Artikel zum Schlagwort Mietpreise

Bezahlbare Mieten in Leipzig sichern

Der Stadtrat tagt: Senkung der Kappungsgrenze um 5 Prozentpunkte beschlossen

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserMit einer knappen Mehrheit hat der Stadtrat Leipzig die Senkung der Kappungsgrenze von Bestandsmieten auf 15 % beschlossen. Zugrunde liegt dem ein Antrag der Fraktion „Die Grüne/Bündnis 90“, unterstützt von großen Teilen der Fraktionen „Die Linke“ und „SPD“. Oberbürgermeister Burkhard Jung wird nun bei der Sächsischen Staatsregierung den entsprechenden Antrag einreichen, um den Beschluss rechtlich zu fixieren. Er selbst hat ebenfalls für eine Senkung abgestimmt. Damit wird Leipzig nach Dresden die zweite sächsische Gemeinde mit gesenkter Kappungsgrenze. Weiterlesen.

Bezahlbare Mieten in Leipzig sichern

Am heutigen Mittwoch wird der Grünen-Antrag zur Senkung der Kappungsgrenze für Mieterhöhungen Thema im Stadtrat

Foto: Ralf Julke

Die Schätzungen der Stadt gehen von einem angespannter werdenden Wohnungsmarkt aus, Akteure des Wohnungsmarktes sehen noch kein Problem. Aber Leipzigs Problem ist in der Regel das flächendeckend niedrige Einkommen vieler Haushalte. Deswegen beantragten die Grünen schon im Februar eine Absenkung der Kappungsgrenze für Mieterhöhungen in Leipzig. Die Verwaltung hat nun Stellung genommen. Anmelden und weiterlesen.

Ein kleiner Schnellbericht zur Bürgerumfrage 2016, Teil 5

Mietentwicklung bleibt zurückhaltend wie die Einkommensentwicklung der meisten Leipziger

Grafik: Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen

Es gibt alle möglichen Erhebungen zur Mietentwicklung in Leipzig, auch diverse Mietspiegel. Aber die verlässlichsten Zahlen liefert noch immer die jährliche Bürgerumfrage. Sie fragt nämlich nicht nach möglichen Angebotsmieten oder den Mieten der letzten vier Jahre, sondern nach dem, was die befragten Leipziger wirklich zahlen. Und das bestimmt am Ende auch die Mietentwicklung. Anmelden und weiterlesen.

Erbbaurecht, Konzeptvergabe und die Frage nach den bezahlbaren Mieten

Grüne haben noch zwei Änderungsanträge zu den Eigentümerzielen der LWB formuliert

Foto: Ralf Julke

Dass der stadteigenen Wohnungsgesellschaft LWB bei der Sicherung und Schaffung günstigen Wohnraums eine Schlüsselrolle zufallen würde, wenn die Bevölkerung wächst und der Leerstand weggeschmolzen ist, war auch schon in der Diskussion um das Wohnungspolitische Konzept klar. Und es gehört auch in die Eigentümerziele der LWB, finden die Grünen. Noch viel stärker als geplant. Anmelden und weiterlesen.

Bezahlbare Mieten für Leipzig

Grüne beantragen die Senkung der Kappungsgrenze für Mieterhöhungen in Leipzig

Foto: Ralf Julke

Was macht man eigentlich in einer verfahrenen Wohnungspolitik, in der versammelte politische Wirklichkeitsverweigerer regulieren, was nicht reguliert werden muss und damit die Preise hochtreiben, während das Geld an anderer Stelle fehlt? Die Grünen-Fraktion beantragt jetzt eine Senkung der Kappungsgrenze für Leipzig. Anmelden und weiterlesen.

AfD-Abgeordneter will’s unbedingt wissen

Linke Autonome treiben die Mietpreise hoch!

Foto: Ralf Julke

Was nicht sein kann, das darf auch nicht sein. Denn wenn in der Branche das Vorurteil herumgeistert, dass die Immobilienpreise und Mieten fallen, wenn Linksautonome um die Ecke wohnen, dann muss sich das doch bestätigen lassen. Kann ja sein, dass sich der sächsische Innenminister bei der ersten Anfrage von Uwe Wurlitzer (AfD) geirrt hat. Fragt man also noch einmal. Anmelden und weiterlesen.

Quartalsbericht Nr. 2/2016, Teil 2 der Besprechung

Bundesverordnungen zum Wohnungsbau machen Neubauwohnungen in Leipzig für Durchschnittsverdiener unbezahlbar

Grafik: Stadt Leipzig / Quartalsbericht II/ 2016

Die Mieten steigen. Auch in Leipzig. Ein Dauerbrenner in der Diskussion. Im am Freitag, 2. September, veröffentlichten Quartalsbericht der Stadt Leipzig versuchen Johannes Heinemann und Andrea Schultz, beide Mitarbeiter im Amt für Statistik und Wahlen, dem unheimlichen Thema mal mit Zahlen und Fakten zu Leibe zu rücken. Dabei finden sie einen Schuldigen für die Misere, der gern so tut, als hätte er überhaupt keine Schuld daran. Anmelden und weiterlesen.

Bürgerumfrage 2015, Teil 3

Die Entmischung der Leipziger Innenstadtquartiere ist längst im Gang

Foto: Ralf Julke

Es lohnt sich, sich systematisch durch die Ergebnisse der „Bürgerumfrage 2015“ zu arbeiten. Leipzigs Verwaltung hat einige Themen aufgegriffen, die den Bürgern auf den Nägeln brennen. Zum Beispiel die Sache mit den Mieten. Ein Thema, bei dem es scheinbar zwei unvereinbare Fronten gibt: Die einen rufen Alarm, weil sie die steigenden Kosten nicht mehr tragen können. Die Stadt sagt gern: Gibt doch gar keinen Grund zur Besorgnis. Anmelden und weiterlesen.

Kein Grund zur Panik

PISA-Marktbericht weist Leipzig noch als mieterfreundlichen Wohnungsmarkt aus, der sich nach Jahren des Stillstands normalisiert

Foto: Ralf Julke

„Ist Leipzigs Wohnraum bezahlbar?“ betitelte die PISA Immobilienmanagement GmbH & Co. KG ihren ersten „Marktbericht 2016“ zum Leipziger Wohnungsmarkt. Die Frage ist berechtigt, denn sie spricht die Ängste an, die seit gut zwei Jahren umgehen in Leipzig: Die Mieten steigen wieder, der Leerstand verringert sich. Und die Bevölkerungszahl wächst und wächst ... Wo soll das nur hinführen? Anmelden und weiterlesen.

Drittes Herderfest der Initiative „Für das Politische“ stellt das Thema Wohnen und Mieten in den Mittelpunkt

Am kommenden Sonntag, 12. Juni 2016 lädt die Gruppe „Für das Politische“ zum nunmehr dritten Mal zum Stadtteilfest „Kontrollbereich 04277“ auf dem Herderplatz in Leipzig-Connewitz ein. Im Mittelpunkt des Festes steht in diesem Jahr das Thema des Wohnens und der bezahlbaren Mieten. Weiterlesen.

„Immobilienkompass 2016“ von „Capital“: Anschluss geschafft

Leipzig ist zu einer festen Größe auf dem Immobilienmarkt geworden, nur das Einkommensniveau bremst den Wohnungsmarkt

Foto: Marko Hofmann

Dass Leipzig als Großstadt im Osten eine wichtige Rolle spielt, wird auch daran deutlich, dass es regelmäßig in großen Erhebungen zu Mietpreisen und Immobilienmärkten auftaucht und dort mit den üblichen Top 10 aus dem Westen verglichen wird. Das passiert auch wieder in der Mai-Ausgabe des Wirtschaftsmagazins „Capital“, in dessen zehntem „Immobilien-Kompass“. Anmelden und weiterlesen.

Neuer Mietspiegel für Leipzig: Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger gefragt

Durch das Amt für Statistik und Wahlen werden aktuell im Auftrag des Sozialamtes Daten für den neuen Leipziger Mietspiegel erhoben. Für die Erstellung eines repräsentativen Mietspiegels ist die Mithilfe vieler Bürgerinnen und Bürger notwendig. Da sich bisher nicht ausreichend viele Mieter an dieser freiwilligen Befragung beteiligt haben, startet ab 13. April zusätzlich eine schriftliche Mieterbefragung. Die angeschriebenen Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, den Fragebogen schriftlich auszufüllen oder online im Internet zu beantworten. Falls Nachfragen zum Fragebogen oder einzelnen Fragestellungen bestehen, können sich die Mieter an die Hotline 0341 123-2880 wenden. Weiterlesen.

Eine ausführliche Antwort auf einen bemerkenswert unhöflichen Leserbrief

Wie hoch müssten Mieten in Leipzig sein, damit sich Wohnungsbau eigentlich rechnet?

Foto: Ralf Julke

Herr G. fragte hier einfach mal so aus der Hüfte per Leserbrief an, ob wir ihm nicht gleich noch elektronische Auskunft spielen, wie teuer denn Mieten sein müssten, damit sich Sanierung überhaupt rechnet. Wahrscheinlich hat er die Unhöflichkeit bei Facebook gelernt. Die Umgangsformen, Herr G., sind augenscheinlich völlig auf den Hund gekommen. Wir geben trotzdem mal was zum Nachrechnen. Anmelden und weiterlesen.

Keine belastbaren Zahlen - kein Bedarf

Sachsen verweigert als eines der letzten vier Bundesländer die Einführung der Mietpreisbremse

Foto: Ralf Julke

Schwer tun sich die Leipziger Stadtverwaltung und die sächsische Landesregierung, die zunehmende Wohnraumknappheit in Leipzig überhaupt wahrzunehmen. Obwohl man weiß, mit welcher Rasanz die Bevölkerung wächst und wie schwer überhaupt noch freie Wohnungen für Flüchtlinge gefunden werden. Doch Sachsen verweigert als eines der letzten vier Bundesländer die Einführung einer Mietpreisbremse. Anmelden und weiterlesen.

Zuschussförderung einführen

Albrecht Pallas (SPD): Sozialen Wohnungsbau ankurbeln

„Es ist jetzt an der Zeit, in Sachsen wieder sozialen Wohnungsbau zu betreiben und diesen aktiv zu fördern. Dafür benötigen wir die richtigen Instrumente, um flächendeckend bezahlbare Wohnungen zu schaffen und den Zusammenhalt in der Gesellschaft auch dadurch zu stärken“, so Albrecht Pallas, Sprecher für Wohnungsbau der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, am Mittwoch in der Debatte zum Antrag der Grünen zum sozialen Wohnungsbau. Weiterlesen.

Nicht nur Großstädte betrachten und langfristig investieren

Enrico Stange (Linke): Ja zu mehr Sozialwohnungsbau in Sachsen

Enrico Stange, Sprecher für Wohnungspolitik der Linksfraktion, sagt zum Antrag der Grünen „Programm zur sozialen Wohnungsbauförderung für Sachsen auflegen“ (6/4397): Wohnen bekommt in Sachsen eine neue soziale Dimension. Einerseits führen die Anforderungen an energetische Sanierung, barrierefreies Wohnen und Modernisierung zu Neubau- und Sanierungsmieten von 8,50 Euro netto kalt und mehr je Quadratmeter. Andererseits sind die heutigen und künftigen Mieterinnen und Mieter zunehmend nicht in der Lage, das ohne Unterstützung zu bezahlen. Weiterlesen.

In den Großstädten wird bezahlbarer Wohnraum knapp

Grüne beantragen ein 60-Millionen-Euro-Landesprogramm für sozialen Wohnungsbau in Sachsen

Foto: Ralf Julke

Das ganze Land sitzt in den Startlöchern und wartet und wartet. Und es tut sich nichts. Im Januar hat der Grünen-Abgeordnete Wolfram Günther extra angefragt, wie die Staatsregierung nun gedenkt, mit dem Sozialen Wohnungsbau in Sachsen umzugehen. Der Innenminister winkte ab. Kein Thema für ihn. Er fördert lieber Besitz als niedrige Mieten. Jetzt haben die Grünen einen Antrag geschrieben: 60 Millionen für den Wohnungsbau. Anmelden und weiterlesen.

Neuer Quartalsbericht für Leipzig, IV/2015

Teil 4 zum Zahlenpaket: Steigende Preise am Immobilienmarkt zeigen den Druck, der auf der wachsenden Stadt Leipzig liegt

Karte: Stadt Leipzig / Gutachterausschuss der Stadt Leipzig

Wenn Städte sich füllen, bedeutet das nicht unbedingt, dass auch der Wohnungsmarkt mitwächst. Schon gar nicht, wenn Bauen teurer ist, als es mit dem durchschnittlichen Mietniveau zu finanzieren wäre. Das Durchschnittseinkommen in Leipzig kleckert weit hinterm Einkommensniveau vergleichbarer westdeutscher Städte hinterher. Aber das Bauen ist genauso teuer. Ein Thema natürlich für den Quartalsbericht. Anmelden und weiterlesen.

Netzwerk fordert: Wohnen muss Gemeingut werden

Ohne echten sozialen Wohnungsbau wird Leipzig das Wachstum der nächsten Jahre nicht packen

Foto: Marko Hofmann

Die Diskussion um das Wohnungspolitische Konzept der Stadt Leipzig kam im Frühjahr 2015 ja nicht deshalb in Gang, weil die Stadt das alte Papier mal wieder aktualisieren wollte. Es waren die direkt Betroffenen der sich andeutenden Verdrängung, die Alarm schlugen und endlich eine Stadtpolitik forderten, die auf die Belange der Schwächeren und das Bevölkerungswachstum Rücksicht nimmt. Aber irgendwie sieht es Leipzigs Verwaltung nicht so. Anmelden und weiterlesen.

Jetzt macht auch der Mieterbund Druck

Sachsen braucht endlich wieder sozialen Wohnungsbau

Foto: Ralf Julke

Deutschland driftet auseinander. Die großen Metropolen wachsen und der Wohnraum wird dort knapp, dagegen hält der Bevölkerungsverlust in den ländlichen Regionen an. Das ist auch in Sachsen so, wo die Regierung dem Thema erst recht ratlos gegenüber steht. Und der Sächsische Mieterbund machte das am Samstag, 26. September, deshalb auch zum Thema seiner Verbandstagung in Pirna. Anmelden und weiterlesen.