Artikel zum Schlagwort Lokaljournalismus

Freikäufer-Aktion - Stufe 2

In eigener Sache (Stand Mai 2017): 450 Freikäufer und weiter gehts

Bild: L-IZ.de

Für alle LeserIm Gegensatz zu manchen Beobachtern wussten wir, dass es schwer werden würde. Und länger dauern, als mancher vielleicht gehofft hatte. Mit unserer „Freikäufer“-Aktion versuchen wir in absehbarer Zeit gesamt 1.500 Unterstützer für ein wieder für alle offene und frei zugängliche Lokalzeitung mit einem breiten Themenspektrum zu sorgen. Dabei haben uns nun bislang – neben den bereits 760 früheren Abonnenten bereits vor der Freikäufer-Aktion – weitere 450 Menschen geholfen und 99 Euro beigetragen (Stand 03.05.2017). Vielen Dank dafür! Weiterlesen

Die August-Ausgabe der Leipziger Zeitung

Randale in Connewitz, Lehrerdesaster in Sachsen, Unister-Tragödie & ein paar spitze Gedanken zum Drama des Lokaljournalismus

Foto: L-IZ

Manchmal dauert’s ein bisschen länger, erst recht, wenn bei zwei wichtigen Geschichten, die unbedingt noch in der neuen „Leipziger Zeitung“ stehen sollten, die Antworten fehlten und damit wichtige Bausteine. Was macht man da? Lässt man Löcher oder lässt man die Zeitung eine Woche später erscheinen? Beide Geschichten sind drin - die Januar-Randale in Connewitz genauso wie die Unister-Story. Weiterlesen

Medienmachen im Lokalen

Innehalten in der Häppchenjagd oder Warum Journalismus wieder nachhaltig werden muss

Foto: L-IZ

Wofür braucht man eigentlich Medien? Die einen wünschen sich ja partout so etwas wie ein Winkelement, mit dem der schreibende Journalist angibt, was die Richtung ist. Was schon in der Diskussion ein Problem wird. Die einen möchten gern linksherum geführt werden, die anderen lieber – na ja - durch die Mitte, auch wenn’s dabei eher rechtsherum geht. Das ist alles niederer Blödsinn für Follower. Weiterlesen

Medienmachen im Lokalen

Wie viel Journalismus bekommt man eigentlich für ein trockenes Brötchen?

Foto: Ralf Julke

Es ist schon erstaunlich. Sogar ein englischer Komiker hat schon mitbekommen, dass da irgendwas kaputt ist im Regionaljournalismus. Auch in England. „Wir müssen für Journalismus bezahlen“, teilt John Oliver seinen Anhängern in einem Youtube-Video mit. Also für nass. Ein Widerspruch, auf den die „Süddeutsche“ in ihrem Beitrag zu Olivers berechtigter Mahnung hinwies. Weiterlesen

Von Versagen und Hoffnung

Ein Schläger wird gejagt: Statt polizeiliche Ermittlungen Rechtsfreiheit in Leipzig + Video

Foto: L-IZ.de

Seit Donnerstag, 28. April, findet mal wieder ein merkwürdiger Vorgang in Sachsen statt. Oder besser in den Medien und bei der Polizei. Diese gab eine Öffentlichkeitsfahndung nach einem Teilnehmer eben jener Gruppe Hooligans heraus, welche am 21. Januar 2015 Journalisten aus während der Legida-Demonstration attackiert hatte. Das aktuelle Lebenszeichen der Polizei dazu: Eine deutlich verspätete Öffentlichkeitsfahndung, welche gegen die Verhältnismäßigkeit rechtswidrig im Netz stattfindet, weil sich die Medien nicht mehr an rechtliche Vorgaben halten. Weiterlesen

Was sind denn das für „Medien“, die mehr Mut brauchen sollen?

Ein paar Widerworte zu einer völlig realitätsfremden Medien-Orakelei im „Tagesspiegel“

Screenshot: L-IZ

Im „Tagesspiegel“ gab es in den letzten Tagen eine kleine Kabbelei zu einer Frage, die irgendwie auch „die Medien“ angeht. Chefredakteur Lorenz Maroldt hatte die Frage angesprochen, warum es in Berlin immer mehr rechtsfreie Räume zu geben scheine. Am Ende landete er sogar bei „Zero-Toleranz-Räumen“. Ihm antwortete zwölf Tage später der Fernsehmann Werner Sonne und warf eine ganz kühne Antwort hin: „Die Medien brauchen mehr Mut.“ Weiterlesen