Artikel zum Schlagwort Schillerhaus

Leipzig liest

Am 25. März: Autoren lesen weltumspannende Lyrik im Schillerhaus

Foto: Ralf Julke

Im Rahmen von Leipzig liest versammeln sich am Samstag, dem 25. März, 19:30 Uhr, im Schillerhaus neun Autorinnen und Autoren, um aus einer auf ungewöhnliche Weise entstandenen Anthologie zu lesen. Dichterinnen und Dichter aus aller Welt trafen sich im September 2016 zu einem Poesie-Festival in Rödermark (Hessen), das der Begegnung und dem Austausch gewidmet war. Sie haben über Umweltzerstörung, Bedrohung des Friedens und andere Brennpunkte in dieser Welt diskutiert, ihre Erlebnisse und Erfahrungen lyrisch verarbeitet und in der Stadt ihre Gedichte zurückgelassen. Weiterlesen.

Ein Schauspiel-Solo von und mit Cora Chilcott im Schillerhaus

Schiller – Der Dichtung muntre Schattenwelt: Gedichte und Auszüge aus Dramen und Briefen Friedrich von Schillers

Foto: Sven Hans Tietze

„Der Schein regiert die Welt, und die Gerechtigkeit ist nur auf der Bühne“ – des Dichters Worte, vor über zweihundert Jahren geschrieben, haben von ihrer Gültigkeit nichts verloren. Im Gegenteil! Sie sind heutiger denn je. Schiller, welcher sich sein Leben lang mit den Fragen nach einer idealen Gesellschaftsform auseinandersetzte und auch die Kritik an der damals bestehenden in seine philosophischen Abhandlungen, vor allem aber auch in seine Dichtkunst, einfließen ließ, legte seinen berühmt gewordenen Figuren feurige Botschaften in den Mund: Johanna, Marquis Posa, Fiesko, Maria Stuart und Schiller selbst („Geben Sie Gedankenfreiheit!“) kommen hier zu Wort. Weiterlesen.

Die Gohliser Sommerfrische vor 230 Jahren

Sommertheater im Schillerhaus: Wem’s zu wohl ist, der geht nach…

Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Es ist wieder einmal Zeit für Sommertheater im Schillerhaus. Mit dem aktuellen Stück lässt sich ein lauer Abend des Jahres 1785 nacherleben. Die beiden Sommerfrischler Friedrich Schiller (Jörg Flemming) und Georg Joachim Göschen (Dietmar Schulze) sind zum Abendessen bei Hofrat Johann Hieronymus Hetzer (Arne Gaidies) eingeladen. Für den hungrigen Verleger ist es allerdings kein Leichtes, seinen trödelnden Logiegenossen auf den Weg zu bringen, denn der Dichter schwelgt in seinen eigenen Welten. Im Schlösschen schwärmt Johanna Concordia Hetzer (Anne Schildt) derweil vor ihrer Schwägerin, bis es schließlich zum ersehnten gemeinsamen Abendessen kommt. Anmelden und weiterlesen.

Auf dem Parthe-Mulde-Radweg, Teil 3

Kurzer Halt an der Gohliser Mühle und ein falscher Fluss im Bett der Parthe

Foto: Ralf Julke

ReportageSchon das erste Stück der Route an der Parthe zeigt: Hier wird Abwechslung geboten. Und es ist eher schwer verständlich, warum dieses Stück weder offiziell zur Parthe-Mulde-Radroute gehören sollte, noch, warum es so schlecht ausgeschildert ist. Gut fahren (mit entsprechender Vorsicht bei schlammigen Wegen) kann man bis hierher. Hinter der Sportanlage der SG Olympia führt der Weg direkt zur Gohliser Wehrbrücke. Anmelden und weiterlesen.

„Charlys Tante“: Sommertheater im Schillerhaus

Der stimmungsvolle Garten des Schillerhauses ist jedes Jahr wieder Veranstaltungsort des Sommertheaters mit der freien Theatergruppe Kulturbeutel Leipzig. In diesem Jahr hat sich das Ensemble der Farce „Charlys Tante“ verschrieben. Uraufgeführt 1892 wurde das Stück unzählige Male verfilmt und auf die Bühne gebracht. Nun ist es vom 10. bis 12. Juni und vom 16. bis 19. Juni, jeweils um 19 Uhr, in der historischen Kulisse des Schillerhauses zu sehen. Weiterlesen.

Shakespeare im Schillerhaus: „Nachtheller Tag, du bist mein Traumgesicht“

Foto: Manfred Koch

Die geheimnisvollen Sonette Shakespeares gaben durch die Jahrhunderte zu vielen Spekulationen Anlass. Aber an diesem Abend geht es nicht darum, wen Shakespeare mit dem schönen jungen Mann, dem Dichterrivalen und dem „Weib von düstrem Glanz“ wohl gemeint haben könnte und welchen erotischen Neigungen er frönte - es geht vielmehr um die Schönheit seiner Lyrik an sich, um die Zeitlosigkeit ihrer Aussage und um eine Annäherung mittels Interpretation. Weiterlesen.

Mundart-Kabarett im Schillerhaus: Durandot – oder de besiechte Emanzibierte

Foto: De fischelanden Gaffeedanden

Nachdem das Laien-Mundart-Kabarett „De fischelanden Gaffeedanden“ 2013 mit Friedrich Schillers „Gabale un Liewe“ sowie 2015 mit „De Reiwer“ erfolgreich im Schillerhaus aufgetreten ist, können sich die Liebhaber der sächsischen Mundart nun am Mittwoch, dem 09.03., Donnerstag, dem 10.03. oder Freitag, dem 11.03., jeweils um 19 Uhr im Schillerhaus Leipzig auf Durandot – oder de besiechte Emanzibierte freuen – und sich auch selbst an Turandots kniffligen Rätseln versuchen! Weiterlesen.

Und nun mit Ausstellung und Musik

Gohlis feiert den 300. Geburtstag von Christian Fürchegott Gellert gleich doppelt

Foto: Helga Schulze-Brinkop

Jetzt bekommt Christian Fürchtegott doch noch eine Geburtstagstorte. Nicht gerade auf dem Uni-Campus oder am Nikolaikirchhof, wo er gewohnt hat, sondern in Gohlis. Mit dem kleinen Dörfchen im Norden der alten Stadt hat er zwar nicht so viel zu tun gehabt. Aber da sind ein paar Leute, die können mit Gellert was anfangen. Und ein Denkmal steht da auch rum, heimlich, im Garten des Schlösschens. Anmelden und weiterlesen.