Artikel zum Schlagwort Oper Leipzig

Musikalische Komödie

Bissige TV-Satire: Thomas Hermanns inszeniert in Leipzig den Musical-Hit „Kein Pardon“

Foto: Kirsten Nijhof

Für alle LeserErst Düsseldorf, jetzt Leipzig. Comedian Thomas Hermanns, bekannt aus dem „Quatsch Comedy Club“ hat seinen Musical-Hit „Kein Pardon“, frei nach der gleichnamigen Komödie mit Hape Kerkeling, erfolgreich auf der MuKo-Bühne inszeniert. Die bissige TV-Satire bietet den Zuschauern mit viel Wortwitz, präziser Situationskomik und eingängigen Songs erstklassige Abendunterhaltung. Anmelden und weiterlesen.

Oper Leipzig

Handzahme Geisterstunde: Christian von Götz inszeniert Webers „Freischütz“

Foto: Ida Zenna

Christian von Götz inszeniert Webers „Freischütz“ in der Messestadt weitgehend werkgetreu im Stile des Achtziger-Regietheaters. Die Gespensteroper (Uraufführung 1821) in der Ästhetik des frühen 19. Jahrhunderts. War das notwendig? Das Leipziger Publikum spendete der Neuproduktion nach drei Stunden lediglich verhaltenen Applaus. Anmelden und weiterlesen.

Musiktheater

Oper stellt Spielplan vor: Katharina Wagner inszeniert „Tannhäuser“, Mario Schröder lässt Bachs Johannes-Passion vertanzen

Foto: Alexander Böhm

Faustdicke Überraschung bei der Jahrespressekonferenz der Oper Leipzig. Niemand geringeres als Katharina Wagner wird in Leipzig bei der geplanten Neuinszenierung des „Tannhäuser“ Regie führen. Premiere ist im März 2018. Insgesamt stehen sechs Opern- und vier Ballettpremieren auf dem Spielplan. Hinzu kommen fünf Neuinszenierungen der Musikalischen Komödie. Anmelden und weiterlesen.

Oper Leipzig

Aufruhr im Bienenstaat: Publikum beklatscht frenetisch Puccini-Klassiker „Turandot“

Foto: Tom Schulze

Nach 40 Jahren steht in Leipzig wieder eine Neuproduktion des Puccini-Spätwerks „Turandot“ auf dem Spielplan. Regisseur Balácz Kovalik verlagert die Geschichte um die blutrünstige chinesische Prinzessin in einen futuristischen Phantasiestaat, um sich mit der Funktion des Einzelnen in einer totalitären Gesellschaft auseinanderzusetzen. Anmelden und weiterlesen.

Tief gestartet und dennoch abgestürzt

Kulturbürgermeisterwahl: Michael Faber scheitert bereits in der Vorrunde

Foto: L-IZ.de

Mit etwas Erstaunen las so mancher heute die offizielle Verkündung der Kandidaten der im April oder Mai 2016 anstehenden Wahl des oder besser wohl der neuen Kulturbürgermeisterin. Seit heute gibt es mit Dr. Skadi Jennicke (Die Linke) eine Favoritin beim anstehenden Votum des Stadtrates. Während es Michael Faber, der amtierende Kulturbürgermeister Leipzigs, nicht einmal durch die Vorauswahl aus 92 Bewerbungen und sechs engeren Kandidaten in die drei Wahlvorschläge der Findungskommission schaffte, weiß die promovierte Dramaturgin neben dem Heimvorteil vor allem ihre Linksfraktion und ein existierendes Netzwerk in Leipzig hinter sich. Doch auch die CDU hat einen Kandidaten im Rennen. Anmelden und weiterlesen.

Auch im zweiten Anlauf abgelehnt

CDU-Antrag zur Fusion der Städtischen Bühnen wird vom Kulturdezernat als höchst brisant eingeschätzt

Leipziger Opernhaus. Foto: Ralf Julke

Das passiert auch im Leipziger Stadtrat nicht allzu oft, dass eine Fraktion auf ihren Antrag eine komplette Ablehnung bekommt. Und das nun schon zum zweiten Mal. Passiert ist das der CDU-Fraktion, die ihren Antrag von 2015 noch einmal neu formuliert und eingereicht hat. Und nun das: „Die Beschlusspunkte I und II werden abgelehnt.“ Mehr als die beiden Antragspunkte waren es ja nicht. Anmelden und weiterlesen.

Städtische Bühnen und Gewandhaus-Stiftung

Actori lebt und kommt mit zwei CDU-Anträgen zu Leipzigs Kulturbetrieben wieder auf den Tisch

Foto: Ralf Julke

Es gibt Begriffe, die verschwanden einfach aus der städtischen Diskussion, wenn lange niemand darüber geredet hat. Das passierte auch dem einst heiß diskutierten "Actori-Gutachten" zu den großen Leipziger Kulturbetrieben. Zuletzt wurde darüber 2011 und 2012 ernsthaft diskutiert. Dann preschte die CDU-Fraktion im Frühjahr 2015 vor mit dem Vorschlag einer Theater GmbH, scheiterte und legt jetzt einen neuen Vorschlag vor. Anmelden und weiterlesen.

Farbenfrohe Bildsprache

Oper Leipzig: Ulf Schirmer lässt die Hexe tanzen

Foto: Ralf Martin Hentrich

Ein Stück darf auf den Spielplänen der Opernhäuser der Republik auf keinen Fall fehlen. Engelbert Humperdincks "Hänsel und Gretel" ist das Werk schlechthin, um das ganz junge Publikum mit dem Medium vertraut zu machen. Bei der Wiederaufnahme von Birgit Eckenwebers Hexen-Klamauk aus dem Jahr 2010 hatten am Sonntag nicht nur die Zuschauer ihren Spaß. Anmelden und weiterlesen.

Musiktheater

Oper ohne Biss: Warum Gil Mehmerts „Figaro“ nicht zum Stadtgespräch taugt

Foto: Kirsten Nijhof

Die Oper meldet sich nach Sommerpause und sanierungsbedingtem Spiegelzelt-Intermezzo mit der ersten großen Premiere aus dem Dornröschenschlaf zurück. Auf dem Spielplan stand am Samstag, 14. November, Gil Mehmerts Neuinszenierung des Mozart-Hits "Le nozze di Figaro". Und damit eine Mischung aus Musical, 60er Revival in einer schwachen Inszenierung. Anmelden und weiterlesen.

Französische Chansons beenden Zeit im Spiegelzelt

Das betörende Parfum französischer Chansons an der Leipziger Oper

Foto: Tom Schulze

Das Leipziger Ballett hat an diesem Wochenende mit französischen Chansons die Zeit im Interim Spiegelzelt auf dem Augustusplatz beendet. Fünf Choreographen hatten auf verschiedenen Wegen den Stücken Farbe, Bilder und intensiven Ausdruck verliehen. Ein Höhepunkt war eine Anspielung auf den Roman "Das Parfum" von Patrick Süßkind. Eva Lombardo webte nach der Pause über den postmodernen Klassiker den roten Faden zwischen den Chansons. Anmelden und weiterlesen.

Musiktheater

Musikalische Komödie: Neue Theaterleitung soll künstlerische Qualität verbessern

Foto: Martin Schöler

Die Musikalische Komödie (MuKo) hat seit dieser Spielzeit ein neues Leitungsteam. Chefregisseur Cusch Jung, Musikdirektor und Chefdirigent Stefan Klingele und Betriebsdirektor Torsten Rose zeichnen künftig für das Treiben im Haus Dreilinden verantwortlich. Am Freitag stellte sich das Trio zusammen mit Opernintendant Ulf Schirmer der Presse vor. Anmelden und weiterlesen.

Musiktheater

Verwechslungskomödie unterm Zeltdach: Leipziger Publikum feiert „Charleys Tante“

Foto: Tom Schulze

Die Oper Leipzig ist am Freitag erfolgreich in die neue Spielzeit gestartet. Im Spiegelzelt auf dem Augustusplatz erlebten etwa 400 Zuschauer mit "Charleys Tante" eine köstliche Revue mit eingängigen Swing-Rhythmen aus der Feder Ernst Fischers. Das Premierenpublikum spendete anhaltenden Beifall. Anmelden und weiterlesen.

Musiktheater

Wegen Wartungsarbeiten: Oper beginnt Saison mit „Charleys Tante“ im Spiegelzelt

Foto: Martin Schöler

Aufgrund von Wartungsarbeiten an Drehbühne und Orchestergraben kann die große Opernbühne bis Ende Oktober nicht bespielt werden. Das Theater macht aus der Not eine Tugend. Ab Freitag sind vier außergewöhnliche Produktionen in einem Spiegelzelt auf dem Augustusplatz zu erleben. Den Auftakt macht eine musikalische Version der Verwechslungskomödie "Charleys Tante". Anmelden und weiterlesen.

„Souvenir de Wagner“

Wagners Helden von leichter Muse geküsst. Ex-Thomaner Martin Petzold macht Salonmusik

Foto: Karsten Pietsch

Martin Petzold schreitet in langer schwarzer Kutte über den Teppich, in einer Hand den Speer, auf dem anderen Arm den Plastik-Schwan, verneigt sich vor zwei Wagner-Abbildern. Fällt aus der Rolle und begrüßt ganz privat. Bei Wagners Richarden als Regisseur, der er auch war, hätte es das bestimmt nicht gegeben. Aber ist das nicht toll, ein Thomasschüler, wie einst Wagner, schnappt sich Partituren und Literatur und nimmt die Spaßvögel, Possenreißer, Parodisten beim Wort. Anmelden und weiterlesen.

CDU-Fraktion hat die Faxen dicke

Wann gibt es für Leipzigs Kultur-Großbetriebe endlich Konsequenzen aus dem Actori-Verfahren?

Foto: Ralf Julke

Actori? War da was? - 2013 ging die Arbeitsgruppe des Leipziger Stadtrates recht ratlos auseinander. Es hatte zwar aus jeder Fraktion diverse Anträge gegeben, die zunehmende Finanzierungslücke bei den Leipziger Kulturbetrieben zu schließen. Doch auf keinen hatte man sich einigen können. Doch es kommt genauso, wie es das Actori-Gutachten beschrieben hat: Die Millionenlücke klafft auf. Eine Lösung ist fällig. Anmelden und weiterlesen.

Wonnige Wagner-Welten

Ab 22. Mai gibt es die zweiten Leipziger Wagner-Festtage

Foto: Tom Schulze

Leipzig braucht eigentlich keine Jubiläen. Jedenfalls nicht, wenn es um die touristische Vermarktung geht. Denn der Fest-Kalender der Stadt ist eigentlich voll genug. So voll, dass man die "Löcher" zwischen den Festen eigentlich nicht noch extra vollstopfen muss. Ab Mittwoch, 22. Mai, geht ein Festival praktisch ins Nächste über. Richard Wagner macht den Auftakt. Anmelden und weiterlesen.

The Canterville Ghost und "Pagliacci"

Gespenster-Gaudi und Bajazzo-Tragödie in Leipzigs Oper

Foto: Kirsten Nijhof

Wo sich Leute für Geschichte interessieren, werden auch Spuk und Grusel konserviert. Oscar Wildes Gespenst ist Legende aus Buch oder Film. Wildes Erzählung erschien 1887 und erlebte schon 13 Verfilmungen, fünf Theaterstücke, diverse Hörspiele, zwei Opern, nun noch eine. So weit muss es ein Geist erst mal bringen! Ruggero Leoncavallos "Pagliacci" ist Opernfreunden als "Der Bajazzo" zwar geläufig, doch Leipziger Theaterfans rätselten, wann sie in Leipzig zu sehen gewesen wäre. Anmelden und weiterlesen.

„Die Welt durchzog ich urweisen Rat zu gewinnen“

„Siegfried“ als Wagner-Idyll in der Oper Leipzig

Foto: Karsten Pietsch

Nach dem dritten Abend weiß man wieder nicht, wohin die Reise in Rosamund Gilmores Inszenierung noch gehen wird. Er wird nach und nach rund, der neue Leipziger "Ring des Nibelungen". In den Theatern der Umgebung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist der Zyklus komplett. In Leipzig lässt man sich von Jahr zu Jahr Zeit. Und Leipzig war einmal die erste Einstudierung nach der Bayreuther Uraufführung. Anmelden und weiterlesen.

Liebe ist ein Schmetterling. Wer zahlt, der kriegt.

Wer verzweifelt, gibt sich die Klinge: Puccini in der Oper Leipzig

Foto: Karsten Pietsch

Krimi, Bluff und Geschäft mit Beginn der Partitur und der ersten Töne aus dem Orchestergraben in Aaron Stiehls Leipziger Inszenierung. Nach seiner Leipziger Wagner-Inszenierung geht es hier nun um einen ganz anderen "Liebestraum". Amerikanischer Mariner sucht Spaß und markiert den Weltmann. Wer Geld hat, findet Helfer und Gehilfen. Betrug und Heiratsschwindel, davor ein Saal voller stummer Zeugen. Alles Oper! Anmelden und weiterlesen.