Artikel zum Schlagwort Sachsen-Monitor

Der „Sachsen Monitor 2016“ unter der Lupe, Teil 6

Paternalismus ist der beste Nährboden für Lebensängste und Menschenfeindlichkeit

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIm „Sachsen Monitor 2016“ gibt es auch einen ganzen Fragekomplex zu „Ressentiments und demokratiegefährdenden Einstellungen“, insbesondere zu „gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“. Man kann es sich einfach machen und diese Einstellungen einfach als rechtsextrem klassifizieren. Fertig. Aber da verkennt man eines: Dahinter stecken immer auch Ängste. Wo die Vernunft schläft, toben die Ängste. Weiterlesen.

Der „Sachsen Monitor 2016“ unter der Lupe, Teil 5

Die Sehnsucht nach einem paternalistischen Staat und einem Nichtbehelligtwerden mit Politik

Grafik: Sachsen Monitor 2016, Dimap

Das Beste hebt man sich bei einer Analyse so eines Teils wie des „Sachsen Monitor 2016“ natürlich für den Schluss auf. All diese Aussagen, über die sich Auftraggeber und Beirat am Ende zu Recht wunderten und ratlos zeigten, denn danach wären die Sachsen ja ganz ausgebuffte Menschenfeinde und Chauvinisten, aufgeladen mit rechtsextremen Ressentiments. Sind sie auch. Aber das hat Gründe. Anmelden und weiterlesen.

Der „Sachsen Monitor 2016“ unter der Lupe, Teil 4

Sächsischer Nachwuchs zwischen Effizienz-Wahn und Rechtsdrall

Grafik: Sachsen Monitor 2016, Dimap

Was passiert eigentlich in einer Demokratie, die 25 Jahre lang gehandhabt wird wie ein Gnadengeschenk, als freundliche Gabe der hohen Politik an ein dankbares Volk, das man nur alle fünf Jahre mal fragt, ob es zufrieden ist? Und da die meisten Sachsen alt sind und zufrieden, kommt eine Art Shangri-La dabei heraus: „So geht sächsisch!“ Anmelden und weiterlesen.

Der „Sachsen Monitor 2016“ unter der Lupe, Teil 3

Alle sind Mitte, oder was?

Grafik: Sachsen Monitor 2016, Dimap

Wenn Politiker Bockmist erzählen, kommt meistens auch Bockmist dabei heraus. Seit Jahren geistert die Beschwörung der deutschen Mittelschicht durch alle Medien, fast jede Partei kämpft um sie, will ihr Gutes tun, verortet sich politisch bei ihr. Und wenn man dann die Sachsen fragt, wo sie sich mit ihren Einkommen einordnen, dann sagen sie mit voller Inbrunst: Wir sind alle Mittelschicht. Anmelden und weiterlesen.

Der „Sachsen Monitor 2016“ unter der Lupe, Teil 2

Schwindendes Vertrauen in eine Politik der medialen Boxkämpfe

Grafik: Sachsen Monitor 2016, Dimap

Wie Politik in Deutschland und Sachsen wahrgenommen wird, hängt stark von ihrer medialen Inszenierung ab. Ist es nur eine Inszenierung, so, wie wir es derzeit nicht nur in diversen Sendeanstalten erleben, sondern auch in einstmals seriösen Zeitungen und Magazinen, die jedes kleine Hickhack emotionalisieren und politische Diskussionen aufs Niveau eines Boxkampfes reduzieren? Oder ginge es auch anders? Anmelden und weiterlesen.

Der „Sachsen Monitor 2016“ unter der Lupe, Teil 1

Wenn Demokratie als abgezäunte Spielwiese für Regierung und Parteien begriffen wird

Grafik: Sachsen Monitor 2016, Dimap

Immerhin war es eine Premiere, dass die sächsische Staatsregierung im Herbst einen „Sachsen-Monitor“ vorgelegt hat, der erstmals so ausführlich wie das Thüringer Vorbild die Stimmungslage im Freistaat erfasst. Der Abgeordnete der Linken im Sächsischen Landtag, André Schollbach, hat auch gleich mal gefragt, was der Spaß gekostet hat. Anmelden und weiterlesen.

LSU Sachsen kommentiert Ergebnisse des Sachsen-Monitors 2016

Foto: LSU Sachsen

Am 22.11.2016 wurden die Ergebnisse des Sachsen-Monitors 2016 öffentlichkeitswirksam präsentiert. Neben zahlreichen anderen Ergebnissen gaben hierbei 32 Prozent der Befragten an, dass sie sexuelle Beziehungen zwischen Personen desselben Geschlechts als unnatürlich empfinden. Die LSU Sachsen kommentiert dieses Ergebnis und richtet ihre Arbeit entsprechend aus. Weiterlesen.

Dulig: Probleme benennen und Gutes verteidigen

SPD Sachsen gründet Expertenkommission Innere Sicherheit und ruft zur Mitarbeit auf

Foto: Götz Schleser

Nach dem SPD-Landesparteitag im Oktober sind Landesvorstand und Parteirat am Freitag in Dresden zu ihren konstituierenden Sitzungen zusammengekommen. Mit einer Grundsatzrede eröffnete der SPD-Landesvorsitzende Martin Dulig diese erste, gemeinsame Sitzung. Die letzten Wochen seien geprägt gewesen vom sichtbaren Erstarken des Rechtspopulismus, so der Parteichef. Dulig: „Wir stehen vor einer schwerwiegenden Auseinandersetzung um den Charakter unserer Demokratie und das Wesen unserer Gesellschaft“.Weiterlesen.

Die SPD zum Sachsen-Monitor

Wie kommt man nun raus aus dem Schlamassel mit lauter ressentimentgeladenen Sachsen?

Foto: Ralf Julke

Die in Sachsen dauerregierende CDU tut sich schwer, aus dem am Dienstag, 22. November, vorgelegten „Sachsen-Monitor“ irgendwelche Lehren für die eigene Regierungsarbeit zu ziehen. Fraktionsvorsitzender Frank Kupfer sah nicht mal einen Grund, am wonniglichen Kurs etwas zu ändern. Deutlich kritischer sieht Fraktionspartner SPD die Ergebnisse. Sie hatte die Ausweitung der Befragung ja auch extra beantragt. Anmelden und weiterlesen.

Wer die Angst vor Fremden schürt, bekommt kein weltoffenes Sachsen

Wie ein CDU-Fraktionschef die Rolle der eigenen Regierungspolitik bei der Radikalisierung der Sachsen völlig verkennt

Foto: Ralf Julke

Gar nichts ist gut in Sachsen. Das hat der von der Sächsischen Landesregierung am Dienstag, 22. November, vorgestellte „Sachsen Monitor“ nur zu deutlich gezeigt. Das Erstaunliche ist, dass der Fraktionsvorsitzende der CDU, Frank Kupfer, noch am selben Tag erklärt hat, wie es zum mentalen Rechtsrutsch der Sachsen kommen konnte. Denn dazu gehört erstaunlicherweise eine Regierungspartei, die eifrig rechts blinkt und Vorurteilen erst eine Bühne verschafft hat. Anmelden und weiterlesen.

„Sachsen-Monitor“ schockt die sächsische Politik

Sachsen verachten Politiker, träumen von einer Volksgemeinschaft, haben aber hohes Vertrauen zu ihren Parteien

Grafik: Dimap, Freistaat Sachsen

Am Dienstag, 22. November, hat Sachsens Staatsregierung die Meinungsumfrage „Sachsen-Monitor“ vorgestellt. Eine Umfrage, die deutlich macht, wie schizophren die Sachsen eigentlich sind – sie sind zufrieden mit ihrem Leben, verachten aber Politiker. Kann es sein, dass es an den Medien liegt, die sie konsumieren? Dass gleichzeitig der MDR so eine Art neue Meinungsumfrage zum möglichen Wahlverhalten veröffentlicht hat, ergänzt das Ganze nur. Anmelden und weiterlesen.