Artikel zum Schlagwort Jobcenter

Amtsgericht

Hakenkreuze, Rassismus und Sexismus: Geldstrafe wegen beleidigender Schreiben an Jobcenter-Mitarbeiter

Foto: Lucas Böhme

In einem Schreiben an die Geschäftsführerin des Jobcenter Leipzig hat ein 59-Jähriger gegen Ausländer gehetzt, Hakenkreuze verwendet und die Adressatin sexistisch beleidigt. Eine weitere Mitarbeiterin hatte der Mann zuvor auf einem Fragebogen beleidigt. Das Amtsgericht Leipzig verurteilte ihn deshalb zu einer Geldstrafe in Höhe von 900 Euro. Anmelden und weiterlesen.

Trotz sinkender Arbeitslosigkeit

Sachsens Jobcenter blieben auch 2016 in der Spitzengruppe der Sanktionspraxis

Grafik: BIAJ

Manchmal machen einfache bunte Balken sichtbar, was sich in den Statistiken der Arbeitsagentur immer bestens versteckt. Zum Beispiel die ganze stumpfsinnige Sanktionspraxis der deutschen Jobcenter. Denn was macht eine Bürokratie, die nichts mehr zum Beißen hat? Sie verschafft sich mit ihren „Klienten“ ein Arbeitsalibi. Wer nicht spurt, bekommt das Existenzminimum gekürzt. Anmelden und weiterlesen.

Arbeitsagentur und Jobcenter Leipzig: 66 Räume nach Brandanschlag wieder freigegeben

Foto: Ralf Julke

Nach dem Brandanschlag in der Silvesternacht, auf das Hauptgebäude von Arbeitsagentur und Jobcenter Leipzig, können 66 Räume wieder genutzt werden. „Die für eine optimale Beratung notwendigen Rahmenbedingungen sind nun wieder gegeben. Unsere Teams sitzen kompakt beieinander und in der Arbeitsvermittlung finden die Beratungsgespräche wieder in Einzelbüros statt. Nach dem Brand gab es den einen oder anderen Umweg für unseren Kundinnen und Kunden im Haus. Uns ist in der Zeit viel Verständnis für die Einschränkungen begegnet, wofür wir uns herzlich bei unseren Kundinnen und Kunden bedanken“, sagt Dr. Simone Simon, Chefin des Leipziger Jobcenters. Weiterlesen.

Menschenprofilierung als Verwaltungsumlauf

Wie Leipzigs Jobcenter Menschen in Prozessrohlinge verwandelt

Foto: Ralf Julke

Wir wissen nicht, was Martin Schulz am Ende tatsächlich an echten Reformen auf den Tisch packen wird. Das, womit er jetzt schon als „Hartz-IV-Reformer“ gefeiert wird, ist ein Witz und geht an der Realität der Betroffenen völlig vorbei. Kein Wunder, wenn Wähler in der Bundesrepublik zunehmend das Gefühl haben, dass die maßgeblichen Politiker in einer Blase leben. Anmelden und weiterlesen.

Agentur für Arbeit und Jobcenter Leipzig informieren

Urlaub für Arbeitslose – bitte nach vorheriger Genehmigung

Foto: Ralf Julke

Der Beginn der Winter-Schulferien am 13. Februar steht bevor. Damit beginnt für viele auch die Urlaubszeit. Auch Arbeitslose können während des Bezuges von Arbeitslosengeld „Urlaub machen“. Der Gesetzgeber verwendet dafür den Begriff Ortsabwesenheit. Zu beachten ist, dass das vorherige Einverständnis der Agentur für Arbeit beziehungsweise des Jobcenters erforderlich ist. Weiterlesen.

Übersichtlich und gut verständlich

Neue Broschüre des Jobcenters Leipzig

Wie hoch darf die Miete sein? Was macht der JobClub? Wo kann ich Anträge herunterladen? Darauf und auf vieles mehr, gibt eine neue, übersichtliche Broschüre des Jobcenters Leipzig Antworten, die seit dieser Woche für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Leipzig zur Verfügung steht. Auf 16 informativen Seiten gibt die Broschüre einen kompakten und gut verständlichen Überblick zu den Angeboten, Standorten und Kontaktmöglichkeiten des Jobcenters Leipzig. Weiterlesen.

Arbeitsvermittler von der Arbeitsagentur und Jobcenter Leipzig vor Ort

11. Jobmesse Leipzig am 28. Januar 2017 im Congress Center Leipzig

„Alle Wege zu Deiner neuen Karriere!“ klang das Motto der 10. Jobmesse Leipzig am 17. September 2016. Viele regionale sowie überregionale Unternehmen und interessierte Besucher haben die die Job- und Ausbildungsmesse zu einer bunten und erfolgreichen Veranstaltung gemacht. Die Jobmesse Leipzig am 28. Januar 2017 unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Burkhard Jung bietet auch dieses Mal umfangreiche Informationen zum Karrierestart, zu einer beruflichen Neuorientierung sowie zu Aus- und Weiterbildungen. Berufsbildung und die direkte Jobsuche sind thematische Schwerpunkte der Messe. Die Veranstaltung ist in einer interessanten Location, dem Congress Center Leipzig, zu Gast. Weiterlesen.

Regulärer Dienstbetrieb trotzdem sichergestellt

Brandanschlag auf Arbeitsagentur und Jobcenter Leipzig

Foto: Ralf Julke

In der Silvesternacht haben Unbekannte einen Brandanschlag auf das Hauptgebäude der Arbeitsagentur und des Jobcenters Leipzig in der Georg-Schumann-Straße 150 verübt. Am 1. Januar 2017, um 00:22 Uhr, wurde der Brandalarm durch das automatische Alarmsystem im Gebäude ausgelöst. Die Feuerwehr war 00:30 Uhr vor Ort und konnte durch schnelles und professionelles Eingreifen Schlimmeres verhindern. Personen kamen nicht zu Schaden. Weiterlesen.

Weniger Sanktionen, „weichere“ Jobcenter?

Wie deutsche Medien wieder einmal auf den Zahlensalat der Bundesagentur für Arbeit hereingefallen sind

Foto: L-IZ

Manchmal hat man wohl zu Recht das Gefühl, dass einige Medien sich regelrecht wohlfühlen in amtlicher Hofberichterstattung. So wie die „Bild“-Zeitung, die am 14. Oktober vermeldete, die Zahl der Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher sei im ersten Halbjahr 2016 zurückgegangen verglichen mit dem Vorjahr. Und das habe wohl damit zu tun, dass die Jobcenter weicher geworden seien in ihrer Sanktionspraxis. Anmelden und weiterlesen.

Berufsorientierung individuell und vor Ort

Schau rein! Woche der offenen Unternehmen Sachsen vom 13. bis 18. März 2017

„Schau rein!“ ist die jährliche landesweite Möglichkeit, unkompliziert die Berufswelt zu entdecken, Unternehmer kennen zu lernen oder einfach Menschen zu treffen, die bereits im Wunschberuf arbeiten. Vom 13. bis 18. März 2017 öffnen Leipziger Unternehmen für Schüler/-innen aller Schulformen ab Klasse 7 ihre Türen und informieren praxisnah über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten sowie über berufliche Anforderungen. Auch für Unternehmen hat „Schau rein!“ klare Vorteile. Sie können frühzeitig mit potentiellen Nachwuchskräften Kontakt aufnehmen und im besten Fall bereits Ferienjobs und Praktikumsangebote vermitteln. Anmelden und weiterlesen.

Aufgeblasene „Integration“-Zahlen

Nur ein winziger Teil der Jobcenter-Kunden wird tatsächlich wieder in einen Job vermittelt

Foto: Ralf Julke

Wenn keiner erfahren soll, wie wenig eine Superbehörde wie die Bundesarbeitsagentur eigentlich leistet, dann versteckt man die Probleme hinter bürokratischen Wortmonstern und bläst die Zahlen auf, bis den Arbeitsministern vor Staunen die Augen aus dem Kopf fallen. Eins dieser Monster hat sich jetzt Paul M. Schröder vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) vorgeknöpft: „Bedarfsdeckende Integrationen“. Anmelden und weiterlesen.

Quartalsbericht Nr. 2/2016, Teil 8 der Besprechung

Das Integrationsinstrument Jobcenter funktioniert auch bei einem hungrigen Arbeitsmarkt nicht

Grafik: Stadt Leipzig, Quartalsbericht II / 2016

Den zweiten Artikel im Quartalsbericht Nr. 2 für 2016 zur Arbeitslosigkeit in Leipzig hat Lars Kreymann verfasst. Er hat die kompletten zehn „Hartz IV“-Jahre von 2005 bis 2015 ins Auge gefasst. Und offiziell sinkt ja die Arbeitslosenrate. 2005 lag sie bei heute kaum noch vorstellbaren 20,8 Prozent. Im Juni 2016 waren es noch 8,7 Prozent. Da erwartet man eigentlich, dass sich fast alle Zahlen mehr als halbiert haben. Haben sie sich aber nicht. Anmelden und weiterlesen.

Quartalsbericht Nr. 2/2016, Teil 7 der Besprechung

Die trügerischen Zahlen der Jobcenter und die reale Armutsquote von 24 Prozent in Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig, Quartalsbericht II / 2016

Auf die nächste „Leipziger Zeitung“ dürfen Sie sich durchaus freuen. Da gehen wir mal auf die sich langsam spaltende Stadt Leipzig ein – in eine prekär lebende Hälfte und eine zunehmend saturierte Hälfte. Rund 20 Prozent der Leipziger haben es in den vergangenen 10 Jahren geschafft, sich mit auskömmlichen Einkommen in der besseren Hälfte zu platzieren. Auf die 50 prekären Prozent schaut auch die Stadtstatistik mit großem Unverständnis. Anmelden und weiterlesen.

Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!

Linksfraktion begrüßt die jüngste Entscheidung des Leipziger Sozialgerichtes gegen Behördenwillkür im Jobcenter

Behördenwillkür und überbordende Bürokratie sind beileibe älter als die Hartz-Gesetzgebung. Es ist jedoch mit den Händen greifbar, dass beide mit dem rot-grünen Arbeitsmarktprojekt neue Dimensionen erreicht haben. Ein beredtes Beispiel lieferte – wie nunmehr durch eine Entscheidung des Leipziger Sozialgerichtes bekannt wurde – jüngst die Arbeitsagentur Oschatz, deren Entscheidung, eine arbeitslose Ingenieurin in eine völlig artfremde Bildungsmaßnahme zu zwingen, durch richterlichen Beschluss als unzumutbar bezeichnet und aufgehoben wurde. Weiterlesen.

Neuer Service: Spielzimmer im Jobcenter Leipzig

Ab Montag, dem 18. Juli 2016, können sich Kinder, deren Eltern einen Termin im Jobcenter Leipzig haben, in einem extra dafür eingerichteten Spielzimmer austoben. Das Angebot richtet sich an Kundinnen und Kunden des Jobcenters Leipzig, deren 3- bis 10-jährige Kinder sich bis zu drei Stunden im neu eingerichteten Spielzimmer unter fachkundiger Aufsicht beschäftigen können. Vor Ort haben immer mindestens zwei Betreuerinnen bzw. Betreuer einen Blick auf die Kinder. Weiterlesen.

Leipzigs Arbeitsmarkt im Juni

Leipzigs Arbeitslosenquote fällt auf 8,7 Prozent, die Nachfrage steigt

Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

In der deutschen Arbeitsmarkt-Berichterstattung geht es ja eher drunter und drüber. Man tut zwar gern so, als wüsste man, wie man Arbeitsmärkte steuert. Aber eigentlich ist das eher eine von den Wissenschaften, mit denen Wirtschaftsminister so ungern konfrontiert werden wie Wirtschaftsinstitute. Deswegen schiebt sich trotzdem irgendwas zusammen. Denn dummerweise wollen die Menschen - trotz aller politischen Trauermienen - arbeiten. Anmelden und weiterlesen.

Urlaub für Arbeitslose – nur nach vorheriger Genehmigung

Der Beginn der Schulferien am 27. Juni steht bevor. Damit beginnt für viele auch die Urlaubszeit. Auch Arbeitslose können während des Bezuges von Arbeitslosengeld „Urlaub machen“. Der Gesetzgeber verwendet dafür den Begriff Ortsabwesenheit. Zu beachten ist, dass das vorherige Einverständnis der Agentur für Arbeit beziehungsweise des Jobcenters erforderlich ist. Weiterlesen.

Nicht jede vierte Kleinfamilie ist betroffen, sondern mehr als jede dritte

BIAJ hilft L-IZ, die Zahlen zur Hilfebedürftigkeit von Alleinerziehenden in Sachsen zu klären

Foto: Ralf Julke

Man kann gar nicht genug aufpassen. Darauf weist uns Paul M. Schröder hin, der Mann aus dem Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ), der sich mit Zahlen zur Arbeitslosen-, Bevölkerungs- und Asylsuchendenstatistik so gut auskennt wie kaum ein zweiter. Diesmal geht es um die Alleinerziehenden in Sachsen. Da haben wir nicht aufgepasst und untertrieben. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Arbeitsmarkt im Mai 2016

Personalbedarf der Leipziger Unternehmen steigt, Ältere bleiben im Job und der Nachwuchs kommt jetzt aus dem Ausland

Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Der Mai ist herum. Und auch die Arbeitsagentur Leipzig meldet weiter sinkende Arbeitslosenzahlen. Wenn nicht das seltsame Konstrukt Zeitarbeit wäre, könnte man wahrscheinlich sogar genau sagen, welche Branchen derzeit dafür sorgen, dass Leipzigs Arbeitsmarkt so aufnahmefähig ist. Doch seit den diversen „Reformen“ des Arbeitsmarktes sind Zeitarbeitsfirmen wie ein Gummistutzen zwischen Arbeitsagentur und Erstem Arbeitsmarkt. Anmelden und weiterlesen.