Artikel zum Schlagwort Reformationsjubiläum

Kirchentag, Luther und ein fliegendes Spaghettimonster

Auf dem Weg: Luther beim Kirchentag + Video

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEr kam spät, aber er kam. Noch auf der betonierten Fernstraße von Preußen gen Sachsen war Luthers Reise bereits das erste Mal beinahe zu Ende, als seine Reisekutsche nicht mehr starten wollte. In Berlin mit einem „Volksverhetzungs“-Bannfluch der Obrigkeit belegt, reiste der Reformator trotz Panne mutig weiter durch das Land seiner Protestanten und neuer Atheisten. Immerhin in Begleitung von Moses selbst – was konnte da schon schiefgehen – rollte er gegen 16:30 Uhr in Leipzig ein. Am Augustusplatz jedoch versuchten ihn erneut Büttel des Staates zu stoppen und zur Abkehr von seinem Weg zu zwingen. Doch Weiterlesen.

„S-Bahn-Netz für einen Tag“ ersetzt üblichen Nahverkehr

Kein Tag wie jeder andere: DB für Sonderverkehr zum Abschlussgottesdienst in Wittenberg am 28. Mai gerüstet

Foto: DB AG

Am Sonntag, 28. Mai, ist auf den Schienen zwischen Berlin, Leipzig, Dresden, Halle und Magdeburg alles anders: Um die Besucher des Festgottesdienstes zum Abschluss des Deutsches Evangelischen Kirchentages nach Lutherstadt Wittenberg zu bringen, werden Shuttle-Züge in dichtem Takt fahren. Der sonst übliche Fahrplan für den Nahverkehr rund um Wittenberg wird an diesem Tag nicht gelten. Weiterlesen.

Der Anfang in Prag, das Dominikanerkloster und das Wetterleuchten der Bauernkriege

Ausstellung zur Rolle der Universtität Leipzig in der Reformation wird am 24. Mai eröffnet

Foto: Marion Wenzel/Kustodie

Ganz Luther-Land steckt im Reformations-Geburtstags-Fieber. Alle zeigen, was sie in ihrem Fundus zu 500 Jahren Reformation angesammelt haben. Auch die Universität Leipzig hat eine Ausstellung konzipiert, die einen Aspekt dieser Reformationsgeschichte zeigt: nämlich die Rolle der Universität in der Reformation. Am Mittwoch, 24. Mai, wird sie im Alten Senatssaal eröffnet. Anmelden und weiterlesen.

Ein fesselnder Roman zum Reformationsjubiläum

Am 2. Juni in der Bibliothek „Erich Loest“: Ivonne Hübner liest aus „Ketzerhaus“

Foto: Tamara Stöbener

November 1517. Luthers 95 Thesen gelangen durch aufrührerische Studenten in die hochfromme Stadt Görlitz an der Neiße. Elsa, eine Magd, und Andres, Brauereisohn und Hoffnungsträger einer großen theologischen Laufbahn als Priester, ahnen nicht, dass ihrer beider Schicksal miteinander verknüpft ist. Während Elsa das Leben an der Seite von Gunnar, Andres’ Stiefbruder, vorbestimmt ist, verliert Andres den Glauben an die römisch-katholische Kirche und an seine Gelübde. Weiterlesen.

Mit Bus und Bahn auf den Spuren Luthers

Ab 1. April ergänzt Luther-Ticket die Angebote

Foto: DB AG/Jörg Bönisch

Viele von Martin Luthers Wirkungsstätten sind bequem mit den Zügen des Regionalverkehrs zu erreichen. Um dabei zeitlich noch flexibler unterwegs zu sein, wird im Reformationsjahr 2017 das Luther-Ticket für einen Aufpreis von fünf Euro pro Person angeboten. In Kombination mit einem Sachsen-, Sachsen-Anhalt-, Thüringen- oder Regio120-Ticket können Nahverkehrszüge im Geltungsbereich des jeweiligen Tickets bereits vor 9 Uhr genutzt werden. Zusätzlich gilt es auch im Stadtverkehr von Lutherstadt Wittenberg, Lutherstadt Eisleben und Eisenach. Eigene Kinder/Enkelkinder unter 15 Jahren reisen in Begleitung der Eltern/Großeltern kostenfrei. Weiterlesen.

Reformationsstadt Leipzig startet in das Jubiläumsjahr 2017

„Glaubenswelten“: Kabinettausstellung im Bach-Museum beleuchtet religiöses Leben Leipzigs in der Bach-Zeit

Kupferstich 1732, Stadtgeschichtliches Museum

Reformationsstadt Leipzig startet in das Jubiläumsjahr 2017 Leipzig darf sich seit Beginn dieses Jahres offiziell „Reformationsstadt Europas“ nennen. Heute überreichte Prof. Martin Friedrich von der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ (GEKE) die entsprechende Urkunde an Oberbürgermeister Burkhard Jung, den Superintendenten des Evangelisch-Lutherischen Kirchenbezirkes, Martin Henker, sowie an Selma Dorn als Vertreterin der Evangelisch-Reformierten Kirche in Leipzig. Weiterlesen.

Was machte Luther eigentlich in jenem Mai 1517?

Deutsche Bahn baut fürs Reformationsjubiläum extra ein S-Bahn-Netz

Grafik: Deutsche Bahn

Was machte Martin Luther eigentlich am 28. Mai 1517? Die Frage muss man ja mal stellen dürfen, wenn der Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum am Sonntag, 28. Mai, auf den Elbwiesen in Lutherstadt Wittenberg stattfindet. Die Deutsche Bahn rechnet mit mehr als 100.000 Anreisenden zu diesem Höhepunkt des Jubiläumsjahrs „500 Jahre Reformation“. Anmelden und weiterlesen.

Kirchentag auf dem Weg in Leipzig bittet um Gastfreundschaft

Foto: Olaf Jäger

2017 feiern wir 500 Jahre Reformation. Der Kirchentag auf dem Weg wird Ende Mai daher rund 500 Veranstaltungen in Leipzig anbieten. Mehrere tausend Gäste suchen dann für einige Nächte eine Bleibe. Viele übernachten in Hotels und Pensionen, andere suchen in Schulen eine Unterkunft – auf Isomatten, Feldbetten oder Luftmatratzen. Für Besucherinnen und Besucher, denen diese Art der Unterbringung nicht möglich ist – seien es ältere Menschen, Familien mit kleinen Kindern, Menschen mit Behinderung oder auch internationale Gäste, werden jetzt private Unterkünfte gesucht. Weiterlesen.

Start ins Reformations-Jubiläumsjahr in Sachsen

Festgottesdienst in Bautzen – Bei Empfang wirbt Tillich für Verbindung von Glaube und Toleranz

Foto: Laurence Chaperon

Mit einem ökumenischen Festgottesdienst im Dom St. Petri in Bautzen ist das Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation“ in Sachsen eröffnet worden. Bei einem Empfang im Burgtheater in Bautzen anlässlich des Jubiläums sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich, „2017 steht nicht nur in Sachsen, sondern bundesweit im Zeichen des Reformationsjubiläums.“ Gerade für den Freistaat werde das Jubiläum in diesem Jahr ein wichtiges Thema sein, da Sachsen durch die Reformation sehr geprägt worden sei. Tillich erinnerte auch daran, dass hier zahlreiche wichtige Reformationsorte liegen. Weiterlesen.

Feist: „FZML macht Reformation erlebbar“

Bund fördert Leipziger Reformationsprojekt

Foto: Laurence Chaperon

Das multimediale Großprojekt „Abendmahl – abnehmender Schrecken I zunehmende Liebe“ des Forums Zeitgenössischer Musik Leipzig (FZML) wird vom Bund unterstützt. Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters hat die Förderung von „Abendmahl“, das anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 in Leipzig, Erfurt und Lutherstadt Wittenberg gastieren wird, bestätigt. In dem Projekt wird die historische Situation der Reformation mit modernen Medien nachgestellt werden. Weiterlesen.

2017 – was kommt?

Luther kommt mit Posaunenklängen

Foto: Ralf Julke

Eigentlich ist er schon da. Berge von Büchern zu Luther, Reformation und Bibelübersetzung sind erschienen. Der sächsische Lutherweg ist in Betrieb gegangen, die Panorama-Ausstellung in Wittenberg wurde eröffnet. Aber 2017 wird erst einmal richtig gefeiert: „500 Jahre Reformation: Kirchentag auf dem Weg in Leipzig“. Vom 25. bis 28. Mai wird das in Leipzig zu erleben sein. Anmelden und weiterlesen.

Gastkommentar von Christian Wolff

Davor: Die Wirklichkeit von Weihnachten und das Reformationsjubiläum

Foto: EKD

Für alle LeserWer in der Adventszeit durch die Leipziger Innenstadt geht und dann zu Hause die Nachrichten hört oder sieht, der kommt sich vor wie in einem falschen Film: Dort ein unbeschwertes vorweihnachtliches Treiben. Tausende Menschen vergnügen sich bei Glühwein oder einem Punsch, kaufen ein und eilen vollgepackt mit Geschenken nach Hause. Scheinbar alles unbeschwert. Am Fernseher aber Bilder unvorstellbarer Grausamkeiten, Szenen eines brutalen Krieges, des tödlichen Verbrechens an Tausenden von Menschen nicht nur im syrischen Aleppo. Weiterlesen.

Taizé, die Ökumene und das Reformationsjubiläum

Höchste Zeit, mal wieder über die Grundlagen menschlicher Gemeinschaft nachzudenken

Foto: Ralf Julke

2017 soll das große Reformationsjubiläum auch ein großes Fest der Ökumene werden. Was sich 1517 so streng geteilt hat, versucht wieder zueinanderzufinden. Stehen die großen christlichen Kirchen wieder vor einer Vereinigung? Wäre die Gemeinschaft von Taizé dafür nicht das richtige Vorbild? Siegfried Eckert jedenfalls ist happy, dass die Edition Chrismon sein Buch mit ins Programm genommen hat. Anmelden und weiterlesen.