Artikel zum Schlagwort Fangewalt

Amtsgericht

Aussage gegen Aussage: Staatsanwältin glaubt Polizisten und fordert Geldstrafe

Foto: L-IZ

Eine Anhängerin des 1. FC Lok Leipzig soll Polizeibeamte nach einem Spiel beleidigt und geschlagen haben. Sie selbst und ihre Tochter behaupten das Gegenteil: Die Polizisten hätten sie beleidigt, bedroht und geschlagen. Ein „fankundiger Beamter“ der Bundespolizei spricht von „aggressiver Stimmung“ sowohl bei seinen Kollegen als auch den Lok-Fans. Am Ende beschuldigt die Verteidigung die Staatsanwaltschaft, sich schützend vor die Beamten zu stellen. Das Urteil wird am Mittwoch verkündet. Anmelden und weiterlesen.

Ermittlungen nach der Spielbegegnung BVB – RB Leipzig: Hinweisportal für Upload von Video- und Fotomaterial

Foto: L-IZ.de

Die Polizei Dortmund beschäftigt sich weiterhin intensiv mit den Ermittlungen zu den Vorfällen rund um die Bundesligabegegnung des BVB gegen RB Leipzig. Weiterhin bittet sie Zeugen, diese Ermittlungen durch Hinweise und durch Video- und Fotomaterial zu unterstützen. Weiterlesen.

BVB gegen RB Leipzig

Das finale Eigentor der Borussen: Wie wäre ein 3-Punkteverzicht?

Foto: RBL

Für alle LeserNun hat der BVB wohl ein ähnliches Problem, wie dereinst Lokomotive Leipzig. Nach den Übergriffen beim gestrigen Auswärtsspiel auf RB Leipzig-Fans müsste eigentlich eine Zäsur in Dortmund anstehen. Erst kam es bei der Anreise und während des Spiels in teils straßenschlachtartigen Angriffen auf ältere RB-Fans, Frauen und Kinder bis ins Stadion hinein. Vor dem Stadion wurde – anfangs weitgehend hilflos von der Polizei beobachtet – mit Dosen und Steinen geworfen. Auch die RB-Mannschaft soll bei der Anreise teilweise behindert worden sein, doch auch im Stadion warteten ungewöhnliche Bilder. Transparente mit klaren Gewaltaufrufen zierten die „gelbe Wand“. Weiterlesen.

Abgeordneter fordert Konsequenzen für Ereignisse rund um Bundesligaspiel

Thomas Feist (CDU): „BVB ein schlechter Gastgeber“

Foto: Laurence Chaperon

Die Angriffe auf Leipziger Spieler und Fans am Rande des Bundesligaspiels Borussia Dortmund gegen RB Leipzig verurteilt der Leipziger Bundestagsabgeordnete Thomas Feist aufs Schärfste: „Angriffe auf Spieler und Gewalt gegen Leipziger Anhänger, auch gegen Frauen und Kinder – das ist menschenverachtend, widerlich und hat mit Fairness nichts zu tun. Zunächst hoffe ich, dass alle RB-Fans gesund nach Leipzig zurückkommen.“ Weiterlesen.

Vereine und Fanprojekte stärken

Verena Meiwald (Linke): Gewalt ist kein Phänomen des Fußballs, sondern eines der Gesellschaft

Verena Meiwald, Sprecherin für Sportpolitik der Fraktion Die Linke, sagt zum Prioritätenantrag von CDU und SPD „Sicherheit im Fußball – Stärkung der sächsischen Fanprojekte“ (Drucksache 6/3474): Im Juni 2015 fand im Innenausschuss eine Anhörung zum Thema Sicherheit im Fußball statt. Deutlich wurde, dass die Arbeit mit den Fans, ob nun durch Fanprojekte oder die Fanabteilungen der Vereine, einen wesentlichen Beitrag zur Vermeidung von Gewalt leistet. Deutlich wurde aber auch, dass dieses Miteinander auch für den Umgang des Staates mit den Fans gelten muss. Weiterlesen.

Fangewalt

Fanschal geraubt: Quartett muss sich vor Amtsgericht verantworten

Foto: Alexander Böhm

Am 21. Dezember 2013 empfing RB Leipzig in der 3. Liga den Halleschen FC. Vier Hallenser Fans meinten, das Derby schon vor Anpfiff auf dem Arena-Parkplatz austragen zu müssen. Das Quartett lieferte sich mit drei RB-Anhängern eine Prügelei. Seit dem 10. August stehen die Angreifer wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht. Anmelden und weiterlesen.

Justiz

Nach Rangelei in Regionalbahn: Chemie-Fan wegen Körperverletzung vor Gericht

Foto: L-IZ

Knapp eineinhalb Jahre nach den Ausschreitungen am Bahnhof Markkleeberg-Mitte muss sich ein Chemie-Fan vor dem Amtsgericht verantworten. Marco H. (26) soll bei den Auseinandersetzungen am 23. März 2013 einen Polizisten geschlagen und einen weiteren Beamten getreten haben. Anmelden und weiterlesen.

Debatte und Prävention statt Hysterie und Repression

Verena Meiwald (Linke): Fanprojekte stärken und Jahresbericht Fußball einführen

Anlässlich der heutigen Anhörung im Innenausschuss zum Thema "Sicherheit im Fußball - Fans schützen, Gewalttäter konsequent verfolgen" erklärt Verena Meiwald, sportpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke: Der öffentlichen Debatte zum Thema Gewalt im Fußball fehlt oft eine geeignete Datengrundlage. Auch der überregionale Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sport (ZIS) liefert sie nicht. Ein eigener Jahresbericht Fußball in Sachsen könnte dieses Problem beheben und böte die Chance, Maßnahmen vorfallsunabhängig zu diskutieren. Weiterlesen.

Grüne: Innenminister steht hinsichtlich einer wirksamen Strategie gegen Gewalt im Fußball noch ganz am Anfang

"Die Abgeordneten von CDU und SPD konnten in der heutigen Sachverständigenanhörung zu ihrem Antrag 'Sicherheit im Fußball - Fans schützen, Gewalttäter konsequent verfolgen' wesentlich mehr über Gewaltprävention erfahren, als Innenminister Markus Ulbig (CDU) in der Stellungnahme zum Antrag mitgeteilt hat", resümiert Valentin Lippmann, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag im Ergebnis der Anhörung. Weiterlesen.

CDU-Innenexperte: "Wir lehnen Verlagerung der Kosten auf Vereine und Reduzierung der Polizeikräfte ab"

Koalition will mehr Sicherheit in Sachsens Fußballstadien

Morgen findet im Sächsischen Landtag eine öffentliche Anhörung zum Antrag der Koalitionsfraktionen von CDU und SPD "Sicherheit im Fußball - Fans schützen, Gewalttäter konsequent verfolgen" (6/1210) statt. Dazu haben die Landtagsfraktionen insgesamt 13 Vertreter von Polizei, Fanprojekten und Sicherheitsbehörden eingeladen. Weiterlesen.

Mehr Dialog, weniger Konfrontation

Jörg Vieweg (SPD): Sicherheit in den Fußballstadien

"Polizeieinsätze in und um Fußballstadien stellen unsere Polizei vor große personelle und logistische Herausforderungen. Neben der Gefährdung für die friedlichen Fußballfans sowie die Beamtinnen und Beamten selbst sind die mit den Einsätzen verbundenen Kosten immens", erklärt Jörg Vieweg, Sprecher für Sportpolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, im Vorfeld einer öffentlichen Anhörung im Landtag an diesem Donnerstag. "Wir brauchen mehr Dialog und weniger Konfrontation im Stadion. Schließlich sollen alle Freude an der ‚schönsten Nebensache der Welt' haben." Weiterlesen.

Platzsturm in Erfurt

Nach Fankrawallen zum Saisonende: 1. FC Lokomotive möchte Tätern lebenslange Stadionverbote erteilen

Foto: Bernd Scharfe

Der 1. FC Lokomotive greift nach den schweren Ausschreitungen während des Oberliga-Spiels gegen RW Erfurt II zu drakonischen Maßnahmen. Am heutigen Nachmittag möchte der Verein Fotos der Täter auf seiner Homepage veröffentlichen. "Wir setzen alles daran, die Randalierer zu ermitteln", sagte Präsidiumssprecher René Gruschka dem MDR. Die Gewalttäter sollen mit lebenslangen Stadionverboten bestraft werden. Anmelden und weiterlesen.

"Chaoten haben im Sport nichts zu suchen. Neue Wege bei der Sicherheit im Fußball notwendig"

Sportpolitiker Wolf-Dietrich Rost verurteilt Gewalt beim Fußballspiel Erfurt- Leipzig aufs Schärfste

Der sächsische Sportpolitiker Wolf-Dietrich Rost verurteilt die Ausschreitung von einigen LOK-Anhängern im Erfurter Steigerwald-Stadion auf Schärfste: "Das sind weder Fans, noch Menschen, denen der Fußball oder Sport wirklich am Herzen liegt, sondern dumpfe Gewalt." Weiterlesen.

Platzsturm in Erfurt

Die Krawallos sind zurück bei Lok

LOK Chaoten stürmten den Platz und gingen auf die Spieler los - hier mit Markus Krug und Sebastian Draeger(re). Foto: Bernd Scharfe

Das war es dann wohl. Kommt es noch ärger, dann gilt das auch für die nähere Zukunft des 1. FC Lokomotive. Die Medien sind voll drauf auf dem Thema, die ersten Bilder der mitgereisten Gewalttäter machen die Runde, die ersten in der Vereinsführung zweifeln öffentlich an der Arbeit der letzten zwei Jahre. Denn am Rande des Platzsturmes von Erfurt kam es zu etwas, was ein normaler Lokfan bislang für unmöglich gehalten haben muss. Laut MDR.de wurde „Sportchef Mario Basler nach eigenen Angaben geschlagen und denkt nun über einen Rücktritt nach.“ Anmelden und weiterlesen.

Oberliga

Schwarze Stunde für Lok Leipzig: Platzsturm erzwingt Spielabbruch bei RW Erfurt II + Bilder von vor Ort

Foto: Bernd Scharfe

Lok Leipzig bleibt ein weiteres Jahr fünftklassig. Weil Gewalttäter in der 74. Minute das Spielfeld stürmten, brach Schiri Rasmus Jessen das Auswärtsspiel des 1. FC Lokomotive bei RW Erfurt II in der 78. Minute ab. Die Thüringer führten zu diesem Zeitpunkt durch Tore von Manh van Pham (41.) und Dustin Messing (54.) mit 2:0. Die Probstheidaer hätten das letzte Punktspiel der Saison gewinnen müssen, um mit Erreichen des dritten Platzes die Aufstiegsrelegation zu schaffen. Der Traum vom Aufstieg ist damit geplatzt, überdies drohen Konsequenzen für den Verein. Anmelden und weiterlesen.

Sammelwütige Beamte: Dresdner Polizei speicherte ab 2005 Daten von 769 Dynamo-Fans

Dynamo-Fans in Leipzig. Diesmal findet das Spiel in Dresden statt. Foto: Martin Schöler

Die Dresdner Polizei hat seit 2005 eine umfangreiche Datensammlung über die Fanszene von Drittligist Dynamo Dresden angelegt. In dem Verfahren „Gewalttätigkeiten, sonstige Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen und Großveranstaltungen“ sammelten die Gesetzeshüter Informationen zu 769 Personen. Anmelden und weiterlesen.

Landgericht

Geraubte Fanutensilien bringen Lok-Fan über drei Jahre hinter Gitter

Landgericht. Foto: Alexander Böhm

Das "Abziehen" von Schals und anderen Fanutensilien ist unter Ultras so etwas wie ein Volkssport. Die Betroffenen erstatten nach derlei Szene-Delikten in der Regel keine Anzeigen. Ermitteln die Behörden doch einmal einen Täter, blühen dem "Fan" saftige Strafen. Ein Wiederholungstäter aus der Lok-Fanszene ist am Donnerstag vom Landgericht zu über drei Jahren Haft verurteilt worden. Der 23-Jährige hatte es auf Bekleidungsstücke in den Farben verschiedener Clubs abgesehen. Dessen Besitzern sprach er das Recht ab, diese in Leipzig zu tragen. Anmelden und weiterlesen.

Randale im Hauptbahnhof

Polizei wirft Nürnberger Fans Landfriedensbruch und Körperverletzung vor

Foto: L-IZ.de

Das Verhalten der Fans des 1. FC Nürnberg im Leipziger Hauptbahnhof hat ein juristisches Nachspiel. Bei ihrer Ankunft zündeten einzelne Anhänger am Sonntag gegen 11:15 Uhr auf Bahnsteig 14 Pyrotechnik. Auf dem Weg zum Ausgang Westseite lieferten sich junge Männer Rangeleien mit der Polizei. Die Fußballfans waren mit einem Sonderzug angereist, um das Auswärtsspiel ihres Clubs gegen RB Leipzig zu besuchen. Jetzt ermittelt die Bundespolizei. Anmelden und weiterlesen.