Artikel zum Schlagwort Export

Wie Warenströme sich verändern in Zeiten protektionistischer Gespenster

Sachsen exportiert wieder mehr in die EU

Foto: Ralf Julke

Was passiert eigentlich, wenn Staaten wie die USA und Großbritannien zu nationaler Handelspolitik zurückkehren? Immerhin glaubt ja ein Donald Trump, er würde Amerika wieder stark machen, wenn er den globalen Handel erschwert und importierende Staaten gar noch mit Strafzöllen belegt. Aber da hat er dasselbe Problem wie Lenin 1917. Toller Vergleich, nicht wahr? Aber er stimmt. Anmelden und weiterlesen.

Konjunkturbefragung im IHK-Bezirk Leipzig zum Jahresbeginn

Gute Geschäftslage, steigende Binnennachfrage aber jede Menge Fragezeichen über dem Export

Foto: Ralf Julke

Vielleicht sollte man doch in allen Schulen der Welt einen ordentlichen Wirtschaftskundeunterricht einführen. Dann könnten sich vielleicht solche Schmalspurpolitiker verhindern lassen, die derzeit überall aufploppen und eine Art Wirtschaft betreiben, die nur noch als chaotisch-protektionistisch bezeichnet werden kann. Auch Leipziger Unternehmen kommen so langsam die Absatzmärkte abhanden. Auch wenn die Lage noch freundlich ist. Anmelden und weiterlesen.

Eine linke Abgeordnete hadert mit der Antwort des sächsischen Wirtschaftsministers

Russland kauft keine Pferde mehr in Sachsen, aber schicke Autos gehen immer

Foto: Ralf Julke

Es ist augenscheinlich nicht ganz leicht für die Linkspartei in Sachsen, kompetente Sprecher für Wirtschaftspolitik zu finden. Vielleicht sucht sie auch an der falschen Stelle. Am 20. September ärgerte sich die Sprecherin für Mittelstand, Handwerk und Tourismus der Linksfraktion im Landtag über eine Auskunft des Wirtschaftsministeriums, die sie einfach nicht akzeptieren konnte. Anmelden und weiterlesen.

Autoland verliert Kunden

Die Abgaskrise der Autohersteller hat 2016 die sächsischen Exporte spürbar zurückgehen lassen

Grafik: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Was jüngst erst eine Antwort von Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) auf eine Anfrage der so sehr um Russland besorgten AfD-Fraktion thematisierte, bestätigt jetzt auch eine Meldung des Statistischen Landesamtes: Russland spielt nur eine kleine Rolle beim Export, viel schlimmer haut die VW-Abgas-Affäre ins Kontor. Denn das Hauptexportgut aus Sachsen heißt: Auto. Anmelden und weiterlesen.

AfD in der Russland-Frage unbeirrbar wie ein Laternenmast

China, die USA und Großbritannien sind für den sächsischen Export viel wichtiger als Russland

Foto: Ralf Julke

Russland? Immer wieder ist das Thema. Auch in Sachsen, von links bis rechts, das halbe Parteienspektrum mutmaßt, die sächsische Wirtschaft würde besonders unter den Russland-Sanktionen leiden. Von „Milliardenverlusten für unsere heimischen Unternehmen“ schwadronierte nun Mario Beger in der x-ten Anfrage der AfD zu den Russland-Sanktionen an die sächsische Staatsregierung. Anmelden und weiterlesen.

Aktueller Konjunktur- und Strukturbericht der mitteldeutschen Wirtschaftskammern

Globale Unsicherheiten machen vor allem den Exportunternehmen der Region Halle/Leipzig Sorgen

Grafik: IHK zu Leipzig

Dass Wirtschaft nichts mit starren Ländergrenzen zu tun hat, das weiß man im Raum Halle/Leipzig nur zu genau. Alles ist hier verflochten - die Logistik der Einen hängt mit der Rohstoffproduktion der Anderen zusammen, die Vernetzung der Großstädte mit der Standortwahl wichtiger Technologieunternehmen. Deswegen veröffentlichen die mitteldeutschen Kammern auch regelmäßig gemeinsame Konjunkturberichte. Anmelden und weiterlesen.

Sind die Supermarktketten schuld, die Molkereien oder ist es die Massenproduktion?

Bauern-Protesttag am 23. März auch mit 100 Traktoren in Leipzig

Foto: Ralf Julke

Wie kommt man eigentlich aus einer Sackgasse wieder raus, in die alle Beteiligten noch immer mit voller Kraft hineinrammeln? Auch wenn am Mittwoch, 23. März, bei großen Bauernprotesten in Dresden, Bautzen, Chemnitz, Annaberg-Buchholz und Leipzig mit großer Treckerkraft vor allem gegen die zu geringen Abnahmepreise der großen Handelsriesen protestiert wurde. Anmelden und weiterlesen.

Trotz Krisen in allen Richtungen

Sächsischer Export legte 2015 auf über 38 Milliarden Euro zu

Foto: Ralf Julke

Eigentlich geht es so nicht. „Sächsischer Export weiterhin erfolgreich durch die Kfz-Branche“, meldeten Sachsens Landesstatistiker am Donnerstag, 3. März. Als stünde Sachsen wirtschaftlich nur auf einem Bein und würde im Ausland ausschließlich mit neuen Autos Geld verdienen. Aber was macht man nicht alles für Rekorde: „Mit einem Warenwert von 38,38 Milliarden Euro hat der sächsische Export im Jahr 2015 einen neuen Höchstwert erreicht.“ Anmelden und weiterlesen.

Die geduldigen Antworten der Wirtschaftsminister zu Russland-Anfragen

Rückgang der Sachsen-Exporte nach Russland hat mit dem Kurssturz des Rubel begonnen, nicht mit dem Embargo

Foto: Ralf Julke

Manche wollen es nicht akzeptieren, dass Russland wirtschaftlich im Eimer ist. Und Manche von den Manchen sitzen für die AfD im Sächsischen Landtag und nerven die Regierung mit Fragen und Forderungen, sie möge irgendetwas tun, um die Embargo-Politik gegen Russland zu beenden. Weil die sächsische Wirtschaft darunter leide. Das bleibt auch im Jahr 2016 Quatsch, auch wenn es Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) in seiner Antwort auf eine AfD-Anfrage so nicht formuliert. Anmelden und weiterlesen.

Nachfrage aus den Schwellenländern sinkt

Ostdeutsche Maschinenbauer schauen mit Skepsis auf die Auftragseingänge

Grafik: VDMA Ost

Wer die ganzen Meldungen zu Konjunktur, Geschäftslage, Investitionsklima usw., die von Kammern, Verbänden und Wirtschaftsinstituten veröffentlicht werden, liest, der wird entweder närrisch oder ihn beschleicht das schlingernde Gefühl, dass die Ersteller dieser Statistiken alle in völlig verschiedenen Welten leben. Was sie ja auch tun. Aber warum widerspricht sich das alles? Anmelden und weiterlesen.

Exportrekord hier, Leistungsrückgang dort?

Ein „Sommerloch“ beim BIP versetzt die Hallenser Wirtschaftsforscher in helle Aufregung

Grafik: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik

Wenn es um Wirtschaftsdarstellungen in Deutschland geht, dann hat man ziemlich oft das Pippi-Langstrumpf-Lied im Ohr. Dieser Tage auch wieder bei der jüngsten Meldung aus dem Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Während Sachsens Wirtschaftsminister im Landtag das Loblied auf den Export sang, gab es aus Halle verbale Krokodilstränen. Anmelden und weiterlesen.

Zu viel oder zu wenig Export?

Wenn ein Sächsischer Landtag über Wirtschaft, Außenhandelsüberschüsse und das Sorgenkind Russland diskutiert

Foto: Matthias Weidemann

Am Donnerstag, 17. Dezember, gab es mal eine Debatte im Sächsischen Landtag, in der es eigentlich mal ums Eingemachte ging: um die eigene Wirtschaft, die starke Export-Abhängigkeit, Russland und - achja - die kleinen Unternehmen im Land, die in der Regel in die Röhre gucken. In der Statistik sieht immer alles ganz schön aus. Anmelden und weiterlesen.

Europa kauft wieder Maschinen Made in Saxony

Sachsen freut sich über Zuwachs beim BIP im ersten Halbjahr 2015

Foto: Ralf Julke

Es war eigentlich schon am 9. September klar: Irgendetwas kann an den Jammertiraden zur Wirtschaftsentwicklung in Deutschland wieder mal nicht stimmen. Da meldete nämlich das sächsische Statistikamt etwas anderes: "Industrieumsatz im 1. Halbjahr 2015 gut sieben Prozent über Vorjahresniveau". Sieben Prozent? Das ist eine Marke. Dass die Gesamtwirtschaft etwas langsamer wächst, gehört freilich als Pendant dazu. Anmelden und weiterlesen.

Der Euro-Raum kauft wieder

Sachsens Wirtschaft steigert ihre Exporte im ersten Halbjahr 2015 um 15 Prozent

Foto: Ralf Julke

Das erste Halbjahr ist jetzt von den sächsischen Statistikern auch wieder ein bisschen auf das Thema Wirtschaft hin abgeklopft worden. Wer sich erinnert: Im Frühjahr herrschte Alarmstimmung in allen Instituten. Russland, Griechenland, China, Frankreich - überall Misere. Wieder mal alle Exporte bedroht. China beherrscht bis heute die Medien. Und was machen Sachsens Unternehmen? Steigern die Produktion. Anmelden und weiterlesen.

Sächsische Überproduktion wird zum Problem

Grüne fordern Lebensmittelgipfel für sächsische Bauern

Foto: Ralf Julke

In einem Brief an die Landtagsabgeordneten haben sächsische Regionalbauernverbände auf die dramatisch gesunkenen Erzeugerpreise für Milch, Schweinefleisch und Eier hingewiesen. Die Kosten der Landwirte werden im Moment lediglich zu zwei Dritteln gedeckt. Übrigens nicht erst jetzt im August. Dass Sachsens Bauern unter den drastisch gefallenen Preisen leiden, wurde schon im Juli deutlich. Anmelden und weiterlesen.

Ein LVZ-Beitrag zu Außenhandel und Steuerbefreiungen unter der Lupe

Wird die ostdeutsche Wirtschaft von Russland-Sanktionen getroffen oder doch eher vom abgestürzten Rubelkurs?

Grafik: IW Halle

Irgendwo da draußen ist Sommerloch. Zeit und Platz für wilde Interviews mit Leuten, die lange nicht zu Wort kamen. Mario Ohoven zum Beispiel, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), der in der LVZ vom Samstag, 1. August, mal wieder für Steuererleichterungen für Reiche werben durfte. Und gleichzeitig vermeldete die Zeitung: "Russland-Sanktionen treffen Ost-Wirtschaft immer härter". Anmelden und weiterlesen.