Artikel zum Schlagwort Integration

Am 8. Februar: Forum „Offenes Land – offene Fragen“

Foto: René Loch

Kaum andere Themen hielten Politik, Öffentlichkeit und Medien in den vergangenen Jahren so sehr in Atem wie „Asyl“ „Flucht“ und „Migration“. In der Tat hat der schnelle, vor allem aber unerwartete Zustrom einer großen Zahl von Flüchtlingen 2014/15 manche/n Politiker/in und viele Verwaltungen, nicht zuletzt aber zahlreiche Bürger*innen, oftmals überfordert. Doch neben der Hilflosigkeit des politischen und des Verwaltungssystems sowie großer Teile der Gesellschaft stand das tausendfache Engagement vieler Menschen, die im „Flüchtlingschaos“ weiterhin die Individuen wahrnehmen konnten, zu spontaner Hilfe bereit waren und nicht jede/n „Fremde/n“ als potentielle/n Feind/in wahrnahmen. Weiterlesen.

„Willkommens-Stadtplan“ interaktiv

Seit heute, 19. Dezember bietet die Stadtverwaltung Neu-Leipzigern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, ihren „Willkommens-Stadtplan“ auch interaktiv. Unter dem Link http://www.leipzig.de/migranten ist der Stadtplan im Internet erreichbar. Gegliedert sind sie in sechs thematische Blöcke. Bei den Erläuterungen kann man zwischen Deutsch, Russisch, Englisch und Arabisch wählen. Weiterlesen.

Programm „Arbeitsmarktmentoren für Geflüchtete“ geht in die Umsetzungsphase

Foto: Götz Schleser

Das Modellprogramm „Arbeitsmarktmentoren für Geflüchtete“ ist in Chemnitz, Dresden und Leipzig sowie in sieben Landkreisen gestartet. Mit dem Programm sollen Geflüchtete möglichst rasch und nachhaltig in Ausbildung oder Beschäftigung gebracht werden. Die sogenannten Arbeitsmarktmentoren stehen dabei Geflüchteten auf dem gesamten Weg der Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarktintegration beratend und begleitend zur Seite und helfen bei der Inanspruchnahme von Regelinstrumenten, wie zum Beispiel Sprachkursen. Weiterlesen.

Flüchtlingsambulanz schließt planmäßig

Foto: Ralf Julke

Der Vertrag über die Einrichtung und den Betrieb einer Praxis für die ambulante Versorgung von Asylbewerbern zwischen dem Freistaat Sachsen, der Stadt Leipzig und der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen in Leipzig wird über den vereinbarten Zeitraum hinaus nicht verlängert. Die Flüchtlingsambulanz schließt wie vorgesehen zum 31. Dezember 2016. Weiterlesen.

Engagement der IHK zu Leipzig ergänzt Arbeit der IHK-Willkommenslotsin

Leipziger Wirtschaft engagiert sich im Verein weltoffenes Sachsen

Foto: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig hat in ihrer gestrigen Sitzung beschlossen, dem Verein „Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen e. V.“ beizutreten. Als Wirtschaftsnetzwerk mit klarem Bekenntnis für ein weltoffenes und internationales Sachsen hat der Verein sich zum Ziel gesetzt, die Reputation Sachsens Wirtschaft zu verbessern, die Integration von Zuwandern in die Wirtschaft konkret zu fördern und Vorbehalte abzubauen. Weiterlesen.

Internationale Wochen gegen Rassismus 2017: Anmeldung von Veranstaltungen bis 13. Januar möglich

Foto: Stadt Leipzig

Das städtische Referat für Migration und Integration lädt Vereine, Kultur- und Jugendeinrichtungen, Kirchgemeinden und Religionsgemeinschaften sowie andere Organisationen ein, sich an den nunmehr zum 14. Mal in Leipzig stattfindenden Internationalen Wochen gegen Rassismus zu beteiligen. Sie finden vom 13. bis 26. März 2017 statt. Redaktionsschluss für das Programmheft ist der 13. Januar 2017. Weiterlesen.

Aktuelles Verzeichnis Leipziger Ärzte, Hebammen, Logopäden mit Fremdsprachenkenntnissen und weitere Beratungsangebote

© pixabay.com

Das Leipziger Gesundheitsamt und das Referat für Migration und Integration haben das „Verzeichnis Leipziger Ärzte, Hebammen, Logopäden mit Fremdsprachenkenntnissen und weitere Beratungsangebote“ vollständig überarbeitet und neu herausgegeben. In der neuen Auflage sind die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten nicht mehr einzeln aufgeführt. Ein Verweis führt auf die Homepage der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen, auf deren Seite eine direkte und detaillierte Suche möglich ist. Weiterlesen.

In der Reihe „Eine neue Heimat“: Integration auf sächsisch – Wie kann Integration in Ostdeutschland gelingen?

Eva Brackelmann. Foto: SPD Sachsen

Am Dienstag, 29. November 2016, um 19:00 Uhr laden Protegat, gemeinnützige UG und die Projektgruppe Neue Nachbarschaft zu einem Gesprächsabend ins Inklusive Nachbarschafts-Zentrum, Lindenauer Markt 13, Odermann-Passage, 04177 Leipzig, ein. Das Thema: „Integration auf sächsisch – Wie kann Integration in Ostdeutschland gelingen?“. Weiterlesen.

SPD stärkt Beratung und Betreuung von Geflüchteten

Im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die SPD durchgesetzt, dass die Mittel für die Beratung und Betreuung von Geflüchteten um 36 Millionen Euro gegenüber dem Regierungsentwurf steigen. Dazu erklärt die Leipziger SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe: „Es freut mich sehr, dass die SPD im Haushaltsausschuss eine weitere Stärkung der Migrationsberatungsstellen und Jugendmigrationsdienste sowie der Wohlfahrtsverbände durchsetzen konnte. Von dem Geld könnten in Leipzig beispielsweise die Jugendmigrationsdienste des Naomi e.V. und des Internationalen Bundes Leipzig oder die Beratungsstelle Mosaik Leipzig - Kompetenzzentrum für transkulturelle Dialoge e. V. profitieren. Anmelden und weiterlesen.

Am 7. November in der Rathausgalerie Grimma

Ankunft in Deutschland – Gesprächskreis mit Geflüchteten über die Schwierigkeiten der Integration

Spätestens seit Sommer 2015 beschäftigt die Migrationsbewegung Politik und Gesellschaft wie kein anderes Thema. Dabei hat sich die Integration der Geflüchteten zu einem Querschnittsthema entwickelt, das unterschiedlichste gesellschaftliche Bereiche betrifft. Die Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt in der SPD Sachsen will bei einem Gesprächskreis mit Ehrenamtlichen, Politikerinnen und Politikern sowie Geflüchteten über die Zeit nach der Ankunft in Deutschland sprechen. Anmelden und weiterlesen.

Gemeinsames Engagement von Wissenschaftsministerium, Fraunhofer-Gesellschaft und Leibniz-Gemeinschaft

Zwei Millionen Euro für Praktika und Ausbildung von Geflüchteten an sächsischen Forschungsinstituten

Sachsens Wissenschaftsministerium, die Fraunhofer-Gesellschaft und Leibniz- Gemeinschaft engagieren sich gemeinsam für die Aufnahme von Geflüchteten als Praktikanten, Auszubildende bzw. Beschäftigte an sächsischen Forschungsinstituten. Im Zuge der großen Flüchtlingszuwanderung im Jahr 2015 hatten sich die beiden großen außer-universitären Forschungsorganisationen und die Max-Planck-Gesellschaft zu einer Wissenschaftsinitiative Integration verabredet, der sich wenig später auch die Helmholtz-Gemeinschaft angeschlossen hat. Anmelden und weiterlesen.

Interkulturelles Fest „Einheit in Vielfalt“ am 3. Oktober auf dem Markt

Im Rahmen der Interkulturellen Wochen lädt das Referat für Migration und Integration am kommenden Montag, dem Tag der deutschen Einheit, wieder auf den Marktplatz ein. Unter dem Motto „Einheit in Vielfalt“ sind dort von 11 bis 18 Uhr Musik und Tanz mit internationalem Flair zu erleben. Moderiert wird das Fest vom MDR-Journalisten Duy Tran. Anmelden und weiterlesen.

Dr. Eva-Maria Stange: „Sprache, Kultur und soziale Praxis sind die entscheidenden Kriterien für den Erfolg von Integration“

Wissenschaftsministerin eröffnet Zentrum für Integrationsstudien der TU Dresden

„Wie kann Integration gelingen? Welche Ansprüche stellt dies an unsere Gesellschaft? Was macht es mit den Geflüchteten und mit jedem einzelnen von uns? Die Ereignisse des letzten Jahres haben viele Fragen aufgeworfen. Wir benötigen dringend wissenschaftliche Erkenntnisse darüber, welche Möglichkeiten und Bedingungen für eine erfolgreiche Integration von Menschen, die aus fast der ganzen Welt zu uns kommen, nötig sind. Deshalb bin ich froh, dass das Zentrum für Integrationsstudien an der TU Dresden heute offiziell seine Arbeit aufnimmt“, erklärte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute bei der Gründung des Zentrums. Anmelden und weiterlesen.

Rico Gebhardt (Linke): Wir lehnen „Leidkultur“ von Sachsen-CDU und CSU ab

Zum „Aufruf zu einer Leit- und Rahmenkultur“ von Sachsen-CDU und CSU erklärt Rico Gebhardt, Fraktions- und Landesvorsitzender der sächsischen Linken: Wer den Menschen allen Ernstes eine bestimmte „Regelung des Alltagslebens“ verordnen und ihnen vorschreiben will, was sie über die „Rolle Deutschlands in Europa und der Welt“ zu denken haben, produziert keine Kultur, die leitet, sondern eine, an der wir alle leiden werden. Also eine Leidkultur und keine Leitkultur. Denn es gehört gerade zu den „Übereinkünften“ auf der Basis des Grundgesetzes, dass alltagskulturelle und weltpolitische Fragen der individuellen Freiheit bzw. nach dem Subsidiaritätsprinzip gesellschaftlichen Gruppen überlassen sind. Anmelden und weiterlesen.

Soziale Sicherung in Zeiten großer Krisen

Weltbank und GIZ mit internationaler Expertendelegation zu Gast in Leipzig

Heute, 29. September, werden die Teilnehmer des globalen Expertenforums „Berlin Global Learning Forum“ auf einer Exkursion nach Leipzig einen Einblick in die kommunale Bewältigung der Aufnahme und Integration von geflüchteten Menschen und deren Ankunft in den „Regelsystemen“ der sozialen Sicherung erhalten. Neben Fachvorträgen und Diskussionen über die Aufnahme und Integration, die Neustrukturierung der Asylverfahren und die Kernprozesse der Arbeitsmarktintegration steht auch der Besuch der Praxisbeispiele „Joblinge“ und „PerF – Perspektiven für Flüchtlinge“ auf dem Programm. Anmelden und weiterlesen.

Wegweiser „Ehrenamtliches Engagement in der Leipziger Flüchtlingshilfe“ online verfügbar

Flüchtlinge wollen ankommen und sind auf der Suche nach einer Perspektive für sich und ihre Familien. Doch die Integration von Geflüchteten erfordert besondere Ansätze und lebt von der Beteiligung der Gesamtgesellschaft. Das haben viele Leipziger und Leipzigerinnen erkannt und unterstützen die Menschen beim Erlernen der deutschen Sprache, organisieren Begegnungsmöglichkeiten in der Nachbarschaft oder bieten mit Patenschaften Begleitung im Alltag an. Mit den gestiegenen Flüchtlingszahlen 2015 entstanden neben bereits bestehenden Angeboten zahlreiche neue Initiativen und Ehrenamtsprojekte mit eigenen Ansätzen und Erfahrungen. Anmelden und weiterlesen.

Vortrag am 29. September: „Religionsfreiheit und Integration“

„Viele Götter, ein Staat: Religiöse Vielfalt und Teilhabe im Einwanderungsland“ ‒ so lautet der Titel des diesjährigen Jahresgutachtens des Sachverständigenrates Deutscher Stiftungen für Integration und Migration. In einem Vortrag stellt Martin Weinmann, Mitarbeiter des Sachverständigenrates, das Gutachten am Donnerstag, dem 29. September, um 19 Uhr im Zeitgeschichtlichen Forum (Grimmaische Straße 6) vor. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Wochen Leipzig 2016 statt. Ausgerichtet wird sie vom Referat für Migration und Integration in Kooperation mit dem Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Anmelden und weiterlesen.

Das lückenhafte Wissen über Integration in Leipzig

Leipziger Migrationsbericht sortiert die Daten jetzt nach Indikatoren

Foto: Ralf Julke

Am Mittwoch, 21. September, debattierte der Leipziger Stadtrat über die Beschäftigungspolitik für Asylbewerber. Der Plan der Stadt, 100 Asylbewerber mit 1-Euro-Jobs im Eigenbetrieb Engelsdorf quasi zu integrieren, kam bei den meisten Rednern gar nicht gut an. „Quatsch aus Berlin“, nannte es die Linke-Stadträtin Naomi-Pia Witte. Aber wie kann man Migranten tatsächlich integrieren in unsere Gesellschaft? Das ist eine Frage, mit der die Kommunen in Deutschland ziemlich alleingelassen werden. Anmelden und weiterlesen.

Der Stadtrat tagt: Kontroverse Debatte zur Beschäftigung von Asylbewerbern

Katharina Krefft (Grüne). Foto: Alexander Böhm

Geringfügige Beschäftigung – ein mögliches Mittel zur Integration von Asylbewerbern? Nach dem Willen des Leipziger Dezernats für Wirtschaft und Arbeit soll der Kommunale Eigenbetrieb Engelsdorf diesen Ansatz durch Schaffung von 100 zusätzlichen Arbeitsgelegenheiten (AGH) für Geflüchtete im Rahmen des Arbeitsmarktprogramms „Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen“ unterstützen. Im Stadtrat herrschte Uneinigkeit über den Sinn der Maßnahme. Anmelden und weiterlesen.