Artikel zum Schlagwort Runde Ecke

Erinnerung an einen Volksaufstand

Jetzt weist eine App den Weg zu den Erinnerungsorten an den 17. Juni 1953 in Leipzig

Foto: Zwei Punkt Null Marketing

Für alle LeserEs ist zwar kein runder Jahrestag. Aber darauf wartet man in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ eh nicht, wenn es darum geht, wichtige Ereignisse in der jüngeren Leipziger Geschichte im öffentlichen Raum sichtbar zu machen. Eine App soll nun auch sichtbar machen, was am 17. Juni 1953 in Leipzig geschah. Denn Leipzig war einer der Brennpunkte dieses Ereignisses. Weiterlesen.

Runde Ecke, Grünen-Anfrage und CDU-Gepolter

SPD-Stadträtin kritisiert die LVZ für ihr völlig sinnfreies Grünen-Bashing

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserVielleicht glaubt man ja im Hause LVZ tatsächlich, dass man nur eine Woche warten muss, dann haben die Leipziger den Beitrag der L-IZ zu einem Thema vergessen und man kann die ganze Diskussion wieder auf den Punkt zurückdrehen, an dem man sie als Polterblatt der Vergesslichkeit die Woche zuvor gelassen hat. Am 14. Juni hat die LVZ nun irgendwas gemacht aus der Wortmeldung der CDU vom 7. Juni. Irgendetwas Klebriges. Weiterlesen.

Eine Grünen-Anfrage, ein LVZ-Beitrag, ein CDU-Statement und am Ende ...

Kuddelmuddel um die „Runde Ecke“

Foto: Ralf Julke

Am Mittwoch, 7. Juni, erfreute die CDU-Fraktion die Stadt mit der Meldung „CDU-Fraktion will neuen Standort für das Schulmuseum“. Das Statement gab es, weil die LVZ sich am gleichen Tag einer Anfrage der Grünen-Fraktion gewidmet hatte: „Streit um Stasi-Kinosaal: Grüne fordern dauerhafte Lösung“. Was so nicht ganz stimmt. Denn den Umzug hatte die Stadt selbst mit dem Bürgerkomitee Leipzig e.V. ausgehandelt. Verworrene Kino-Kiste, könnte man meinen. Anmelden und weiterlesen.

Kritischer Dialog während des Kirchentages

Podiumsdiskussionen über Errungenschaften der Friedlichen Revolution und aktuelle gesellschaftliche Probleme

Foto: Ralf Julke

Während des diesjährigen „Kirchentages auf dem Weg“ lädt die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ vom 25. bis 28. Mai 2017 ein, sich am authentischen Ort über die kommunistische Diktatur in der DDR und ihre Überwindung durch die Friedliche Revolution zu informieren. Unter dem Motto „Von der Leipziger Disputation zur Friedlichen Revolution“ wollen wir außerdem in drei Podiumsdiskussionen Raum für Kontroversen über aktuelle gesellschaftliche Probleme geben. Weiterlesen.

Internationaler Museumstag am 21. Mai: Spurensuche auf dem Areal der ehemaligen Leipziger Stasi-Zentrale

Foto: Ralf Julke

Die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ lädt am 21. Mai 2017 anlässlich des Internationalen Museumstags zu Rundgängen durch das Gebäudeareal der ehemaligen Leipziger Stasi-Bezirksverwaltung, einer Sonderführung durch die Dauer- und Sonderausstellung und geführten Stadtrundgängen „Auf den Spuren der Friedlichen Revolution“ ein. Besucher können sich nicht nur über die Struktur und Arbeitsweise des Ministeriums für Staatssicherheit und die Ereignisse des Herbst 1989 in Leipzig informieren, sondern haben auch die bisher nur seltene Gelegenheit, sonst verborgene, aber gleichwohl noch original erhaltene Räume im Gebäudekomplex der ehemaligen Stasi-Zentrale zu erkunden. Weiterlesen.

Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ mit vielen Angeboten zur Museumsnacht

Foto: Ralf Julke

Wie jedes Jahr beteiligt sich die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ an der gemeinsamen Museumsnacht von Halle und Leipzig am 6. Mai 2017, die unter dem Motto „Zeig dich!“ steht. An drei verschiedenen Standorten, der ehemaligen zentralen Hinrichtungsstätte der DDR in der Südvorstadt, dem Museum in der „Runden Ecke“ in der Innenstadt und dem Museum im Stasi-Bunker in Machern, können sich die Besucher über Repression und Unterdrückung in der SED-Diktatur informieren, dessen Ausmaß erst nach der Friedlichen Revolution deutlich wurde und bis heute an allen drei authentische erhaltenen Orten gezeigt wird. Weiterlesen.

Abschreckung für die Ewigkeit

Stasi-Betonklotz auf dem Matthäikirchhof soll jetzt dauerhaft zur Diktatur-Erinnerungsstätte werden

Foto: Henry Pfeifer, profiluftbild

Es ist ein Pfahl im Fleisch der Leipziger Innenstadt – das hässlichste und bedrückendste Bauwerk, das in Leipzig in den 1970er und 1980er Jahren gebaut wurde: der Neubau der MfS-Bezirksverwaltung auf dem Matthäikirchhof. Und statt den Klotz medienwirksam abzureißen, soll er jetzt erst recht als Stasi-Erinnerungsrelikt erhalten werden. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Zeitung Nr. 42

Vorwärts und nicht vergessen: Die Leipziger Zeitung nimmt mal die Vergesslichkeit von Stadt und Land unter die Lupe

Foto: L-IZ

Für alle Leser„Arm, sexy und willig“, am Ende kam dann die große Pleißestadt Leipzig doch noch auf einen knappen Nenner. Denn was sich derzeit staut an ungelösten Problemen in Leipzig, das ist das Ergebnis aus Jahren der Verzögerung, des Abwartens, Abwägens, Zögerns. Aktuellstes Thema: der Nahverkehr. Stoff gleich für mehrere Artikel in der neuen „Leipziger Zeitung“. Nr. 42 liegt morgen am Kiosk und im Lieblings-Laden. Weiterlesen.

Gedenkfeier am 18. April vor dem Museum in der „Runden Ecke“

Vor 72 Jahren befreite die US-Armee Leipzig von der NS-Diktatur

Foto: Ralf Julke

Anlässlich des 72. Jahrestages der Befreiung Leipzigs von der nationalsozialistischen Terrorherrschaft durch amerikanische Truppen findet vor der Gedenktafel an der „Runden Ecke“ eine Gedenkfeier mit dem Generalkonsul der USA Scott R. Riedmann statt. Die Ausstellung „Zwei Mal befreit? Leipzig unter amerikanischer und sowjetischer Besatzung 1945“ informiert anhand von Dokumenten, Fotos und Objekten über die Entwicklungen der damaligen Zeit. Weiterlesen.

„Ein Vierteljahrhundert Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“

Premiere der jüngsten Ausgabe des Aufarbeitungsblattes HORCH UND GUCK und Podiumsgespräch

Foto: Ralf Julke

Anlässlich der jährlich in Leipzig stattfindenden Buchmesse mit dem Literaturfest „Leipzig liest“ haben Besucher und Neugierige auch 2017 wieder die Möglichkeit, an Veranstaltungen und Diskussionen in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ teilzunehmen. Sie finden sowohl in den Räumen der Ausstellung „Stasi – Macht und Banalität“ als auch im ehemaligen Stasi-Kinosaal statt. Zusammen mit zahlreichen Autoren und Zeitzeugen werden unter anderem Themen wie politische Gewalt im SED-Staat, Opposition in der DDR und das Leben von DDR-Heimkindern den Mittelpunkt der insgesamt 19 Veranstaltungen bilden. Weiterlesen.

Eröffnung am 9. März 2017 in der Volkshochschule Leipzig

Deutsch-arabischsprachige Präsentation der Stelen-Ausstellung „Orte der Friedlichen Revolution“

Foto: Ralf Julke

Die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ präsentiert als ein authentischer Ort demokratischer Bildung nun erstmals eines ihrer neuen arabischsprachigen Angebote: Vom 9. März bis zum 31. Mai 2017 zeigt die Volkshochschule Leipzig die deutsch-arabischsprachige Präsentation zur Bewerbung der Open-Air-Ausstellung „Orte der Friedlichen Revolution“ mit 20 Stelen im Leipziger Stadtraum. Die Eröffnung ist am 9. März 2017 um 10:00 Uhr. Weiterlesen.

Als erster historischer Ort zur Diktatur in SBZ und DDR präsentierte die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ ihre neuen Angebote in arabischer Sprache

Foto: Ralf Julke

Vorbildhaft nannte die sächsische Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange für Wissenschaft und Kunst das breite Sprachangebot der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“. Mit den neuen arabischsprachigen Angeboten, die die Gedenkstätte gestern erstmals öffentlich vorstellte, leiste sie Pionierarbeit. Ab sofort stehen die Angebote zur Nutzung bereit. Ziel ist es nun, aktiv mit den Angeboten zu arbeiten. Weiterlesen.

Kulturförderung der Freien Szene erfolgreich erhöht – Buddehaus gesichert und Runde Ecke gestärkt

Foto: L-IZ.de

Annette Körner, Stadträtin und kulturpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sowie Vorsitzende des Fachausschusses Kultur erklärt zum Abschluss der Haushaltsberatungen: „Wir freuen uns, dass unser ausdauerndes Eintreten für eine steigende Kulturförderung in unserer wachsenden Stadt in der Haushaltsentscheidung nun deutlich Erfolge brachte! Über 5,9 Mio. € wurden erreicht. Geplant hatte die Verwaltung zur Förderung der freien Kultur ursprünglich 5.491.950 €, 133.950 € mehr als im Jahr 2016 durch die bereits beschlossene jährliche Erhöhung von 2,5%. Doch durch Fraktionsanträge haben wir mit Mehrheiten im Stadtrat die Förderung auf 5,9 Mio. € maßgeblich erhöhen können, ein großer Erfolg! Weiterlesen.

Der Stadtrat tagt: Museum Runde Ecke bekommt mehr Geld + Audio

Foto: L-IZ.de

Wenn es nach der Stadtverwaltung gegangen wäre, würde das Museum an der Runden Ecke mit 50.000 Euro Stadtzuschuss im Jahr auskommen. Nachdem jedoch die Fraktion der Bündnis 90/Die Grünen mit einem kurzfristigen Erhöhungsantrag auf 150.000 Euro im Jahr in die letzte Verhandlungsrunde zum Doppelhaushalt gestartet war, bot die Verwaltung selbst 100.000 Euro an. Anmelden und weiterlesen.

Plakatausstellung: Verordnete Solidarität – Der Umgang mit „Fremden“ in der DDR

Foto: Ralf Julke

Der Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur möchte auf die Ausstellung „Verordnete Solidarität“ hinweisen, deren Erarbeitung er finanziell unterstützt hat. Sein Engagement und Interesse begründet Lutz Rathenow wie folgt: „Bei dem Thema zeigt sich wie aktuell Geschichtskenntnisse für die Gegenwart sein können. Die heutige Fremdenfeindlichkeit hat viele Ursachen, eine führt in die DDR-Zeit zurück. Erst durch Genauigkeit im Detail und kreative Umsetzungsformen wird Geschichte so lebendig, dass sie Lust auf ein Einmischen in die Gegenwart weckt und dem an einer Demokratieverbitterung leidenden Patchworkpopulismus punktuell eine konstruktiv aktive Haltung entgegensetzen kann.“ Weiterlesen.

Plakatausstellung „Verordnete Solidarität“ – Der Umgang mit „Fremden“ in der DDR wird in der BStU-Außenstelle Leipzig gezeigt

Die Plakatausstellung „Verordnete Solidarität“ zeigt die historischen Ursachen von Fremdenangst, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus in Ostdeutschland. Der problematische Umgang mit „Fremden“ in Teilen der ostdeutschen Bevölkerung zieht sich bis in die Gegenwart. In den Blick genommen werden Aspekte der von „oben“ initiierten internationalen Solidarität und die verfehlte Asyl- und Ausländerpolitik in der Deutschen Demokratischen Republik. Weiterlesen.

5. Dezember in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“

„Wolfgang Schnur. Der verratene Verräter“. Veranstaltung aus Anlass des Jahrestages der Stasibesetzung

Foto: Ralf Julke

Am 4. Dezember 1989 besetzten mutige Bürger die Bezirksverwaltung für Staatssicherheit in Leipzig und legten in der Folge die wichtigste Stütze der SED-Diktatur lahm. An der Besetzung beteiligt war auch der extra aus Berlin angereiste Wolfgang Schnur. Anlässlich des Jahrestages der Besetzung lädt die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ zu einer Abendveranstaltung ein und diskutiert mit Zeitzeugen auch über die Rolle Wolfgang Schnurs bei der Leipziger Stasi-Besetzung. Weiterlesen.

Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“

„Mit Kerzen haben sie nicht gerechnet“: Buchvorstellung und Diskussion am 9. November

Die Friedliche Revolution gehört zu den wichtigsten und prägendsten Ereignissen der neueren deutschen Geschichte und bildet das Fundament für die Wiedervereinigung und das Leben, wie es heute in Deutschland stattfindet. Im Herbst 1989 gingen tausende Menschen auf die Straße und forderten Demokratie, Freiheit und Menschenrechte. Mit Erfolg: Am 9. November, einen Monat nach der entscheidenden Demonstration in Leipzig, fiel die Mauer. Weniger als ein Jahr später war Deutschland wiedervereinigt. Anmelden und weiterlesen.

Lange Ausstellungsnacht und dezentrale Lichtprojekte in der „Runden Ecke“ zum Tag der Friedlichen Revolution

Am 9. Oktober lädt das Bürgerkomitee Leipzig e.V. zur langen Ausstellungsnacht ein, die im Anschluss an das Lichtfest in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ stattfinden wird. Interessierten bietet sich hier bei Rundgängen durch die Ausstelllungen die Möglichkeit, Zeitgeschichte am Original-Ort zu erleben. Ergänzend werden auch zwei dezentrale Lichtinstallationen die „Runde Ecke“ als bedeutungsvollen Ort der Friedlichen Revolution in Leipzig markieren. Anmelden und weiterlesen.

Museum im Stasi-Bunker feiert 20-jähriges Jubiläum

Zum Tag des offenen Denkmals öffnen drei authentische Orte der SED-Diktatur

Das Bürgerkomitee bemüht sich in Leipzig um den Erhalt von insgesamt drei authentischen Orten der SED-Diktatur. Auf dem Areal der ehemaligen Bezirksverwaltung für Staatssicherheit in Leipzig gibt es neben den Büros der Stasi-Offiziere, in denen die Ausstellung „Stasi-Macht und Banalität“ gezeigt wird, noch wesentlich mehr original erhaltene Räumlichkeiten vom Schutzbunker im zweiten Keller des Neubaus bis zum Stasi-Kinosaal und der Kegelbahn im Saalbau neben der „Runden Ecke“. Anmelden und weiterlesen.