Artikel zum Schlagwort Genderpolitik

Leipzig auf einem mittleren Platz und die berechtigte Frage nach einer modernen Politik ohne Machos

Neues Genderranking der Heinrich-Böll-Stiftung

Foto: Ralf Julke

Frauen gibt’s im Leipziger Rathaus jede Menge. Und allerlei schöne Bekundungen zur „Charta für Gleichstellung“. Aber wenn dann die Heinrich-Böll-Stuiftung mal wieder untersuchen lässt, wie es wirklich mit Frauen in den politischen Führungspositionen der deutschen Großstädte aussieht, landet Leipzig diesmal auf einem mittelmäßigen Rang 36 von 73 untersuchten Städten. Punktgleich mit Dresden. Anmelden und weiterlesen.

„Wer ist dieser Herr Gender“

Vorlesungsreihe Gender – oder warum Religion die Welt nicht in rosa und blau einteilt

Foto: Alexander Böhm

In Rahmen der interdisziplinären Veranstaltungsreihe „Wer ist dieser Herr Gender“ findet am 17.01.2017, 17 Uhr, der nächste Vortrag statt. Prof. Dr. Klaus Fitschen hat seinem Vortrag den Titel „Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde und schuf ihn männlich und weiblich – oder warum Religion nicht dazu da ist, die Welt in blau und Rosa einzuteilen“ gegeben. Weiterlesen.

Am 9. Dezember: Podiumsdiskussion zu Geflüchteten und Geschlechterverhältnissen

Im Zuge der Jubiläumsveranstaltungen zum 15-jährigen Bestehen des Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Leipzig wurde eine Vortragsreihe an der Alma Mater Lipsiensis durchgeführt, die die aktuellen gesellschaftlichen Diskurse um Flucht, Migration und Asyl im Zusammenhang mit den Kategorien Geschlecht, Identität und Sexualität beleuchtet, hinterfragt und diskutiert. Anmelden und weiterlesen.

Gleichstellungsministerin Köpping spricht zu Genderperspektiven in der Medizin

Am 15. und 16. September findet das Sommermeeting der Leipziger Universitätsmedizin zu „Genderperspektiven in der Medizin“ (GPmed) statt. Die Teilnehmer kommen aus den Bereichen der Forschung und Lehre, Kliniken, Krankenkassen und der Politik, um für verschiedene Genderperspektiven zu sensibilisieren und aufzuklären. Das Projekt der Universität Leipzig wird mit mehr als 200.000 Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Anmelden und weiterlesen.

Weil Gendern so schön ist

Jetzt gibt’s die Internet Zeitung mal für alle Leipziger*innen

Foto: Ralf Julke

Wahrscheinlich weiß auch FDP-Stadtrat René Hobusch nicht, wie viel Sarkasmus und Satire einerseits und wie viel Ernst und Ratlosigkeit andererseits in seiner Anfrage in der Ratsversammlung steckt, in der er fragt: „Hält der Oberbürgermeister eine Änderung der genannten Firmenbezeichnungen in ‚Leipziger*innen Gruppe‘, ‚Leipziger*innen Stadtwerke‘, ‚Leipziger*innen Wasserwerke‘, ‚Leipziger*innen Sportbäder‘ etc. für sinnvoll?“ Anmelden und weiterlesen.

Spaß beiseite oder nun erst recht?

Leipziger, Leipziger*innen oder sind alle Leipziger auch „Leipziger“?

Foto: Ralf Julke

Im Januar hat die LVV ihre neue Marke „Leipziger“ vorgestellt, mit der künftig alle Kommunalunternehmen gebündelt werden und so eine Art Identifikation als „Leipziger“ finden sollen. Doch im Gleichstellungsbeirat des Stadtrates gab es dazu heftige Kontroversen. Als gar das erste Heft „Leipziger Leben“ herauskam, fragten auch die Grünen: Und wo bleiben die Leipzigerinnen? - Nun dreht die FDP das Thema noch ein Stück weiter. Anmelden und weiterlesen.

Protest nötig!

Sarah Buddeberg (Linke): CDU-Abgeordnete diffamieren Nicht-Heterosexuelle und Menschen islamischen Glaubens

Zur morgigen CDU-Veranstaltung „MAL ERNSTHAFT – Mit Gendergaga gegen das arabische Frauenbild? Wie Ideologien unsere Freiheit bedrohen“ in Dresden erklärt Sarah Buddeberg, Sprecherin für Gleichstellungs- und Queerpolitik: Die CDU-Abgeordneten Andreas Lämmel und Arnold Vaatz stehen mit ihrer unsäglichen Veranstaltung zu Recht in der Kritik. Nicht nur heizen sie mit ihren Pauschalisierungen zu „arabischen Männern“ den Fremdenhass in Sachsen weiter an. Sie diffamieren mit dem Begriff „Gendergaga“ gleichzeitig auch wiederholt Menschen, die nicht heterosexuell leben. Weiterlesen.

Sarah Buddeberg zum Antrags-Rückzieher der AfD

Antrag zu Schutzeinrichtungen einfach bei den Linken kopiert und dann doch nicht ernst gemeint?

Foto: DiG/trialon

Natürlich kann man als Fraktion, die schon etwas länger im Sächsischen Landtag sitzt, manchmal auch ein bisschen schadenfroh sein, wenn jüngere Fraktionen Fehler machen. Aber dass die Linksfraktion jetzt einmal wieder über die AfD-Fraktion spottet, hat einen ernsten Grund: Die AfD scheint vor allem mit dem Kopieren fremder Vorlagen ihre Freude zu haben - am liebsten sogar bei der Linkspartei. Auch wenn es diesmal die von Mecklenburg-Vorpommern war. Anmelden und weiterlesen.