Artikel zum Schlagwort OfD

1.500 Menschen protestierten am 4. April gegen LEGIDA & Co.

Mit vielfältigen Konzepten gegen drei klägliche Naziaufmärsche

Am Montag, den 4. April 2016 gingen in Leipzig mehr als 1500 Menschen gegen Menschenfeindlichkeit und Rassismus auf die Straße und beteiligten sich an verschiednen Aktionen für ein vielfältiges und weltoffenes Leipzig. Neben der Lichterkette und dem Friedensgebet fanden insgesamt fünf Demonstrationen statt. Weiterlesen.

Ein Montag mit vielen Demos

Legida unter neuer Führung und mit Neonazi-Unterstützung

Foto: L-IZ.de

Seit es Legida gibt, hat es mehrmals Pläne für gleichzeitige Unterstützerdemos gegeben. In der Anfangszeit sollten diese vor allem den Zugang zu den eigentlichen Kundgebungen sichern. Beim einjährigen Legida-Geburtstag war es die OfD, die ursprünglich separat mitdemonstrieren wollte. All dies hat jedoch nie stattgefunden. Am kommenden Montag soll es nun so weit sein: Legida greift erstmals offen auf die Unterstützung von organisierten Neonazis insbesondere aus dem Umfeld der NPD zurück. Anmelden und weiterlesen.

Leipzig nimmt Platz am 4. April

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft am 4. April zu Demonstrationen gegen Legida und damit verbundene rechte Gruppierungen auf. Die Auftaktkundgebung des Aktionsnetzwerks beginnt um 18 Uhr auf dem Augustusplatz. Anschließend verläuft die Demo über den Ring am Hbf. entlang hin zum „Refugees-Welcome-Platz“. Von dort gibt es die Möglichkeit, parallel zum Aufzug von Legida über die Große Fleischergasse und den Oberen Dittrichring bis fast zum Neuen Rathaus in Hör- und Sichtweite Protest zu üben. Weiterlesen.

Die nationale Front steht

Legida und andere rechte Gruppen wollen gegen „imperialistische Kriegstreiber“ demonstrieren

19:10 Uhr: Die OfD Front auf dem Leipziger Ring. Foto: L-IZ.de

Legida, „Offensive für Deutschland“ und mehrere Gruppierungen aus dem Neonazispektrum suchen offenbar den Schulterschluss: Für kommenden Montagabend mobilisieren sie unter dem Motto „Gemeinsam gegen imperialistische Kriegstreiber“ zu zwei Demonstrationen auf dem Richard-Wagner- und dem Waldplatz. Beide Demos sollen später miteinander verschmelzen. Anmelden und weiterlesen.

Hooligans, Drohungen und Gewalt im Süden

Im Zweifel Ahnungslosigkeit bei Legida

Foto: L-IZ.de

Leipzig, Dresden, Halle. Mit Autos sind die rechten Hooligans gekommen, ungewöhnlich viele Aufkleber mit einschlägigen Fußballclubnamen sind am gestrigen Abend in Leipzig Connewitz zu sehen, das Auftreten der Gruppe ist eindeutig. Minutenlang haben laut Polizeiangaben über 200 Männer Zeit, rund 20 Geschäfte im Leipziger Süden zu attackieren. Der „Fischladen“, das Vereinslokal des antirassistischen und als links bekannten Fußballvereins „Roter Stern“ wird zuerst ins Visier genommen. Eine Entwicklung, die sich bei der nach Randalen aufgelösten Pegida-Demonstration in Köln abgezeichnet hatte, setzt sich in Leipzig nahtlos fort. Legida und Pegida haben längst nicht nur ein verbales Gewaltproblem. Anmelden und weiterlesen.

Demonstrationsbeobachtungen

Liveticker 11.01.: Gewalt von rechts in Connewitz und Plagwitz & Familientreffen vor dem Naturkundemuseum + Videos

Foto: L-IZ.de

Legida möchte vor dem Naturkundemuseum seinen ersten Geburtstag feiern und anschließend Richtung Nordplatz marschieren. Tausende Gegendemonstranten wollen den Aufzug lautstark begleiten oder gar verhindern. Im Vorfeld sorgen zahlreiche Gewaltaufrufe, Drohungen und wilde Spekulationen für Unruhe. Anmelden und weiterlesen.

Silvester am Kreuz - Ein Kommentar

Versammlungsverbot in Connewitz: Polizei Leipzig verweist allein aufs Ordnungsamt

Foto: Alexander Böhm

Die offizielle Begründung der Stadt Leipzig zum silvesterlichen Versammlungsverbot in einem weiträumigen Gebiet rings ums Connewitzer Kreuz liest sich irgendwie dünn. Angesichts der durchaus fundamentalen Rechteeinschränkung, welche das Verbot beinhaltet, noch zu dünn und wenig konkret. Seit am heutigen Mittwoch, 30. Dezember, bekannt wurde, dass die Stadt und damit das Ordnungsamt mit Bürgermeister Heiko Rosenthal (Die Linke) an der Spitze eine Allgemeinverfügung über jedwede Versammlung im Leipziger Süden erlassen hat, stapeln sich die Fragen. Die Polizeidirektion Leipzig antwortete am schnellsten. Anmelden und weiterlesen.

Gewalt und Demonstrationen in Leipzig

Krawalle in der Südvorstadt & Connewitz aus Sicht der Polizei: Konnte das gutgehen? (Teil 2) + Videos

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser„Sofern keine wirklich dringenden Rückfragen bestehen, bitten wir nach dem nunmehr 15-stündigen Arbeitstag, aufschiebbare Nachfragen auf morgen bzw. auf Montag zu vertagen.“ Mit diesem verständlichen Wunsch an die Presse selbst beginnt eine fast zweiseitige erste Auswertung an die Presse durch die Leipziger Polizeidirektion über die Ereignisse am 12. Dezember in der Leipziger Südvorstadt. Womit gleichzeitig indirekt die enorme Belastung deutlich wird, der sich die Beamten am Samstag gegenüber sahen. Dies zeigen auch die Videos, welche derzeit im Netz kursieren und eigene Aufnahmen der L-IZ. Weiterlesen.

Gewalt und Demonstrationen in Leipzig

Live aus Connewitz/Südvorstadt: Konnte das gutgehen? Videos, Statements & Bildergalerien

Die Polizei stürmte einen Hotspot: Die Kurt-Eisner-Straße

Für alle LeserDie Frage wird wohl mit dem heutigen Tage im Raum stehen. Nachdem bereits gestern bis zu 1.000 Teilnehmer von linker Seite an einer Vorabdemonstration durch den Süden teilgenommen hatten, ist heute gefühlt Großkampftag im Leipziger Süden und Connewitz. Nach derzeitiger Lage wegen gerade einmal maximal 200 Rechten, die zeigen wollen, wie es sich so im Süden von Leipzig demonstriert. Oder wegen linker Randale. Oder wegen einer Polizei, die sich ebenfalls auf ihre Art vorbereitet hat. Weiterlesen.

Protest von Naziaufmarsch ferngehalten – Unnötige Eskalationen am Rande des Demonstrationsgeschehen – unverhältnismäßiges Agieren der Polizei

Am 12. Dezember 2015 marschierten durch die Leipziger Südvorstadt zirka 150 Neonazis. Ursprünglich hatte das Bündnis aus der Splitterpartei DIE RECHTE, der Legida-Abspaltung „Offensive für Deutschland“ und Thügida drei Aufmärsche angemeldet, die auch durch den Ortsteil Connewitz führen sollten. Das Leipziger Ordnungsamt hatte zuletzt die Zusammenlegung zu einer Demonstration beauflagt, die ab Kurt-Eisner-Straße über die Arthur-Hoffmann-Straße bis zur Arndtstraße laufen sollte. Weiterlesen.

Nichtantritt des RSL-Herrenteams aufgrund der rassistischen Demonstrationen am 12.12.2015 in Leipzig

Sehr geehrte Sportfreundinnen und Sportfreunde, hiermit will der Rote Stern Leipzig ´99 e.V. Sie darüber in Kenntnis setzen, dass das Herren-Landesklasse-Team des Roten Sterns Leipzig (RSL) nicht zum Ligaspiel SV Liebertwolkwitz gegen RSL am kommenden Samstag, den 12.12.2015 antreten wird. Die Fairness erfordert diesen Schritt, damit Schiedsrichter und Team informiert werden können. Weiterlesen.

Nagel/Stange (Linke) wünschen sich bunten friedlichen Protest in Leipzig gegen den Aufmarsch der Fremdenfeinde

Mit Blick auf das morgige Demonstrationsgeschehen in Leipzig erklären Juliane Nagel, direkt gewählte Landtagsabgeordnete der Linke aus Leipzig, und Enrico Stange, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: Die Bewohner/innen des Leipziger Südens sind erfahren in bunten und gewitzten Formen des Protestes gegen Neonazis, Rechtspopulisten und selbsternannte Wutbürger. Oft genug haben genau sie die demokratische und friedliche Protestkultur gegen menschenverachtende, rassistische und jegliche alternative Arten des Lebens und Liebens, der Kultur und Bildung verneinende Politik- und Gesellschaftsmodelle gelebt. An diese Erfahrungen können die Leipziger/innen morgen selbstbewusst anknüpfen. Weiterlesen.

"Kein Faschismus auf dem Campus"

Studierendenvertretung protestiert gegen Rechts in Connewitz

Der Studierendenrat der HTWK Leipzig organisiert am 12. Dezember 2015 ab 14 Uhr eine Kundgebung in der Gustav-Freytag-Straße. Anlass sind die drei Demonstrationen, welche von rechtsradikalen Gruppierungen für diesen Tag angemeldet wurden und direkt vor der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur enden sollen. Weiterlesen.

Leipziger Linke mobilisiert für Protestaktionen gegen Naziaufmärsche

Wir freuen uns über die vielfältigen Aktionen am 12. Dezember gegen die drei fremdenfeindlichen, rassistischen und rechtsextremistischen Aufmärsche in unserer Stadt. An diesen bunten und kreativen Protestaktivitäten wird sich die Leipziger Linke auf der Grundlage eines Beschlusses des Stadtvorstandes beteiligen und mit ihren Mitgliedern an verschiedenen Orten präsent sein. Weiterlesen.

Neo-Nazi-Demonstrationen in Connewitz: Grüne beteiligen sich an friedlichen Protest

Am 12. Dezember rufen mehrere neonazistische Gruppierungen in Connewitz zu Kundgebungen auf. Dass diese Provokation zu zahlreichen Gegenprotesten führen wird ist selbstverständlich und notwendig. Christin Melcher, Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen Leipzig dazu: "Wir rufen alle Leipziger_innen zu friedlichen Gegenprotest auf. Nicht nur in Connewitz, sondern überall muss rassistischen und menschenverachtenden Parolen widersprochen werden. Wir rufen Polizei und Ordnungsbehörden auf deeskalierend zu wirken und die Verhältnismäßigkeit zu wahren." Weiterlesen.

12. Dezember: Demos aus dem rechten Spektrum sollen direkt vor der Hochschule enden

HTWK positioniert sich gegen unerwünschten Besuch

"Für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ist an unserer Hochschule kein Platz!", sagt Gesine Grande, Rektorin der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig). Diese Haltung gelte zwar grundsätzlich, sei der gesamten Hochschulleitung in diesen Tagen jedoch eine besondere Betonung wert: Denn am Samstag, 12. Dezember, planen gleich mehrere Bündnisse aus dem rechten Spektrum Aufmärsche durch den linksalternativen Leipziger Süden, die zudem direkt am Campus der HTWK Leipzig (Karl-Liebknecht-Straße/Eichendorffstraße) enden sollen - eine Provokation für Anwohner und Hochschule zugleich. Weiterlesen.

Den Nazis den Platz nehmen!

Vielfältig & kreativ gegen die rechten Aufmärsche im Leipziger Süden

Am Samstag, 12. Dezember 2015 wollen Nazis durch Leipzig-Connewitz und die Südvorstadt demonstrieren. Der Landesverband der neonazistischen Splitterpartei Die Rechte hat neben der rechts-Abspaltung von Legida Offensive für Deutschland Aufmärsche jeweils von 14 bis 16 Uhr mit folgenden Routen angemeldet. Weiterlesen.

Saufen statt Laufen

Legida trifft sich auf dem Weihnachtsmarkt – Update

Foto: Sebastian Beyer

Zum ersten Mal seit mehreren Monaten erlebt Leipzig aller Voraussicht nach eine Woche ohne rassistische Demonstration. Entgegen anderslautender Spekulationen verzichtet Legida morgen Abend wohl auf eine Ersatzveranstaltung für die am Montag ausgefallene Kundgebung. Wie es in den kommenden Wochen weitergeht, ist derzeit unklar. Anmelden und weiterlesen.

Neonazidemos am 12. Dezember im Leipziger Süden

Eine rechtsextreme Provokation

Foto: Alexander Böhm

In zwei Wochen ist es so weit: Neonazis der Partei „Die Rechte“, der „Offensive für Deutschland“ und von „Thügida“ wollen am 12. Dezember ausgerechnet im linksalternativ geprägten Stadtteil Connewitz aufmarschieren. Die Planungen für den Gegenprotest laufen ebenfalls schon auf Hochtouren. Auf beiden Seiten ist eine überregionale Mobilisierung zu erwarten. Ob der rechtsextreme Sternmarsch überhaupt in gewünschter Form stattfinden kann, ist jedoch noch offen. Anmelden und weiterlesen.