der insbesondere bei den Studierenden eine große Resonanz gefunden hatte. Weiterlesen.

Datensammlung der sächsischen Polizei enthält mehr Daten als eFAS und INPOL

Sachsens Polizei hat sich eine Riesendatei mit inkriminierten Personengruppen angelegt

Foto: L-IZ

Wahrscheinlich gibt es kein anderes Bundesland, in dem polizeilich derart viele Daten über die Einwohner gesammelt werden wie in Sachsen. Das fing 2011 mit der riesigen Funkzellen-Datenabfrage an und wird, wie es aussieht, mit der riesigen Fußballfan-Landstreicher-Linksextremisten-Datei der Gegenwart nicht aufhören. Nach der hat sich der innenpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Valentin Lippmann, mal gesondert erkundigt. Anmelden und weiterlesen.

Internationaler Frauentag 8. März

Solidarität mit den Frauen in der Türkei – Solidarität mit geflüchteten Frauen und Migrantinnen in Leipzig

Hierzu Gesine Märtens, Stadträtin und geschlechterpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Frauenrechte sind Menschenrechte! Wir senden den Frauen und Demonstrierenden in Istanbul unsere solidarischen Grüße. Wir verurteilen die Gewalt gegen Frauen, die friedlich für ihr Recht auf ein gewaltfreies Leben demonstrieren.“ Weiterlesen.

Am 30. Januar

Ausstellungseröffnung im Interim: „Hass und Diskriminierung von Roma – Projektreise auf dem Westbalkan“

Vom 25. Dezember 2015 bis zum 3. Januar 2016 sind Mitglieder des Leipziger Vereins "Verantwortung für Flüchtlinge e.V." zusammen mit InteressentInnen in die Länder des Westbalkans gefahren, um verschiedene Projekte weiter voranzutreiben. Zunächst führte der Weg in das bosnische Srebrenica, wo der Ort besucht wurde, an dem 1995 innerhalb von nur drei Tagen über 8.000 Jungen und Männer von bosnischen Serben ermordet wurden. Ein Thema, das uns auf der ganzen Reise ständig begleitete: Hass, Terror und Morden auf dem Balkan aus ethnischen Gründen. Weiterlesen.

Engagiert und repressiv

RB Leipzig: Antirassistische Spruchbänder im Stadion unerwünscht

Foto: Alexander Böhm

Auch bei einem sogenannten Retortenverein wie RB Leipzig gibt es mittlerweile zahlreiche Fans, die sich im Stadion und außerhalb gegen Menschenfeindlichkeit engagieren. Zumindest ersteres sieht der Verein jedoch nicht gern. Wenn Rasenballsport Leipzig einen Verein wie den FC St. Pauli empfängt, so wie dies am vergangenen Wochenende geschehen ist, dann handelt es sich um ein Duell der Gegensätze. Nicht nur trifft dabei der Retorten- auf den Kultclub, auch könnte der Stellenwert einer aktiven Fanszene für die Vereinsoberen kaum unterschiedlicher sein - insbesondere wenn es darum geht, sich antirassistisch zu positionieren. Anmelden und weiterlesen.

"Zurück am Tatort Stadion"

Fanforscher Robert Claus: „Die unpolitische Kurve kann es nicht geben“

Foto: Privat

Homophobe Fangesänge, antisemitische Sprüche und Sympathiebekundungen für Legida. Diskriminierendes Gedankengut ist in Leipziger Stadien vereinsübergreifend präsent. Robert Claus ist Mitherausgeber des Sammelbands "Zurück am Tatort Stadion", dessen Beiträge sich mit Diskriminierung und Antidiskriminierung in Fußball-Fankulturen auseinandersetzen. Der Fanforscher erklärt im Gespräch mit L-IZ.de, warum Politik auch in Zukunft nicht aus den Kurven zu verbannen sein wird. Anmelden und weiterlesen.