Artikel zum Schlagwort Forschung

Podiumsdiskussion

Donnerstagsdiskurs der Uni Leipzig widmet sich Wissenschaftsfreiheit und Zivilklausel

Foto: Lucas Böhme

Im Rahmen des unregelmäßig stattfindenden „Donnerstagsdiskurses“ an der Universität Leipzig haben vier Wissenschaftler über die Freiheit der Forschung in Deutschland diskutiert. Ein Schwerpunkt war dabei unter anderem die sogenannte Zivilklausel, die Forschung zu militärischen Zwecken verbieten soll. Die aktuellen Gefahren für Forschung und Wissenschaftler in anderen Ländern spielten entgegen der Ankündigung keine nennenswerte Rolle. Anmelden und weiterlesen.

Schnelle Abkürzung entdeckt

Der Moment unserer Kindheit, in dem wir lernen, Andere zu verstehen

Foto: MPI CBS

Unser Gehirn ist ein faszinierendes Ding. Wenn es funktioniert. Und wenn wir es nicht behandeln wie uns selbst: auf Fastfood gesetzt, mit Unterhaltungsmüll anfüttern. Das Ding will gebraucht werden. Denn es ist zu Erstaunlichem fähig. Zum Beispiel zum Um-die-Ecke-Denken. Das können nämlich sogar schon Kinder. Auch wenn die entscheidende Abkürzung erst im vierten Lebensjahr entsteht. Das konnten jetzt Forscher aus dem Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften vermelden. Anmelden und weiterlesen.

Krebs: Störung der Genregulation aktiviert Zellentwicklungsgene

Ein Konsortium unter Federführung der Universität Leipzig hat in umfangreichen Analysen tausender Tumore herausgefunden, dass unterschiedliche Krebsarten eine gemeinsame fehlerhafte Regulation bestimmter Gene aufweisen. Diese Gruppe von Genen steuert sonst den Prozess, durch den die vielen verschiedenen Zelltypen eines Menschen entstehen. Ihre Erkenntnisse veröffentlichten sie jetzt im renommierten Fachjournal „Scientific Reports“. Sie ermöglichen tiefere Einblicke in die Tumor-Entwicklung. Weiterlesen.

Koalition stockt Etat für Wissenschaft und Forschung um 24,5 Mio. Euro auf

Der Wissenschaftsausschuss des Landtages hat in seiner heutigen Sitzung die Änderungsanträge der Koalitionsfraktionen zum Haushaltsentwurf der Staatsregierung beschlossen. Dazu erklären die wissenschaftspolitischen Sprecher der Koalitionsfraktionen, Aline Fiedler (CDU) und Holger Mann (SPD): Insgesamt stocken die Koalitionsfraktionen den Wissenschaftsetat um rund 24,5 Millionen Euro für die kommenden beiden Jahre auf. Anmelden und weiterlesen.

Forschung zu Globalisierung: Mitteldeutsche Universitäten rufen gemeinsames Forum ins Leben

Die Universitäten Leipzig, Halle-Wittenberg, Jena und Erfurt gründen zum 1. Dezember 2016 ein gemeinsames Forschungsforum in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Das „Forum for the Study of the Global Condition“ führt Wissenschaftler zahlreicher Fächer zusammen, die globale Verflechtungen von gegenwärtigen Gesellschaften und deren historische Wurzeln untersuchen. Neben den vier Universitäten beteiligen sich daran das Leibniz-Institut für Länderkunde Leipzig, das Max-Planck-Institut für Ethnologie Halle, das Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur Leipzig und das Geisteswissenschaftliche Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig, das zum 1. Januar 2017 in die Leibniz-Gemeinschaft überführt wird. Anmelden und weiterlesen.

Neubau eines Applikationszentrum am IOM eingeweiht

Wissenschaftsministerin Stange lobt Transferleistungen des Leibniz-Instituts für Oberflächenmodifizierung Leipzig

„Der Transfer von Forschungsleistungen und von Wissen in die Wirtschaft, insbesondere in die regionale Wirtschaft wird zu einer immer wichtigeren Aufgabe der Forschungseinrichtungen und Hochschulen. Deshalb ist es nicht hoch genug zu würdigen, dass das IOM mit seinem neuen Applikationszentrums dafür sogar die räumlichen Voraussetzungen schafft“, erklärt Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange zur heutigen Eröffnung des Neubaus am Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung in Leipzig. Nach einjähriger Bauzeit wurde das neue Zentrum heute auf dem Gelände des Wissenschaftsparks Permoserstraße eingeweiht. Anmelden und weiterlesen.

Am 2. November: Sachsentag der Angewandten Informatik 2016

Eine Retrospektive der besten praxisnahen Forschungsergebnisse aus 10 Jahren Angewandter Informatik sowie Einblicke in aktuelle Projekte präsentieren das Institut für Informatik, die Wirtschaftsinformatik, das Universitätsrechenzentrum und kooperierende Unternehmen. Der Sachsentag der Angewandten Informatik findet am 2. November im Augusteum und Paulinum am Campus Augustusplatz der Universität Leipzig statt. Der Eintritt ist frei. Anmelden und weiterlesen.

Verbundprojekt SONO-RAY in Leipzig und Dresden erforscht innovative Krebstherapie

Erwärmen und bestrahlen: Neues Verfahren soll Tumore gezielter bekämpfen

Foto: Fraunhofer MEVIS

Durch die Kombination von Strahlentherapie und fokussiertem Ultraschall wollen Forscher Tumorerkrankungen in Zukunft effektiver behandeln. Am 1. Oktober 2016 startete dazu das Kooperationsprojekt SONO-RAY des Innovationszentrums für computerassistierte Chirurgie (ICCAS) der Universität Leipzig und des OncoRay - Nationales Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie in Dresden. Das Projekt wird rund 6 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Anmelden und weiterlesen.

„Physics of Cancer“ – Forscher diskutieren über biomechanische Eigenschaften von Krebszellen

„Physics of Cancer“, die Weltkonferenz zur Physik von Krebszellen, findet in diesem Jahr vom 4. bis 6. Oktober wieder in Leipzig statt. Die Fachtagung wird bereits zum 7. Mal von Prof. Dr. Josef Alfons Käs, Biophysiker der Universität Leipzig, organisiert. Etwa 180 renommierte Krebsbiologen, Physiker und Mediziner aus aller Welt werden dazu erwartet. Die Experten befassen sich diesmal unter anderem mit dem Schwerpunkt DNA-Nanotechnologie. Experte auf diesem Gebiet ist Dr. David M. Smith vom Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI in Leipzig, der dazu referieren wird. Anmelden und weiterlesen.

Sauberes Wasser – Eine kostbare Ressource

Our Common Future – Schüler, Lehrer, Wissenschaftler forschen für die Welt von morgen

Oberflächenmodifizierung (IOM) koordinierte Schülerprojekt „Sauberes Wasser – Eine kostbare Ressource“, welches von der Robert-Bosch-Stiftung im Rahmen des Programms „Our Common Future – Schüler, Lehrer, Wissenschaftler forschen für die Welt von morgen“ gefördert wird und Projektideen zum Thema Nachhaltigkeit unterstützt. Anmelden und weiterlesen.

Sachsen als innovativen Forschungs- und Industriestandort in Europa stärken

Wirtschaftsminister Martin Dulig zur heutigen Debatte zum Antrag der CDU-Fraktion und der SPD-Fraktion „Europa als innovativer Forschungs- und Industriestandort“ im Sächsischen Landtag: „Aus seiner Zugehörigkeit zur Europäischen Union hat Sachsen in den vergangenen 25 Jahren in finanzieller, kultureller und sozialer Hinsicht erheblich profitiert. Kooperation und Innovation haben sächsischen Unternehmen europa- und weltweit Türen geöffnet. Jetzt kann Sachsen mit seiner Wirtschafts- und Innovationsleistung immer stärker auch umgekehrt zur Entwicklung Europas beitragen. Damit ist der Freistaat eines der europäischer Erfolgsmodelle für eine zukunftsorientierte und effiziente Verwendung von Strukturfondsmitteln.“ Anmelden und weiterlesen.

Wissenschaftsministerin startet ZEUSS – Zentrale EU-Serviceeinrichtung Sachsen

Im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gibt es eine neue Beratungsstelle für Forscherinnen und Forscher, die europäische Forschungsprojekte beantragen wollen. Über den Start der „Zentralen EU-Serviceeinrichtung Sachsen“ (ZEUSS) mit vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern informierte heute die sächsische Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange. Anmelden und weiterlesen.

Frühe Kindheit verstehen – Leipziger Forschungszentrum wird feierlich eröffnet

Verstehen, was Kinder bewegt: Die Wissenschaftler des Leipziger Forschungszentrums für frühkindliche Entwicklung (LFE) der Universität Leipzig wollen die wichtige Phase von der Geburt bis zur Einschulung aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven betrachten. Diese interdisziplinäre Ausrichtung unterscheidet es von allen anderen Zentren dieser Art in Deutschland. Am Donnerstag, 22. September 2016, wird das LFE nach knapp 18-monatiger Vorbereitung feierlich eröffnet. Anmelden und weiterlesen.

Sächsische Forschungsförderung

Fördergelder für Forschung sind in Sachsen viel zu knapp bemessen

Foto: Ralf Julke

Fast könnte man das Gefühl bekommen, die aktuelle CDU/SPD-Regierung in Sachsen habe einen völlig maroden Etat übernommen und kratze nun die letzten Mäuse zusammen. Das trifft augenscheinlich auch das viel gepriesene Steckenpferd Forschungsförderung. Der Freistaat knausert lieber, als Forschung wirklich zu befeuern. Das kritisiert die Hochschulsprecherin der Grünen, Dr. Claudia Maicher. Anmelden und weiterlesen.

Erfolg für Leipziger Mediziner: EU fördert klinische Studie in Millionenhöhe

Foto: privat

Für eine große klinische Studie im Bereich der Operation von erkrankten Hauptschlagadern erhält ein internationales Konsortium unter Führung der Universität Leipzig fast 6,3 Millionen Euro von der Europäischen Kommission. Das auf fünf Jahre angelegte Projekt könnte dazu führen, die Gefahr von Querschnittslähmungen bei entsprechenden Operationen beträchtlich zu reduzieren. „Die Förderung ist eine sehr gute Nachricht für betroffene Patienten, und sie bringt auch dem an der Universität Leipzig zu Jahresbeginn etablierten Sächsischen Inkubator für klinische Translation einen großen Schub“, sagt Prof. Dr. Christian Etz, Hauptinitiator des Projekts und Sprecher des Inkubator-Direktoriums. Anmelden und weiterlesen.

Degenerierende Nervenzellen auf Biochips

Neuentwickeltes System mit 384 Mikroelektroden ermöglicht Wirkstofftests in bisher ungekanntem Ausmaß

Foto: Swen Reichhold/Universität Leipzig

Wie reagieren lebende, genetisch veränderte Nervenzellen mit einer krankhaften Degeneration auf Wirkstoffe, die für Medikamente gegen die Alzheimer-Krankheit getestet werden? Wie viel von diesem Therapeutikum ist nötig, um das Absterben der Nervenzelle hinauszuzögern? - Mit diesen Fragen haben sich Biochemiker unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Robitzki, Direktorin des Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrums (BBZ) der Universität Leipzig, intensiv beschäftigt. Anmelden und weiterlesen.

Sachsens Hochschulen im Jahr 2015

Weniger Drittmittel, weniger Forschung, weniger Stellen für Wissenschaftler

Foto: Ralf Julke

Das Jahr 2015 hat so richtig eingeschlagen beim Personal an Sachsens Hochschulen. Zum ersten Mal wurden die Folgen der Personalkürzungen sichtbar, die die seinerzeitige CDU/FDP-Regierung beschlossen hatte. Aber es war auch das Jahr, in dem sächsische Hochschulen gleich mehrere drittfinanzierte Projekte verloren. Auch damit gehen hunderte wissenschaftliche Arbeitsplätze verloren. Anmelden und weiterlesen.

Staatssekretär Wolff: „Nachhaltige Innovationen machen Sachsen zukunftsfähig“

Innovativer Carbonbeton aus Dresden erhält Anerkennung vom Bundespräsidenten

Umweltstaatssekretär Herbert Wolff hat heute (26. Juli 2016) dem Innovationsnetzwerk C3 – Carbon Concrete Composite e. V. aus Dresden zum erfolgreichen Abschneiden im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ gratuliert. Für ihre zukunftsweisenden Ideen im Bereich des Bauwesens und für die gemeinschaftliche Vernetzung erhält das Projekt heute die von Bundespräsident Joachim Gauck unterzeichnete Urkunde. Weiterlesen.

64 Prozent der Kitas und jeder zweite Hort sind kleine Forscherhäuser

Sachsen spitze bei „Haus der kleinen Forscher“

In Sachsen beteiligen sich 64 Prozent der 2.237 Kitas und 54 Prozent der 621 Horte am Projekt „Haus der kleinen Forscher“. Im bundesweiten Vergleich nimmt der Freistaat damit einen Spitzenplatz ein. „In diesen Einrichtungen ist die frühkindliche Bildung im Bereich Naturwissenschaften, Mathematik und Technik fest verankert“, betonte Kultusministerin Brunhild Kurth, die sich über so viel Forschergeist freute. 2015 wurden auch die ersten zwei Grundschulen zertifiziert. Mittlerweile beteiligen sich 15 Prozent der 825 Grundschulen an dem Projekt. „Ich möchte den Erziehern und Lehrern für ihre Arbeit danken. Sie verzaubern die Kinder mit spannenden Entdeckungsreisen durch den Alltag und wecken so Weiterlesen.

Millionenstarke Forschungskooperationen

HTWK Leipzig wirbt 1,8 Millionen Euro an Bundesmitteln für Forschung mit Unternehmen ein

Foto: Johannes Ernst/HTWK Leipzig

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) erhält vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) rund 1,8 Millionen Euro für drei Forschungsvorhaben in Kooperation mit mittelständischen Unternehmen der Region. Damit war die Leipziger Hochschule im BMBF-Programm „Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen“ (FHProfUnt) in der Förderrunde 2015 ausgesprochen erfolgreich. Deutschlandweit eingereicht wurden 173 Anträge – davon bewilligt wurde nur rund ein Drittel. Weiterlesen.