Artikel zum Schlagwort Marktwirtschaft

30 Jahre Triumph der entfesselten Gier

Warum wir dem Märchen vom gerechten und besseren Markt nicht glauben dürfen

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Ende kneift der Professor. Und das verblüfft schon, nachdem er einen richtig langen Anlauf genommen hat und mit einer weiten Herleitung aus der Geschichte dem wahrscheinlich noch nicht wissenden Leser erklärt hat, wie Märkte einst entstanden und wer ein Interesse daran hatte, Märkte zu schaffen. Denn "der Markt" ist alles andere, aber nicht das, was die lobpreisenden Anbeter "des Marktes" behaupten. Weiterlesen

Du musst dein Leben ändern - oder doch lieber mit Steinen schmeißen?

Anschlag auf Connewitzer Biomare-Markt

Foto: Ralf Julke

Das ist mittlerweile auch Leipzig: Der Betreiber mehrerer Biomärkte in Leipzig plakatiert mal etwas völlig anders als andere an Leipziger Litfaßsäulen, appelliert an die Klugheit der Leser und kritisiert dabei die Selbstgefälligkeit des Kapitalismus. Und dann werden ihm in Connewitz die Scheiben seines Marktes eingeschmissen. Weiterlesen

Neue Signale nach "Ära Schumann" - Pressekonferenz mit Überraschungen

Alle werden sich ändern müssen – Konsum Leipzig geht neue Wege

Foto: Matthias Weidemann

In der altehrwürdigen und historischen Konsumzentrale in der Industriestraße stehen die Zeichen auf Veränderung. Angekündigt hatte sich der Umbruch schon seit einiger Zeit und ist jetzt im vollen Gange. Auch das war ein Thema bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag. Dazu stellte sich der neue Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Horst Poldrack vor, der den nicht wiedergewählten Wolfgang Wille ersetzt. Weiterlesen

13 Veranstaltungen im Sommersemester

Öffentliche Ringvorlesung der HTWK Leipzig: Arbeit – Mensch, Wert und Marktwirtschaft

Foto: HTWK Leipzig

Im Jahr 1930 hielt John Maynard Keynes in Madrid eine Vorlesung unter dem Titel Wirtschaftliche Möglichkeiten für unsere Enkelkinder. Er prognostizierte darin die Entwicklung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse wie folgt: In hundert Jahren würde der Mensch dank des hohen technischen Fortschritts seine Arbeit auf eine Fünfzehn-Stunden-Woche beschränken und die verbleibende freie Zeit für die Entfaltung seiner Begabungen und Neigungen verwenden können. Weiterlesen