Artikel zum Schlagwort Martin Luther

Die unausweichliche Begegnung mit dem listigen Dr. Eck

Der Katalog zeigt Leipzig in jenem Moment, als es im Mittelpunkt der Reformationsgeschichte stand

Foto: Ralf Julke

Es klappt nicht immer, aber zu manchen Ausstellungen schafft es das Stadtgeschichtliche Museum auch einen Katalog herstellen zu lassen, der thematisch noch einmal bündelt, was zu sehen ist, Hintergründe erklärt und die ausgestellten Objekte noch einmal würdigt. Das ist zur Ausstellung „Luther im Disput“ wieder gelungen. Anmelden und weiterlesen.

Disputation in Leipzig

Museumsgespräch am 20. April: Die Ausstellung Luther im Disput

Foto: Punctum/ Bertram Kober

Nach der kürzlich erfolgten Eröffnung der Ausstellung „Luther im Disput“ im Alten Rathaus werden monatlich thematisch unterschiedliche Veranstaltungen in der Sonderschau angeboten. Zum Auftakt lädt Kuratorin Ulrike Dura zum Museumsgespräch mit Rundgang durch die Ausstellung ein. Die Schau beleuchtet die Reformation als eines der umwälzendsten Ereignisse der europäischen Geschichte. Weiterlesen.

Neues „Luther-Zimmer“ im Alten Rathaus eröffnet

Wie die Leipziger Disputation die Messestadt 1519 zum Mittelpunkt der Reformation machte

Foto: Ralf Julke

Im Oktober jährt sich der 500. Jahrestag des Thesenanschlags zu Wittenberg zum 500. Mal. Eine gute Gelegenheit, so fand man im Stadtgeschichtlichen Museum, gleich mal die eigene historische Ausstellung im Alten Rathaus umzubauen. Nicht gleich alles auf einmal. Ist ja Luther-Jahr. Also wurde erst einmal das Luther-Zimmer völlig umgekrempelt. Und Museumsdirektor Volker Rodekamp rückt Leipzigs Rolle in der Reformation mal ein bisschen zurecht. Anmelden und weiterlesen.

Endspurt für „Luther im Disput“ im Alten Rathaus

Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Zwei Wochen vor der Eröffnung befindet sich der Ausstellungsaufbau für „Luther im Disput“ im Alten Rathaus in der heißen Phase. Das Ambiente ist schon jetzt spürbar: Die Wand- und Fensterverkleidung mit Textbahnen ist abgeschlossen, letzte Korrekturen werden an der Tapete mit der großformatigen Vogelschauansicht von 1547 vorgenommen, die als eine der ältesten und wichtigsten Ansichten Leipzigs gilt. Weiterlesen.

Mit Bus und Bahn auf den Spuren Luthers

Ab 1. April ergänzt Luther-Ticket die Angebote

Foto: DB AG/Jörg Bönisch

Viele von Martin Luthers Wirkungsstätten sind bequem mit den Zügen des Regionalverkehrs zu erreichen. Um dabei zeitlich noch flexibler unterwegs zu sein, wird im Reformationsjahr 2017 das Luther-Ticket für einen Aufpreis von fünf Euro pro Person angeboten. In Kombination mit einem Sachsen-, Sachsen-Anhalt-, Thüringen- oder Regio120-Ticket können Nahverkehrszüge im Geltungsbereich des jeweiligen Tickets bereits vor 9 Uhr genutzt werden. Zusätzlich gilt es auch im Stadtverkehr von Lutherstadt Wittenberg, Lutherstadt Eisleben und Eisenach. Eigene Kinder/Enkelkinder unter 15 Jahren reisen in Begleitung der Eltern/Großeltern kostenfrei. Weiterlesen.

Ein handliches Büchlein nicht nur fürs Reformationsjahr

Auf dem Lutherweg eine der schönsten Landschaften Sachsens entdecken

Foto: Ralf Julke

Das Jahr der Jahre ist heran – 2017, der Höhepunkt in der Luther-Dekade, Jubiläum des Thesenanschlags. Und überall in Lutherland laufen ältere Herren in schwarzen Talaren herum und geben begeisterten Touristen ein Gefühl von 1517. Lauter Luthers überall. Auch auf dem Lutherweg, den es als Extra-Route seit 2015 auch in Sachsen gibt. Man kann ihn mit touristischem Heißhunger bereisen. Anmelden und weiterlesen.

Torgauer Schloss Hartenfels

Rosengarten wieder offen – und Luther blüht auf der Wiese

Foto: Landratsamt

Der Rosengarten im Torgauer Schloss Hartenfels ist seit dieser Woche wieder zugänglich. Derzeit stehen die Tore täglich von 8 bis 18 Uhr offen. Auch wenn noch keine Rosen blühen, lohnt sich ein Besuch dennoch: Auf der großen Wiese in der Gartenmitte sind aus Schneeglöckchen die Gesichter von Martin Luther und seiner Frau Katharina von Bora nachgebildet. Weiterlesen.

Neue Ausstellung in der Bibliotheca Albertina ab 10. März

Wie Buchillustrationen die Weltwahrnehmung in der Reformationszeit veränderten

Foto: Universitätsbibliothek Leipzig

Natürlich kann man in der Buchstadt Leipzig kein Lutherjahr begehen, ohne auf die Rolle des Buches in Luthers Wirken einzugehen. Und genau das tut ab Freitag, 10. März, eine Bibliothek, wo man weiß, worum es geht und über die richtigen Bestände dazu verfügt. Die Universitätsbibliothek lädt ein zur Ausstellungseröffnung „Bildwechsel. Buchillustration in der Reformationszeit“. Anmelden und weiterlesen.

War Johann Sebastian wirklich ein kindischer Fan?

LTM GmbH wirbt in deutschen Großstädten für „Luther in Leipzig“

Grafik: LTM

Die Idee ist: nett. Vielleicht sogar witzig, wenn man nicht allzu anspruchsvoll ist. Aber war Johann Sebastian Bach wirklich „eine coole Sau“, einer, der auch mal mit T-Shirt und Sonnenbrille durch die Stadt spaziert wäre oder sich gar ein Luther-Fan-Shirt gekauft hätte? Das Gefühl beim Betrachten des neuen LTM-Plakates sagt einem eher, dass hier irgendetwas nicht stimmen kann. Anmelden und weiterlesen.

Ein Fotoband, der ein anderes Vorwort verdient hätte

Mit der Kamera durchs Lutherland

Foto: Ralf Julke

Mit zehnjährigem Anlauf strebt das Reformationsjubiläum in diesem Jahr auf seinen Höhepunkt zu. Am 31. Oktober werden es tatsächlich 500 Jahre, die sich Luthers Thesenanschlag jährt. Die Bücher zu Luther, zur Reformation und zur Lutherzeit stapeln sich. Politiker werden zuhauf in Kirchen strömen, um weihevolle Reden zu schwingen. Dabei ist doch gerade das alte Lutherland so schrecklich ungläubig geworden. Oder? Anmelden und weiterlesen.

Ein Luther-Roman, der sich mal nicht um Luther dreht

Das ganz und gar nicht langweilige Leben von Luthers Mutter Margarethe

Foto: Ralf Julke

Luther-Romane gibt es wie Sand am Meer, auch ein paar über seine geliebte Käthe. Aber über seine Mutter hat noch niemand ein ganzes Buch geschrieben. Da muss man erst einmal drauf kommen. Aber wenn man sich – wie die beiden schreibenden Zwillingsschwestern Claudia und Nadja Beinert – in das Thema vertieft, wird ein ganzes Zeitalter lebendig. Eines, in dem es ziemlich hart zuging. Anmelden und weiterlesen.

Thomasius-Club am 9. Februar: Willi Winkler – Luther als Rebell

Foto: Uni Leipzig

Luther war (unbeabsichtigt) modern, weil er protestierte: ein konservativer Revolutionär. Das jedenfalls ist Willi Winklers Sicht auf Luther: ein politischer, selbstbewusster und religiöser Querkopf, der vor Kaiser und Papst keine Angst hat. Luther verkörpert daher das moderne Individuum einzigartig und prominent. Auch wenn der legendäre Ausspruch „Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ nicht wörtlich belegt ist, beschreibt er das Widerständige Luthers sehr genau. Weiterlesen.

Wie aus der Reformation auch noch ein Stück Emanzipation wurde

Die ganz und gar nicht unverhoffte Liebesgeschichte von Katharina und Martin Luther

Foto: Ralf Julke

Es gibt einige berühmte Liebespaare in der deutschen Geschichte. Luther und seine Käthe gehören dazu. Auch wenn es anfangs gar nicht danach aussah, dass dieser wortgewaltige Mönch und Theologieprofessor aus Wittenberg die kleine, selbstbewusste Nonne zur Frau nehmen würde. Da musste frau schon selbst aktiv werden und der Geschichte einen gehörigen Schubs geben. Anmelden und weiterlesen.

Ausstellung im Gemeindesaal Leutzsch

„Here I stand“ – Martin Luther, die Reformation und die Folgen

Quelle: Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie

„Here I stand“ – Martin Luther, die Reformation und die Folgen – lautet der Titel einer Posterausstellung, die bis zum 30. Juni 2017, im Gemeindesaal der St. Laurentiuskirche Leutzsch, William-Zipperer-Str. 149, zu sehen ist. Geöffnet ist die Ausstellung jeweils dienstags 10:00-12:00 Uhr und donnerstags 15:00-18:00 Uhr sowie nach telefonischer Anmeldung, Tel. 0341/4415101. Weiterlesen.

Was machte Luther eigentlich in jenem Mai 1517?

Deutsche Bahn baut fürs Reformationsjubiläum extra ein S-Bahn-Netz

Grafik: Deutsche Bahn

Was machte Martin Luther eigentlich am 28. Mai 1517? Die Frage muss man ja mal stellen dürfen, wenn der Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum am Sonntag, 28. Mai, auf den Elbwiesen in Lutherstadt Wittenberg stattfindet. Die Deutsche Bahn rechnet mit mehr als 100.000 Anreisenden zu diesem Höhepunkt des Jubiläumsjahrs „500 Jahre Reformation“. Anmelden und weiterlesen.

Nathanaelgemeinde Lindenau: Vortragsreihe zu den Lutherischen Bekenntnisschriften

Die Quellen des lutherischen Glaubens, die sogenannten Lutherischen Bekenntnisschriften, und ihre Bedeutung für unser heutiges Leben, möchte die Leipziger Nathanaelkirchgemeinde mit einer Vortragsreihe vorstellen. Zum ersten Vortrag wird am Donnerstag, dem 12. Januar 2017, 20 Uhr, ins Gemeindehaus, Rietschelstr. 12, eingeladen. Armin Wenz, Pfarrer der Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Maria-Magdalena in Halle, wird an diesem Abend in die Bekenntnisschriften der Lutherischen Kirche einführen. Weiterlesen.

2017 – was kommt?

Luther kommt mit Posaunenklängen

Foto: Ralf Julke

Eigentlich ist er schon da. Berge von Büchern zu Luther, Reformation und Bibelübersetzung sind erschienen. Der sächsische Lutherweg ist in Betrieb gegangen, die Panorama-Ausstellung in Wittenberg wurde eröffnet. Aber 2017 wird erst einmal richtig gefeiert: „500 Jahre Reformation: Kirchentag auf dem Weg in Leipzig“. Vom 25. bis 28. Mai wird das in Leipzig zu erleben sein. Anmelden und weiterlesen.

Luthermusical präsentiert von Bachs Erben

Foto: Bildungscampus forum thomanum

Anlässlich des Jubiläums 500 Jahre Reformation führt die Grundschule forum thomanum das Luthermusical von Gerd Peter Münden in einer Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ auf. Am 31. Oktober 2017 wird die Premiere in der Lutherkirche gefeiert und mit zwei weiteren Vorstellungen am 2. und 4. November 2017 soll die große Nachfrage gedeckt werden. Weiterlesen.

Ausstellung in der Taborkirche Kleinzschocher: Martin Luther und die Juden

Foto: Taborkirche

Am kommenden Freitag, 9. Dezember 2016, 19.30 Uhr, wird in der Taborkirche Kleinzschocher, Windorfer Str. 45, die Ausstellung „Ertragen können wir sie nicht – Martin Luther und die Juden“ eröffnet. Diplom-Theologe Konstantin Enge führt mit einem Vortrag in die Thematik ein. Die Wanderausstellung zum 500. Reformationsjubiläum ist bis zum 8. Januar 2017, montags 10 - 12 Uhr, donnerstags 15 - 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung (0341/4243075) zu sehen. Anmelden und weiterlesen.