Artikel zum Schlagwort Kurt Masur

Der Stadtrat tagt: Der Kurt-Masur-Platz in Leipzig kommt

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Für alle LeserDer Tod Kurt Masurs, der am 19. Dezember 2015 mit 88 Jahren in Greenwich (Connecticut, USA) verstarb, bedeutete auch für Leipzig eine Zäsur. Masur hatte die lokale Kulturlandschaft als Gewandhauskapellmeister entscheidend mitgeprägt und auch während der Friedlichen Revolution Bekanntheit erlangt. Nun beschloss der Stadtrat die Umbenennung eines Areals in Kurt-Masur-Platz. Weiterlesen

OB-Dienstberatung beschließt

Leipzig bekommt tatsächlich einen Platz zum Gedächtnis Kurt Masurs

Foto: Ralf Julke

Der Vielgeehrte bekommt seinen Platz: Was die CDU-Fraktion im Stadtrat sich wünschte, wird nun auch so umgesetzt. Ein Platz in der City soll künftig an Gewandhauskapellmeister Kurt Masur erinnern. "Die Verbindungsfläche zwischen Augustusplatz und Universitätsstraße soll künftig Kurt-Masur-Platz heißen und damit den Namen des großen Dirigenten und Leipziger Ehrenbürgers tragen", teilt die Leipziger Verwaltung mit. Weiterlesen

Im Rahmen des Deutschen Musikwettbewerbs wurde der Komponist Sebastian Pilgrim ausgezeichnet

Kurt-Masur-Förderpreis erstmals in Leipzig verliehen

Foto: Ch. Kern

Im Rahmen des Deutschen Musikwettbewerbs (DMW) wurde am Freitag, den 10. März 2017, in Leipzig erstmals der Kurt-Masur-Förderpreis der Stiftung Internationales Kurt-Masur-Institut (IKMI) verliehen. Tomoko Masur, Präsidentin des IKMI, überreichte die Auszeichnung an den Komponisten Sebastian Pilgrim für sein Werk: „4 Gedichte von Kurt Schwitters“ für Frauenstimme, Querflöte, Violoncello und Klavier. Uraufgeführt wurde es am Freitagabend vom Ensemble BRuCH, anlässlich des DMW-Preisträgerkonzerts (Kammermusik) in der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“. Weiterlesen

3. Grundschule soll künftig Kurt-Masur-Schule heißen

Foto: L-IZ.de

In der gestrigen Dienstberatung des Oberbürgermeisters wurde auf Vorschlag von Bürgermeister Thomas Fabian beschlossen, die 3. Schule – Grundschule der Stadt Leipzig (Scharnhorststraße 24) ab 1. Juli 2017 in Kurt-Masur-Schule umzubenennen. Die Schule hat einen entsprechenden Antrag auf Schulnamensänderung gestellt. Die Entscheidung steht unter Vorbehalt der Zustimmung des Stadtrates. Weiterlesen

SPD Leipzig zeigt klare Kante

Man kann nicht die halbe Goldschmidtstraße opfern, um Kurt Masur zu ehren

Foto: Ralf Julke

Vorbeugen ist besser, als hinterher mit den Augen zu rollen, befand jetzt der Leipziger Stadtverband der SPD. Dort geht die wohl nur zu berechtigte Angst um, ein Stück der Goldschmidtstraße würde eines Tages unverhofft in Kurt-Masur-Straße umbenannt. Einen offiziellen Vorschlag in dieser Richtung hat Leipzigs Verwaltung zwar noch nicht gemacht. Doch die Gerüchteküche wabert. Weiterlesen

Der Stadtrat tagt: Schneller Kurt-Masur-Platz für Leipzig?

Andrea Niermann (CDU). Foto: Alexander Böhm

Als Kurt Masur am 19. Dezember 2015 mit 88 Jahren in Greenwich (Connecticut, USA) verstarb, ging ohne Zweifel eine Ära zu Ende. Über 27 Jahre lang hatte er als Leipziger Gewandhauskapellmeister die lokale Kulturlandschaft geprägt und auch politisch während der Friedlichen Revolution einige Berühmtheit erlangt. Nun drückte die Leipziger CDU aufs Tempo – nach ihrem Willen sollte bis zu seinem ersten Todestag die Umbenennung einer Straße oder eines Platzes unter Dach und Fach kommen. Bevorzugt wurde das Areal zwischen Gewandhaus, Moritzbastei und Universität. Weiterlesen

Roland Mey lässt nicht locker

Warum Kurt Masur kein Revolutionsheld ist und die Hochschule für Musik ihre Geschichte aufarbeiten muss

Foto: Ralf Julke

Gerade nimmt ja die Kurt-Masur-Gedächtnis-Musik in Leipzig neue Bergschleifen, geht es einigen Akteuren gar nicht schnell genug, den im Dezember 2015 verstorbenen Gewandhauskapellmeister irgendwie großartig und dauerhaft zu ehren im Leipziger Stadtraum. Schon seit Jahren geht zumindest Roland Mey dieser Zirkus auf den Keks. Jetzt hat er eine neue Streitschrift veröffentlicht. Weiterlesen

Erst mal die Kulturexperten fragen

Leipzigs Kulturdezernat lehnt Kurt-Masur-Gedächtnisplatz vorerst ab

Foto: Ralf Julke

Eigentlich ist es doch ganz einfach, dachte sich die Leipziger CDU-Fraktion: Im Dezember jährt sich der Todestag von Kurt Masur. Das wäre doch die ideale Gelegenheit, einen Platz nach dem 2015 verstorbenen Gewandhauskapellmeister zu benennen. Vorzugweise einen, der quasi direkt vor der Haustür seiner einstigen Wirkungsstätte liegt: den Platz gleich hinterm Gewandhaus. Weiterlesen

Großer Bahnhof am Gewandhaus

Gewandhaus-Ehrendirigent-Gedenkkonzert: Kurt Masurs Geist schwebte im Raum und bleibt

Foto: Gert Mothes

Als hätte es Kurt Masur selbst so zusammengestellt gab es Samstagabend ein Gewandhaus-Konzert, seine Witwe Tomoko erhielt den Mendelssohn-Preis der Stadt Leipzig und ein Kurt-Masur-Institut wurde unter dem Dach der Mendelssohn-Stiftung und des Mendelssohn-Hauses ins Leben gerufen. Traditionen unter Generationen weiterzugeben, das war Mendelssohns Arbeit seit der Gründung des Leipziger Konservatoriums. Und Kurt Masur dachte immer an die nächsten Generationen. Weiterlesen

Ruhe bitte

Der Kurt-Masur-Gedächtnis-Zirkus geht Roland Mey gewaltig auf den Keks

Foto: Ralf Julke

Wir haben an dieser Stelle schon über eine ganze Reihe von Eitelkeiten der Leipziger Stadtpolitik berichtet. Oft genug tanzte man diese Eitelkeiten in fröhlichem Paartanz mit der LVZ. Dazu gehört auch der neueste Streich: Der aus der Rathausspitze angekündigte Bedarf, der Stadt jetzt unbedingt einen Masurplatz schenken zu wollen. Weiterlesen

Statt eines Nachrufs - Erinnerungen von Karsten Pietsch

Kurt Masur – Musiker und Politik (Teil 2)

Foto: Ralf Julke

Ein Straßenmusikfestival im Sommer 1989 schien die Politik der DDR zu gefährden, so dass die Staatsmacht die Straßenmusik unterband, Musiker in Gewahrsam nahm. Kurt Masur lud sich Publikum und Leute ins Haus ein, die Verantwortung tragen würden oder tragen sollten. Im Hauptfoyer wurde es eng, auch auf den Treppenstufen reichten die Sitzplätze nicht aus. Weiterlesen

Statt eines Nachrufs - Erinnerungen von Karsten Pietsch

Kurt Masur – Tempel der Musik, Doktor h.c. und die Rettung des Mendelssohn-Hauses (Teil 1)

Foto: Ralf Julke

Vor ein paar Wochen noch leitete Kurt Masur in Leipzig ein Dirigenten-Seminar. Abends sah man ihn und Ehefrau Tomoko in Auerbachs Keller, von Tisch zu Tisch sprach es sich herum: „Kurt Masur ist da!“ Er war kein gebürtiger Leipziger, aber ein Stück Leipzig. Am 19. Dezember 2015 starb Kurt Masur. Am 14. Januar 2016 nimmt Leipzig in der Thomaskirche Abschied von ihm. Weiterlesen

Die Stimme des 9. Oktober 1989

Leipzigs Ehrenbürger Kurt Masur ist im Alter von 88 Jahren gestorben

Foto: Ralf Julke

"Kurt Masur ist tot", melden am heutigen Samstag, 19. Dezember, diverse Medien mit Berufung auf eine Mitteilung der New Yorker Philharmoniker. Im Alter von 88 Jahren starb der Mann, den Viele vor allem mit seiner Teilnahme am Aufruf der Sechs am 9. Oktober 1989 verbinden. Ein Aufruf, der großen Anteil daran hatte, dass es an diesem entscheidenden Montag friedlich blieb. Weiterlesen