Artikel zum Schlagwort Klimawandel

Warum erwärmt sich die Arktis schneller als die Antarktis?

Leipziger Meteorologe sieht in den Bergen den Grund für die unterschiedliche Erwärmung

Foto: Dr. André Ehrlich/Institut für Meteorologie

Der Klimawandel läuft nicht überall gleichmäßig ab. Selbst ausgemachte Klimaforscher werden immer wieder überrascht. Augenblicklich lauten die beiden großen Rätsel Arktis und Antarktis. Und einer dieser verblüffenden Punkte lautet: Die Temperaturen in der Arktis steigen doppelt so schnell wie auf dem Rest der Erde. Die Antarktis dagegen erwärmt sich wesentlich langsamer. Woran das liegt, das erforschen auch Leipziger Wissenschaftler. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Forschung zum Klimawandel

Höhere Temperaturen verschärfen die Konkurrenz um knappe Ressourcen

Foto: Tom Künne/Forschungszentrum iDiv

In Leipzig und einigen anderen mitteldeutschen Städten arbeiten ja Forscher seit geraumer Weile daran, ein paar besondere Folgen des Klimawandels zu erkunden. Ihnen geht es mal nicht um Wolken, Fluten und Eisberge, sondern um das, was die steigenden Temperaturen mit der biologischen Vielfalt anrichten. Und bislang belegen etliche Experimente, dass sich diese Vielfalt verringert. Selbst Milben bleiben nicht verschont. Anmelden und weiterlesen.

Für mehr Umwelt- und Klimaschutz: Auch Leipzig löscht zur Earth Hour 2017 die Lichter

© Anup Shah/WWF

Am 25. März schlägt wieder die „Stunde der Erde“: Im Rahmen der Earth Hour, der weltweit größten Umwelt- und Klimaschutzaktion, gehen auch in Leipzig die Lichter für eine Stunde aus. Die Stadtverwaltung, viele Institutionen und Firmen und hoffentlich viele Haushalte reihen sich in die Initiative ein, die zugleich Teil der vielfältigen Leipziger Aktivitäten im Rahmen des European Energy Award ist. Weiterlesen.

Zwischen Energiewende, Klimawandel, Regionalwirtschaft und Wiedernutzbarmachung

Vortragsreihe Zukunftsperspektiven der Braunkohle in Deutschland

Foto: TU Freiberg

In jüngster Zeit kam die Braunkohle gerade im Zusammenhang mit der Energiewende und der Klimawandeldebatte erneut in „schweres Fahrwasser“ mit komplizierten Fragestellungen. Brauchen wir den Rohstoff noch zur Energieversorgung? Sind bergbaubedingte Umsiedlungen noch zu rechtfertigen? Bieten innovative stoffliche Nutzungsmöglichkeiten neue Chancen? Wie geht es mit der Braunkohlesanierung nach 2017 weiter? Welche Folgen hätte ein schneller, ungeordneter Ausstieg aus der Braunkohle? Weiterlesen.

Das Jahr 2016 in der Bilanz der Meteorologen

Später Sommer, süßer Wein, viel Ozon und wieder einmal deutlich zu warm in Sachsen

Foto: Ralf Julke

So deutlich wurde bislang auch das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) selten, wenn es neue Zahlen zu Wetter und Klima veröffentlichte. Am Donnerstag, 26. Januar, war das Jahr 2016 dran. Und eine deutliche Botschaft: „Mit seinen Besonderheiten im Witterungsverlauf steht auch das Jahr 2016 beispielhaft für den voranschreitenden Klimawandel in Sachsen.“ Anmelden und weiterlesen.

Europäische Umweltagentur hat Klimabericht 2016 veröffentlicht

Der Klimawandel bringt Europa gleich in mehreren Problemzonen unter Druck

Foto: Ralf Julke

Das, was den Klimawandel und seine Folgen für viele Menschen so schwer greifbar macht, ist die Tatsache, dass er oft jenseits unserer Wahrnehmung sichtbar wird, scheinbar langsam vor sich geht, aber trotzdem schon in einem Menschenalter dramatische Folgen hat. Die Europäische Umweltagentur hat jetzt ihren neuen Bericht zum Klimawandel vorgelegt, an dem auch Leipziger Forscher mitgearbeitet haben. Anmelden und weiterlesen.

Mogelpackung Sachsenwald im Klimawandel

Grünen-Abgeordneter kritisiert die fehlende Konsequenz beim Umbau der sächsischen Wälder

Foto: Ralf Julke

„Das Jahr 2016 war für Sachsens Wälder ein gutes Jahr“, erklärte Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) am Mittwoch, 21. Dezember, bei der Vorstellung des 26. Waldzustandsberichts. Obwohl es für das Lob eigentlich keinen Grund gab. Denn tatsächlich stagniert die Entwicklung seit ungefähr 2008 und die Anpassung der sächsischen Wälder an den Klimawandel geht nicht schnell genug voran. Die Kritik gab es postwendend. Anmelden und weiterlesen.

Linke: Solange Wärmestrahler die Freiräume beheizen, ist das Bekenntnis zum Klimaschutz unglaubwürdig

Foto: Alexander Böhm

Auch im Leipziger Stadtrat ist Klimawandel zunehmend eine häufig gebrauchte Vokabel. Mit den Umweltqualitätszielen und dem Energie- und Klimaschutzprogramm haben wir mit großem Aufwand erarbeitete Konzepte, die mehrheitlich beschlossen worden sind. Um die Finanzierung und Umsetzung einer Vielzahl einzelner konkreter Maßnahmen wird hart gerungen. Wir bemühen uns um Passivhausstandards, neue Lichtkonzepte, die Stärkung des Umweltverbundes, hohe Standards bei Bau- und Sanierungsvorhaben und, und , und. Weiterlesen.

Warum spendieren Leipzigs Wirte nicht einfach Bäume für die Stadt?

Ökolöwe zur Diskussion über Heizpilzverbot in Leipzig

Foto: Pixelio

Es waren die Grünen- und die Linksfraktion, die das Thema wieder auf die Tagesordnung des Stadtrats gebracht haben: „Im Stadtgebiet Leipzig wird der Betrieb von gas- oder elektrisch betriebenen Wärmestrahlern für gewerbliche Zwecke verboten.“ Mit derselben Aufregung im Gefolge wie schon 2011. Etliche Gastwirte fühlten sich getroffen: Ist das denn nicht ein zusätzliches Angebot für Gäste, die auch im Winter gern warm im Freien sitzen möchten? Anmelden und weiterlesen.

Mit diesem Spiel lernt jeder teuflisch leicht, wie man die Erde verheizen kann

Simulation mit provokantem Hintergrund: Carbon Warfare

Screenshot: Virtuos Games

Menschen sind eine selbstmörderische Spezies. Weltweit stehen die Zeichen auf Sturm, Überschwemmung, Dürre, Landverlust. Der Klimawandel ist in vollem Lauf. Und trotzdem wählen sie Männer an die Macht, die das Anheizen der Atmosphäre und das Verheizen der fossilen Bodenschätze zum Programm machen. Ein böses Spiel, dachten sich die Programmierer von Virtuos. Und haben aktuell zur Klimakonferenz ein echtes Klima-Killer-Spiel veröffentlicht. Für alle, die es unbedingt sehen wollen. Anmelden und weiterlesen.

„Klimaschutz schmeckt“: Projektstunden für Schüler

In Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale bietet das Umweltinformationszentrum der Stadt Leipzig (UiZ) ab sofort die handlungsorientierte Unterrichtseinheit „Klimaschutz schmeckt“ an. Die Bildungseinheit soll anregen, das eigene Ess- und Einkaufsverhalten kritisch zu überdenken. Angeboten werden Projektstunden zu Klimaschutz und Ernährung für Oberschulen, Gymnasien und berufliche Aus- und Weiterbildung. Schüler/-innen erfahren, dass weniger Fleisch und Wurst nicht nur dem Klima und der Umwelt zugute kommen, sondern auch der Gesundheit. Es werden biologische und konventionelle Lebensmittel von regionalen Märkten vorgestellt. Anmelden und weiterlesen.

Wie sich eine Branche dem Klimawandel anpasst

Fachtreffen von Gas- und Wasserwirtschaftsexperten am 22. September an der HTWK Leipzig

Foto: Stephan Thomas/HTWK Leipzig

Zu den Herausforderungen des Klimawandels und möglichen Anpassungsstrategien tauschen sich am 22. September 2016 von 12 bis 17 Uhr rund 60 Experten der Gas- und Wasserwirtschaft an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) aus. Anlass ist das 7. Sächsische Bezirksgruppentreffen des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW), welches dieses Jahr erstmalig in Leipzig stattfindet. Das Treffen wird mit zwei Vorträgen von Mitarbeitern des Sächsischen Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) eröffnet, in welchen die Auswirkungen des Klimawandels auf Sachsen im Allgemeinen sowie im Speziellen auf die Wasserversorgung im Mittelpunkt stehen. Im Anschluss Anmelden und weiterlesen.

Anpassung an den Klimawandel

Leipzigs Umweltamt hat noch immer keine Anpassungsstrategie, stellt aber eine bunte Broschüre vor

Foto: Ralf Julke

Vielleicht haben wir irgendetwas verpasst, irgendeine der vielen Umwertungen von Worten, mit denen Dinge, die einmal klar bezeichnet waren, sich in Mulch verwandeln. Strategie ist so ein Wort. Wie will Leipzig eine „Strategie für die Anpassung an den Klimawandel“ umsetzen, wenn es keinen Feldherren hat? Griechisch: Strategos. Vom Heer („stratos“) müssen wir ja an dieser Stelle gar nicht reden. Anmelden und weiterlesen.

Baustellen und Baumpflanzungen in der Innenstadt

CDU-Fraktion zeigt sich irritiert, grüner Stadtrat freut sich über Schatten und Bänke

Foto: Grüne Fraktion Leipzig

Die einen freuen sich, die anderen runzeln die Stirn über das, was in der Leipziger Innenstadt passiert. Eigentlich ist es ein Dauerthema, die Aufenthaltsqualität dort zu verbessern, neue Sitzgelegenheiten, Spielplätze und Verschattungen zu schaffen. Aber so richtig zufrieden war die CDU-Fraktion nicht mit dem, was sie da beim Flanieren erlebte. Anmelden und weiterlesen.

Das erste Wetter-Buch für ein einziges Leipziger Wetter-Jahr

Das Beinahe-Rekord-Jahr 2015 mal aus Gohliser Perspektive systematisch aufbereitet

Foto: Ralf Julke

Es war zwar kein Rekordjahr, aber ein Jahr mit einigen Rekorden, dieses Jahr 2015 in Leipzig. Gerade der Dezember fiel auf mit frühlingshaften Temperaturen und einem neuen Weihnachtsrekord. Aber warum schreibt ein Gohliser über das Wetter in Leipzig? Anmelden und weiterlesen.

Waldumbau in Sachsen braucht noch mehr als 100 Jahre

Hitzestress, Borkenkäfer und fallende Holzpreise: Sachsenforst sieht mit Grübelfalten in die Zukunft

Foto: Ralf Julke

Die Kritik gab es postwendend. Am Mittwoch, 23. März, stellte Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) die Bilanz für den Staatsbetrieb Sachsenforst vor. Der hat - wie im Vorjahr - wieder einen Überschuss erwirtschaftet, wenn auch deutlich weniger als im Vorjahr. Die Preise für Holz sind deutlich gefallen. Und die Rolle als Wirtschaftswald beißt sich zunehmend mit der notwendigen Anpassung an den Klimawandel. Anmelden und weiterlesen.

10. Annaberger Klimatage: Rabatt für Anmeldung bis 24. April sichern

Am 11. und 12. Mai 2016 steht die Erzgebirgsstadt Annaberg wieder ganz im Zeichen der Wissenschaft. Zum zehnten Mal finden hier die „Annaberger Klimatage“ statt. Die Jubiläumsveranstaltung steht unter dem Motto „Wie sehr müssen wir differenzieren?“ Der anthropogene, vom Menschen beeinflusste, Klimawandel ist eine Herausforderung, auf die es keine einfachen Antworten gibt. Deshalb müsse in angemessener Weise differenziert und die Thematik aus möglichst vielen unterschiedlichen Perspektiven heraus betrachtet werden, so die Veranstalter*) heute in Dresden. Weiterlesen.

Heiße Zeiten in einer schlecht durchlüfteten Großstadt

Im Herbst bekommt Leipzig eine feste Messstation des Deutschen Wetterdienstes direkt vor der Hauptfeuerwache

Foto: Ralf Julke

Eigentlich geht es schon lange nicht mehr um den Nachweis des Klimawandels. In den letzten 30 Jahren sind die Temperaturen nicht nur in der Region Leipzig zwischen 0,5 und 1,5 Grad angezogen, gibt es mehr heiße Tage, weniger Frosttage. Und die Frage steht: Halten das die Bewohner der hitzegeplagten Großstadt eigentlich aus? Gerade deshalb kurvte 2014 ein silbergrauer Kleinbus durch Leipzig. Anmelden und weiterlesen.

Grüne Dächer für den Klimawandel

Leipzigs Umweltdezernat findet Gründachstrategie prima und will ab 2017 auch beraten

Foto: Ralf Julke

Lauter grüne Dächer in Leipzig? Aber immer, fanden die Grünen im Leipziger Stadtrat und beantragten ein ordentliches Dachbegrünungsprogramm für die Stadt. Das findet sogar das Leipziger Umweltdezernat gut, denn es passt in die städtische Strategie zum Klimawandel. Nur Fördergelder vom Bund wird es wohl eher keine geben. Dafür setzt die Stadt auf die Einsicht der Bauherren. Anmelden und weiterlesen.