Artikel zum Schlagwort Milchproduktion

Sachsens Landwirtschaftsbetriebe suchen nach kreativen Lösungen

34 Milchtankstellen erzählen von einer Rückbesinnung auf den lokalen Markt

Foto: Matthias Weidemann

Mit ihrer Fixierung auf exportorientierte Agrarfabriken hat die EU-Förderung fatale Folgen gebracht. Der Kontinent schwimmt in einer Überproduktion, die nicht nur Märkte in Afrika zerstört. Auch die heimischen Bauern leiden, weil sie zum Beispiel ihre Milch nicht kostendeckend an die großen Molkereien und Einzelhandelsketten verkaufen können. Sie greifen zur Selbsthilfe. Lokal ist wieder im Kommen. Anmelden und weiterlesen.

Bundesminister Schmidt soll am Montag im EU-Agrarrat klar sagen, was er will

Freihandel mit Neuseeland drängt noch mehr Milchbauern ins Aus

Foto: Matthias Weidemann

Am Montag, 23.01.2017, berät der EU-Agrarministerrat in Brüssel über eine ganze Reihe von geplanten und bestehenden Freihandelsabkommen der EU mit anderen Staaten und Staatengemeinschaften. Dazu gehört auch ein Freihandelsvertrag mit Neuseeland, den die EU-Kommission seit Oktober 2015 vorantreibt. Die EU-Staaten streben dazu eine gemeinsame Verhandlungsposition noch für dieses Jahr an. Weiterlesen.

Preisverfall bei Milch befeuert Konzentrationsprozess in der Massentierhaltung

Kleine sächsische Milchbauern sind die Ersten, die aufgeben

Foto: Matthias Weidemann

Ein Zeichen einsetzender Vernunft ist es noch nicht unbedingt, wenn das Statistische Landesamt jetzt meldet: „Erneut weniger Rinder in Sachsen“. Obwohl es eine gute Nachricht wäre, wenn die Rinderbestände in Sachsen schmelzen, weil die Sachsen ihren Fleischverzehr deutlich senken. Zum Beispiel aus Gründen des Klimaschutzes: Die Massentierhaltung ist für ein Drittel des weltweiten Treibhausgas-Ausstoßes verantwortlich. Anmelden und weiterlesen.

Agrarwirtschaft

Milchkühe in Großzschocher?

Foto: Agrarprodukte Kitzen e.G.

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus der Ausgabe 36Frank Weidner sieht eine Gefahr im Südwesten von Leipzig. Der Tierschutzaktivist von der Initiative „Tierfabriken Widerstand“ beobachtet nicht nur in Sachsen sehr genau, wo neue Milchhöfe eröffnet werden sollen oder Vergrößerungsmaßnahmen anstehen. Die Grundargumentation der Tierrechtsaktivisten: „Die unnatürlich hohe Milchleistung belastet den Körper der Tiere so sehr, dass sie bereits im Alter von 5 Jahren geschlachtet werden – bei einer natürlichen Lebenserwartung von gut 20 Jahren. Spätestens die Schlachtung, wenn die Kuh die gewünschte ‚Leistung‘ nicht mehr bringt, ist nicht mehr tiergerecht.“ Anmelden und weiterlesen.

„Milchbranche braucht Planungssicherheit!“

Landwirtschaftsminister Schmidt berät mit Erzeugern zur Stabilisierung des Milchmarktes

Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt hat heute, 24. Oktober 2016, erneut mit Milcherzeugern und deren Verbänden über die Situation der Milcherzeuger beraten. „Zwar bemerken wir auf dem Milchmarkt eine Entspannung und einen leichten Anstieg der Erzeugerpreise“, so der Minister. „Dennoch halte ich es für dringend erforderlich, über Rahmenbedingungen nachzudenken, die den Unternehmen eine bessere Vorsorge für künftige Situationen mit schwankenden Marktpreisen ermöglicht.“ Anmelden und weiterlesen.

Schnelle Umsetzung zur Stabilisierung der schwierigen Lage erforderlich

Sachsen begrüßt zweites EU-Hilfspaket für die Milchbauern

Agrarstaatssekretär Herbert Wolff, hat die der EU-Agrarminister für weitere Liquiditätshilfen zur Stabilisierung der Lage der Milchbauern begrüßt. „Die Einigung zwischen der EU-Kommission und den Agrarministern der Mitgliedsstaaten für weitere finanzielle Hilfen ist eine gute Nachricht. Auch Sachsen hat sich dafür in Brüssel eingesetzt. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mittel schnell und unbürokratisch bei den Betrieben ankommen“, so der Staatsekretär. Weiterlesen.

Preiskrise und ein ratloses „Soforthilfe“-Paket

Es ist falsch, das aktuelle Landwirtschaftssystem in Sachsen mit noch mehr Geld zu füttern

Foto: Ralf Julke

Völlig auseinander liefen am Donnerstag, 23. Juni, im Sächsischen Landtag die Vorschläge, wie man die tief in der Krise steckende Landwirtschaft retten könnte. Nicht nur bei Milch haben ja Sachsens Bauern ein Problem mit dem wachsenden Überangebot und den gefallenen Preisen. Doch wo die Grünen nur den Umstieg in eine andere, nachhaltige Landwirtschaft als Ausweg sehen, wollen CDU und SPD das Problem weiter mit den alten Methoden lösen. Anmelden und weiterlesen.

Protest gegen Milchpreisdumping mit offenem Brief und dezentralen Aktionen

Attac: Goldener Aasgeier 2016 für den Discounter Aldi

Als Reaktion auf die jüngsten Milchpreissenkungen durch Aldi verleihen Aktion Agrar, und das globalisierungskritische Netzwerk Attac ab heute goldene Aasgeier an den Discounter. In zahlreichen Städten werden Aktionsgruppen in den kommenden zwei Wochen Aasgeier-Trophäen übergeben. Noch vor dem Milchgipfel werden die Organisationen einen offenen Brief an Aldi überbringen mit der Forderung, das Preisdumping zu beenden und mit einem Solidaritätsfonds für diejenigen Höfe, die ihre Milchmengen reduzieren, zur Krisenentspannung beizutragen. Weiterlesen.

Sind die Supermarktketten schuld, die Molkereien oder ist es die Massenproduktion?

Bauern-Protesttag am 23. März auch mit 100 Traktoren in Leipzig

Foto: Ralf Julke

Wie kommt man eigentlich aus einer Sackgasse wieder raus, in die alle Beteiligten noch immer mit voller Kraft hineinrammeln? Auch wenn am Mittwoch, 23. März, bei großen Bauernprotesten in Dresden, Bautzen, Chemnitz, Annaberg-Buchholz und Leipzig mit großer Treckerkraft vor allem gegen die zu geringen Abnahmepreise der großen Handelsriesen protestiert wurde. Anmelden und weiterlesen.

Sächsische Jahresteuerungsrate bei Null

Wenn Ölmultis pokern und es für ÖPNV-Nutzer trotzdem immer teurer wird

Foto: Ralf Julke

Das sind immer Momente, an denen Sachsens Statistikern das große Grübeln kommt. Am 29. September meldeten sie: "Erstmals seit Februar 1999 werden die sächsischen Verbraucherpreise im September aller Voraussicht nach innerhalb der Jahresfrist unverändert bleiben." Heißt im Klartext: Inflationsrate gleich Null. Die Hasardspiele der Weltpolitik schlagen bis auf die sächsische Verbraucherstatistik durch. Anmelden und weiterlesen.

Sächsische Überproduktion wird zum Problem

Grüne fordern Lebensmittelgipfel für sächsische Bauern

Foto: Ralf Julke

In einem Brief an die Landtagsabgeordneten haben sächsische Regionalbauernverbände auf die dramatisch gesunkenen Erzeugerpreise für Milch, Schweinefleisch und Eier hingewiesen. Die Kosten der Landwirte werden im Moment lediglich zu zwei Dritteln gedeckt. Übrigens nicht erst jetzt im August. Dass Sachsens Bauern unter den drastisch gefallenen Preisen leiden, wurde schon im Juli deutlich. Anmelden und weiterlesen.

Landwirtschaftsminister im Verteidigungsmodus

Jede Menge Geld für neue Ställe in Sachsen – nur bei der Kontrolle wird’s dünn

Sachsens Landwirtschaftsminister sind schon seit Längerem in der Defensive. Das wissen sie auch - aber wohl nicht, wie sie das ändern sollen. Das Ergebnis: Sie gehen auch schon bei Mitteilungen über Stallbesuche in die Knie. Überschrift: "Tierproduktion sachlich beurteilen. Moderne Ställe garantieren tier- und umweltgerechte Haltung". So geschehen nach einer Bauernhofbesichtigung von Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt am Mittwoch, 5. August. Anmelden und weiterlesen.