Artikel zum Schlagwort LTI

Die Camouflage der Demokratiefeinde

Wie Deutschlands Rechtsextreme Sprache und Mythos als Tarnung benutzen

Foto: Ralf Julke

Prof. Georg Schuppener ist Germanist an der Universität Leipzig. Intensiv beschäftigt er sich mit der Sprache der deutschen Rechtsextremisten. Ein hochaktuelles Thema – nicht so sehr wegen der Verhandlung über das NPD-Verbot. Sondern wegen der Folgen für eine Gesellschaft, in der trojanischer Sprachgebrauch die gesellschaftlichen Diskurse zerfrisst. LTI 2.0 ist wie Zuckerwatte für Sitzenbleiber. Anmelden und weiterlesen.

Ein besorgter Bürger und das Wörterbuch seiner Sprache

Wie ein sächsischer AfD-Politiker die Analyse der Leipziger Wörterbuch-Autoren prompt bestätigt

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWo hat eigentlich Thomas Hartung, stellvertretender Landesvorsitzender der AfD Sachsen, seine Bauchschmerzen mit dem im Ventil Verlag erschienenen „Wörterbuch des besorgten Bürgers“? Na gut, die Alternative für Deutschland (AfD) kommt drin vor. Auf Augenhöhe mit Pegida, Legida und einigen namhaften konservativen Politikern, die seit zwei Jahren den Populisten spielen. Weiterlesen.

Systematische Tabubrüche und ein Sprachrecycling der rechtsradikalen Art

Das Wörterbuch des besorgten Bürgers: Die sprachliche Analyse einer „Volksbewegung“, die keine ist

Foto: Ralf Julke

Das Wort Empörung fehlt tatsächlich noch im „Wörterbuch des besorgten Bürgers“, das von vier Leipziger Autoren im Ventil Verlag veröffentlicht wurde. Empört war postwendend der sächsische AfD-Vize Dr. Thomas Hartung. Aber eher über einen Artikel auf „bento“. Ob er das Wörterbuch selbst gelesen hat? Eher unwahrscheinlich. Dazu ist es zu deutlich in der Analyse dessen, was AfD & Co. derzeit in Deutschland treiben. Anmelden und weiterlesen.

In Zeiten der zunehmenden Hysterie in Regierungsämtern

Nicht „Mein Kampf“ ist das Buch der Zeit, sondern Klemperers „LTI“

Foto: Ralf Julke

Irgendwie passt das scheinbar: Das Hitlersche Gefängnisgedöns "Mein Kampf" darf wieder veröffentlicht werden. Und auf den Straßen treiben sich Leute herum, denen man zutraut, dass sie das Gedöns auch lesen. Verstehen müssen sie es ja nicht. Dazu war es nie da. Wer es nicht glaubt, kann es ja versuchen, darf sich aber nicht wundern, wenn er in einer regelrecht esoterischen Suppe versinkt. Anmelden und weiterlesen.