Artikel zum Schlagwort Runde Ecke

Leipziger Zeitung Nr. 42

Vorwärts und nicht vergessen: Die Leipziger Zeitung nimmt mal die Vergesslichkeit von Stadt und Land unter die Lupe

Foto: L-IZ

Für alle Leser„Arm, sexy und willig“, am Ende kam dann die große Pleißestadt Leipzig doch noch auf einen knappen Nenner. Denn was sich derzeit staut an ungelösten Problemen in Leipzig, das ist das Ergebnis aus Jahren der Verzögerung, des Abwartens, Abwägens, Zögerns. Aktuellstes Thema: der Nahverkehr. Stoff gleich für mehrere Artikel in der neuen „Leipziger Zeitung“. Nr. 42 liegt morgen am Kiosk und im Lieblings-Laden. Weiterlesen.

Gedenkfeier am 18. April vor dem Museum in der „Runden Ecke“

Vor 72 Jahren befreite die US-Armee Leipzig von der NS-Diktatur

Foto: Ralf Julke

Anlässlich des 72. Jahrestages der Befreiung Leipzigs von der nationalsozialistischen Terrorherrschaft durch amerikanische Truppen findet vor der Gedenktafel an der „Runden Ecke“ eine Gedenkfeier mit dem Generalkonsul der USA Scott R. Riedmann statt. Die Ausstellung „Zwei Mal befreit? Leipzig unter amerikanischer und sowjetischer Besatzung 1945“ informiert anhand von Dokumenten, Fotos und Objekten über die Entwicklungen der damaligen Zeit. Weiterlesen.

„Ein Vierteljahrhundert Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“

Premiere der jüngsten Ausgabe des Aufarbeitungsblattes HORCH UND GUCK und Podiumsgespräch

Foto: Ralf Julke

Anlässlich der jährlich in Leipzig stattfindenden Buchmesse mit dem Literaturfest „Leipzig liest“ haben Besucher und Neugierige auch 2017 wieder die Möglichkeit, an Veranstaltungen und Diskussionen in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ teilzunehmen. Sie finden sowohl in den Räumen der Ausstellung „Stasi – Macht und Banalität“ als auch im ehemaligen Stasi-Kinosaal statt. Zusammen mit zahlreichen Autoren und Zeitzeugen werden unter anderem Themen wie politische Gewalt im SED-Staat, Opposition in der DDR und das Leben von DDR-Heimkindern den Mittelpunkt der insgesamt 19 Veranstaltungen bilden. Weiterlesen.

Eröffnung am 9. März 2017 in der Volkshochschule Leipzig

Deutsch-arabischsprachige Präsentation der Stelen-Ausstellung „Orte der Friedlichen Revolution“

Foto: Ralf Julke

Die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ präsentiert als ein authentischer Ort demokratischer Bildung nun erstmals eines ihrer neuen arabischsprachigen Angebote: Vom 9. März bis zum 31. Mai 2017 zeigt die Volkshochschule Leipzig die deutsch-arabischsprachige Präsentation zur Bewerbung der Open-Air-Ausstellung „Orte der Friedlichen Revolution“ mit 20 Stelen im Leipziger Stadtraum. Die Eröffnung ist am 9. März 2017 um 10:00 Uhr. Weiterlesen.

Als erster historischer Ort zur Diktatur in SBZ und DDR präsentierte die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ ihre neuen Angebote in arabischer Sprache

Foto: Ralf Julke

Vorbildhaft nannte die sächsische Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange für Wissenschaft und Kunst das breite Sprachangebot der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“. Mit den neuen arabischsprachigen Angeboten, die die Gedenkstätte gestern erstmals öffentlich vorstellte, leiste sie Pionierarbeit. Ab sofort stehen die Angebote zur Nutzung bereit. Ziel ist es nun, aktiv mit den Angeboten zu arbeiten. Weiterlesen.

Kulturförderung der Freien Szene erfolgreich erhöht – Buddehaus gesichert und Runde Ecke gestärkt

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Annette Körner, Stadträtin und kulturpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sowie Vorsitzende des Fachausschusses Kultur erklärt zum Abschluss der Haushaltsberatungen: „Wir freuen uns, dass unser ausdauerndes Eintreten für eine steigende Kulturförderung in unserer wachsenden Stadt in der Haushaltsentscheidung nun deutlich Erfolge brachte! Über 5,9 Mio. € wurden erreicht. Geplant hatte die Verwaltung zur Förderung der freien Kultur ursprünglich 5.491.950 €, 133.950 € mehr als im Jahr 2016 durch die bereits beschlossene jährliche Erhöhung von 2,5%. Doch durch Fraktionsanträge haben wir mit Mehrheiten im Stadtrat die Förderung auf 5,9 Mio. € maßgeblich erhöhen können, ein großer Erfolg! Weiterlesen.

Der Stadtrat tagt: Museum Runde Ecke bekommt mehr Geld + Audio

Foto: L-IZ.de

Wenn es nach der Stadtverwaltung gegangen wäre, würde das Museum an der Runden Ecke mit 50.000 Euro Stadtzuschuss im Jahr auskommen. Nachdem jedoch die Fraktion der Bündnis 90/Die Grünen mit einem kurzfristigen Erhöhungsantrag auf 150.000 Euro im Jahr in die letzte Verhandlungsrunde zum Doppelhaushalt gestartet war, bot die Verwaltung selbst 100.000 Euro an. Anmelden und weiterlesen.

Plakatausstellung: Verordnete Solidarität – Der Umgang mit „Fremden“ in der DDR

Foto: Ralf Julke

Der Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur möchte auf die Ausstellung „Verordnete Solidarität“ hinweisen, deren Erarbeitung er finanziell unterstützt hat. Sein Engagement und Interesse begründet Lutz Rathenow wie folgt: „Bei dem Thema zeigt sich wie aktuell Geschichtskenntnisse für die Gegenwart sein können. Die heutige Fremdenfeindlichkeit hat viele Ursachen, eine führt in die DDR-Zeit zurück. Erst durch Genauigkeit im Detail und kreative Umsetzungsformen wird Geschichte so lebendig, dass sie Lust auf ein Einmischen in die Gegenwart weckt und dem an einer Demokratieverbitterung leidenden Patchworkpopulismus punktuell eine konstruktiv aktive Haltung entgegensetzen kann.“ Weiterlesen.

Plakatausstellung „Verordnete Solidarität“ – Der Umgang mit „Fremden“ in der DDR wird in der BStU-Außenstelle Leipzig gezeigt

Die Plakatausstellung „Verordnete Solidarität“ zeigt die historischen Ursachen von Fremdenangst, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus in Ostdeutschland. Der problematische Umgang mit „Fremden“ in Teilen der ostdeutschen Bevölkerung zieht sich bis in die Gegenwart. In den Blick genommen werden Aspekte der von „oben“ initiierten internationalen Solidarität und die verfehlte Asyl- und Ausländerpolitik in der Deutschen Demokratischen Republik. Weiterlesen.

5. Dezember in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“

„Wolfgang Schnur. Der verratene Verräter“. Veranstaltung aus Anlass des Jahrestages der Stasibesetzung

Foto: Ralf Julke

Am 4. Dezember 1989 besetzten mutige Bürger die Bezirksverwaltung für Staatssicherheit in Leipzig und legten in der Folge die wichtigste Stütze der SED-Diktatur lahm. An der Besetzung beteiligt war auch der extra aus Berlin angereiste Wolfgang Schnur. Anlässlich des Jahrestages der Besetzung lädt die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ zu einer Abendveranstaltung ein und diskutiert mit Zeitzeugen auch über die Rolle Wolfgang Schnurs bei der Leipziger Stasi-Besetzung. Weiterlesen.

Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“

„Mit Kerzen haben sie nicht gerechnet“: Buchvorstellung und Diskussion am 9. November

Die Friedliche Revolution gehört zu den wichtigsten und prägendsten Ereignissen der neueren deutschen Geschichte und bildet das Fundament für die Wiedervereinigung und das Leben, wie es heute in Deutschland stattfindet. Im Herbst 1989 gingen tausende Menschen auf die Straße und forderten Demokratie, Freiheit und Menschenrechte. Mit Erfolg: Am 9. November, einen Monat nach der entscheidenden Demonstration in Leipzig, fiel die Mauer. Weniger als ein Jahr später war Deutschland wiedervereinigt. Anmelden und weiterlesen.

Lange Ausstellungsnacht und dezentrale Lichtprojekte in der „Runden Ecke“ zum Tag der Friedlichen Revolution

Am 9. Oktober lädt das Bürgerkomitee Leipzig e.V. zur langen Ausstellungsnacht ein, die im Anschluss an das Lichtfest in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ stattfinden wird. Interessierten bietet sich hier bei Rundgängen durch die Ausstelllungen die Möglichkeit, Zeitgeschichte am Original-Ort zu erleben. Ergänzend werden auch zwei dezentrale Lichtinstallationen die „Runde Ecke“ als bedeutungsvollen Ort der Friedlichen Revolution in Leipzig markieren. Anmelden und weiterlesen.

Museum im Stasi-Bunker feiert 20-jähriges Jubiläum

Zum Tag des offenen Denkmals öffnen drei authentische Orte der SED-Diktatur

Das Bürgerkomitee bemüht sich in Leipzig um den Erhalt von insgesamt drei authentischen Orten der SED-Diktatur. Auf dem Areal der ehemaligen Bezirksverwaltung für Staatssicherheit in Leipzig gibt es neben den Büros der Stasi-Offiziere, in denen die Ausstellung „Stasi-Macht und Banalität“ gezeigt wird, noch wesentlich mehr original erhaltene Räumlichkeiten vom Schutzbunker im zweiten Keller des Neubaus bis zum Stasi-Kinosaal und der Kegelbahn im Saalbau neben der „Runden Ecke“. Anmelden und weiterlesen.

SPD-Fraktion zieht ihre Anträge zurück

Kompromiss zum alten Stasi-Kinosaal: Stadt und Leipziger Bürgerkomitee einigen sich

Foto: Bürgerkomitee Leipzig

Es war die SPD-Fraktion, die sich mit ihrer Haltung zum alten Stasi-Kinosaal im Gebäudekomplex Runde Ecke/Schulmuseum so richtig in die Nesseln gesetzt hatte. Völlig grundlos, weil selbst der OBM im Sommer auf Verhandlungskurs geschwenkt war. Die Pressekonferenz zum „Lichtfest 2016“ am Donnerstag, 1. September, nutzte Burkhard Jung dann gleich mal, den Kompromiss zu verkünden. Anmelden und weiterlesen.

Wissenschaftlicher Beirat des Schulmuseums schreibt öffentliche Stellungnahme

Schulmuseum und Museum in der Runden Ecke brauchen jetzt einen Runden Tisch Kinosaal

Foto: L-IZ.de

Der Streit um den ehemaligen Stasi-Kinosaal geht weiter. Oder auch nicht. Zumindest hört das Gezerre nicht auf um die Nutzung des Saales, in den sich das Museum in der Runden Ecke und das Schulmuseum eigentlich brüderlich und schwesterlich teilen wollten. Ein Streit, der eigentlich im fairen Dialog hätte gelöst werden können. Doch dann mischten sich auch Stadtratsfraktionen ein. Nun meldet sich auch der Wissenschaftliche Beirat des Schulmuseums zu Wort. Anmelden und weiterlesen.

Gleichberechtigte Nutzung des ehemaligen Kinosaals der Stasi durch das Schulmuseum durchsetzen

In dem Streit um die Wiederherstellung der paritätischen Nutzung des ehemaligen Kinosaals der Staatssicherheit durch das Schulmuseum und das Bürgerkomitee Leipzig e.V. hat sich jetzt der Vorsitzende der Theodor-Litt-Gesellschaft, der frühere Kanzler der Universität Leipzig, Peter Gutjahr-Löser, zu Wort gemeldet: Mit erheblichem Aufwand und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft, der Bundeszentrale und der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung sowie dem Schulmuseum der Stadt Leipzig haben wir das seit 1997 alljährlich stattfindende Theodor-Litt-Symposion vorbereitet, bei dem Fachleute aus dem In- und Ausland zentralen Fragen nachgehen, die für die Grundsatzorientierung im Bildungswesen von Bedeutung sind. Anmelden und weiterlesen.

Einem gedankenlosen SPD-Antrag die Spitze nehmen

Leipzig hat genug repräsentative Orte für eine Ausstellung zu Muslimen in Deutschland

Foto: Ralf Julke

Die Ausstellung „Was glaubst Du denn?! Muslime in Deutschland“ ist wichtig für Leipzig. Keine Frage. Doch um damit einen politischen Willen durchzusetzen, eignet sie sich eigentlich nicht. Das wurde jetzt Thema, als das Bürgerkomitee Leipzig heftig protestierte, den Kinosaal im alten Stasi-Komplex „Runde Ecke“ im Oktober räumen zu müssen, damit die SPD dort die Ausstellung zeigen kann. Anmelden und weiterlesen.

Streit um den Kinosaal: Runde Ecke ist der authentische Ort der Friedlichen Revolution

Im Streit um den Kinosaal zeigt sich eine große politische Frage: beide Einrichtungen, Schulmuseum und Runde Ecke, wollen und können sich entwickeln und beanspruchen den dazu nötigen Raum. Eine Abstimmung zur Nutzung der Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche war in den letzten Jahren nicht mehr erfolgreich. Nun möchte die SPD-Fraktion den Anspruch des Schulmuseums per Stadtratsbeschluss durchsetzen. Anmelden und weiterlesen.

Schon mal Entscheidungen treffen, ohne dass die Zukunftskonzepte vorliegen

SPD will der Runden Ecke den alten Stasi-Kinosaal komplett entziehen, die Stadt nur halb, geklärt ist nichts

Foto: Bürgerkomitee Leipzig

Jahrelang ging alles gut, zeigten zwei wichtige Leipziger Erinnerungsstätten, dass sie ganz gut miteinander harmonieren: das Schulmuseum und die Gedenkstätte "Runde Ecke". Doch nun gibt es Ärger um den ehemaligen Kinosaal der Leipziger Stasi, den vor allem die Gedenkstätte "Runde Ecke" nutzte, um Filme einer überwachungsbesessenen Vergangenheit zu zeigen. Zwei SPD-Anträge im Stadtrat wollen damit Schluss machen. Anmelden und weiterlesen.

„Von Stalingrad zur SBZ. Sachsen von 1943 bis 1949“

Podiumsgespräch zum Besatzungswechsel und dem Aufbau der kommunistischen Diktatur unter sowjetischer Besatzung

Der demokratische Neuanfang, der nach dem Ende der NS-Diktatur in Leipzig durch die amerikanische Besatzungsmacht ermöglicht wurde, fand nach nur wenigen Wochen mit der Übergabe Leipzigs an die Rote Armee ein jähes Ende. Die nun eingeführte kommunistische Diktatur dauerte fast 45 Jahre. Die „Runde Ecke“ am Dittrichring wurde durch die sowjetische Militäradministration genutzt. 1950 wurde das Gebäude Sitz der Leipziger Stasi-Zentrale. Erst 1989 mit der Friedlichen Revolution öffnete sich das Tor zu Freiheit und Demokratie wieder. Weiterlesen.