Artikel zum Schlagwort Judentum

Ausstellungseröffnung am 4. September im Saal des Ariowitsch-Hauses

Tür an Tür – Geschichte und Geschichten jüdischer Nachbarn in Leipzig

Foto: S. Spencer, Katalog Jüdische Woche

Mit jüdischem Leben in Leipzig verbindet man am ehesten das Zentrum und Waldstraßenviertel, aber nicht einen Stadtteil wie Schleußig. Ein dreiköpfiges Projektteam hat sich im Auftrag der MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH eben dieser Geschichte gewidmet und portraitiert in einer Wanderausstellung dort ehemals lebende jüdische Familien. Geschichte und Geschichten aus dem Alltags- und Erwerbsleben erlauben einen Einblick in die Zeit zwischen 1900 bis zum Beginn der Verfolgung und Vertreibung und schlagen die Brücke bis in unsere Zeit. Anmelden und weiterlesen.

„Ertragen können wir sie nicht“

Martin Luther und die Juden: Wanderausstellung in 18 Tafeln in der Evangelischen Akademie Meißen

Die Wanderausstellung „Ertragen können wir sie nicht“ macht Martin Luthers Judenfeindschaft zum Thema. Gerade anlässlich des 500. Jahrestages der Reformation im Oktober 2017 setzt sich die Evangelische Kirche mit den streitbaren Positionen des Reformators Martin Luther auch kritisch auseinander. Das greifen explizit die 18 Schautafeln einer gemeinsam von der Evangelischen Akademie Meißen und dem Pastoralkolleg der Sächsischen Landeskirche gezeigten Ausstellung auf. Sie thematisiert vor allem Luthers problematisches Verhältnis zu den Juden. Die Ausstellung ist vom 8. August bis 11. September 2016 in der Evangelischen Akademie Meißen zu sehen. Anmelden und weiterlesen.

Ausstellungseröffnung am 27. Januar

Geschichte und Geschichten jüdischer Nachbarn in Schleußig

"Next-Door-Neighbours - History and Stories of Jews in Leipzig-Schleußig" (Tür an Tür - Geschichte und Geschichten jüdischer Nachbarn in Leipzig-Schleußig) heißt eine Ausstellung, die am Mittwoch, dem 27. Januar 2016, 18:30 Uhr, in der Bethanienkirche Schleußig, Stieglitzstr. 42, eröffnet wird. Die Ausstellungsmacher, die Projektgruppe "Enter History" (http://enterhistory.de), geben zur Eröffnung der Schau eine Einführung. Kirchenmusikdirektor Stephan P. Audersch lässt synagogale Musik erklingen. Weiterlesen.

Menschen, sie sich interreligiös begegnen, bauen Vorurteile ab

Feier eröffnet Interkulturelle Wochen 2015 in Leipzig

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Die interkulturellen Wochen haben begonnen. In etwa 140 Veranstaltungen wird die kulturelle Vielfalt der Stadt sichtbar. Zur Eröffnung fand am Sonntag im Neuen Rathaus eine Interreligiöse Feier statt, erstmals dabei: die Sikh-Gemeinde. Den Anfang machte die Bahá'í-Gemeinde. Muslimische Vertreter kamen von der Takva-Moschee und DITIB. Die Katholiken steuerten Bach bei, die Evangelischen antworteten katholisch. Rabbiner Zsolt Balla spielte Gitarre. Anmelden und weiterlesen.

"Das alles ist sehr aufwendig, jedoch für eine gute Gastfreundschaft unabdingbar"

Tanners Interview mit Christoph David Schumacher vom Verein Tüpfelhausen und Mitorganisator des Internationalen Fußballfests zum Max & Leo Bartfeld Pokal

Foto: Volly Tanner

Da gern und ausführlich und im Normfall undifferenziert gemeckert und gehetzt wird - und dies nicht nur in "bildungsfernen" Schichten - fragt Tanner gern mal Menschen, deren Lebenskonzepte nicht für soviel blinde Wut und unzivilisierten Hass stehen. Der Christoph David Schumacher zum Beispiel organisiert mit Freunden Gedenken an jüdische Menschen - dies über die Bande Fußball und immer mit dem Gedanken an ein humanes Miteinander. Da können sich die Trolle und Hetzer wahrhaft mehrere Scheiben von ihm abschneiden. Anmelden und weiterlesen.