Artikel zum Schlagwort Medien

Einsendungen im Jubiläums-Wettbewerb um den Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis nur noch bis 10. Januar

Nur noch knapp eine Woche Zeit bleibt Journalisten und Medien, sich am 20. Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2017 zu beteiligen. Einsendeschluss ist der 10. Januar (Es zählt das Datum des Poststempels). Die Teilnahmebedingungen stehen auf der Internetpräsenz www.medientage.org zur Verfügung. Weiterlesen

Wenn eine Gesellschaft auseinanderfällt

Leipzigs OBM hat eine ganz große Bitte an die verbleibenden Leipziger Medien

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEigentlich hatte Oberbürgermeister Burkhard Jung die Pressekonferenz am Dienstag, 20. Dezember, angesetzt, um noch einmal das Jahr 2016 Revue passieren zu lassen und einen Blick ins Jahr 2017 zu wagen. Aber dann kam der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt Breitscheidstraße dazwischen und die Terrorgefahr sorgte nicht nur für eine Themenverschiebung, sondern auch für mächtig Medienandrang. Weiterlesen

Eine völlig missglückte Maischberger-Show und eine Studie, die es noch gar nicht gibt (1)

Wie falsche Thesen zur Diskussionsgrundlage inhaltsloser Talkshows werden

Screenshot: L-IZ

KommentarAls die jüngste „Maischberger“-Talkshow am 30. November über die Bildschirme flimmerte, wurde auch wieder eine Studie zitiert, die noch gar nicht in der Welt ist: eine von der Hamburg Media School für die Otto-Brenner-Stiftung erstellte Studie zur Medienberichterstattung über die „Flüchtlingswelle im Sommer 2015“. Hoppla. Autsch. Ja, das war jetzt ein direktes Zitat vom NDR. Hoch lebe das deutsche Fernsehen. Weiterlesen

HTWK Leipzig feiert mit Live-Acts, Jahrmarkt und Fassadenprojektionen

Zehn Jahre Fakultät Medien: die „phänoMEDIA16“

Foto: Martin Ludewig/HTWK Leipzig

Zwei Bühnen, drei Bands, fünf Workshops, zehn Jahre Medienrummel: Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens lädt die Fakultät Medien der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) am Freitag, dem 28. Oktober 2016, zur phänoMEDIA16 ein. Für die Veranstaltung verwandelt sich der Campus rund um das Medienzentrum der Fakultät (Gustav-Freytag-Str. 40-42) ab 15 Uhr in einen Rummelplatz mit Buden, Bühnen und Artistik-Shows. Selbst vor der Kamera stehen, Musik aufnehmen oder drucken können Gäste bereits ab 13 Uhr. Der Eintritt ist für alle Besucher frei. Weiterlesen

In alle Flure geschmissen

Leo kämpft sich durchs Gratis-Werbeblatt für Leipzigs neuesten Erfolgszirkus

Foto: L-IZ

KommentarFür alle LeipzigerHaben Sie auch so ein vages Gefühl, dass der Oberbürgermeister dieser Stadt in einer völlig anderen Welt lebt als Sie und ich? Ich jedenfalls schon. Schon länger. So ein brausiges. Mit jeder Menge Zucker drin. Seit gestern erst recht. Da schmiss wieder so ein reitender Bote bergeweise Papier in alle Hausflure, auch in unseren. Kann auch ein Springer gewesen sein, ein rasenballiger. Weiterlesen

In eigener Sache oder 1.500 x 99 Euro

Leser fragen, wir antworten: Zur Aktion Freikäufer oder Warum soll ich für Leute die L-IZ freikaufen, die ich nicht mag?

Foto: L-IZ.de

Neulich erst verkündete mal wieder ein Fernsehsender, dass er nun eine „anonyme Mailbox“ eingerichtet habe. Die gibt es auf der L-IZ schon seit fast 2 Jahren und eine Leserin hat sie genutzt. Nachdenklichere Töne erreichten uns also heute zur Aktion „Freikäufer“ auf anonymem Weg, einige Fragen (da wir so keine Mailadresse zum antworten haben) wollen wir dazu beantworten. Es geht dabei auch um eine der Kernfragen: Wer ordnet noch für die Leser ein, wer sortiert und sammelt Informationen und stellt sie zur Verfügung, wenn es keine kritischen Journalisten mit verfügbarer Zeit mehr gibt? Wie gewohnt, unterteilen wir die Zuschrift Weiterlesen

Warum ein Europa-Projekt auch eine Vision für alle braucht, Teil 3

Medien ohne Sitzfleisch produzieren eine Politik für Fastfood-Konsumenten

Foto: Ralf Julke

Welche Geschichten erzählen wir uns? Was formt unsere Sicht auf die Welt und auf unsere Gesellschaft? Auf welche Framings springen wir an? Was bitteschön sind Framings? - Wenn sich schon Medien nicht mit diesen Fragen beschäftigen, was soll man da von den armen Würstchen erwarten, die in die entscheidenden Positionen der EU-Hierarchie hinaufgespült oder hinaufgelobt wurden? Laurence J. Peter und Raymond Hull lassen grüßen. Weiterlesen

In eigener Sache oder 1.500 x 99 Euro

Leser fragen, wir antworten: Zur Aktion „Freikäufer“ oder „Artikel sind nicht wichtig, weil sie aktuell gegen Geld zu haben sind“

Screen: Facebook

Nach einer längeren Diskussion mit einem Leser der L-IZ.de auf Facebook rings um die Aktion „Freikäufer“ ergab sich ein letzter Wortwechsel. Diesen geben wir hier mal 1:1 wieder, weil er gleich mehrere Fragen aufgreift, die vielleicht auch anderen Lesern noch unklar sein könnten. Begonnen hatte alles damit, dass der User unter die Artikel der L-IZ.de, welche wir teilten und die derzeit nicht mehr frei verfügbar sind, mehrmals sinngemäß schrieb, dass es dann ja kein wichtiges Thema sein kann, wenn man es derzeit nicht mehr "for free" lesen kann. Weiterlesen

In eigener Sache oder 1.500 x 99 Euro

Leser fragen, wir antworten: Zur Aktion „Freikäufer“ oder „Sorry, aber Ihr seid geldgeil“

Screen: Facebook

Auf den Hinweis eines Facebookusers hin, dass er unsere Arbeit schätzt, haben wir uns gefreut und dies geschrieben: „Wir sind die, die immer da sind. Eine freie Crew, voller Ideen und viel mehr Wissen, als mancher denkt. Wir brauchen wirklich Freikäufer um endlich noch mehr tun zu können, als wir schon ohne Eure Unterstützung taten.“ Eine andere Userin reagierte darauf und dies mit dem Vorwurf, wir würden unserer Verantwortung nicht nachkommen und seien nur "geldgeil". Weiterlesen

Medienmachen im Lokalen

Wie viel Journalismus bekommt man eigentlich für ein trockenes Brötchen?

Foto: Ralf Julke

Es ist schon erstaunlich. Sogar ein englischer Komiker hat schon mitbekommen, dass da irgendwas kaputt ist im Regionaljournalismus. Auch in England. „Wir müssen für Journalismus bezahlen“, teilt John Oliver seinen Anhängern in einem Youtube-Video mit. Also für nass. Ein Widerspruch, auf den die „Süddeutsche“ in ihrem Beitrag zu Olivers berechtigter Mahnung hinwies. Weiterlesen

23.100 Euro vom Freistaat für Leseförderprojekt

Kultusministerium unterstützt „Lesescouts“ der Stiftung Lesen

Seit 2006 wecken jugendliche „Lesescouts“ bei Freunden und Mitschülern die Leselust. Das gleichnamige Projekt der Stiftung Lesen wird auch in diesem Schuljahr vom Kultusministerium mit 23.100 Euro unterstützt. In den letzten zehn Jahren sind 1.340 Schüler aus über 110 Schulen der Klassenstufen 5 bis 10 zu „Lesescouts“ ausgebildet worden. Weiterlesen

In eigener Sache oder 1.500 x 99 Euro

Leser fragen, wir antworten: Zur Aktion „Freikäufer“ oder „Weniger als ein halbes Brötchen“

Weniger als ein halbes Brötchen. Foto: L-IZ.de

Die nachfolgende Frage (leicht ausgebessert) erreichte uns zu unserer Aktion Freikäufer und warum wir 99 Euro im Jahr für ein Abonnement verlangen: „Aber warum gibt es keine Monats- und Tageszugänge?! Ich kann sicherlich selbst im Umfeld niemanden finden, der sich mal eben schnell für soviel Geld verpflichtet. Der Hunni sieht eben einfach ganz schön viel aus. Ich kann mir auch direkte Artikelzugänge vorstellen, diesen hätte ich gern gelesen und bezahlt, aber nicht im Jahresabonnement.“ Weiterlesen

In eigener Sache

Eine L-IZ.de für alle: Wir suchen „Freikäufer“

Die Leipziger Internet Zeitung. Screen: L-IZ.de

Seit Sonntag, 7. August, ist die L-IZ.de für unbestimmte Zeit in den reinen „Leserclub-Modus“ gegangen. Die Artikel sind ab jetzt nicht mehr drei Tage für alle sichtbar, sondern erscheinen sofort hinter der Bezahlschranke. Von uns veröffentlichte Beiträge sind also nur noch für registrierte Leser erreichbar. Nicht, weil wir es so wollten, sondern weil wir es nach nun 12 Jahren - angesichts der zunehmend prekären Lage des Onlinejournalismus - müssen. Damit werden wir versuchen, baldmöglichst wieder alle Artikel für unsere 250.000 Leser pro Monat frei zugänglich zu machen. Paradox? Nein, logisch. Wir unterbreiten ein einfaches Angebot: Wir suchen im ersten Weiterlesen

Spielwiesen, Boulevard und jede Menge Newsmaker der dritten Art

Wer bekommt denn eigentlich die 1,4 Milliarden Euro für Online-Werbung in Deutschland?

Foto: Ralf Julke

Wer macht denn nun den Reibach im Internet? Wo fließen die steigenden Werbeumsätze hin? Denn die gibt es. Von 1,054 Milliarden sind die Online-Werbeeinnahmen von 2012 bis 2015 in Deutschland auf 1,425 Milliarden gestiegen. Behauptet zumindest das Jahrbuch der Landesmedienanstalten. Und die haben wieder beim Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) abgeschrieben. Und wo haben die es her? Weiterlesen

Von Facebook & Co. gefressen

Der Online-Werbemarkt für Medien existiert nicht mehr

Grafik: L-IZ

Es geht nicht ohne. Wir haben jetzt zwölf Jahre lang versucht, ein journalistisches Webangebot auf die Beine zu stellen, das sich vor allem aus Werbeerlösen finanziert. Das war mal ein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell. Und viele Verlage, die zwischen 1995 und 2004 reichweitenstarke Websites betrieben haben, haben davon auch profitiert. Doch spätestens seit 2008 ist der Wurm drin. Manche sagen: noch länger. Weiterlesen

In eigener Sache

„Freikäufer“ – eine L-IZ.de für alle: Unsere Beweggründe im Detail

Grafik: L-IZ.de

Wirklicher, einordnender und durchdachter Journalismus mit selbst vor Ort recherchierten Fakten funktioniert nach langjährigen Beobachtungen im Netz in den letzten Jahren weniger und weniger auf Basis von Werbekunden. In lokalen Märkten schon heute nicht mehr, weil hier die Jagd nach Millionenreichweiten der nationalen Zeitungen unsinnig und aufgrund der lokalen Art unserer Berichte bis auf wenige Ausnahmen nicht erreichbar ist. Sich mit diesen Zeitungen in einen Preiswettbewerb um Werbekunden zu begeben, ist also für uns mit bis zu 500.000 Besuchern und aktuell 180.000 verschiedenen Lesern im Monat nach den Anfangsjahren sinnlos geworden. Weiterlesen

Nachdenken über Medienbildung

Wenn Medienkompetenz immer nur als technische Modernisierung begriffen wird und nicht als Fähigkeit zum kritischen Denken

Foto: Ralf Julke

Auch an Sonntagen schicken emsige Landtagsfraktionen Meldungen und Stellungnahmen in die Welt. Sogar zu Themen, die eigentlich typische Montags- oder Dienstagsthemen, richtige Alltagsthemen sind. So wie das Thema Lehrerbildung. Ein ganz heißes Eisen. Denn von Lehrern in sächsischen Schulen wird so einiges erwartet, zum Beispiel auch die Vermittlung von Medienkompetenz. Weiterlesen

Ab 31. Mai 2016 bieten ausgewählte Sender neue Qualität

Gestochen scharf: Antennenfernsehen DVB-T2 HD

Das neue hochauflösende digitale Antennenfernsehen soll zukünftig DVB-T ablösen und eine bessere Qualität sowie mehr Programme bieten. In der ersten Stufe werden ab 31. Mai 2016 – auch im Ballungsraum Leipzig – die HD-Programme der öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der privaten Sender ProSieben, RTL, SAT.1 und VOX in DVB-T2 HD-Qualität zur Verfügung stehen. Solange die Testphase läuft sind diese Sender ohne zusätzliche Kosten zu empfangen. Weiterlesen

Schmale Korridore

Leserbrief zum Artikel Mainstream: Der Vertrauensschwund von Macht und öffentlicher Meinung

Abb.: C.H. Beck

Auch ich musste immer wieder feststellen, dass selbst bislang als höchst vertrauensvoll und neutral eingestufte Rundfunkanstalten, längst keine neutrale Berichterstattung mehr durchführen. Hier ist vor allem auch zu beobachten, dass Berichte über Politiker der Linksfraktion oft so zusammengekürzt und zusammengeschnitten werden, dass nur noch Aussagen daraus übrig bleiben, die entweder die Linksfraktion in ein schlechtes Licht rücken und / oder den Content der Aussage, die in einem Interview getroffen wurden, anders darstellen. Weiterlesen

Schmale Korridore

Mainstream: Der Vertrauensschwund von Macht und öffentlicher Meinung

Abb.: C.H. Beck

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 31Mainstream – wer von uns hat diesen Kampfbegriff nicht schon einmal gebraucht? In der Diskussion, um sich abzugrenzen von der vermeintlich falschen Ansicht, dem falschen Argument, der falschen Haltung. Gerade gegenwärtig ist eine zunehmende Polarisierung der Gesellschaft zu beobachten, eine Triplizität des Umgangs mit den großen Themen der Politik. Weiterlesen