Artikel zum Schlagwort Leipziger Buchmesse

Die „kleinen“ Leipziger Abende am Rande

Buchmesse–Nachlese (2): Sind Wessis da? + Audio

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie kleinen, fast abseitigen Abende sind es letztlich, die die Leipziger Buchmesse aus dem Status eines einmal jährlich in Leipzig landenden UFOs herausheben. Also für die Leipziger selbst und auch die, die nach 27 Jahren nicht mehr am Sonntagabend über das Messegelände streichen, um ein paar Kulis und hier und da eine Tischdeko abzugreifen. Gern auch für Besucher von Welt, so mancher von ihnen in den kleinen Raum verirrt, einige verwirrt ob der soeben bewältigten Zeitumstellung. 18 Uhr (17 Uhr) also stur abstinent an diesem Sonntag“abend“, den 26. März, nur kurz nach der Entdeckung von „In-Dusch“. Weiterlesen

Die „kleinen“ Leipziger Abende am Rande

Buchmesse–Nachlese (1): Winzige Arsendosen „Texte gegen Hass“

Foto: Jens-Uwe Jopp

Von Victor Klemperer, dem Dresdner Sprachwissenschaftler und Autor von „LTI“, der „Sprache des dritten Reiches“ (1947), stammt die Sentenz „Worte können sein wie winzige Arsendosen: sie werden unbemerkt verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun, und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung noch da.“ Nun wissen wir schon länger, dass die ferne Zeit des Nationalsozialismus mit zunehmendem Abstand manchem gar nicht mehr so fern, manchem aber wieder erschreckend und bedrohlich nah erscheint. Anlass für eine Veranstaltung am 23. März 2017 namens „Texte gegen Hass“. Weiterlesen

Handfestes an der Universität

Links-Linkes Tohuwabohu zum Buchmesse-Thema Israel

AK Nahost Sympathisanten vertreiben Antisemitismusgegner aus dem Saal. Foto: Alexander Böhm

Die Nahostdiskussion ist ein heißes Eisen, in Deutschland wohl eher ein heißer Stahl. Rasch drehen sich gerade hierzulande aktuelle Debatten auch in die Geschichte des Dritten Reiches, die Shoah und die Fragen um das heutige Verhalten des Staates Israel hinein. Innerhalb der Linken sowieso, hier scheint einerseits zu gelten: die Existenz Israels ist strikt zu verteidigen, Antisemitismus ist keine Option. Doch darf man den Staat Israel dann noch kritisieren? Und wenn, wie? Statt einer Antwort auf diese und weitere Fragen gab es während der Leipziger Buchmesse eine Podiumsbesetzung, Schläge und Tritte. Weiterlesen

Die etwas anderen Angebote bei "Leipzig liest" 2015

Wenn Lesen nicht so einfach ist

Foto: Patmos Verlag

Wer dieser Tage die Buchmesse besucht, findet dort auch die Ausstellung „Endlich Lesen und Schreiben lernen“. Sie informiert über funktionale Analphabeten. - Was ist funktionaler Analphabetismus und warum haben so viele Menschen Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben? Wie gehen sie mit dem Problem um und welche Lösungswege gibt es? All diese Fragen greift die Kampagne „Lesen und Schreiben – Mein Schlüssel zur Welt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in ihrer multimedialen Ausstellung auf der Leipziger Buchmesse auf. Weiterlesen

Buchmesse 2015 - ein paar kritische Lesungen

Wer näht unsere Kleider? Wer empört sich? Warum braucht Politik Akzeptanz?

Buchcover von "Todschick" und "Ein Klopfen an der Tür".

Bücher haben einen Vorteil gegenüber allem, was Tagesmedien so veröffentlichen: Sie können sich auch Sachthemen kompakt und mit einer Fülle von Informationen widmen. Und natürlich auch kritisch und unabhängig, ganz ohne Rücksicht auf Quote. Es gibt auch zur Buchmesse 2015 wieder eine Reihe solche streitbarer Buchvorstellungen. Ein paar Tipps fürs Rahmenprogramm. Weiterlesen