Artikel zum Schlagwort Massentierhaltung

Lidl profitiert von Billigfleisch

Greenpeace-Aktivisten demonstrieren vor Lidl-Filiale für eine bessere Tierhaltung

Foto: Fred Dott

Für eine transparente Kennzeichnung von Supermarkt-Fleisch demonstrieren Greenpeace-Aktivisten am morgigen Samstag in 51 Städten vor Lidl-Filialen. Mit einem zwei Meter großen Schwein aus Pappe stehen die Leipziger Umweltschützer ab 12 Uhr vor Lidl im Petersbogen, Petersstr. 34 „Frag Lidl, wie ich leben muss!“, steht auf den Aufstellern. Die Kunden können per Postkarte ihre eigenen Fragen zur Fleischproduktion direkt an Lidl stellen. „Beim Kauf von Lidl-Fleisch weiß niemand, ob die Tiere leiden mussten, ob Antibiotika eingesetzt wurden oder gentechnisch verändertes Tierfutter im Trog gelandet ist. Das muss Lidl ändern“, sagt Susanne Triesch von Greenpeace Leipzig. Weiterlesen

Wiesenhof-Schlachtfabrik in Niederlehme blockiert

Foto: tierfabriken-widerstand.org

Seit 9:00 Uhr blockieren rund 30 Aktivist*innen aus verschiedenen emanzipatorischen Bewegungen die Zufahrten zur Wiesenhof-Schlachtfabrik in Königs-Wusterhausen / Niederlehme. Beide Werktore sind mit Betonfässern verstellt, an denen sich insgesamt vier Menschen festgekettet haben. Eine weitere Person befindet sich in ca. fünf Metern Höhe auf einem Metalldreibein über einem der Fässer. Außerdem befinden sich zwei Aktivist*innen auf einem LKW. Zur gleichen Zeit haben sich an die 10 Personen zu einer Kundgebung versammelt. Weiterlesen

Immer neue Fälle von Vogelgrippe auch in der Region Leipzig

Kommen die pathogenen Keime in Wirklichkeit aus der industriellen Geflügelwirtschaft? + Video

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserEin Verdacht geht um. Und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL) macht sie jetzt offiziell zum Thema: Kann es sein, dass die Ursache für die aktuell in Europa grassierende Vogelgrippe nicht die Wildvogelzüge sind, sondern diese Ursache in der hiesigen Massentierhaltung zu suchen ist? Weiterlesen

Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland

Auch der Freistaat Sachsen tut nichts, um die Nitrat-Belastung des Grundwassers ernsthaft zu senken

Foto: Ralf Julke

"Staatlich geduldete Brunnenvergiftung" betitelte der Westdeutsche Rundfunk am 24. November einen Beitrag zu einem Vertragsverletzungsverfahren der Europäischen Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland, das schon seit 2014 läuft. Die Überdüngung der deutschen Äcker macht sich als hohe Nitratbelastung in Flüssen, Seen, aber auch im Grundwasser bemerkbar. Und eine Veränderung ist nicht in Sicht. Weiterlesen

Landwirtschaftsminister im Verteidigungsmodus

Jede Menge Geld für neue Ställe in Sachsen – nur bei der Kontrolle wird’s dünn

Sachsens Landwirtschaftsminister sind schon seit Längerem in der Defensive. Das wissen sie auch - aber wohl nicht, wie sie das ändern sollen. Das Ergebnis: Sie gehen auch schon bei Mitteilungen über Stallbesuche in die Knie. Überschrift: "Tierproduktion sachlich beurteilen. Moderne Ställe garantieren tier- und umweltgerechte Haltung". So geschehen nach einer Bauernhofbesichtigung von Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt am Mittwoch, 5. August. Weiterlesen