Artikel zum Schlagwort Radwege

Gleich zwei neue Radwegeverbindungen freigegeben

Erfolgreiche Brückenschläge im Südraum

Foto: LMBV / Martin Klindtworth

Am 6. Juni 2017 wurde nach 12-monatiger Bauzeit die neue Erikenbrücke für den Rad- und Fußverkehr freigegeben. Der Leipziger Stadtrat hatte den Bau der Erikenbrücke im Juli 2014 beschlossen. „Der ADFC begrüßt ausdrücklich die Fertigstellung der Erikenbrücke. Hierdurch kann eine wichtige Lücke in der Radinfrastruktur Leipzigs in Richtung Umland geschlossen werden“, freut sich Dr. Christoph Waack, Vorsitzender des ADFC Leipzig, über die nun erfolgte Freigabe. Die Erikenbrücke stellt eine direkte Verbindung für den Rad- und Fußverkehr aus Richtung Hartmannsdorf zum Zwenkauer See bzw. Belantis her. Weiterlesen.

Bahndamm-Kauf ist spruchreif, Radwegplanung kann beginnen

Grünen-Fraktion lädt am 12. Juni zur Radtour zum Elster-Saale-Radweg ein

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserManches könnte ganz einfach sein. Zum Beispiel, wenn man die Radwegeplanung in Leipzig auch mal aus Radfahrersicht denkt. Radfahrer kennen ihre Stadt in der Regel besser als Autofahrer, sie wissen, wo die ruhigeren und ungefährlicheren Wege sind. Und manchmal fehlt dort nur eine ordentliche Verwandlung in einen Radweg ohne Schlaglöcher. So wie in Lausen, wo der von Markranstädt kommende Elster-Saale-Radweg bislang im bürokratischen Nirwana endet. Weiterlesen.

Grüne fragen mal nach Radwegebau in jüngster Zeit

Wo bleibt das Leipziger RadVerkehrsNetz?

Foto: Ralf Julke

So richtig glücklich war die Grünen-Fraktion im Stadtrat im vergangenen Herbst nicht, als sie mal wieder zum Radwegebau in Leipzig nachfragte. Immerhin war vorher über eine Abfrage bei der sächsischen Staatsregierung klar geworden, dass die Kommunen in Sachsen nur 20 Prozent der bereitstehenden Fördermittel für Radwege beantragt hatten. Auch Leipzig hatte sich auffällig zurückgehalten. Anmelden und weiterlesen.

80 Prozent der Fördermittel für kommunale Radwege wieder nicht genutzt

Grüne fordert Wirtschaftsminister auf, die geplante Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte (AGFS) auf den Weg zu bringen

Foto: Ralf Julke

Das ist dann gleich mehrfach verwunderlich, wenn das sächsische Verkehrsministerium zugeben musste: Im Jahr 2016 wurden wieder 80 Prozent der Fördermittel bzw. über 6 Millionen Euro für den kommunalen Radwegebau nicht genutzt. Schon 2015 verfielen 85 Prozent der Mittel. Und das in einem Land, in dem es allerenden an Radwegen fehlt und der Radverkehr zunimmt. Anmelden und weiterlesen.

Und wo sollen die Autos dann parken?

Radfahrstreifen in der Erich-Zeigner-Allee sollen erst mal amtlich geprüft werden

Foto: Marko Hofmann

Es waren die Grünen, die beantragt hatten: „In der Erich-Zeigner-Allee erfolgt bis Mitte 2017 die Markierung von Radfahr-Schutzstreifen.“ Kurz und knapp. Eigentlich kein großes Thema. Aber das Stadtplanungsdezernat reagiert lieber mit Ablehnung. Ganz so einfach sei das nicht. Man macht lieber einen Alternativvorschlag. Anmelden und weiterlesen.

Von wegen, abgelehnt

Auch der Antrag des Jugendparlaments zu Haltestangen an Leipziger Ampelkreuzungen wird (ein bisschen) umgesetzt

Foto: Ralf Julke

Ja, wozu braucht man eigentlich Haltestangen an Ampelkreuzungen, wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist? Kann man nicht einfach absteigen? Man muss ja doch ewig warten, bis mal eine Grünphase kommt. Eines jedenfalls macht der Antrag des Jugendparlaments deutlich: Wie ausgebremst der Leipziger Radverkehr tatsächlich ist. Viele Leipziger können sich gar nicht vorstellen, dass das schneller gehen könnte. Anmelden und weiterlesen.

Steigende Zahl von getöteten Radfahrern in Sachsen

Zwei Drittel der verfügbaren Fördermittel für Radwegebau wurden 2016 nicht ausgegeben

Foto: Ralf Julke

Das Verkehrsverhalten der Sachsen ändert sich ja nicht erst seit 2016. Gerade in Großstädten wie Leipzig belegen alle Erhebungen zum „Modal Split“, dass sich die Nutzung von Fahrrädern als Verkehrsmittel in den letzten Jahren regelrecht verdoppelt hat. Aber die Infrastrukturen für Radfahrer wuchsen nicht mit. Was auch der ADFC Sachsen wieder kritisierte, als die Meldung über mehr Tote bei Fahrradunfällen in Sachsen publik wurde. Anmelden und weiterlesen.

Unfälle mit Radfahrern und Radfahrerinnen in Sachsen

Sind Radfahrer tatsächlich an jedem zweiten Unfall selber schuld?

Grafik: L-IZ

Für alle Leser„Dabei werden an vielen Staatsstraßen in Sachsen Radwege dringend benötigt. Viele innerstädtische Staatsstraßen sind Unfallschwerpunkte für Radfahrer und Radfahrerinnen im Alltagsverkehr“, kritisierte die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen im Landtag, Katja Meier, am 7. April. „Im Jahr 2016 verunglückten insgesamt 3.881 Radfahrerinnen und Radfahrer. Davon wurden 25 getötet und 837 schwer verletzt.“ Weiterlesen.

Zwei Drittel der Fördermittel auch 2016 nicht genutzt

Radwegebau an Sachsens Staatsstraßen bleibt ein Trauerspiel

Foto: Ralf Julke

Irgendetwas läuft da gewaltig schief. Erst freute sich Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) ganz königlich, dass endlich mehr Geld für Radwege in Sachsen zur Verfügung steht. Und dann fragt die Grünen-Abgeordnete Katja Meier mal nach den verausgabten Geldern für 2016 – und es wurden nur 1,45 Millionen von 4 Millionen Euro gewährt. Anmelden und weiterlesen.

Rund 665.000 Euro für Projekte rund um Leipzig

Grüner Ring startet Artenschutzuntersuchung fürs WTNK und Machbarkeitsstudie für Kanaldurchstich

Foto: Grüner Ring Leipzig

Nu, Zeit wird es. Am Montag, 3. April, nutzte Leipzigs Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal die Ausstellungseröffnung zum Regionalen Handlungskonzept des Grünen Rings Leipzig, dessen Sprecher er ist, um auch eine Fortschreibung des Wassertouristischen Nutzungskonzepts (WTNK) anzukündigen. Das hatte er irgendwie auch als Pressetermin geplant. Aber das blieb im Kommunikationswirrwarr hängen. Anmelden und weiterlesen.

Mit wenig Geld deutlich mehr erreichen

ADFC sieht im Ausbau der Fahrradstadt Leipzig den besten und schnellsten Weg zur Vermeidung des Verkehrskollapses

Foto: Ralf Julke

Mit dem Nachdenken über mögliche neue Tunnel für den Leipziger Autoverkehr hat Oberbürgermeister Burkhard Jung wahrscheinlich das falsche Fass aufgemacht. Denn tatsächlich ist derzeit nicht der Autoverkehr das Thema, das in der Leipziger Stadtpolitik diskutiert wird. Die Lösung für die Verkehrsprobleme liegen alle im sogenannten Umweltverbund. In der Schaffung einer Fahrradstadt zum Beispiel, wie der ADFC betont. Anmelden und weiterlesen.

Alternativroute zum Cospudener See

Finanzierung für Radweg bis zum Teilungswehr Großzschocher steht, jetzt braucht es nur noch Fördermittel

Foto: Grüne Fraktion Leipzig

Mit lauter kleinen Änderungsanträgen haben Leipzigs Stadtratsfraktionen noch eigene Gestaltungsideen in den Doppelhaushalt 2017/2018 eingebracht, den die Ratsversammlung Anfang Februar beschloss. Darunter ist auch ein kleines Stück Radweg, freut sich jetzt die Grünen-Fraktion. Sie hatte die grundhafte Sanierung des Elsterradweges zwischen Schleußiger Weg und dem Teilungswehr Großzschocher beantragt. Anmelden und weiterlesen.

ADFC Leipzig warnt vor geplanter Unterführung am Equipagenweg

Der geplante Tunnel zum Cospudener See erzeugt erhebliche Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern

Grafik: ADFC Leipzig

Es sieht nicht wirklich wie eine kluge Lösung aus, was sich die Bahn da ausgedacht hat als Querung der Bahnstrecke am Equipagenweg. In einem Tunnel soll es unter den Gleisen durchgehen. Bei bis zu 10.000 Radfahrern und Fußgängern am Tag eigentlich nicht zumutbar, kritisiert der ADFC Leipzig. Fällt den Verkehrsplanern im Leipziger Süden wirklich nichts Besseres ein? Anmelden und weiterlesen.

Schnee oder nicht Schnee

ADFC will am Sonntag schon einmal für beräumte Radwege in Leipzig schippen

Foto: Ralf Julke

Viel hat Frank Richter, Chef der Leipziger Stadtreinigung, am 30. Dezember gar nicht gesagt, als er in der LVZ mal kurz zur Schneeberäumung auf Leipziger Radwegen befragt wurde. Denn die Stadt ist zwar in der Pflicht, die Radwege zu beräumen. Aber wenn sie die Stadtreinigung damit beauftragt, muss sie auch die Gelder dafür bereitstellen. Anmelden und weiterlesen.

Peanuts fürs Leipziger Radwegenetz

Grüne beantragen deutliche Erhöhung der Investitionsmittel für den Leipziger Radverkehr

Karte: Stadt Leipzig

Witz komm raus, du bis umzingelt. So fühlen sich ganz bestimmt nicht nur die Grünen, wenn sie lesen, was Leipzig Jahr für Jahr an Radwegeinvestitionen plant. Obwohl der beharrliche Druck schon dazu geführt hat, dass überhaupt 800.000 Euro jährlich für Radwegebau im Leipziger Haushalt stehen. 1,2 Millionen sollten es aber sein, beantragen die Grünen. Allein schon, um den Verkehrskollaps zu verhindern. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Doppelhaushalt 2017/2018

Dritter Versuch, eine Gefahrenstelle am Heuweg zwischen Neuer Luppe und Nahle zu beseitigen

Foto: Ralf Julke

Wer mit dem Fahrrad von Möckern nach Leutzsch will, der nimmt den Heuweg. Das könnte eine komfortable Verbindung sein, wäre es nicht ein echtes Stiefkind der Leipziger Verkehrspolitik. Sind ja nur Radfahrer und Fußgänger. Warum sollen die eine gut befahrbare Strecke durch den Auenwald bekommen? Trotzdem machen drei Mitglieder der Linksfraktion jetzt wenigstens ein Teilstück zu einem (erneuten) Haushaltsantrag. Anmelden und weiterlesen.

Immer mehr Unfälle mit verletzten Radfahrern in Leipzig

Ein sicheres Radwegenetz ist in Leipzig noch nicht mal in Planung

Foto: Ralf Julke

Es hat alles seine Logik. Oder Unlogik. Am Donnerstag, 3. November, hatten die Grünen eingeladen, um ihre Anträge zum Doppelhaushalt 2017/2018 vorzustellen. Darin auch ein Antrag, die jährlichen Investitionen für Radwege von 800.000 auf 1,2 Millionen Euro zu erhöhen. „Ist das nicht zu wenig?“, fragte die L-IZ. Denn das, was dann am späten Nachmittag in der Goethestraße passierte, ist ja in Leipzig längst kein Einzelfall mehr. Anmelden und weiterlesen.

Wenn Fördergelder einfach nicht vergeben werden

Sachsens Radverkehr leidet unter fehlendem Personal im Verkehrsministerium und im LASuV

Foto: Ralf Julke

Das Dilemma ist selbstverschuldet. Die Förderung für den Radverkehr in Sachsen kommt nicht aus der Hüfte, Fördergelder bleiben liegen, Kommunen bleiben in der Antragsschleife hängen. Und nun stellt sich heraus: Das Verkehrsministerium hat einfach nicht genug Leute eingestellt, um die Anträge zu bearbeiten. Das ist in Zeiten umweltgerechten Verkehrs einfach nur noch peinlich. Die Grünen haben nachgefragt. Anmelden und weiterlesen.

Keine Blaue Plakette, dafür Ausstieg aus der Verbrennungstechnologie bis 2030?

Grüne Landtagsabgeordnete fordert eine bessere Politik für ÖPNV und Fahrrad in Sachsen

Foto: Ralf Julke

Am Donnerstag und Freitag, 6. und 7. Oktober, tagten in Stuttgart die Verkehrsminister der Länder. Und wenn stimmt, was der „Spiegel“ am Samstag, 8. Oktober, berichtete, dann haben die Länderverkehrsminister beschlossen, dass sie „ab 2030 keine Benzin- und Dieselautos mehr neu zulassen“ wollen. Und die Unionsminister hätten das genauso unterstützt wie die SPD-Minister. Und dabei hat Katja Meier am Donnerstag noch etwas ganz anderes befürchtet. Anmelden und weiterlesen.

Probleme bei Straßenbahn und Radverkehr sind immer noch ungelöst

Leipzig hat überhaupt keine zehn Jahre mehr, um für den Innenstadtring neue Visionen zu entwickeln

Foto: Ralf Julke

Am Freitag, 7. September, veröffentlichte die LVZ einen Beitrag unter dem Titel „Genial oder gaga? Planer denken über autofreien Innenstadtring nach“. Ob Leipzigs Planer tatsächlich ernsthaft darüber nachdenken, war dem Beitrag nicht wirklich zu entnehmen. Der berichtete vor allem über einen Workshop, den die Stadt im Sommer mit Leipziger Architekten veranstaltet hatte. Und die Komplettsperrung des Rings war nur die extremste Option. Anmelden und weiterlesen.