Artikel zum Schlagwort Eisvogel

Verbesserte Wassergüte, wärmere Jahre

Flora und Fauna haben sich in der Leipziger Gewässerlandschaft deutlich erholt

Foto: Ralf Julke

Am Freitag, 24. März, stellte die Steuerungsgruppe Leipziger Neuseenland auch das Naturschutzfachliche Monitoring vor. Auf den ersten Blick scheinbar wirklich eine Art Qualitätsprüfung für das Wassertouristische Nutzungskonzept (WTNK). Auf den zweiten eigentlich nicht. Aber alle fünf Jahre wird es im Zusammenhang mit dem WTNK erstellt. Anmelden und weiterlesen.

Neue Motorbootvisionen für den Floßgraben?

NABU schlägt die Vergrößerung des Naturschutzgebietes Leipziger Auenwald vor

Foto: NABU Leipzig

Es ist dasselbe Spiel wie jedes Jahr. Erst gibt es die Allgemeinverfügung zum Floßgraben, die das Fahrverbot für alle motorgetriebenen Bootsarten bestimmt. Dann freut man sich über die erfolgreiche Brut der Eisvögel. Und dann lässt man durchblicken, dass es vielleicht doch Ausnahmen geben könnte für das eine oder andere Motorboot. Diesmal in der Variante: E-Boot. Der NABU ist alarmiert. Anmelden und weiterlesen.

Stadt stellt Ergebnisse der Monitorings aus 2016 vor

Eisvogelbestand am Floßgraben stabil, keine Lockerung der Allgemeinverfügung

Foto: Sebastian Beyer

Am Mittwochvormittag stellte die Stadt das Eisvogelmonitoring 2016 vor. Und zwar das jährliche für den Bereich des Floßgrabens sowie das fünfjährige Monitoring im Rahmen des Wassertouristischen Nutzungskonzepts (WTNK). Dieses erfolgt nicht ganz so detailliert, erfasst dafür aber mehrere Reviere an den Stadtgewässern. Im Ergebnis zeigen beide Beobachtungsreihen einen stabilen Bestand am Floßgraben, sogar einen Zuwachs gegenüber 2011 im Stadtgebiet. Anmelden und weiterlesen.

Eisvogel-Population am Floßgraben stabil auf hohem Niveau

Ein Eisvogel verzehrt am Elstermühlgraben seine Beute Foto: Sebastian Beyer

Für die Eisvogel-Population im Leipziger Stadtgebiet, insbesondere am Floßgraben, bestehen auch weiterhin sehr gute Lebens- und Umweltbedingungen. Das durch die Stadt Leipzig beauftragte Monitoring für die Saison 2016 belegt, dass es sich beim Floßgraben nach wie vor um eine der höchsten Brutdichten des Eisvogels in Sachsen handelt. Weiterlesen.

Schutz des Eisvogels am Floßgraben: Allgemeinverfügung tritt ab 1. März wieder in Kraft

Foto: Sebastian Beyer

Zum Schutz des Eisvogels (Alcedo atthis), einer streng geschützten Brutvogelart, ist das Befahren des Floßgrabens mit Wasserfahrzeugen vom 1. März bis 30. September nur eingeschränkt möglich. Grundlage ist die rechtswirksame Allgemeinverfügung, welche mit Saisonbeginn Ende März/Anfang April mit Unterstützung durch die Polizei kontrolliert wird. Weiterlesen.

Lieblingsrevier im südlichen Auwald

Auch dieses Jahr wurden wieder fünf Eisvogelbrutpaare im Floßgraben beobachtet

Foto: Sebastian Beyer

2015 war er auf fast allen Kanälen präsent. 2016 ist es ruhig geworden um den beliebten Eisvogel im Floßgraben. Das ihn auch das größte Tohuwabohu in dieser sensiblen Gewässerverbindung nicht vertreiben würde, war schon im September 2015 klar, als das Amt für Stadtgrün und Gewässer über das jüngste Eisvogel-Monitoring berichtete. Allein im Floßgraben hatten vier Paare gebrütet. Ein fünftes fiel wohl einem vierbeinigen Räuber zum Opfer. Und 2016? Anmelden und weiterlesen.

Volle Dröhnung im Eisvogel-Revier

Leipzigs Herrenwelt ließ auch am Himmelfahrtstag 2016 im Floßgraben die Sau raus

Foto: NuKla e.V., J. Hansmann

Alle Jahre wieder, könnte man meinen. Wie im Vorjahr hat der NuKla e.V. auch am „Herrentag“ 2016 eine Fahrt durch den Floßgraben angeregt. Einer hat sich dann auch gewagt. Wagen ist das richtige Wort, denn der einstmals christliche Feiertag ist in Leipzig längst zu einem Tag geworden, an dem die trinkende Menschheit auf nichts mehr Rücksicht nimmt. Schon gar nicht auf die Regeln im Floßgraben. Anmelden und weiterlesen.

Wie Eisvogel, Bitterling, Muscheln und "Kraut" einen komplexen Lebensraum bilden

AHA fordert die Stadt Leipzig zum sorgsamen Umgang mit dem Floßgraben auf

Foto: Andreas Liste, AHA

Alles hängt mit allem zusammen. Gerade in der Natur. Wenn es um den Leipziger Floßgraben geht, wird meist nur über den Eisvogel geredet. Nicht darüber, was er eigentlich für einen Lebensraum braucht und wovon er sich ernährt. Er ist ja kein Allesfresser wie das Europäische Hausschwein. Er braucht ein ganz spezielles Nahrungsangebot und deshalb auch einen besonderen Lebensraum. Andreas Liste erklärt es mal. Anmelden und weiterlesen.

NuKLA zur klaren Klartext-Ansage des Herrn Rosenthal

Es gibt keine Alternative zum Floßgraben. Diese klaren Worte verwendete Herr Rosenthal am 22.09.15 im Lindensaal Markkleeberg zur Veranstaltung "Wie weiter im Neuseenland". Die Friedrich-Ebert-Stiftung hatte hier einmal mehr die richtigen Akteure eingeladen um festzustellen, welches Erfolgsmodell das Leipziger Neuseenland geworden ist. Selbst Möchtegern-James-Bonds können am Störmthaler See für Geld, das andere gern mal für ihre Kinder übrig hätten, in den Himmel starten und für Krach und Gestank am See sorgen. Weiterlesen.

Ist das wirklich das Aus für den Motorbootverkehr im Leipziger Floßgraben?

Die großflächige Wasserpflanzenentfernung im Leipziger Floßgraben war durch nichts gerechtfertigt

Ein Eisvogel verzehrt am Elstermühlgraben seine Beute Foto: Sebastian Beyer

Es ist nicht ganz so einfach am Leipziger Floßgraben, der bislang einzigen Gewässerverbindung ins Leipziger Neuseenland. Er führt durch ein doppelt geschütztes Stück Auenwald. Im Winter sorgte eine recht rabiate Mähaktion im Floßgraben für Entsetzen bei Leipzigs Naturschützern. Durfte da überhaupt gemäht werden? Der Grünen-Abgeordnete Wolfram Günther hat mal beim Umweltminister nachgefragt. Anmelden und weiterlesen.

Neue Sonderausstellung im Naturkundemuseum Leipzig

Den Tieren der Leipziger Auenlandschaft einmal ganz nah

Foto: Knut Fischer

Ja, es gibt sie noch: Die Menschen, die die Natur vor unserer Nase nicht einfach nur als Partyraum und Müllkippe betrachten, sondern aufmerksam sind, wenn sie unterwegs sind im Auenwald, an Flüssen und Teichen. Und einige von ihnen nehmen dabei auch ihre Ausrüstung mit und halten im Bild fest, was sie sehen. So wie Knut Fischer, einer der leidenschaftlichsten Naturfotografen in Leipzig. Anmelden und weiterlesen.

Der Eisvogel im Floßgraben

Vier Brutpaare im schönsten Eisvogel-Revier des Leipziger Auwalds

Foto: Sebastian Beyer

Die Eisvögel einfach umsiedeln aus dem Floßgraben, das wird nicht gelingen. Man kann ihm künstliche Brutröhren anbieten an anderen Fließgewässern. Aber die Eisvogel-Kartierung von Dr. Bert Meister zeigte auch 2015: In andere Reviere weicht der Eisvogel nur aus, wenn es im Vogelschutzgebiet Südlicher Auwald zu eng wird. Und der Floßgraben ist eindeutig das Lieblingsrevier des blau schillernden Vogels. Anmelden und weiterlesen.

Klimawandel tut dem Eisvogel gut

25 Bruterfolge gab es 2015 im Leipziger Auwald, aber ohne Floßgraben geht es nicht

Foto: Sebastian Beyer

Der Eisvogel ist zwar kein störrisches Tier, aber er beschäftigt die Gemüter der Leipziger nun seit vier Jahren auf ganz besondere Weise. Und das zu Recht. Denn kein anderes Lebewesen im Auwald hat so ein schillerndes Blau. Und er ist ein Signalgeber dafür, ob es dem EU-Vogelschutzgebiet Leipziger Auwald gut geht. "Dem Eisvogel jedenfalls geht es gut", sagt Dr. Bert Meister. Er ist als Ornithologischer Gutachter der Stadt Leipzig seit 2011 im Auwald unterwegs. Anmelden und weiterlesen.

Allgemeinverfügung zum Schutz des Eisvogels wird aufgehoben

Die rechtswirksame Allgemeinverfügung zum Schutz des Eisvogels (Alcedoatthis) am Floßgraben kann zum Samstag, 5. September, aufgehoben werden. Für muskelkraftbetriebene Wasserfahrzeuge aller Art wie Kajaks und Kanus war seit 1. März ein Befahren des Floßgrabens nur von 11 bis 13 Uhr, von 15 bis 18 Uhr und von 20 bis 22 Uhr zugelassen. Diese Einschränkungen im Gebiet des Floßgrabens bestehen damit nicht mehr. Grundsätzlich untersagt bleibt das Befahren mit durch Maschinen betriebenen Wasserfahrzeugen aller Art. Weiterlesen.

Leipzigs NABU schlägt Alarm

Die jungen Eisvögel am Floßgraben sind in Gefahr: Die Kontrollen der Stadt versagen

Foto: NABU Leipzig

Am 22. August tönte Leipzig Umweltbürgermeister in der LVZ: "Wir können nachweisen, dass sich die Eisvogel-Population wunderbar entwickelt.“ Eine Aussage, die nicht nur Wolfgang Stoiber, den Vorsitzenden des NuKla e.V., entsetzte. Auch beim NABU schüttelte man nur den Kopf, denn dem Nachwuchs des Eisvogels geht es gar nicht gut. Und die Durchfahrtzeiten werden auch nicht beachtet. Anmelden und weiterlesen.

Alles gut am Floßgraben?

Leipzigs Umweltbürgermeister bekommt wieder einen Offenen Brief zu Eisvogel, Bestandsschutz und Motorbooten

Ein Eisvogel verzehrt am Elstermühlgraben seine Beute Foto: Sebastian Beyer

Am 22. August versuchte die LVZ irgendwie in einem Artikel einzuordnen, was denn da am Floßgraben nun rechtens ist: Hat die Landesdirektion Recht, die die Wasserpflanzenmahd untersagt? Hat der Umweltbürgermeister recht, der bei sich keinen Fehler sieht und auch keine Störung für den Eisvogel durch die erweiterten Durchfahrtzeiten? Anmelden und weiterlesen.

Entkrautung, Eisvogel und ein Gutachten, dass Siegfried Schlegel eigentlich kennen müsste

NuKla-Vorsitzender gibt dem Bauexperten der Leipziger Linksfraktion eine gewaschene Antwort zum Floßgraben

Foto: Sebastian Beyer

Siegfried Schlegel ist in der Leipziger Linksfraktion der Sprecher für Stadtentwicklung und Bau. Der Sprecher für das Umweltpolitische ist Reiner Engelmann. Aber nicht Engelmann meldete sich am Dienstag, 18. August, mit einem geharnischten Statement zum Floßgraben zu Wort, sondern Bauspezialist Schlegel. Und tat sich damit keinen Gefallen. Anmelden und weiterlesen.

Grüne fordern Umweltbürgermeister Rosenthal zum Arbeiten auf

Leipzigs Wassertourismuskonzept ist unvollständig, veraltet und undemokratisch

Foto: Ralf Julke

In vier Kleinen Anfragen an die Sächsische Staatsregierung hat der Grünen-Landtagsabgeordnete Wolfram Günther in den vergangenen Monaten herauszubekommen versucht, was dieses Wassertouristische Nutzungskonzept (WTNK) eigentlich ist, auf das sich bei allen möglichen Planungen, Genehmigungen und Prüfmaßnahmen im Leipziger Gewässersystem bezogen wird. Vier Antworten aus dem Umweltministerium haben ihm zumindest eins bestätigt: Demokratisch ist das Papier von 2006 hinten und vorne nicht. Anmelden und weiterlesen.

Der Sächsische Kanu-Verband fordert von Politik, Behörden und Wirtschaft Wort zu halten

Foto: SKV

Seit Jahren hat der Sächsische Kanu-Verband (SKV) zur Sanierung des Wehres in Trebsen an der Mulde Stellung genommen, Pressemitteilungen und Gutachten abgegeben, um frühzeitig darauf hinzuwirken, dass eine naturnahe Nutzung für den Kanuwander- und -freizeitsport auch nach Abschluss der Baumaßnahmen möglich ist. Da das Landratsamt Leipziger Land auf den Betreiber des Wehres hinsichtlich des Baus eines Kanufischpasses, welcher die optimalste Lösung für das Passieren dieses Wehres wäre, keinen Einfluss nehmen könne, sagte es dem Sächsischen Kanu-Verband zumindest eine Beteiligung an der Planung für eine dann notwendige Umtragestelle zu. Weiterlesen.