Artikel zum Schlagwort Landwirtschaft

Am 29. März in der Kinobar Prager Frühling: „Bauer unser“ – Billige Nahrung teuer erkauft

© mfa

Die Kinobar Prager Frühling und der Ökolöwe zeigen am Mittwoch, den 29. März um 17 Uhr den Dokumentarfilm „Bauer unser“. So vielfältig die Bauern, vom Biobauern bis zum konventionellen Agraringenieur, so einhellig der Tenor: So wird es nicht weitergehen. Das Mantra der Industrie – schneller, billiger, mehr – stellen die meisten von ihnen in Frage. Weiterlesen.

Artenschutz braucht finanzielle Unterstützung

NABU Sachsen fordert Sachsens Landwirtschaftsminister zum Umdenken bei der Agrarförderung auf

Foto: Ralf Julke

Egal, welchen Teil der sächsischen Wirtschaftspolitik man anschaut, jeder sieht irgendwie aus, als wolle man das 20. Jahrhundert ins 22. hinüberretten. Selbst dann, wenn wirtschaftlich deutlich stärkere Bundesländer im Bundesrat neue Wege zu gehen versuchen, wirft Sachsen sein „Nein“ in den Ring. So auch am 10. Februar wieder, als es um ein Umsteuern in der Landwirtschaft ging. Anmelden und weiterlesen.

Bodenpreise für Landwirtschaftsflächen haben sich in Sachsen seit 2008 mehr als verdoppelt

Sachsens Bauern wird der Ackerboden zu teuer

Foto: Ralf Julke

Eigentlich gehört Ackerland in Bauernhand. Aber in den letzten Jahren sind landwirtschaftliche Flächen – auch in Sachsen – zunehmend zum Spekulationsobjekt geworden. Die Hektarpreise sind explodiert und sorgen vor allem für eines: Dass sich Bauern Landerwerb kaum noch leisten können. Der Landtagsabgeordnete der Grünen, Wolfram Günther, schlägt Alarm. Anmelden und weiterlesen.

Bedrohter Feldbewohner

Sachsens Hamster leben auf einer winzigen Insel bei Delitzsch

Foto: Sybille Daden / pixelio.de

„Seit Jahrzehnten sind die Feldhamster in Deutschland immer seltener geworden. Aus vielen Landschaften sind sie schon lange ganz verschwunden“, schreibt das Sächsische Umweltministerium auf seiner Homepage. Auch in Sachsen sieht es um den kleinen Feldbewohner nicht gut aus. Gehört hat man eh lange nichts von ihm. Also hat die linke Landtagsabgeordnete Susanne Schaper einmal nachgefragt. Anmelden und weiterlesen.

EU startet Bürger-Befragung – einmalige Chance, die Fehler der derzeitigen Politik zu korrigieren

NABU: EU-Landwirtschaft braucht mehr als eine kosmetische Reform

Grafik: NABU

Der NABU begrüßt die heute von EU-Agrarkommissar Phil Hogan gestartete umfassende Bürger-Befragung zur Zukunft der EU-Agrarpolitik nach 2020. Bis Anfang Mai haben alle Einwohner der EU die Chance, ihr Votum abzugeben, wie die derzeit 60 Milliarden Euro Subventionen – und damit 40 Prozent des EU-Haushalts – künftig verteilt werden sollen. Weiterlesen.

Sachsens Landwirtschaftsbetriebe suchen nach kreativen Lösungen

34 Milchtankstellen erzählen von einer Rückbesinnung auf den lokalen Markt

Foto: Matthias Weidemann

Mit ihrer Fixierung auf exportorientierte Agrarfabriken hat die EU-Förderung fatale Folgen gebracht. Der Kontinent schwimmt in einer Überproduktion, die nicht nur Märkte in Afrika zerstört. Auch die heimischen Bauern leiden, weil sie zum Beispiel ihre Milch nicht kostendeckend an die großen Molkereien und Einzelhandelsketten verkaufen können. Sie greifen zur Selbsthilfe. Lokal ist wieder im Kommen. Anmelden und weiterlesen.

NABU-Umfrage zur Förderpolitik in der Landwirtschaft

Mehrheit der Deutschen wünscht sich eine umweltfreundliche Landwirtschaft

Grafik: NABU

Wir müssen gar nicht alle Themen aufzählen, bei denen die aktuelle deutsche Regierungspolitik kneift und sich wegduckt. Die ploppen eins nach dem anderen sowieso auf. So wie in der Landwirtschaft, wo die großen Agrarbetriebe die ganze Zeit immer nur Lobbyarbeit für sich selbst machen und von ratlosen Agrarministern nicht gebremst werden. Auf wen hören die eigentlich? Auf den Wähler augenscheinlich nicht, wie eine NABU-Umfrage jetzt zeigt. Anmelden und weiterlesen.

UfZ-Forscher nehmen „Greening“-Programm der EU unter die Lupe

Wer Schutz der Artenvielfalt in der Landwirtschaft will, muss die richtigen Schutzräume fördern

Foto: UFZ, Thomas Hesse

Die Bestände der Feldlerche sind im Sinkflug, die Bestände etlicher Hummel- und Schmetterlingsarten sind massiv geschrumpft. Und wer nach den blauen Blüten des früher weit verbreiteten Acker-Rittersporns sucht, wird heute vielerorts enttäuscht. Die Artenvielfalt der europäischen Agrarlandschaften ist in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Die Industrialisierung der Landwirtschaft zeigt dramatische Folgen. Aber wie rettet man die letzten Reste der Vielfalt? Anmelden und weiterlesen.

Sachsens Landwirte auf dem richtigen Weg

Der Bau neuer ländlicher Wege ist für Kommunen und Landwirte gleichermaßen von Bedeutung. Die Dimensionierung dieser Wege sollte sich deshalb immer an den örtlichen Verkehrsverhältnissen und an den Fahrzeugbreiten der Landmaschinen orientieren. Auf diese Weise wurden in Sachsen zwischen 2011 und 2015 etwa 185 Kilometer ländliches Wegenetz neu gestaltet. Die Kosten von insgesamt 26,5 Millionen Euro wurden größtenteils über das Programm „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) mit Mitteln des Bundes und des Freistaates Sachsen gefördert. Anmelden und weiterlesen.

Von den 407 in Sachsen nachgewiesenen Bienenarten werden 70 Prozent als ausgestorben oder gefährdet eingestuft

Grüne beantragen: Rettet die sächsischen Wildbienen!

Foto: Ralf Julke

Sie sind selten geworden in Sachsens Fluren: die Wildbienen. Ihnen ist die bunte Landschaft verloren gegangen. Denn Bienen brauchen keine Monokulturen, sondern blüten- und artenreiche Wiesen, Hecken und Haine. All das aber ist in sächsischen Regionen selten geworden. Jetzt versuchen die Grünen mit einem Landtagsantrag zu retten, was zu retten ist. Anmelden und weiterlesen.

Monsanto-Deal – regionale Lebensmittelerzeugung bedroht

Kathrin Kagelmann: Linke fordert Nein der Kartellbehörden zum Bayer

Bayer kauft Monsanto – was bedeutet das für Sachsen? Kathrin Kagelmann, Sprecherin der Fraktion Die Linke für ländliche Räume, sieht den Super-Deal sehr kritisch: „Der Zusammenschluss bedroht Landwirte und Verbraucher gleichermaßen, deren Wahlfreiheit – ob beim Essen oder dem Saatgut, sich verengt und die in möglichen Auseinandersetzungen mit multinationalen Konzernen immer im Hintertreffen sind. Bayer wie Monsanto sind keine Firmen, die angetreten sind, um die Welt zu verbessern und den Hunger zu stoppen - auch wenn deren Chefs das immer wieder betonen. Anmelden und weiterlesen.

Sächsische Apfelerzeuger erwarten durchschnittliche Ernte

Landwirtschaftsminister Schmidt eröffnet die Apfelsaison 2016

Die sächsischen Obstbauern erwarten mit 85.000 Tonnen in diesem Jahr eine durchschnittliche Apfelernte. Der Durchschnitt der letzten fünf Jahre mit 89.757 Tonnen lag etwas höher. Die sächsischen Verbraucher können sich auf ein ausreichendes und vielfältiges Angebot von Äpfeln aus dem heimischen Anbau freuen. Ein breites Sortenspektrum von Gala und Elstar über Pinova und Jonagold lädt zum Genuss ein. Anmelden und weiterlesen.

Minister Schmidt eröffnet Zukunftsforum

Neue Initiative simul + stellt sich umwelt- und agrarpolitischen Herausforderungen

Wenn heute von technischem Fortschritt die Rede ist, denken viele Menschen zuerst an die neuesten Funktionen für Ihr Smartphone oder an selbstfahrende Autos. Aber kaum jemand denkt an die Bereiche Umwelt, Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft. Gerade im Zeitalter der Digitalisierung und durch die Entwicklung intelligenter Techniksysteme verschwinden jedoch zunehmend die Grenzen der Wirtschaftsbranchen und Wissenschaftsdisziplinen. Unter dem Dach von simul+ stellt sich das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) den aktuellen umwelt- und agrarpolitischen Themen. Anmelden und weiterlesen.

Landwirtschaftspolitik der EU lässt Feldlandschaften in Sachsen veröden

NABU fordert einen Richtungswechsel nicht nur in der EU-Agrarpolitik, sondern auch im sächsischen Umweltministerium

Foto: Ralf Julke

Europas Landwirtschaft ist auf einem irren Weg. Nicht nur in Deutschland werden die Methoden der Feldbearbeitung immer industrialisierter, gehen Feldraine und Schutzstreifen verloren, wird um jeden Quadratmeter gekämpft. Und wo noch immer etwas wächst, wird mit Chemie nachgeholfen. Mit katastrophalen Folgen für die Tierwelt. Anmelden und weiterlesen.

Gespräche zu Land- und Forstwirtschaft in Ungarn und Slowenien

Staatsminister Thomas Schmidt besucht europäische Partner

Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt, besucht in den nächsten Tagen Ungarn und Slowenien. Auf der Reise von heute bis zum 10. Juli 2016 will Schmidt bestehende Kontakte vertiefen. Außerdem will der Minister die Gesprächspartner in den beiden südosteuropäischen Ländern über seine Vorschläge zu Änderungen und Entbürokratisierung der EU-Förderpolitik informieren und für ein gemeinsames Vorgehen werben. Weiterlesen.

Preiskrise und ein ratloses „Soforthilfe“-Paket

Es ist falsch, das aktuelle Landwirtschaftssystem in Sachsen mit noch mehr Geld zu füttern

Foto: Ralf Julke

Völlig auseinander liefen am Donnerstag, 23. Juni, im Sächsischen Landtag die Vorschläge, wie man die tief in der Krise steckende Landwirtschaft retten könnte. Nicht nur bei Milch haben ja Sachsens Bauern ein Problem mit dem wachsenden Überangebot und den gefallenen Preisen. Doch wo die Grünen nur den Umstieg in eine andere, nachhaltige Landwirtschaft als Ausweg sehen, wollen CDU und SPD das Problem weiter mit den alten Methoden lösen. Anmelden und weiterlesen.

Andreas Heinz (CDU): Wir sichern die Zukunft der sächsischen Landwirtschaft

Heute einigten sich die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD im Sächsischen Landtag auf einen Maßnahmenkatalog zur Überwindung der Agrarkrise. Andreas Heinz, der agrarpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, sagt: „Die CDU steht uneingeschränkt zur Landwirtschaft in Sachsen. Diese ist mit der Forstwirtschaft das Rückgrat des ländlichen Raums und trägt in entscheidendem Maße mit zur Bewältigung wichtiger Zukunftsaufgaben in unserem Land bei. Deshalb nehmen wir die derzeitige Preiskrise in der Landwirtschaft sehr ernst.“ Weiterlesen.

Wenn Grund und Boden zu teuer werden

Nachfrage nach Landwirtschaftsflächen in Sachsen ist 2015 erstmals wieder deutlich gesunken

Grafik: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Die internationale Hatz nach irgendwelchen leidlich festen Anlageformen für irre laufendes Geld hat ihren Preis: Gerade bei Immobilien gehen die Preise in die Höhe. Das trifft auch Ackerland - in den vergangenen Jahren eine der liebsten Anlageformen großer Fonds. Doch während in großen Städten die Immobilienpreise schwindelerregende Höhen erreichen können, gibt es bei Ackerland klare Grenzen. Anmelden und weiterlesen.

Sind die Supermarktketten schuld, die Molkereien oder ist es die Massenproduktion?

Bauern-Protesttag am 23. März auch mit 100 Traktoren in Leipzig

Foto: Ralf Julke

Wie kommt man eigentlich aus einer Sackgasse wieder raus, in die alle Beteiligten noch immer mit voller Kraft hineinrammeln? Auch wenn am Mittwoch, 23. März, bei großen Bauernprotesten in Dresden, Bautzen, Chemnitz, Annaberg-Buchholz und Leipzig mit großer Treckerkraft vor allem gegen die zu geringen Abnahmepreise der großen Handelsriesen protestiert wurde. Anmelden und weiterlesen.

Andreas Heinz (CDU): „Die Preisentwicklung für landwirtschaftliche Produkte ist ruinös!“

Am Mittwoch wollen in fünf Städten Sachsens Bauern mit dem Aktionstag „Das kommt beim Bauern an“ demonstrieren. Damit machen die Landwirte auf die aktuellen Niedrigpreise aufmerksam. Der agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Andreas Heinz, sagt: „Die aktuelle Preisentwicklung auf dem Markt für landwirtschaftliche Produkte ist ruinös. Dies ist absolut inakzeptabel und macht alle Anstrengungen für eine positive Entwicklung des gesamten Ländlichen Raums zunichte.“ Weiterlesen.