Artikel zum Schlagwort MPI für Kognitions- und Neurowissenschaften

Leipziger Forscher legen Grundlagen für einen LSR-Frühtest

Eine Lese-Rechtschreibstörung kann bald frühzeitig erkannt werden

Foto: MPI CBS

Für alle LeserViele Menschen müssen ihr Leben mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche bewältigen, haben dort Schwierigkeiten, wo andere Menschen überhaupt kein Problem sehen. Dabei lässt sich das Problem mittlerweile gut therapieren – wenn man es nur frühzeitig genug erkennt. Denn es hat mit Strukturen in unserem Gehirn zu tun, mit denen sich Leipziger Forscher jetzt sehr intensiv beschäftigt haben. Weiterlesen

Spannendes Zweit-Ergebnis einer Leipziger Schlaganfall-Erforschung

Wie das Erkennen von Gesprochenem in unserem Gehirn abläuft

Foto: MPI CBS

Für alle LeserLeipzigs Gehirnforschern geht es ja manchmal so: Sie untersuchen die Lösung für ein Problem für unser Gehirn – zum Beispiel die Folgen eines Schlaganfalls. Und dann stoßen sie auf eine Erkenntnis, die wieder mal bestätigt, wie sehr unser Denken tatsächlich von Mustern abhängt. Da sieht man direkt die kleinen Babys vor sich, wie sie mit aufmerksamem Blick Muster erkennen lernen. Oder halt: aufmerksamen Öhrchen. Weiterlesen

Zivilisationssprung Lesen

Wie das Lesenlernen im menschlichen Gehirn regelrecht eine Revolution auslöst

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDieses Ergebnis aus der Leipziger Gehirnforschung sollte auch Politikern und Medienmachern zu denken geben. Denn bislang hat noch keine Studie so deutlich gezeigt, welche Revolution das Lesen im menschlichen Gehirn anrichtet und wie es den Menschen geistig richtig auf Trab bringt. Lesen bildet nicht nur, es macht Menschen erst richtig zu Denkern. Und es ist eine echte Zivilisations-Errungenschaft. Weiterlesen

Leipziger Forschungsergebnis zu den Folgen krankhaften Übergewichts

Adipositas lässt unser Gehirn schneller altern

Foto: Matthias Weidemann

Auf schweres Übergewicht ist der menschliche Körper nicht eingerichtet. Im Grunde geraten dann gleich mehrere Regulationsmechanismen völlig aus dem Lot. Leipziger Forscher beschäftigen sich nun seit Jahren mit den gesundheitlichen Folgen des krankhaften Übergewichts. Nun können sie auch zeigen, wie das Übergewicht auch unser Gehirn schädigt. Weiterlesen

Wenn das Gehirn die Außenwelt einfach mal runterdimmt

Tagträumen ist kein Laster, sondern eine besondere Fähigkeit für kreative Menschen

Foto: MPI CBS

Am Ende werden wir unser Leben ändern müssen, unser Arbeiten und Rumrennen sowieso. Es ist viel zu gefährlich, erfordert permanent volle Konzentration. Wer nicht aufpasst, wird über den Haufen gerannt oder gefahren. Träumen darf man da draußen nicht. Dabei ist Tagträumen etwas Fruchtbares – wenn man es zulassen darf. Aber wer immerfort rast, der darf nicht träumen. Da haben Leipziger Wissenschaftler was dazu zu sagen. Weiterlesen

Schnelle Abkürzung entdeckt

Der Moment unserer Kindheit, in dem wir lernen, Andere zu verstehen

Foto: MPI CBS

Unser Gehirn ist ein faszinierendes Ding. Wenn es funktioniert. Und wenn wir es nicht behandeln wie uns selbst: auf Fastfood gesetzt, mit Unterhaltungsmüll anfüttern. Das Ding will gebraucht werden. Denn es ist zu Erstaunlichem fähig. Zum Beispiel zum Um-die-Ecke-Denken. Das können nämlich sogar schon Kinder. Auch wenn die entscheidende Abkürzung erst im vierten Lebensjahr entsteht. Das konnten jetzt Forscher aus dem Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften vermelden. Weiterlesen

Stefanie Höhl erforscht in Leipzig, wie kleine Kinder das Lernen lernen

Warum Kinder auch totalen Quatsch lernen und das gut so ist

Foto: Stefanie Höhl, MPI CBS

Gebt den Kindern Geschichten! Lasst sie ihre Phantasie entwickeln! Erst wenn sie gelernt haben, dass wir richtig gute Geschichten brauchen, um die Welt und uns selbst zu verstehen, werden es richtig kluge, pfiffige Menschen. Intelligenz braucht Zeit, Phantasie und die Fähigkeit, Geschichten zu erzählen. Das darf auch mal Quatsch sein, sagt eine Leipziger Gedankenforscherin. Weiterlesen

Hochkonzentrierte Dialoge

Leipziger Forscher suchen wirksame Methoden gegen unsere soziale Einsamkeit

Foto: MPI CBS

Was man nicht mehr so ganz selbstverständlich hinbekommt in seinem stressgeplagten Leben, das könnte man ja mit ein paar mentalen Übungen wieder einbauen. Das finden zumindest die Forscher des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS). Denn die heutige Vereinsamung hat ihren Preis. Wir leiden auch psychisch unter fehlenden menschlichen Kontakten. Weiterlesen

2017 – was kommt?

Der Superhirnscanner Connectom kann zeigen, was er kann

Foto: MPI CBS

Ihr großes Weihnachtsgeschenk bekamen die Forscher des Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften schon am 14. Dezember. Da konnten sie den Hirnscanner Connectom in Betrieb nehmen. Ein Gerät, mit dem sie das menschliche Gehirn beobachten können wie die Astronomen das Weltall mit dem Hubble-Teleskop. Der Scanner ist einer von drei seiner Art weltweit. Weiterlesen

Der Mensch, das hintersinnige Wesen

Fröhliche Weihnachten oder Warum wir unsere Kekse wirklich teilen

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserManche Geschichten, die muss man einfach aufheben für die Tage, in denen ein paar Leute wieder merken, dass sie sich die ganze Zeit wie Ebeneezer Scrooge benommen haben. Und nun wollen sie sich ganz schnell bessern, weil der Geist der morgigen Weihnacht ihnen Fracksausen bereitet. So schnell wird aus einem Misanthropen ein guter Kerl? Kannste vergessen, meldeten im April ein paar freche Forscher aus Leipzig. Weiterlesen

Die Psychologie der Essattacken

Leipziger Max-Planck-Institut versucht die Einbahnstraßen im Kopf von Binge Eatern zu verstehen

Foto: Ralf Julke

Am Ende läuft alles auf dieses wunderbare Netzwerk in unserem Kopf hinaus, dieses Geflacker der Botschaften, die zu Bildern und Entscheidungen werden. Oder auch mal zu Nicht-Entscheidungen, wenn man sich regelrecht in eine Sackgasse gedacht hat und nicht mehr herauskommt. Ein Problem, das Binge Eater nur zu gut kennen. Dabei hat es möglicherweise mit dem Essen selbst gar nichts zu tun. Weiterlesen

„Unser Gedächtnis ist nicht für die Vergangenheit, sondern für die Zukunft gemacht“

Roland Benoit erforscht am CBS, wie wir unsere eigene Erinnerung schaffen oder auch nicht

Grafik: Myriam Benoit

Eigentlich forscht das Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften direkt auf dem Nachbarfeld des ebenfalls in Leipzig heimischen MPI für evolutionäre Anthropologie. Die einen erforschen, wie wir zum Menschen wurden, die anderen beschäftigen sich mit dem, was uns zu Menschen macht: unserem Gehirn, diesem komischen Gedächtnis- und Planungsapparat. Weiterlesen

Neues Forschungsergebnis aus dem Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

Wie unsere Gehirnstrukturen erst wachsen müssen, damit wir kompliziertere Sachverhalte verstehen

Foto: MPI CBS

Irgendwie war ja nun schon seit Längerem bekannt, wie die Sprache in unseren Kopf kommt. Dass sie etwas für den Menschen Einzigartiges ist, das wissen wir auch schon. Dass man Sprache überhaupt lernen kann, hat mit einem besonderen Hirnareal, dem linken Schläfenlappen zu tun. Der besitzt quasi die Fähigkeit, schon von Anfang an Sprache zu erkennen und zu verarbeiten. Auch wenn es erst einmal ganz einfach anfängt: mit Ma und Pa. Und dann? Weiterlesen