Artikel zum Schlagwort Dresden

Rico Gebhardt (Linke) zu mutmaßlichem Anschlag auf das Auto des Dresdner Politikwissenschaftlers Prof. Werner Patzelt

Foto: DiG/trialon

Zum mutmaßlichen Anschlag auf das Privatfahrzeug des Dresdner Politikwissenschaftlers Prof. Werner Patzelt erklärt Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: „Sollte es sich hier um das Ergebnis eines politisch motivierten Anschlags handeln, verurteilen wir ihn als Linke aufs Schärfste. Wenn selbst ein Wissenschaftler wegen seiner Arbeit ins Visier gewalttätiger Aggressivität gerät, ist das eine nicht hinnehmbare weitere Eskalationsstufe in der aus dem Ruder gelaufenen gesellschaftlichen Konfliktkultur.“ Weiterlesen.

Semperoper

Gelungene Wiederentdeckung: Busonis „Doktor Faust“ begeistert das Premierenpublikum

© Jochen Quast

Schon zum dritten Mal hob sich in der Semperoper am vergangenen Sonntag der Vorhang für die Premiere einer Faust-Inszenierung von Keith Warner. Nach den Faust-Opern von Berlioz und Gounod arbeitete sich der Brite diesmal an dem eher unbekannten „Doktor Faust“ des Italieners Ferruccio Busoni ab. Das Ergebnis ist ein illustrer Bilderreigen. Anmelden und weiterlesen.

Richter/Gebhardt (Linke): Mahngang Täterspuren – wo kriegskritisches Kunstwerk krawallähnliche Szenen auslöst, ist Besinnungsbedarf

Foto: DiG/trialon

Der Mahngang Täterspuren, der auch in diesem Jahr am 13. Februar in Dresden stattfindet, ist diesmal von Lutz Richter, demokratiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, angemeldet worden, der dazu erklärt: Der Mahngang nimmt die Täter*innen in den Fokus und damit die von ihnen verübten bzw. unterstützten Verbrechen des NS-Staates. Bevor auch in Dresden viele Menschen Opfer des von Nazi-Deutschland entfesselten Krieges wurden, war diese Stadt jahrelang und vielfach furchtbarer Tatort der systematischen Verletzung und Vernichtung von Menschenwürde. Weiterlesen.

Für ein freundliches Gesicht Sachsens

Rico Gebhardt heute bei „Herz statt Hetze“ in Dresden

Der Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, Rico Gebhardt, beteiligt sich heute an der Demonstration „Herz statt Hetze“ in Dresden, wird dort auch das Wort ergreifen und erklärt dazu vorab: Ausgrenzung ist keine Antwort auf gesellschaftliche Probleme. Pegidas Hass-Propheten führen in eine Sackgasse. Am Ende kämpft jede/r gegen jede/n, das zeigt sich auch an Pegida selbst. Es ist gut, dass ihre Bewegung den Zenit überschritten hat. Dass Pegida am Jahrestag selbst im Stadtzentrum nicht zum Zuge kommt, ist ein erfreuliches Signal – Dank an alle, die dazu beigetragen haben. Anmelden und weiterlesen.

Schollbach (Linke): Es reicht!

Versammlungsbehörde rollt Pegidisten zum Geburtstag den roten Teppich aus

Am morgigen Sonntag wird PEGIDA anlässlich seines zweijährigen Bestehens erneut Hass und Hetze auf den Straßen der Landeshauptstadt Dresden verbreiten. Dagegen wurden verschiedene Gegendemonstrationen angemeldet. Doch die Dresdner Versammlungsbehörde lässt einmal mehr keinen Protest in Sicht- und Hörweite zu (www.facebook.com/nopedd). Dazu erklärt der Dresdner Landtagsageordnete André Schollbach, der auch Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Dresdner Stadtrat ist: „Zum PEGIDA-Geburtstag rollt die Dresdner Versammlungsbehörde den Pegidisten einmal mehr den roten Teppich aus und verhindert Gegenprotest in Sicht- und Hörweite.“ Anmelden und weiterlesen.

Dresden meldet Stagnation in der Treibhausgasbilanz

Auch Leipzig muss seine Klimaschutzstrategie ändern, wenn es seine Reduktionsziele wirklich erreichen will

Foto: Ralf Julke

Klimakommune wollen viele deutsche Städte werden. Doch die meisten scheitern daran, ihren Treibgasausstoß zu senken. Jahrelang ging das ganz gut. Da wurden Kohleöfen rausgeschmissen, Fernwärme und Gasheizungen ausgebaut. Doch seit ein paar Jahren ist der Wurm drin. Werden keine neuen Erfolge vermeldet. Dresden schickte am Montag, 10. Oktober, eine Warnung in die Welt: Seit 2003 stagniert der Prozess. Trotz aller Anstrengungen. Anmelden und weiterlesen.

„Gehört zur Demokratie“

Gastkommentar von Christian Wolff: Dresden, ein Desaster – aber die CDU begreift nichts

Foto: L-IZ.de

Bedrückender geht es eigentlich nicht mehr: Da kam es am Tag der Deutschen Einheit, am 3. Oktober 2016, zu von der Polizei und dem Ordnungsamt Dresden zugelassenen, womöglich geförderten Pöbelszenen von Pegida und AfD-Anhänger/innen in der Dresdner Innenstadt. Diese war an diesem Tag angeblich für alle Kundgebungen und Demonstrationen gesperrt – nicht aber für Lutz Bachmann, der offensichtlich über eine Standleitung, zumindest über beste Beziehungen zur Polizei verfügt. Er und einige hundert Menschen durften ihre Hassparolen den Gottesdienstbesucher/innen auf dem Weg zur Frauenkirche entgegenbrüllen – darunter die entlarvende Parole „Merkel nach Sibirien, Putin nach Berlin“. Anmelden und weiterlesen.

Das Versagen der sächsischen Innenpolitik in Sachen Rechtsaußen

Juso-Vorsitzende legt Innenminister Markus Ulbig den Rücktritt nahe

Foto: Matthias Weidemann

Vielleicht wäre die sächsische Regierung gut beraten gewesen, auf die Ausrichtung des Tags der Deutschen Einheit 2016 zu verzichten. Zwei Jahre hat Pegida die Stadt auf Trab gehalten, immer wieder kam es zu fremdenfeindlichen Vorfällen. Ministerpräsident Stanislaw Tillich hätte nicht nur gute Gründe gehabt, die 4,5 Millionen Euro teure Feier abzublasen. Er hätte auch seine Politik ändern müssen. Anmelden und weiterlesen.

Die Polizei unter Druck

Ermittlungsdurcheinander: Antifa lobt Geld nach Dresdner Sprengstoffanschlag aus

Foto: PD Dresden

Ob es stimmt, ob das Geld überhaupt vorhanden ist oder es nur eine weitere Drehung bei den Nachläufern zum Sprengstoffanschlag auf die Dresdner „Fatih Camiine“ – Moschee und das Kongresszentrum am Ostra-Ufer ist, dürfte offenbleiben. Dennoch landete heute ein seltsamer Aufruf auf einer Leipziger Antifa-Seite. In diesem werden 5.000 Euro für sachdienliche Hinweise zum Auffinden einer in einem Überwachungsvideo der Polizei zur Fahnung ausgeschriebenen Person angeboten. Allerdings sollen die Hinweise an eine Leipziger Antifa-Gruppe und nicht die Polizei gehen. Anmelden und weiterlesen.

Im Vorfeld des 3. Oktober 2016

Linke Bekennerschreiben: Mal ein paar Worte zu Indymedia wegen der Dresdner Anschläge

Foto: Screen Indymedia

Gerade langjährigen L-IZ-Lesern ist dieses Thema kein unbekanntes, ganz im Gegenteil. Des Öfteren gab es bereits Geschichten, in welchen die Funktionsweisen, damit einhergehenden Anfälligkeiten und Glaubwürdigkeitsproblemen der Plattform „Indymedia“ bei aktuellen Geschichten beleuchtet wurden. Einerseits ist diese Plattform offen für jeden, der etwas mitzuteilen oder „zu bekennen“ hat, andererseits von Fall zu Fall gerade deshalb keine vertrauenswürdige Quelle – erst recht nicht ohne Prüfung der Informationen durch Journalisten. Apropos „bekennen“, hier hat sich heute angeblich die „Antifa Dresden“ zu den zwei Sprengstoffanschlägen in Dresden auf eine Moschee und das ICC bekannt. Innenminister und Staatsanwaltschaft nehmen dies ernst. Am Ende Anmelden und weiterlesen.

Was der Verfassungsschutz nicht sehen will

Auch in Dresden war wohl wieder eine rechtsterroristische Organisation am Werk

Foto: Ralf Julke

Wenn der Sächsische Verfassungsschutz in den vergangenen anderthalb Jahren gut aufgepasst hat, dann müsste er in seinem nächsten Jahresbericht auch eine Karte veröffentlichen können, in der die Strukturen der organisierten Rechten in Sachsen sichtbar werden. Auch eine Dresdner Gruppe würde darin auftauchen, die aufs engste verbandelt ist mit der Freitaler rechten Szene. Anmelden und weiterlesen.

Generalstaatsanwaltschaft Dresden übernimmt Ermittlungen zu den zwei Sprengstoffanschlägen in der Landeshauptstadt

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden – Integrierte Ermittlungseinheit Sachsen (INES) – hat heute die Ermittlungen zu den Sprengstoffanschlägen am 26.09.2016 auf die Moschee in der Hühndorfer Straße sowie das Internationale Congress Center Dresden in der Devrientstraße in Dresden übernommen und ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion eingeleitet. Anmelden und weiterlesen.

CDU-Innenpolitiker Hartmann verurteilt Sprengstoffanschläge in Dresden

Am gestrigen Abend wurden in Dresden zwei Sprengstoffanschläge verübt, die sich gegen eine Moschee und das Internationale Congress Center richteten. Verletzte gab es keine, es entstand ein Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Die Polizei geht bisher von einem fremdenfeindlichen Hintergrund aus. Anmelden und weiterlesen.

Sprengstoffanschläge in Dresden – Grüne: Abscheuliche terroristische Taten gegen unsere freie und pluralistische Gesellschaft

Nach den bekannt gewordenen Sprengstoffanschlägen auf eine Moschee und das Congress Center in Dresden fordert Valentin Lippmann, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag, eine umgehende Unterrichtung durch Innenminister Markus Ulbig (CDU). Anmelden und weiterlesen.

Nicht von Demokratiefeinden einschüchtern lassen

SPD-Fraktion verurteilt Anschläge in Dresden

Albrecht Pallas, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt nach den Sprengstoffanschlägen vor einer Moschee und dem Internationalen Congress Center in Dresden: „Laut Polizei handelt es sich offenbar um einen fremdenfeindlichen Anschlag vor einer Moschee und einem Veranstaltungsort zum Tag der Deutschen Einheit. Hier blasen Rechte zum großen Angriff auf die Demokratie und andere Kulturen.“ Anmelden und weiterlesen.

Kämmerer: „In Sachsen wurde rechte Gewalt zu lange hingenommen.“

Zwei Sprengstoffanschläge in einer Nacht – Grüne Jugend fordert konsequenten Schutz vor rechter Gewalt

Die Grüne Jugend verurteilt die in der Nacht zum Dienstag in Dresden verübten Sprengstoffanschläge und fordert die Staatsregierung zu einem entschlosseneren Vorgehen gegen die in Sachsen grassierende rechte Gewalt auf. Anne Kämmerer, Landessprecherin der Grüne Jugend Sachsen erklärt: „Erneut wurde Sachsen Schauplatz rechter Gewalt. Die Aggressionen, insbesondere gegenüber Muslimen, ist erschütternd. Auch der Anschlag in unmittelbarer Nähe zum Sächsischen Landtag erfüllt uns mit großer Sorge.“ Anmelden und weiterlesen.

Köditz zu Dresdner Sprengstoffanschlägen: Mutmaßlich erneut rechtsterroristische Organisation in Sachsen aufgetreten

Zu den beiden mutmaßlich rechtsmotivierten Sprengstoffanschlägen in Dresden erklärt Kerstin Köditz, Sprecherin für antifaschistische Politik der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: Wenn sich der Verdacht der Polizei auf ein fremdenfeindliches Motiv erhärtet, ist nunmehr zum dritten Mal in kurzer Zeit – nach der „Oldschool Society“ und der „Gruppe Freital“ – eine mutmaßlich rechtsterroristische Gruppierung im Freistaat Sachsen in Erscheinung getreten. Mehrere Beschuldigte im Freital-Verfahren weisen Bezüge in die Landeshauptstadt auf. Ich gehe davon aus, dass die Polizei auch in diese Richtung umfassend ermitteln wird. Anmelden und weiterlesen.

Ministerpräsident Tillich zum Anschlag auf eine Moschee in Dresden

Statement von Ministerpräsident Stanislaw Tillich: „Ich verurteile den feigen Anschlag auf das Schärfste. Dies ist nicht nur ein Anschlag auf die Religionsfreiheit und die Werte einer aufgeklärten Gesellschaft, sondern hier wurde auch bewusst der Tod von den in der Moschee lebenden Menschen in Kauf genommen. Die Sächsische Polizei arbeitet seit gestern Nacht mit Hochdruck an der Aufklärung, um auch die öffentliche Sicherheit noch weiter zu verbessern.“ Anmelden und weiterlesen.

1 Million Euro Schaden durch falsch geführten Dorny-Prozess

Eine bühnenreif gescheiterte Intendanten-Kür an der Dresdner Semper-Oper

Foto: Matthias Creutziger

Ein wenig ähnelt das, was die Sächsische Staatsregierung da 2014 mit dem designierten Intendanten der Semper-Oper in Dresden machte, dem Leipziger Umgang mit dem Opernintendanten Henri Maier 2007. Wobei nicht so recht klar ist, ob man nur bei den Vertragsverhandlungen nicht richtig zugehört hatte. Oder ob am Ende ein Machtkampf eskalierte. In beiden Fälle wurde es teuer. Anmelden und weiterlesen.

Polizeiaufwand für ein sinnfreies High-Society-Treffen

Die Bilderberg-Konferenz kostet den sächsischen Steuerzahler schlappe 387.000 Euro

Foto: Mirko Boll

Da kennt er nichts: Wenn der Innenminister nicht ausrechnen möchte, was der Polizeieinsatz rund um die Bilderberg-Konferenz, die vom 9. bis 12. Juni in Dresden stattfand, gekostet hat, dann rechnet er sich den ganzen Summs eben selber zusammen. Vorher hat sich der innenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, Enrico Stange, die Zahlen zu Einsatzstunden und eingesetztem Material geben lassen. Anmelden und weiterlesen.