Artikel zum Schlagwort Lehrermangel

Bildungskatastrophe in Sachsen, hausgemacht und hingetrödelt

Linke fordert Sachsens Kultusministerin Kurth zum Rücktritt auf

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Für alle LeserEs ist wirklich genug. Das dritte Schuljahr hintereinander ist Sachsens Kultusministerin nicht in der Lage, die notwendigen Lehrerinnen und Lehrer einzustellen. Daran ist sie nicht allein schuld. Dazu gehören noch zwei verantwortliche Spitzenpolitiker, die das Desaster mitverbockt haben. Aber für die Linke im Landtag ist die Frage klar: Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) soll zurücktreten. Weiterlesen.

Viele Schulleitungsämter in Sachsen weiter unbesetzt

Warum auch mehr Gehalt nichts daran ändert, dass Schulleiterstellen im vormundschaftlichen Sachsen völlig unattraktiv sind

Foto: Ralf Julke

Was passiert eigentlich in einem Bildungssystem, in dem Verantwortung nicht wirklich honoriert wird und die Regierung das angestellte Lehrpersonal auch genau so behandelt? Die Lehrer winken lieber ab, wenn es um höhere Aufgaben geht. Denn wirklich entlastet werden sie dabei nicht. Und wirklich neue Freiräume für bessere Schule bekommen sie auch nicht. Und so funktioniert auch das jüngste Notkoffer-Programm der Bildungsministerin nicht. Anmelden und weiterlesen.

Schulgesetz und Notfallpaket lösen Probleme nicht

Immer mehr Lehrer fehlen, Unterrichtsausfall an Sachsens Schulen nimmt zu

Foto: Ralf Julke

Da wird am Schulgesetz gebastelt und gebastelt. Am Ende wurde es ein laues Lüftchen und die eigentlichen Probleme im sächsischen Schulwesen wurden nicht gelöst. Es steckt ziemlich tief im Schlamassel, wie eine Anfrage von Petra Zais, der bildungspolitischen Sprecherin der Grünen im Landtag, ergab: "Die größten Baustellen im sächsischen Schulsystem werden immer offensichtlicher." Anmelden und weiterlesen.

Lehrer händeringend gesucht

Ein Drittel der neuen Lehrer in Sachsen sind Seiteneinsteiger

Foto: Ralf Julke

Arbeitslose Akademiker freut das, was derzeit im sächsischen Bildungssystem passiert. Wenn sie in ihrem Beruf keine Anstellung finden, können sie sich allemal als Lehrer bewerben. Und wenn sie dann noch die richtige Fachrichtung haben, ist ihre Chance, im Schuldienst unterzukommen, hoch. Aber das hat mit einer verantwortungsvollen Planung im Schulsystem nichts zu tun. Und es stopft auch nicht alle Löcher. Anmelden und weiterlesen.

Nicht wettbewerbsfähig

Bewerbungen aus anderen Bundesländern für das Lehramt in Sachsen gehen zurück

Foto: Marko Hofmann

Sachsen verliert den Anschluss. Statt 2012, nach dem spektakulären Rückzug von Kultusminister Roland Wöller (CDU), zu reagieren und die Lehrersicherung zur Chefsache zu machen, hat die sächsische Regierung weiter auf Aussitzen gesetzt und die Löcher in der Lehrerversorgung immer weiter aufreißen lassen. Wöllers Nachfolgerin Brunhild Kurth (CDU) hat mit Notfallpaketen agiert. Und den sächsischen Schuldienst regelrecht unattraktiv gemacht. Anmelden und weiterlesen.

Schöne Bescherung!?

Arbeitnehmer_innen in der SPD Leipzig rufen zur Beteiligung an der Weihnachtsaktion der Lehrer_innen auf

Foto: GEW Kreisverband Leipzig-Stadt

Der eklatante Lehrermangel in Sachsen ist unverändert und es ist nicht ersichtlich dass sich in nächster Zeit der Zustand verbessern wird. Das vom Kabinett verabschiedete Maßnahmenpaket ist – wie befürchtet – eher eine schwammig gehaltene Absichtserklärung als eine wirkliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen an allen Schularten. Auch wenn die Fraktion der SPD als Koalitionspartner verhindert hat, dass im Maßnahmenpaket die Qualität der Lehre an unseren Schulen verschlechtert wird, war eine Verbesserung mit der CDU Fraktion und deren Ministern für Kultus und Finanzen leider nicht möglich. Weiterlesen.

Ein Notfallpaket löst nicht den Reformstau im Bildungssystem

Klassenkampf in Sachsen

Foto: Ralf Julke

Bevor wir es vergessen. In dieser Woche war ja auch noch Klassenkampf. Genauer: am Dienstag, 29. November. Da streikten in Sachsen die Grundschullehrerinnen und -lehrer. Das sind die Leute, die den Kindern das Rechnen, Schreiben und Lesen beibringen sollen. Manchmal klappt das ja nicht, wie das mit dem Rechnen. Seltsamer Zufall: Am selben Tag wurde über die schlechten Rechenleistungen der deutschen Viertklässler berichtet. Ein Potpourri. Anmelden und weiterlesen.

„Klassenkampf auf den Rücken der Schüler!“

CDU-Schulpolitiker kritisiert Lehrergewerkschaft für Streikaufruf

Foto: CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages

Heute hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für morgen Streiks von Grundschullehrern in Dresden, Leipzig und Chemnitz angekündigt. Anlass sei nach Aussagen der Gewerkschaftsfunktionäre, dass der Freistaat keine Tarifverhandlungen zur Eingruppierung der Lehrer aufnehme. Außerdem wäre das 214 Mio. Euro große Maßnahmenpaket zur Sicherung des Lehrerbedarfs ungerecht. Weiterlesen.

Staatsregierung vergisst langjährige Lehrer

Cornelia Falken (Linke): Warnstreiks an Sachsens Grundschulen Antwort auf CDU/SPD-Koalition

Foto: DiG/trialon

Zu den Warnstreiks an den öffentlichen Grundschulen in Chemnitz, Dresden und Leipzig erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, Cornelia Falken: Die Linke unterstützt die Warnstreiks der Lehrerinnen und Lehrer an den Grundschulen. In den Lehrerkollegien ist die Unzufriedenheit mit dem von der Staatsregierung beschlossenen „Paket zur Lehrerversorgung in Sachsen“ groß. Weiterlesen.

Weitere Schritte nötig

Sabine Friedel (SPD): Maßnahmenpaket für Lehrerversorgung ein erster Befreiungsschlag

„Das beschlossene Maßnahmenpaket zur Lehrerversorgung ist kein Glücksfall und keine Katastrophe – es ist ein erster und wichtiger Befreiungsschlag“, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zur Aktuellen Debatte „Mehr Geld für gute Schule: Lehrkräfte gewinnen, unterstützen und anerkennen – Das Maßnahmenpaket zur Lehrerversorgung“. „Die jetzt angekündigten Proteste schmerzen uns, gerade weil vieles erreicht worden ist. Aber vor dem Hintergrund der Schulpolitik der letzten Jahrzehnte sind sie verständlich. Es hat sich in Sachsen einfach viel zu lange viel zu wenig bewegt.“ Anmelden und weiterlesen.

Gebhardt/Falken (Linke): CDU/SPD-Koalition „vergisst“ die Lehrkräfte, ohne die Sachsens Schulen Erfolge nicht erreicht hätten

Zur Aktuellen Debatte auf Antrag der CDU/SPD-Koalition zum „Maßnahmenpaket zur Lehrerversorgung“ erklärt Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion Die Linke: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben! Die CDU/SPD-Koalition reagiert wieder nur als Reparaturbrigade auf die von ihr selbst angerichteten Schäden. Dabei schickt sie einen Klempner, wo die Feuerwehr gebraucht würde. Vor zehn Jahren, also im Jahr 2006, haben wir als Linke die damalige CDU/SPD-Koalition im Landtag zum ersten Mal mit dem Problem Lehrermangel konfrontiert… Es ist zynisch, wenn Herr Bienst von der CDU-Fraktion nun davon spricht, es sei ein „Loch entstanden“. Das Loch war lange vorhersehbar, aber Anmelden und weiterlesen.

213 Millionen Euro mehr fürs sächsische Bildungssystem

Endlich ein Maßnahmepaket zum Lehrermangel in Sachsen, das Hoffnung macht und vielleicht doch noch nicht reicht

Foto: Ralf Julke

Da musste dann tatsächlich eine Nachtsitzung eingelegt werden. In der Nacht vom 25. zum 26. Oktober einigte sich das sächsische Regierungskabinett endlich auf das lange angekündigte und im ersten Anlauf gescheiterte Maßnahmepaket gegen den Lehrermangel in Sachsen. Kritik hagelte es zwar trotzdem. Aber mit 213 Millionen Euro ist das Paket doppelt so gut finanziert wie ursprünglich geplant. Anmelden und weiterlesen.

Grüne und Linke schreiben einen Offenen Brief an das Sächsische Kabinett zum Lehrermangel in Sachsen

Herr Tillich, sind Sie unfähig, eine konstruktive Personal- und Bildungspolitik zu betreiben?

Foto: Marko Hofmann

Wer nun glaubt, nur der kleine Koalitionspartner SPD habe nun auf einmal genug von der Unfähigkeit der dauerregierenden CDU, die Personalprobleme des Freistaats Sachsen zu lösen, der irrt. Grüne und Linke haben von der Aussitz-Politik genauso die Nase voll. Denn die zerstört mittlerweile die Funktionsfähigkeit des Landes. Deswegen haben sie jetzt einen Offenen Brief verfasst. Gemeinsam. Ans Sächsische Regierungskabinett. Anmelden und weiterlesen.

Ein paar Bonbons für die Lehrer

Gespräche zur Lösung des Lehrerproblems in Sachsen sind wieder am Knauserkurs der Regierung gescheitert

Ralf Julke

Am Donnerstag erst, 29. September, protestierten 25.000 sächsische Schüler gegen die Bildungspolitik der CDU. Selbst die SPD schaut mit zunehmender Frustration auf die seltsamen Spiele von Kultus- und Finanzministerium. Am Freitag, 30. September, brachte es die sächsische Staatsregierung fertig, die Gespräche zur Deckung des Lehrerbedarfs mit den Lehrervertretungen krachend scheitern zu lassen. Anmelden und weiterlesen.

Gespräche zur Deckung des Lehrerbedarfs gescheitert

Die Gespräche des Finanz- und des Kultusministeriums mit den Vertretern der GEW Sachsen und des dbb beamtenbund und tarifunion über die Möglichkeiten zur Sicherung des Lehrerbedarfs wurden heute in Dresden ergebnislos beendet. Die beiden Ministerien hatten bereits am 14. September zahlreiche Vorschläge zur Steigerung der Attraktivität des Lehreberufs in Sachsen und zur Sicherung der zukünftigen Lehrerversorgung an den Schulen in die Verhandlungen eingebracht. Diesem Maßnahmepaket wollten die Gewerkschaften nach zahlreichen Verhandlungsrunden nicht zustimmen. Anmelden und weiterlesen.

Daniela Kolbe (SPD): „Hören Sie auf Sachsens Schüler, Frau Kurth“

Anlässlich der Demonstration des Landesschülerrates Sachsen vor dem Sächsischen Landtag am Donnerstag erklärt Sachsens SPD-Generalsekretärin Daniela Kolbe: „Ich kann den Unmut der Schülerinnen und Schüler gut verstehen. Die Probleme liegen auf der Hand. Eltern, Schülervertretung und Gewerkschaften und auch wir machen seit Jahren immer wieder darauf aufmerksam. Hören Sie auf unsere Schülerinnen und Schüler, Frau Kurth“, appelliert Kolbe. Anmelden und weiterlesen.

Unterstützung für Proteste

Falken kritisiert Kurth: Statt Doppelbelastung für neue Lehrkräfte Einstieg in Vorbereitungsdienst

Zu den Protestaktionen des Landesschülerrats und der sächsischen Schülerschaft heute an Schulen und vor dem Landtag in Dresden sowie zum von Kultusministerin Kurth (CDU) angekündigten „zusätzlichen Einstellungsprogramm“ von Lehramtsstudierenden mit 1. Staatsexamen erklärt Cornelia Falken, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: Sachsens Schülerinnen und Schüler haben dieses sächsische Stundenausfall-Schulsystem nicht verdient. Die CDU hat es in die Misere geführt. Wir haben schon vor zehn Jahren vorm Lehrermangel gewarnt – die Verantwortlichen der CDU haben sich beide Ohren zugehalten, bis nun der Lehrermangel so groß ist, dass die Hälfte der zum Schuljahresbeginn eingestellten neuen Lehrkräfte keine pädagogische Anmelden und weiterlesen.

Spitzengespräche zum Lehrermangel/Schülerproteste − Grüne: Es ist mehr als überfällig, dass sich die Staatsregierung endlich bewegt

Vor der Fortsetzung der Spitzengespräche zum Lehrermangel zwischen der Staatsregierung und den Lehrergewerkschaften und den heutigen Schülerprotesten erklärt Petra Zais, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag: „Wir Grüne begrüßen eine mögliche Einigung in den Verhandlungen bei den Spitzengesprächen zum Lehrermangel. Es ist mehr als überfällig, dass sich die Staatsregierung nach elf Verhandlungsrunden endlich bewegt und zwar deutlich. Dringend nötig ist die Beseitigung vorhandener Ungerechtigkeiten bei den Vergütungen und Eingruppierungen für das Lehrerpersonal, Anreize und Entlastungen für das längere Verbleiben im Schuldienst sowie zusätzliche Funktionsstellen zum effizienteren Management des Schulalltages. Das ist das Mindeste!“ Anmelden und weiterlesen.

Jungliberale Aktion Sachsen unterstützt Demonstration des Landesschülerrates

Die Jungliberale Aktion Sachsen unterstützt die heutige Demonstration des Landesschülerrates unter dem Motto „Bildet die Rettung- rettet die Bildung“ inhaltlich und personell. Dazu erklärt der Vorsitzende Philipp Hartewig: „Die Situation an den sächsischen Schulen ist erschreckend. Immer mehr Unterrichtsausfall, die älteste Lehrerschaft Deutschlands, teilweise über 50 Prozent Quereinsteiger, eine der höchsten Schulabbrecherquoten Deutschlands, Schulnetzplanungen mit Nachbesserungsbedarf oder ein Schulgesetzentwurf ohne jegliche Innovationen sprechen nicht für einen Vorreiter des Bildungsmonitors.“ Anmelden und weiterlesen.

LandesSchülerRat legt 10-Punkte-Forderungskatalog vor

Am 29. September wird wieder gegen die katastrophale sächsische Bildungspolitik demonstriert

Foto: Marko Hofmann

In Sachsen steht die Bildungspolitik völlig auf dem Kopf. Während die Regierung die Erfüllung ihrer Hausaufgaben verweigert, Stunden schwänzt und Klassenarbeiten vergeigt, erzählen jetzt die Schüler der Kultusministerin, wie Bildung organisiert werden muss. Am Dienstag lud der LandesSchülerRat zur Pressekonferenz nach Dresden. Am Donnerstag, 29. September, wird demonstriert. Anmelden und weiterlesen.